Die neuesten Produkte von GIGABYTE hier im Überblick
Ich möchte von eure Meinung über Superfetching wissen. Was haltet ihr davon? Sinvoll oder eher nur Festplattenverschleis?
lg BloodySword
Also Prefetch (Win XP) hat durchaus seine Berechtigung, und bringt tatsächlich was...wie es bei Superfetch aussieht, keine Ahnung...bin kein Vistafreund
Ich gebe dann mal meine Erfahrungen wieder:
Also Vista fährt bei mir sehr schnell hoch. Dank dem Deaktivieren vieler unnötiger Taskplaner-Ereignisse und Startprogramme in der Registry, optimierung der Festplatte auf Bootperformance (und Programmstartperformance) ist mein Laptop schnell einsartzbereit.
Kaum gebootet ging bei aktiviertem Superfetching das endlose Kramen auf der Festplatte los. Schnell brachte das die Temperatur der Platte auf knapp 50 Grad, obwohl ich mich noch nicht einmal als Benutzer angemeldet hatte.
Das Anmelden dauerte dementsprechend auch ewig, da die Festplatte vielmehr damit beschäftigt war die Dateien in den RAM zu laden, statt die Programme zu laden, die ich laden wollte.
Obwohl ich die automatische Defragmentierung KOMPLETT deaktiviert hatte, hat das Superfetching-Dienst auf der Platte herungerödelt und alle Bootoptimierungen wieder zunichte gemacht.
Fazit: Reine Frustation. Programme starten langsamer statt schneller (zumindest solange er noch alles in den RAM lädt), RAM wird nicht zuverlässig wieder frei gegeben sobald Programme es benötigen...
Besser ist es das Superfetching komplett zu deaktivieren! - So lautet meine Meinung.
Die Aussage, dass der Speicher auf einem System genutzt werden soll ist ziemlich hirnrissig. Wer zahlt mir die Stromrechnung bei einem Stromfresser wie einem Desktopsystem? Oder wer von diesen Leuten, die das behaupten kurbeln freiwillig für mich an einem Generator um mein Akku des Laptops wenn ich unterwegs bin aufzuladen? Irgendwelche Freiwillige?
Gibt es jemand, der damit positive Erfahrungen hat?
lg
| BloodySword schrieb : Gibt es jemand, der damit positive Erfahrungen hat? |
Ich boote eigentlich nur 1x Tag - wenn überhaupt. Arbeite manchmal auch mehrere Tage mit Hibernate.
Wenn ich dann morgens die Kiste anschalte, mach' ich mir 'nen Kaffee. Dann gehe ich an den Vista PC u. klicke auf Firefox oder Outlook. Und es macht Zupp. Dann bin ich glücklich, weil so schnell ohne SSD
Firefox in Autostart zu legen u. dafür Superfetch zu deaktivieren ist nicht mein Ding. Der soll sich gefälligst merken was ich öfters verwende u. diese Programme vorausladen.
Während dem Arbeiten rödelt die Platte kaum bis gar nicht (z.Z. auch Null Aktivität). Defragmentierung, Indexdienst alles aktiviert, aber wenn der PC lang an ist, dann rödelt der nicht einfach.
Ich fahre häufig rauf und runter, ab und zu mache ich den Laptopdeckel zu... Das mit dem Superfetch hat nie geklappt. Vor Allem bei GIMP. Nur weil GIMP einmal im Monat den Fontconfig-Ordner updated denkt er er müsste erstmal alle Schriftarten indizieren. Also das ist mir echt zu blöde, dass mir hunderte MB an Schriftarten im RAM stecken...
Also, bei mir funktioniert das Superfetch gut... die Programme, die ich oft brauche starten quasi instantan... Und mein (Arbeits)Rechner startet in unter einer Minute. (und hat reichlich Speicher, den es zu füllen gilt)
Womit hast du denn deine Festplatte auf "Bootperformance" "optimiert"?
| Zitat : RAM wird nicht zuverlässig wieder frei gegeben sobald Programme es benötigen... |
Das glaub ich dir einfach mal nicht! Fehlermeldung?
Alte Linux Weisheit (gilt aber auch für alle anderen BS): Freier Speicher ist schlechter Speicher...
| BloodySword schrieb : Nur weil GIMP einmal im Monat den Fontconfig-Ordner updated denkt er er müsste erstmal alle Schriftarten indizieren. Also das ist mir echt zu blöde, dass mir hunderte MB an Schriftarten im RAM stecken... |
Hmm ...
. Indizieren tut nur der Indexdienst. Ob der die Fontconfig Ordner neu indiziziert, wenn diese aktualisiert werden weiß ich nicht. Würde vermuten, dass hängt damit zusammen ob neue Dateien in diesem Ordner entstehen oder bestehende gelöscht + wiederangelegt werden. Man kann aber den Indexdienst einschränken auf bestimmte Ordner - das hab' ich auch gemacht. Er ist aktiv bloß nicht bei jedem Ordner.
. Superfetch ist etwas anders: Der lädt nur, die Programme, die man häufig benötigt. So ähnlich wie sich das Startmenu aktualisiert abhängig davon was man verwendet. Allerdings wohl mit einer konservativeren Strategie. Nur weil man 1x ein Programm gestartet hat, lädt der das nicht im Hintergrund schon hoch beim nächsten Systemstart.
. Der Datenträgercache ist typischerweise ein LRU-Cache (Last-Recently-Used), er schmeisst die Sachen raus, die lange nicht benutzt wurden. Umgekehrt kann man einen Datenträgercache auch schnell mit sinnlosen Daten fluten. Beispielsweise wenn man eine große Videodatei kopiert, dann könnte es passieren, dass der Datenträgercache große Teile diese Videodatei enthält, aber sonst nichts anderes mehr - alles rausgekickt. Allerdings würde ich erwarten, dass Windows hierfür Erkennungsstrategien hat u. vermeidet, dass bei solchen Zugriffsmustern der gesamte Datenträgercache zugemüllt wird.
Ups ich meinte eigentlich, dass der Superfetchdienst die Schriftartendateien vormerkt um diese jedes Mal beim Start in den Cache zu laden, was völlig sinnlos ist, da GIMP das nur einmal inidiziert und solange keine neue Schriftarten installiert werden überspringt GIMP diesen Schritt. Warum GIMP es überhaupt macht ist mir sowieso ein Rätsel. Dieses GTK+ scheint unter Windows noch einige Probleme zu haben...
Mein Indexdienst ist noch mehr eingeschränkt: Es ist schlichtweg aus. Ich brauche es nicht. Ich habe nämlich das Problem, dass ich bei der neuen Dateisuche nicht durchsteige. Ist vielleicht Offtopic aber:
dir /a /s c:\*.txt
findet alle Textdateien in C:
Gehe ich auf die Suche, stelle ein er soll in C: suchen, nichtindizierte Dateien sowie Systemdateien und versteckte einbeziehen, gebe bei Name *.txt ein: Findet er nichts! So eine Suche ist für mich ohne Nutzen. Ich suche nur noch über die Console.
@fragger: Das Bootoptimieren macht Windows und MyDefrag:
Vista macht ja bei JEDEM Start ein Boottrace. MyDefrag analysiert diese Datei und sortiert die Dateien dann wie folgt:
$MFT
<etwas pace>
<Verzeichnisse, alphabetisch, A-Z>
<etwas space>
<Bootdateien, nach der Tracereihenfolge>
<etwas space>
<Programmdateien nach letzten Zugiff>
<etwas space>
<Spacehogs (alle anderen Dateien) nach Name>
pagefile.sys kann ich leider nicht an den LBA-Anfang der Platte bringen, da es sich hierbei wie gesagt um ein OEM-System handelt mit einer 9GB Recovery-Partition auf Partition 0. Genausowenig wie die Bootdateien.
Dennoch bringt diese Defragmentierung sehr gute Ergebnisse, besser als die von Windows selbst.
Wie Tobi schon voraussagte, fährt er nun wieder schneller hoch: Das Boottrace musste erstmal mit einigen Neustarts aktualisiert werden und die Dateien anschließend natürlich mit MyDefrag wieder in dieser Reihenfolge aktualisiert werden. Das ist nun geschehen und ich habe einen schnelleren Start.
Ein Systemstart ist für mich, wenn das OS bereit ist und er nicht mehr auf der Festplatte herumrödelt. Da kann man mit Superfetch lange warten. Bei mir merke ich EXTREME Verzögerungen durch das herumkramen. Angeblich sollen die Zugriffe ja mit niedriger Priorität stattfinden. Davon merke ich leider nichts.
@7obi:
| Zitat : Allerdings würde ich erwarten, dass Windows hierfür Erkennungsstrategien hat u. vermeidet, dass bei solchen Zugriffsmustern der gesamte Datenträgercache zugemüllt wird. |
Das habe ich leider anders erlebt. Vista müllt es tatsächlich immernoch zu. Ich kopiere öfter mal von der internen Platte auf eine externe, wo jeder ja weiß, dass die externe Platte viel langsamer ist wegen der USB2.0 verbindung. Dadurch stauen sich im RAM sichtbar die Daten. Das Kopierdialog gibt keine Rückwantwort während die Datei komplett im RAM ist und nur noch zur externen Platte gesendet wird. Das ist genau so wenn ich auf eine DVD+RW schreiben lasse, nur, dass andere Programme dabei auch nicht mehr reagieren. Das sollten die mal verbessern. Das ist wirklich Nervenraubend, wenn nichtmal der Firefox reagiert. :o(
Woher ich wissen will ob die Daten danach noch im Cache sind? Ganz simpel: Ich habe das gestern bei meiner Digicam gemerkt. Ein 200MB großes MJPEG-Video sollte von der Kamera auf die interne Festplatte. Vor dem Kopieren habe ich mir das Video nur teilweise angeguckt, habe dazwischen E-Mails abgerufen. Dann erst begann ich mitdme Kopieren und siehe da, die 200 MB Datei war in sage und schreibe 6 Sekunden auf der Platte. Also befand sich das Video im Cache! Bei 33 MB/s kann das nur so sein, denn die Kamera kann soweit ich weiß keine volle USB2.0 Geschwindigkeit von ca 32 MB/s Netto.
Für den Preis von Windows kann man erwarten, dass dieser den Cache nicht zumüllt - Dennoch scheint es der Fall zu sein.
@fragger: Ungenutzter Speicher ist schlechter Speicher? Mag sein. Aber gerade an einem Laptop ist das nur die halbe Warheit: Wenn viel gelesen und geschrieben wird, geht das auf die Akkuzeit. Ist vielleicht nicht siginifikant aber 5 Minuten länger kann einem schon manchmal den A. retten ^^. Aber wie schon gesagt, wenn du bereit bist mit einem Kurbelgenerator bei mir hinter her zu laufen um mein Notebook wieder aufzuladen kannst du dich freiwillig melden ;o). [Falls einige es fallsch verstehen: Spaß]
Edit: Als ich noch Superfetch an hatte und ich mal große Datenmengen per GIMP in den Speicher geladen hatte reagierte GIMP spürbar langsamer als jetzt wo ich den Dienst Superfetch aus habe. Verstehe nicht wieso es bei mir so ist, wenn es bei euch glatt läuft? So alt ist die Hardware des Notebooks auch nicht:
FSC Amilo Li3910
Intel Core 2 Duo T3200 @2GHz
Hitachi HTS543232L9A300 (320,1GB)
3 GB DDR-2 RAM Samsung (1 GB, 2 GB)
Intel ICH9M/M 4 Port SATA
Mobile Intel(R) 4 Series Express Chipset Family (GMA 4500M)
Mobile Intel(R) 45 Express Chipset Series
Habe ich gerade zufällig gefunden:
http://www.vistax64.com/vista-gene [...] t-die.html
Was sagt ihr jetzt?
Nichts anderes als vorher.
Man kann Superfetch seinen eigenen Bedürfnissen recht gut anpassen, das wussten wir doch schon. Man kann es deaktivieren, muss es aber nicht. Da jeder seinen PC anders nutzt, muss sich auch jeder für sich die beste Variante aussuchen. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob hier nicht immer noch die Indizierung und Superfetch durcheinandergebracht werden. Ich habe mal spaßenshalber ein Video hin und her kopiert, Vista runtergefahren und mir den Dump in der Ruhezustandsdatei angeschaut. Kein Video drin.
Noch was für Schlaumeier:
Superfetch braucht die Ruhezustandsdatei hiberfil.sys, um die "erlernten" Daten überhaupt ablegen zu können. Wer mit Hilfe von solchem Noob-Dreck wie TuneUp sein System "optimiert" und den Ruhezustand deaktiviert hat, bei dem rödelt sich Superfetch zu Tode, da es nach jedem Neustart über keine Daten mehr verfügt und jedesmal wieder von vorn anfangen muss. In diesem Fall liegt der Fehler (wie fast immer) beim Anwender.
| FormatC schrieb : Ich habe mal spaßenshalber ein Video hin und her kopiert, Vista runtergefahren und mir den Dump in der Ruhezustandsdatei angeschaut. Kein Video drin. |
Der Datenträgercache landet auch NICHT in der Ruhestandsdatei. Dafür hätte ich glaub' ich auch noch eine Referenz bei Bedarf.
Die 200MB Video Datei von der Speicherkarte: Da hat der Datenträgercache ja etwas genützt. Und 200MB Arbeitsspeicher sind immer irgendwo freizukriegen ohne wichtigere Daten aus dem Datenträgercache zu werfen. Ich hatte eher so daran gedacht 4GB Files durch die Gegend zu kopieren u. festzustellen, ob wirklich der gesamte Datenträgercache mit Müll zugetexted ist.
Ich kenne die Heuristik von Windows diesbzgl. nicht, aber TotalCommander beispielsweise kann man konfigurieren, ob es Datenträgercache nutzen soll oder nicht:
Es ist so, dass Microsoft sich intensiv Gedanken macht über die Copy Routine u. kontinuierlich verbessert:
http://blogs.technet.com/markrussi [...] 26167.aspx
Deshalb hätte ich da keinen total Unsinn erwartet. Messungen habe ich keine gemacht.
| Zitat : Das Kopierdialog gibt keine Rückwantwort während die Datei komplett im RAM ist und nur noch zur externen Platte gesendet wird. Das ist genau so wenn ich auf eine DVD+RW schreiben lasse, nur, dass andere Programme dabei auch nicht mehr reagieren. Das sollten die mal verbessern. Das ist wirklich Nervenraubend, wenn nichtmal der Firefox reagiert. |
Das klingt so als wenn der USB-Port bei Dir sehr viel CPU-Resourcen frisst, wenn darauf zugegriffen wird. Das ist dann wohl eher ein Hardwareproblem - bzw. LowLevel USB Treiber. Neueste Chipset .inf File von Intel wird Dir vermutlich auch nicht helfen. eSATA Gehäuse schon mehr.
"dir /a /s c:\*.txt" : Bei mir funktioniert die Suche im Explorer tadellos. Sowohl über indizierte als auch nicht indizierte Ordner. Im Fall, dass nicht-indizierte Ordner mit einbezogen werden weist er mich darauf hin, dass die Suche länger dauert u. fragt ob ich die Ordner in den Index mit aufnehmen möchte.
P.S: Noch ein Tuning für Dein gepostetes System: Da Du den GMA 4500 hast: Mir ist aufgefallen, dass die Intel shared memory Grafikkarten sehr sensitiv bzgl. RAM Bandbreite sind (sind nVidia + ATI nicht). Ganz konkret Single -> Dual Channel X3100:
Deine 2GB + 1GB Konfiguration laufen im Flexmode (= 2x 1GB im DualChannel + 1GB im Single Channel). Ein zusätzliches 2GB Modul, so dass Du insgesamt auf 2x 2GB kommst würde möglicherweise Deine 3D Performance deutlich verbessern. Ich selbst hab' 4GB im GM965 (X3100) Notebook u. 3.58GB davon sind nutzbar unter 32-Bit OS - trotz shared Memory.
P.P.S.: Ich habe auch keine Messungen SuperFetch on/off gemacht. Sicherlich bootet er dann schneller. Die Bootzeit stört mich jedoch nicht. Im normalen Betrieb ist die Platte still u. den Effekt von SuperFetch bemerke ich. Wenn jemand ganz viele große Games auf dem PC hat, kann das anders aussehen. Da hat sich möglicherweise Superfetch gerade mal die falschen Maps "gemerkt". Will ich nicht ausschließen.
| FormatC schrieb : Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob hier nicht immer noch die Indizierung und Superfetch durcheinandergebracht werden. Ich habe mal spaßenshalber ein Video hin und her kopiert, Vista runtergefahren und mir den Dump in der Ruhezustandsdatei angeschaut. Kein Video drin. |
Nein nein, Superfetch ist schon richtig. Ich weiß nur nicht wie ich das nennen soll, wenn Superfetch Programmdateien in die Statistik aufnimmt um sie beim Booten in den RAM auszulagern. Das kann man auch als eine Art Indizieren bezeichnen, hat aber nichts mit dem Indexdienst zu tun.
| FormatC schrieb : Noch was für Schlaumeier:
|
Ruhezustand ist bei mir aktiv. Aber dass die Statistiken dort gespeichert werden ist sehr wissenswert und sollte auf jeden Fall berücksichtigt werden! Was mich noch interessiert: Sind diese Daten auch weg, wenn ich in den Ruhezustand wechsel? Also werden sie mit den RAM-Inhalt überschrieben?
@ Tobi:
| Zitat : Das ist dann wohl eher ein Hardwareproblem - bzw. LowLevel USB Treiber. |
Wohl eher nicht. Les dir den Abschnitt nochmal durch. Beim Kopieren auf die externe Festplatte hängt nur ab und zu das Kopierdialog. Alles andere fluppt, CPU-Last niedrig. Beim Kopieren auf einer DVD+RW hingegen hängen andere Programme auch, wobei die CPU-Last auch sehr niedrig ist. Am USB liegt es also weniger. Das Dialog hängt auch nur, wenn das Kopieren länger als die angegebene Zeit dauert, die für das Erkennen von ausgelasteten Programmen eingestellt ist!
Ich selber nutze den FreeCommander, der benutzt die Kopierroutinen von Windows.
Das mit der fehlenden Rückantwort ist denke ich ein Fehler von Windows: Scheinbar werden die Events nur ausgeführt, solange Daten vorliegen die kopiert werden sollen. Wenn alle Daten im RAM sind ist dieser Thread beendet und es läuft nur noch der Übertragunsthread durch USB 2.0, wo scheinbar keine Events mehr ausgelöst werden.
Das bedeutet ich soll mir lieber 4GB rein holen, auch wenn ich nur 3 nutzen kann? Dann habe ich also doch etwas mehr RAM sichtbar :3 Klingt echt interessant. Denn der Grafikchipsatz kommt schon beim Anstecken eines zweiten Bildschirms an seine Grenzen. Aero fängt immens an zu ruckeln.
Ich denke letzteres ist der Fall. Ich habe nun vor Kurzem extra die großen VirtualBox-Images aus C: verbannt und auf D: verschoben und in den XMLs von VirtualBox die Pfade angepasst - klappt.
Meint ihr, dass Superfetch dann diese nicht mehr benutzt?
| FormatC schrieb : Noch was für Schlaumeier: |
Referenzen? Halte ich für ein Gerücht!
Die Superfetch-Datenbank liegt unter:
C:\Windows\Prefetch
Die Daten, die jeweils Prefetch lädt, liegen in den Programmdateien. Es wäre absolut sinnlos Superfetch Daten in das hibernate.sys File zu schreiben, denn sie würden beim Ruhezustand einfach überschrieben. Im allgemeinen landen überhaupt keine Superfetch Dateien im hibernate.sys File, sondern eine Auswahl von Speicherseiten die ein Kompromiss zwischen Seiten darstellen, die oft benötigt werden u. denjenigen, die das Schreiben + Lesen des 1-4GB hibernate files nur unnötig verzögern würden. Es ist richtig, dass die Auswahl der Speicherseiten, die im hibernate.sys File unter anderem auf den Statistiken von Superfetch beruhen - es ist in meinen Augen jedoch falsch, dass Superfetch Daten im hinbernate.sys File liegen. Die Umkehrung gilt: Ohne Superfetch kein optimales Hibernate.
Über zusätzlichen Disk I/O Seek/Copy Overhead um hibernate.sys file und Programm-/Datendatei synchron zu halten habe ich da noch gar nicht gesprochen. Desweiteren spricht dagegen, dass Superfetch ohnehin alle 3 Tage dem Vista Disk Defragmentierer sagt welche Dateien es für Superfetch optimieren soll. Das wäre völlig unnötig, wenn Superfetch seine eigenen Daten in einem hibernate.sys o.ä. hätte.
Meine Referenz ist Michael Fortin, dem Projektleiter des Windows Performance Teams, das u.a. Superfetch designed hat. Was genau beim hibernate passiert schildert er in diesem 45min Superfetch Video-Blog bei 31:40min:
http://channel9.msdn.com/shows/Goi [...] uperFetch/
Resourcenhunger von Superfetch wird bei 20:40min angesprochen (bei mir z.Z. 70MB RAM). Die Sondersituation Turbomemory bei 34:50min.
| BloodySword schrieb : @ Tobi:
|
Ich bleib' dabei. Wenn ich Zeit hab' teste ich das später noch mit einem >4GB File, dass ich auf eine externe NTFS Platte kopiere.
| BloodySword schrieb : Das mit der fehlenden Rückantwort ist denke ich ein Fehler von Windows: Scheinbar werden die Events nur ausgeführt, solange Daten vorliegen die kopiert werden sollen. Wenn alle Daten im RAM sind ist dieser Thread beendet und es läuft nur noch der Übertragunsthread durch USB 2.0, wo scheinbar keine Events mehr ausgelöst werden. |
Windows erkennt nur hängende Prozesse - nicht Threads. Sobald ein Prozess beendet ist, sind auch alle seine Threads beendet. Das bedeutet solange er noch auf die USB Platte kopiert, läuft auch noch der Hauptprozess u. der sollte reagieren können. Tut er das nicht - ist es ein Fehler. Nicht notwendigerweise in Windows.
| BloodySword schrieb : Das bedeutet ich soll mir lieber 4GB rein holen, auch wenn ich nur 3 nutzen kann? |
Bei mir ruckelt Aero auf 1920 x 1200 + 1280 x 800 gleichzeitig im Dual-Channel nicht. Im Single Channel schon. Das spricht ebenfalls für die These zumal Grafikspeicher meist hinten im Adressraum liegt. Wenn Du 2x 1GB hast, teste das. Denn dann hast auch Dual-Channel u. weißt ob's Dein Aero beschleunigt. Und ob Du wirklich "nur" 3GB nutzen kannst oder so wie ich 3,58GB das sehen wir dann wenn Du Dir noch ein weiteres 2GB Modul besorgt hast.
Bleibt mir nur die Frage, wieso bei mir Superfetch eher Nachteile bringt und bei euch eher Vorteile...
Seltsam ist auch, dass die Windows Defragmentierung das Ganze noch schön fragmentiert statt zu defragmentieren. Ist aber auch bei meinen Eventlogs, die über die ganze Platte verteilt sind kein Wunder... MyDefrag platziert die Dateien intelligent um diese Fragmente.
Beweis der Eventlogfragmentation; TOP 3 der nervigsten unverschiebbaren Fragmentierdateien:
These items are fragmented:
Fragments Bytes Clusters Name
------- ----------------- ------- -----
103 8.330.152 2.040 C:\Windows\System32\LogFiles\WMI\RtBackup\EtwRTDiagLog.etl
4 13.037.160 320 C:\$Extend\$UsnJrnl:$J:$DATA
4 14.480 4 C:\$MFT::$BITMAP
Wenn ich wieder Geld zur Verfügung habe werde ich mir direkt ein 2GB-Modul holen. Wie sieht es dort mit der Garantie aus? Darf ich einfach ein Modul auswechseln ohne die Garantie zu gefährden?
| 7oby schrieb : Ich bleib' dabei. Wenn ich Zeit hab' teste ich das später noch mit einem >4GB File, dass ich auf eine externe NTFS Platte kopiere. |
Habe ein 5GB VirtualBox Image kopiert intern -> extern kopiert. Als das Caching der internen Datei abgeschlossen war u. der Dateikopierdialog 100% anzeigte, während noch weiter Daten auf die externe Platte kopiert wurden, habe ich kein Ruckeln oder stocken festgestellt. Weder vorher, noch während, noch nachher. Die Animation im Kopierdialog hat ebenfalls nicht gestockt. Windows hat sich auch nicht beschwert ein Prozess würde hängen.
Anschließend habe ich ein 300MB File kopiert. Auch absolut ohne Auffälligkeiten. Dieses habe ich dann auch noch ein 2. Mal kopiert in diesem Fall kam es komplett aus dem Datenträgercache. Die interne Platte hat sich nicht geführt. Der Dialog zeigte schnell 100% an, aber auch hier: Kein Stocken, Haken oder sonstetwas.
Keine Ahnung, aber das sieht NICHT nach einem Windows Problem, sondern nach Deiner Konfiguration, Hardware oder etwas anderem aus.
| BloodySword schrieb : Bleibt mir nur die Frage, wieso bei mir Superfetch eher Nachteile bringt und bei euch eher Vorteile... |
Ich weiß es nicht. Aber möglicherweise spielt dabei mit rein, dass Du die Rückkopplung Windows Datendefragmentierer <-> Superfetch durch www.mydefrag.com unterbunden hast.
| BloodySword schrieb : Seltsam ist auch, dass die Windows Defragmentierung das Ganze noch schön fragmentiert statt zu defragmentieren. |
Die Frage ist ob Du das beurteilen kannst u. die Maße, die Du auf Dateiebene ansetzt dafür ausreichen.
| BloodySword schrieb : Wenn ich wieder Geld zur Verfügung habe werde ich mir direkt ein 2GB-Modul holen. Wie sieht es dort mit der Garantie aus? Darf ich einfach ein Modul auswechseln ohne die Garantie zu gefährden? |
Ohne die Garantie zu verletzen kann man bei Notebookherstellern auswechseln: RAM, CPU, Festplatte. Bei einigen wenigen Geräten wird dabei ein Garantiesiegel zerstört - dies ist jedoch bedeutungslos.
Ein 2GB SO-DIMM DDR2-800 CL5 kostet ca. EUR 20 plus Versand:
http://geizhals.at/deutschland/a297303.html
Falls Du DDR2-667 Rams verbaut hast, würde ich direkt alle auf DDR2-800 tauschen. Denn der GM45/GMA 4500 ist Speichersensitiv bzgl. Bandbreite. Mit CPU-Z unter dem Reiter Memory kann man sehen wie schnell das aktuelle RAM läuft:
DRAM Frequency : 333MHz = DDR2-667 Speed; 400MHz = DDR2-800 Speed
unter dem Reiter SPD kann man ablesen welche RAM Module verbaut sind. Ob es DDR2-667/800 sind und welche CL (= CAS# Latency) sie haben. Man würde gleichen CL Speed kaufen wollen, da Du Schwierigkeiten haben wirst ein Samsung Modul aufzutreiben.
Hmmm, ich seh' gerade Deine tolle Notebook CPU T3200 hat FSB667:
http://processorfinder.Intel.com/d [...] Spec=SLAVG
Damit läuft der GM45 Chipsatz zwansläufig mit DDR2-667 RAM Speed. Er kann nicht auf DDR2-800; selbst wenn Du DDR2-800 Rams verbaust S. 126
http://www.Intel.com/Assets/PDF/datasheet/320122.pdf
Überprüf' doch mal für Dein Notebook ob auch ein Upgrade auf eine 45nm CPU möglich ist. Derzeit hast Du eine 65nm CPU. Diese hier P8600 halte ich für sehr sinnvoll:
http://processorfinder.Intel.com/d [...] Spec=SLB4N
Dann gibt's vom Prozessor erstmal mehr Speed, weniger Hitze (auch wenn man TDPs nicht vergleichen kann das sind 35Watt vs. 25Watt) u. DDR2-800 Dual-Channel Speed. Der GM45 kann kein DDR2-1067. Die 1067, die in der Tabelle stehen beziehen sich auf DDR3, die sind aber inkompatibel mit Deinem Notebook.
Dann werde ich jetzt die Probe auf Example machen: Defrag-Aufgabenplanungen wieder aktivieren, MyDefrag erstmal still legen, Superfetch wieder an und neustarten.
Dann:
defrag c: -b
defrag c:
Dann mal gucken wie schnell der dann hochfährt.
Computer-Komponenten sind billig wie nie!
Es sind 333MHz CL5 drin. Werde mir also 2x2GB 400MHz mit kürzerer CAS Latenz besorgen wollen. Bringt eine kürzere CAS Latenz was? Bei den alten SD-RAMs gab es CL2... Wieso sind wir bei DDR2 plötzlich wieder bei CL5?
Den T3200 kann ich dann auch gleich noch mit einem schnelleren ersetzten. Welchen empfiehlst du mir?
Da warst du wieder schneller als ich
.
Wie kann ich herausfinden ob ich die 45nm Technologie einbauen kann? Bin da noch nicht so erfahren, vor Kurzen war ich noch mit der Technik von PIII vertraut...
Ich würde auch eine Festplatte wollen, die schneller ist und keine komischen gelegendlichen Kratzgeräusche macht, wo man denkt man hat ein Head-Crash. >.< Bin nicht mehr so der Fan von Hitachi... Verstehe sowieso nicht wieso in dem FSC-Notebook keine FSC-Platte drin ist. Oder bauen die keine mehr?
Frage: Laut Windows habe ich ein 4-Port SATA-Controller drin. Wo sind denn die weiteren SATA-Ports? Kann ich meine alte dran lassen und die neue dran machen um eine direktkopie zu machen? (mit samt recovery part.) und danach die neue fest einbauen? Sind die anderen Ports zugänglich?
| Zitat : Es sind 333MHz CL5 drin. Werde mir also 2x2GB 400MHz mit kürzerer CAS Latenz besorgen wollen. Bringt eine kürzere CAS Latenz was? Bei den alten SD-RAMs gab es CL2... Wieso sind wir bei DDR2 plötzlich wieder bei CL5?
|
Weil sich die Arbeitsfrequenz immer weiter erhöht, die absoluten Zugriffszeiten aber physikalisch bedingt immer etwa gleichbleiben (ca 10-15ns)...
SD133 (133 Mhz) CL2 -> 15ns
DDR400 (200 MHz) CL3 -> 15ns
DDR2 800 (400Mhz) CL6 -> 15ns
DDR3 1333 (666Mhz) CL9 -> 13,5ns
| BloodySword schrieb : defrag c: -b
|
So schnell geht das nicht. Superfetch übermittelt wohl nur alle 3 Tage seine Wissen an Defrag. Da kannst nochsoviel "defrag c: -b" machen.
| BloodySword schrieb : Bringt eine kürzere CAS Latenz was? |
Für die CPU bringt's fast nichts. Für die GPU hab' ich das nicht ausgemessen. Das könntest aber selbst machen: Mit Memset
http://www.tweakers.fr/memset.html
eine langsamere CL Zeit einstellen als jetzt und den Unterschied in fps messen.
| BloodySword schrieb : Bei den alten SD-RAMs gab es CL2... Wieso sind wir bei DDR2 plötzlich wieder bei CL5? |
CL2 bei DDR-400 entspricht CL4 bei DDR2-800 gemessen in absolute Latenzzeit. Nachzulesen hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/DDR2# [...] _Vergleich
Latenzzeiten haben sich in absoluten Zahlen praktisch kaum geändert über die Jahre.
| BloodySword schrieb : Wie kann ich herausfinden ob ich die 45nm Technologie einbauen kann? |
Eigentlich ist nur BIOS Support beim Notebook wichtig. Ist alles Socket P u. die Spannungen schafft das Notebook auch. In einer Community speziell für Dein Notebook suchen. Ein Anhaltspunkt ist stets ob der Hersteller selbst das Notebook mit anderen CPUs bestückt verkauft hat.
| BloodySword schrieb : Frage: Laut Windows habe ich ein 4-Port SATA-Controller drin. Wo sind denn die weiteren SATA-Ports? |
Sortier' mal nach Anschluss (Geräte-Manager / Menu Ansicht / Geräte nach Verbindung) u. schau' nach. An einem hängt möglicherweise noch das DVD-Rom/BluRay. Die 4-Ports liefert der Chipsatz. Auf dem Notebook Motherboard müssen die nicht herausgeführt sein u. schlicht nicht zugänglich (auch nicht nach Öffnen des Notebooks). Wenn Du eSATA hast, dann ist ein Port davon sicher auch der eSATA Port.
| BloodySword schrieb : Kann ich meine alte dran lassen und die neue dran machen um eine direktkopie zu machen? |
Es gibt Notebooks in der >= 17" Klasse (u. ich glaub' Du hast sogar 18" ) die haben zwei festplatten bays. Dann geht das. Ansonsten nur über Hacks: DVD-Rom raus, dort hängen u. überspielen. Oder eSATA.
Image ziehen -> USB Laufwerk u. Restore auf neue Platte müsste auch gehen mit den richtigen Tools.
Okay also muss ich jetzt 3 Tage warten bis es wieder wirkt? Zudem habe ich den Prefetch-Ordner nicht angerührt. Also müsste es jetzt dennoch gehen oder?
Ich habe vor Kurzem ein BIOS-Update gemacht. Ich werde mal gucken ob ich an die Information komme. Ich hoffe wirklich, dass ich eine viel schnellere CPU einbauen kann.
Ja meiner ist 18,4 Zoll um genau zu sein. Das bedeutet ich kann problemlos eine 2. Platte einbauen? Das ist echt super!
Die Frage ist nur: Wenn ich die Partitionen kopiert habe, kann ich die Recovery-Partition einfach frech als letzte Partition machen, diese genau so makieren wie es war und der findet die Partition?
Die Recovery-DVDs haben das letzte Mal die komplette Partitionierung neu gemacht, das bedeutet ich brauche wohl die Recovery Partition nicht wirklich?
So könnte ich die Windows-Partition als erste machen, so habe ich am LBA-Anfang der Platte viel schnellere Boot-Performance.
Wie soll ich die Partitionen genau aufteilen. Kann ich in den Energieoptionen sobald er auf Akku läuft einstellen, dass bei Leerlauf die "alte" Platte abgeschaltet wird?
Noch eine Frage zu den Energieoptionen: Wie versetzte ich den Laptop in S1; LCD-Display nur aus?
| BloodySword schrieb : Das bedeutet ich kann problemlos eine 2. Platte einbauen? Das ist echt super! |
Ich habe geschrieben "Es gibt Notebooks ...". Ob Deines dazu gehört, müsstest selbst überprüfen.
| BloodySword schrieb : Die Frage ist nur: Wenn ich die Partitionen kopiert habe, kann ich die Recovery-Partition einfach frech als letzte Partition machen, diese genau so makieren wie es war und der findet die Partition? |
Das müsstest ausprobieren. Es kommt hier ein bißchen darauf an, welches Tool sie zum Backup zurückspielen verwenden. Bei manchen muss die Recovery Partition eine primäre Partiton sein (die durchaus ganz hinten liegen kann). Allerdings muss man sich etwas mit logischen/primären Partitionen begecken bis das klappt. Automatisch machen die Tools das meist nicht so wie man will. Ich hab' 7 Partitionen auf meiner Notebookfestplatte mit unterschiedlichsten OS.
| BloodySword schrieb : Die Recovery-DVDs haben das letzte Mal die komplette Partitionierung neu gemacht, das bedeutet ich brauche wohl die Recovery Partition nicht wirklich? |
Meist braucht man sie nicht. Allerdings ist im Recovery Image manchmal noch OEM Bezahlsoftware mit drin. Beispielsweise WinDVD OEM, was auf der Recovery DVD nicht enthalten ist.
| BloodySword schrieb : so habe ich am LBA-Anfang der Platte viel schnellere Boot-Performance. |
Die Geschwindigkeitszonen von Fesplatten sind segmentiert. Bei einer großen Platte kann es sein, dass es völlig wurscht ist, was auf den ersten 10GB liegt u. man hat danach immer noch max Speed. Hinzu kommt, dass der Unterschied von Zone n -> Zone n-1 marginal ist.
| BloodySword schrieb : Wie versetzte ich den Laptop in S1 |
Ich weiß es nicht was die Systemstates betrifft. Die CPU-States bei Notebooks verwenden ohne Dein Hinzutun schon C4/C5/C6. Üblicherweise bedeute BIOS Update vom Hersteller, aktuelle Treiber u. Energiesparplan vom Hersteller, dass maximal gespart wird. Die CPU verbraucht in C4 u. höher ohnehin <1 Watt. Auf Akkubetrieb kann man sich unter Vista Sytem-/Leistungsüberwachung die Battery Discharge Rate anschauen u. beobachten welche Einstellungen Auswirkungen auf den Stromverbrauch haben.
S1 ist ohnehin sinnlos. Man kann dann ja nicht arbeiten u. wenn man nicht arbeiten kann, dann kann man auch gleich S3 oder S4 nehmen u. das geht mit Standby/Hibernate.
Bei einem >18" Display macht das Display einen großen Teil des Stromverbrauchs aus. Man kann dabei mit dieser Einstellung im Intel Treiber etwas Strom sparen.

Allerdings erzeugt dies bei geringer Hintergrundbeleuchtung bei manchen Flimmern. Kann man testen.
Zu den Punkten zu denen ich nichts geschrieben habe weiß ich nichts oder es sind Allerweltsfragen.
Aktuellester Grafikkartentreiber für Dich ist übrigens v15.13.3 (7.15.10.1787) vom 28.05.2009. Hier nur Vista 32-Bit Version verlinkt:
http://downloadmirror.Intel.com/17 [...] _Intel.exe
Ok.
Es ist sinnvoll S1 zu verwenden, wenn man beispielsweise eine Videodatei konvertieren will und sich dem Laptop längere Zeit abwendet. Dann braucht man den Bildschirm nicht. Also aus!
Bei mir ist das Kontrolkästchen deaktiviert/grau
. Ich probier mal den Treiberupdate.
Ist dort der Bug mit dem Flackern behoben? Kann ich das nun einfach so installieren oder klappt das wieder nicht, wegen Notebook?
| BloodySword schrieb : Es ist sinnvoll S1 zu verwenden, wenn man beispielsweise eine Videodatei konvertieren will und sich dem Laptop längere Zeit abwendet. Dann braucht man den Bildschirm nicht. Also aus! |
Soso. Dann kannst aber lange auf das Ergebnis der Konvertierung warten:
| Zitat : ACPI
|
http://en.wikipedia.org/wiki/ACPI#System_states
In S1 wartest bis zum St.Nimmerleinstag, da die CPU steht. Du meinst irgendetwas anders.
Siehe hier:
http://www.pc-werksverkauf.de/shop [...] 910-de.pdf
Bei: ACPI-Funktionen
S1 => Display aus. Das ist richtig u. so ähnlich steht's auch richtig im Produktprospekt.
Deine Schlussfolgerung Du könntest in S1 noch Videos konvertieren ist jedoch falsch. Kann man auch in der ACPI Spezifikation auch nachlesen (S.20 bzw. PDF-Seite 40):
http://www.acpi.info/DOWNLOADS/ACPIspec30b.pdf
Dort steht dann auch "Software runs: No".
Wie Du in Vista - völlig unabhängig von S1 - das Display auf Standby schaltest, ist Dir sicher bekannt. Die Umkehrung Display aus -> S1 ist natürlich nicht richtig.
Gut, dann weiß ich Bescheid!
Kann ich den Grafiktreiber denn gefahrlos fürs Notebook installieren?
Ja, der ist gut.
Sollte es wider Erwarten das Problem geben, dass der den Treiber manchmal rausschmeisst (kurzes schwarzes Flackern des Bildes, igfx... stopped respoding, ...) dann kann man auch den v15.12.4 vom 5. März 2009 nehmen:
http://downloadcenter.Intel.com/De [...] 2&lang=deu
Der wird auch aktueller sein als das was FSC mitliefert. Wenn Du Dir die Changelogs zu v15.13.x (klick) und v15.12.x (klick) anschaust, dann sieht auch die Fehler u. Funktionen, die verbessert wurden.
So, v15.13.3 (7.15.10.1787) vom 28.05.2009 ist installiert; Neustart dauerte sage und schreibe 3 Minuten!! (Inkl. WinSAT), Superfetch ist an.
Mal gucken ob es wieder diese Probleme mit dem Flackern gibt.
Edit: Scheint nicht mehr zu kommen
Das mit Superfetch werden wir in 3 Tagen sehen...
| BloodySword schrieb : Das mit Superfetch werden wir in 3 Tagen sehen... |
Auch wenn Dich Superfetch danach nicht glücklich machen sollte: Halt einfach die Füße still u. schaff' Geld beiseite für 'ne SSD. Dann braucht man über das ganze Superfetch-Gedösne nicht mehr den Kopf zerbrechen. Der GB Preis sinkt u. Ende dieses Jahres wird's auch für Otto-Normal-User preislich sehr interessant.
Ich finde den Artikel über die SSD-Technologie nicht mehr, könntest du mir ein Link geben?
lg
Einfachste Moeglichkeit den Bootvorgang mit Windows Bordmitteln zu optímieren:
Windows XP:
defrag.exe X: -f -v
defrag.exe X: -f -v -b
(X ist der Laufwerksbuchstabe)
Besser gehts unter Vista/ Server 2008
defrag.exe -c -v -f -w
defrag.exe -c -v -f -w -b
Und schwupps...
Funktiniert am Besten wenn man die Finger von den Diensten wie Superfetch/ Prefetch laesst... Sonst kann man sich das "-b" sparen.
Die Option -c werde ich weg lassen und stattdessen c: nehmen, denn die d: (Benutzerdaten) und z: (Mozillaprofile) lasse ich immernoch mit MyDefrag defragmentieren. Geht schnell und lässt wenig Löcher.
Also:
defrag c: -v -f -w
defrag c: -v -f -w -b
Reicht es nicht einfach nur den unteren Befehl auszuführen?
| BloodySword schrieb : Ich finde den Artikel über die SSD-Technologie nicht mehr, könntest du mir ein Link geben? |
Welchen SSD-Artikel? Einfach einen wo's um Tests zu aktuellen SSDs u. den Vergleich zu herkömmlichen Platten geht?
Ich suche ein Artikel allgemein ausführlich die Funktionsweise der Technik erklärt wird, wieso dieser Speicher schneller ist als gewöhnliche Speicherchips usw.
Es gibt auch einige einführende SSD Artikel hier auf TH. Inhaltlich besser ist jedoch dieser Artikel (englisch):
http://www.anandtech.com/storage/showdoc.aspx?i=3531
SSDs sind deutlich langsamer als gwöhnliche Speicherchips (DRams). Dafür aber sie aber mehr Kapazität u. verlieren ihren Inhalt nicht, wenn man den Strom abschaltet. SSDs sind jedoch um ein x-faches schneller als Festplatten. Insbesondere bei Zugriffen auf Sektoren, dessen LBA Adressen weiter auseinander liegen, denn es entfällt die Arbeit den Schreib-/Lesekopf über eine andere Spur zu positionieren.
Für Windows 7 habe ich übrigens gerade neue Windows Treiber entdeckt v15.15:
http://forum.notebookreview.com/sh [...] ost4968557
Für Deinen GM45 ggf. interessant.
Ich werde mir wenn ich Zeit hab den englischen Artikel mal rein ziehen.
Also fällt auf den SSDs das Defragmentieren völlig weg. Das ist gut zu wissen, hoffendlich weiß Windows 7 damit auch umzugehen: Bei der automatischen Defragmentierung sollten SSDs übersprungen werden. Natürlich sollte Windows 7, falls auf SSD installiert, Superfetch und Prefetch ausschalten um Ressourcen zu sparen. Stattdessen sollte Windows 7 den RAM mit Daten vollhauen, die von herkömmlichen Festplatten kommen und häufig benutzt werden.
Die Treiber sind nicht schlecht, leider kann ich damit im Moment nichts anfangen, da Windows 7 bei mir nur unter VBox läuft. Hab leider keinen schnellen 2. PC, den ich zum Testen nutzen könnte
.
PS: Letztens wurde der Bildschirm auch wieder kurz schwarz und die Maus war wieder in der Mitte. Habe den Treiber, den du mir letztens empfohlen hast. Aber seit dem ist es nie wieder aufgetaucht.
| BloodySword schrieb : Also fällt auf den SSDs das Defragmentieren völlig weg. Das ist gut zu wissen, hoffendlich weiß Windows 7 damit auch umzugehen: Bei der automatischen Defragmentierung sollten SSDs übersprungen werden. |
Das Defragmentieren bei SSD deaktiviert Windows 7.
Folie 8:
| Zitat : Reporting non-rotating media will allow Windows 7 to set Defrag off as default; improving device endurance by reducing writes |
http://download.microsoft.com/down [...] _WH08.pptx
Was es bzgl. Superfetch ändert weiß ich nicht.
| BloodySword schrieb : Die Treiber sind nicht schlecht, leider kann ich damit im Moment nichts anfangen, da Windows 7 bei mir nur unter VBox läuft. Hab leider keinen schnellen 2. PC, den ich zum Testen nutzen könnte |
Das Image frisst auch HDD-Platz. Man könnte den Platz als Partition anlegen u. Win7 davon booten. Wie man es anstellt, dass man weiterhin Vista nutzen kann u. umgekehrt wenn man Win7 löscht das Vista immer noch booten kann, dafür gibt's viele Anleitungen im Netz.
| BloodySword schrieb : PS: Letztens wurde der Bildschirm auch wieder kurz schwarz und die Maus war wieder in der Mitte. Habe den Treiber, den du mir letztens empfohlen hast. Aber seit dem ist es nie wieder aufgetaucht. |
Seit Treiber v15.13.0 tritt dieses Problem sporadisch bei einigen Nutzern auf. Wenn Du v15.12.4 nutzt sollte es nicht auftreten.
Intel kennt das Problem u. war der Meinung es in v15.13.1 gelöst zu haben (Posting #8):
http://software.Intel.com/en-us/fo [...] pic/65256/
Allerdings berichten User (Posting #9), dass es auch in v15.13.1 noch besteht. von v15.13.3 gibt es kein öffentliches Changelog, daher wußte ich nicht, ob das Problem gelöst wurde oder nicht.
Falls für Dein Notebook ein BIOS Update verfügbar ist, solltest Du auch dieses installieren. Denn das VideoBIOS, das Hand in Hand mit dem Betriebssystemtreiber geht, ist Teil des System BIOS bei Notebooks.
Kann man nur hoffen, dass Superfetch umgebaut wird, sodass es nur noch Daten aus "rotating-media" in den RAM prügelt...
Da ich schon massive Probleme mit diesem Laptop hatte um Suse Linux wieder zu entfernen, lasse ich es lieber Windows 7 physikalisch zu installieren...
Der Fehler mit dem flackernden Bildschirm ist bisher nur einmal aufgetreten. Seit dem ist es nicht mehr gekommen. Wenn es so selten auftretet kann ich damit leben.
Das BIOS des Notebooks wurde vor Kurzem (Paar Wochen her) updated.
| BloodySword schrieb : Kann man nur hoffen, dass Superfetch umgebaut wird, sodass es nur noch Daten aus "rotating-media" in den RAM prügelt... |
Naja, es war der 2. Googletreffer:
| Zitat : Be default, Windows 7 will disable Superfetch, ReadyBoost, as well as boot and application launch prefetching on SSDs with good random read, random write and flush performance. These technologies were all designed to improve performance on traditional HDDs, where random read performance could easily be a major bottleneck. |
http://blogs.msdn.com/e7/archive/2 [...] s-and.aspx
| BloodySword schrieb : Die Option -c werde ich weg lassen und stattdessen c: nehmen, denn die d: (Benutzerdaten) und z: (Mozillaprofile) lasse ich immernoch mit MyDefrag defragmentieren. Geht schnell und lässt wenig Löcher.
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Ich fuehre Defrag halt immer zwei mal aus. Erst Dateisystem optimieren, dann die Dateien so hinlegen lassen, das sie schnellstmoeglich geladen werden koennen.
Die "Loecher" sind nichts Schlimmes. Defrag laesst die absichtlich frei. Dateien koennen sich aendern. Wenn alles dicht an Dicht gepackt wird, hast du innerhalb kuerzester Zeit wieder fragmentierte Dateien. Ich will nicht sagen, das Defrag der Weisheit letzter Schluss ist, dennoch habe ich z.B. mit O&O keine besseren Ergebnisse erziehlen koennen. Schoen waere es wenn Defrag mitbringen wuerde, das man die ANordnung der Dateien nach Groesse, Zugriffsanzahl, Namen Ordnen kann. (Wie das MSDOS 6.22 Defrag) Aber an sich ist Defrag sehr gut dabei. Nach O&O dauert das Booten bei mir reproduzierbar laenger, als nach Defrag. Schneller wirds auch nicht.
Wenn ich mir später SSDs hole, werde ich diese Probleme nicht mehr haben ;o).
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