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Habe RAID 5 mit 3 schnellen Seagate 1TB ES7200 Festplatten.
Motherboard: ASUS P6T mit Intel i7 und ICH10R chip.
Erreiche einen lausigen Datendurchsatz von 17.5 MB/sec., gemessen mit Sandra.
Hat jemand Rat oder bereits Erfahrung mit RAID und dem ASUS P6T mit i7?
Grüsse
Peter
Sind die Platten denn schon mit dem Rebuild fertig?
Könnte bei der Größe etwas dauern.
Gruß
RJdaMoD
So optimal ist der Chipsatz nicht für Raid5. Habe mir einen Perc5/i SAS Controller günstig bei Ebay gekauft. Da schaffe ich mit 4 Platten über 200MB/sec bei Raid5.
Wie lange kann denn ein Rebuild dauern?
Habe ich möglicherweise einen Fehler gemacht resp. kann man bei der einfachen Menuführung des ASUS P6T überhaupt etwas falsch machen?
Nachdem ich das RAID5 aufgesetzt hatte, konnte ich bereits mit der Installation des Betriebssystems VISTA fortfahren.
Allerdings wundert mich schon, dass auch ohne Arbeiten am Compi die Platten recht oft etwas ¨rumpeln, also wahrscheinlich irgendwelche Daten verschieben.
Grüsse
Peter
@Guggi:
So ein Rebuild kann ja nach verwendeten Platten und Controllerlogik bis zu (kein Scherz) 17 Stunden dauern.
Ein Bekannter hat ein ganz gutes NAS mit 4x Seagate 1TB ES.2 Platten und wenn da ein Rebuild durchgeführt wird, dann dauert tatsächlich so lange.
Normalerweise würde ich für ein Rebuild rund die Zeit ansetzen, die es dauert, eine Festplatte vollständig zu beschreiben.
Also: 1000000MB / [durchschnittliche Transferrate in MB/s]
Grob dürfte bei einer 1TB Platte dabei ein Wert rauskommen von ~3,7h.
(Es muß noch von Sekunden auf Stunden umgerechnet werden!).
Also: Ja, Dein RAID ist gleich verwertbar, aber wenn die gesamte Rechenpower für die Parity-Berechnung bereit steht, so daß die Festplatten mit maximaler Schreibrate arbeiten können, dann dauert so ein Rebuild rund 4 Stunden.
Wenn die RAID-5 Parityberechnung nicht schnell genug arbeitet, was häufiger der Fall ist bei Softraid, dann dauert es länger.
Das sollte irgendwo in der Software aber auch angezeigt werden, ob das RAID gerade noch im Status "Rebuilding" ist oder nicht.
Das Rätsel hat sich gelöst, nun habe ich für RAID 5 mit ICH10R chip auf dem ASUS P6T eine Bandbreite von 154MB/sec. --> 8x schneller als zuvor.
Mein Fehler: Ich hatte den Intel Matrix Storage Manager nicht installiert. Das Rebuild hat dann sage und schreibe 30 Stunden gedauert.
Ein dummer Anfänger-Fehler!
Aber weil RAID5 auch nur mit dem Setup im BIOS (ausführlich beschrieben im ASUS Manual) funktioniert, aber eben nur langsam, habe ich das erst gemerkt, als die Installationen von Software immer so lange gedauert haben.
Peter
Die 30 Stunden entsprechen einer Rebuild Rate von 9,3 MB/s. Wenn es überhaupt ein Rebuild war u. nicht ein Verify. Wobei beides sehr ähnlich ist.
Ich weiß nicht warum, aber es ist tatsächlich so, dass das Intel RAID eine unglaublich langsamer rebuild, verify und degraded Performance hat. Es gibt dafür aus meiner Sicht keinen technischen Grund. Meßwerte (ich will sie nicht alle posten, habe mehrere Referenzen) bestätigen das:

http://www.tomshardware.com/de/P45 [...] 91-19.html
Ein Problem, dass beim Software-RAID insbesondere Intel-RAID auftritt:
. ein BSOD (Bluescreen) oder Reset während er auf das RAID schreibt, sorgt dafür, dass nach dem nächsten Booten ein Verify durchgeführt wird. Das dauert dann wieder 30 Stunden und Du hast während dessen die Performance um die 9,3 MB/s (wenn überhaupt).
Das Problem tritt aus technischen Gründen bei einem Hardware RAID mit Onboard Cache nicht auf.
Es ist nicht so richtig schlau, ein RAID5 aus drei Platten zu bauen und auch die Systempartition in dieses RAID5 mit aufzunehmen. Bzw. genauer: Nicht bei einem Desktop Rechner mit 1TB Platten, der öfters auch mal abstürzen kann.
Ein SoftwareRAID ist nicht schlecht. Es kann eine ähnliche Performance wie teurer HardwareRAIDs haben, allerdings dann auf einem extra Rechner, der nur FileServer ist. Oder alternativ ein SoftwareRAID für die Datenhalde, aber die Systempartition mit Temperatur files, pagefile etc. (alles was windows oft schreibt) nicht mit in das SoftwareRAID einbeziehen.
Danke für die kompetente Antwort!
Offenbar ist es nicht ideal, die Systempartion unter den gegebenen Umständen im RAID5 Verbund zu platzieren.
Wie sollte ich den am besten vorgehen? Für die Systempartion eine kleine Extra-Platte und die Daten auf die 3 1TB Platten in RAID5?
Grüsse
Peter
Das Problem beim Software RAID5 und RAID1 ist eben, dass der unnötig oft ein Verify macht. Wie oft kann ich Dir nicht sagen. Hängt ein bißchen davon ab wie stabil Dein System ist.
Kleine Bootplatte würde schon helfen. Aber dann hast natürlich noch 'eine Platte mehr. Ist auch nicht gerade ideal. Eine gute SSD kost auch gleich soviel wie 'einen Hardware RAID Controller, der dieses Problem nicht hat.
Vielleicht hilft sogar ein 2. Volumen innerhalb des Arrays einzurichten:
http://www.Intel.com/support/chips [...] 022222.htm
Das 1. Volumen sollte die Systempartition beherbergen. Selbst wenn's 100GB ist, hat der das schneller verified als die verbleibenden 2,9TB. Das 2. Volumen dann die Datenhalde.
1. Volumen System deshalb, weil Platten vorne schneller sind u. das 1. Volumen vorne liegt.
Allerdings weiß ich nicht, ob dies ausreichend vor dem "Verify/Rebuild-Wahn" im SoftRAID schützt. Eine Trennung in Partitionen reicht nicht. Denn ein RAID kennt keine Partitionen. Die Trennung in RAID Volumen könnte schützen, da er nur das Volumen verified auf dem geschrieben wurde. Ist aber bisher nur Theorie - nicht getestet.
Nunja, ein Verify könnte auch beim schreiben eines RAID-1 nötig sein, wenn im Schreibvorgang der Reset-Taster betätigt wird.
Auch ein Hardware-RAID ist nicht bei jedem Neustart sichert - erst mit BBU wird das wohl halbwegs sicher (ich weiß im Moment ehrlich gesagt nicht, wann der Cache des Controllers geleert wird. Beim Abschalten des PCs auf jeden Fall, wenn keine BBU vorhanden ist - ob das beim RESET auch der Fall ist, müsste ich mal nachschlagen.)
@Guggi:
Ich würde sagen: Eine schnelle Platte als Systemplatte, oder, wenn es denn auf die Verfügbarkeit des Systems ankommt, ein RAID-1 für das System. Da reichen kleine Platten, Hauptsache die Zugriffszeit ist möglichst gering (10000rpm wie bei der WD Velociraptor oder auch eine SSD helfen da natürlich durchaus weiter - jeweils mit ihren typischen Einschränkungen).
Das RAID dann als Datenlager.
Einen Verify sollte man aber so oder so REGELMÄSSIG durchführen! Nur so können kleinere behebbare Oberflächendefekte erkannt und beseitigt werden. Davor schützt Dich nämlich auch kein RAID. Festplatten sind nunmal nicht für die Langzeitarchivierung gedacht.
Bei meinen RAID-Controllern passiert das (standardmäßig auch so voreingestellt) einmal wöchentlich.
Wenn soetwas dann natürlich 30h dauern würde, dann wäre das etwas blöde. Solltest Du trotzdem einmal im Monat oder so machen - Deinen Daten zuliebe.
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@7oby:
"ähnliche Performance" ist aber arg relativ. Bei drei Festplatten kommt das noch hin, aber nicht mehr bei größeren Arrays.
In Deiner eigenen Grafik macht der recht flotte Intel Chipsatz bei rund 220MB/s lesend und läppischen 140 schreibend dicht.
Das übertrifft ein moderner Hardware-RAID-Controller und kommt auf die dreifachen Werte.
Danke für guten Ratschläge!
Ich dachte, der ICH10R chip entspricht einer Hardware-RAID Lösung, und der Intel Matrix Storage Manager ist die entsprechend Schnittstelle zur Steuerung. Ist das nicht richtig?
Für ein gutes RAID-Konzept würde ich auch in vernünftigem Rahmen Geld in die Hände nehmen. Welche Hardware-RAID-Controller sind denn für das ASUS P6T motherboard empfehlenswert?
Der ICH10R ist ein Software-RAID. Die c't nennt sie zur Unterscheidung noch "Host-RAID" und Linuxianer nennen sie "Fake-RAIDs". Intel Matrix Storage Manager ist sowohl Treiber als auch Schnittstelle zur Steuerung; ja richtig. Der Unterschied zwischen Hardware und Software RAID ist technisch nicht groß: Bei dem einen läuft die RAID Verwaltungssoftware auf einer extra Karte. Bei dem anderen macht's die Host CPU. Probleme treten in dem Moment auf, wo die HostCPU abstürzt, Reset etc. Dann wird beim SoftRAID immer ein Verify notwendig.
Die billigen RAID Controller unter EUR 100,- sind fast ausschließlich ebensolche FakeRAID Controller. Da gewinnst nichts. Hier ein HardwareRAID Controller mit sehr guten P/L Verhältnis:
http://geizhals.at/deutschland/a224593.html
Sind also > EUR 200,- die man so in die Hand nehmen müsste. Klar kann man da am Hersteller noch etwas drehen u. den einen oder anderen EUR zu sparen: Acrea u. ggf. LSI
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Wenn man aber so viel Geld ausgibt, kann man auch mal auf die Idee schielen eine VeloRaptor oder SSD als Systemplatte zu nehmen. Und dann auf den Hardware RAID Controller zu verzichten. Klingt so als hätte das eine mit dem anderen nicht viel zu tun, aber die Probleme kommen eben daher, wenn man beim Intel Host-RAID die Systemplatte mit ins RAID legt.
Die VeloRaptor ist günstiger als ein HardwareRAID u. beschleunigt den System- und Programmstart erheblich. Die große Datenhalde würde man dann weiterhin auf dem ICH10R abfackeln.
SSDs kann man nicht die billigsten nehmen. Die sind lahm. Sowas in der Kante müsste es sein:
http://geizhals.at/deutschland/a365725.html
http://geizhals.at/deutschland/a369143.html
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3x 1TB (oder gar 1,5TB) kaufen ist im Moment überhaupt nicht das Problem. So günstig war's noch nie. Diese vernünftig zu nutzen ist umso schwieriger. Backups dauern manchen zu lange, deshalb verzichten sie zugunsten RAID ganz drauf. Mit einem reinen SoftwareRAID geht der Schuss nach hinten los. 1TB an Daten - sagen wir alle (Urlaubs-)fotos der letzten 10 Jahre - mit einem Mal zu verlieren ist nicht lustig. Dann eben die tagelangen (!!!) Rebuild und Verify Zeiten mit großen RAIDs...
Bei 3x 1,5TB hättest übrigens noch das Problem bekommen, dass man davon nicht ohne weiteres Booten kann.
So, Ihr habt mich überzeugt, ich kaufe ein 3ware9650SE-Controller! Hoffentlich funktioniert das Board im ASUS P6T motherboard.
Zum ICH10R auf ASUS P6T: Ich habe zur Kontrolle der Funktion von RAID 5 an einer Disk des SATA-Kabel abgehängt. Die Intel Matrix Console meldet den Ausfall richtig, alles läuft weiter, die Performance sinkt von 154MB/sec auf 55MB/sec.
Ist das SATA-Kabel wieder eingesteckt, beginnt der Rebuild automatisch, aber, es dauert sage und schreibe 80 Stunden für die 1T-Platte. Im Moment stehe ich bei 13%.
Jetzt kenne ich auch den Unterschied zwischen Initialisierung mit 30 Stunden Dauer und Rebuild, der nochmals viel länger dauert.
Nun, wenn der ICH10R mit Software-RAID funktioniert, würde ich erwarten, dass während dem Rebuild die i7 CPU voll ausgelastet ist. Aber nicht die Spur, auf allen 8 Kernen läuft praktisch nichts, 1% gesamte Auslastung. Gibt es eine Möglichkeit, wie ich dem ICH10R mehr CPU power geben kann?
Grüsse
Peter
80STUNDEN? *lach* ... Yeah...
Also 80 Stunden (4 Tage!) ohne Redundanz - da würde ich schon fast dazu raten das RAID sein zu lassen.
@Guggi:
Was für Festplatten wirst Du denn im RAID benutzen? Du hast ES7200 geschrieben, aber die gibt es ja nicht. Da ist also zumindest etwas mit Deiner Bezeichnung durcheinander geraten. (Die ES-Baureihe hört bei 750GB auf, ES.2 geht bis 1TB, hat aber keine "7200" im Namen. 7200.11 oder 7200.10 sind die Desktop-Reihen. Wenn Du die 1TB ES.2 meinst, dann wäre(n) es die Platte(n) mit der Typenbezeichnung ST31000340NS.)
Ich bin selbst gerade dabei geeignete Festplatten zu finden und kann Dir schonmal sagen, daß sämtliche Desktopfestplatten von Seagate eigentlich bei 3Ware von der Kompatibilitätsliste gestrichen sein sollten, auch die, die eventuell nun noch darauf stehen.
Die haben letztens schon die aktuelle Kompatibilitätsliste (RevD, November 2008) wieder durch "RevC" ersetzt, da sich alle neu hinzugefügten Desktopplatten von Seagate als zu unzuverlässig herausgestellt haben.
Bei den WD-Desktopplatten (Caviar Black) ist bekannt, daß diese aufgrund zu langer Fehlerkorrekturzeiten aus dem RAID-Verbund fliegen. (Google!) Der Fehler ist bekannt und WD sagt ganz klar: "Kaufen Sie die RE3 Baureihe."
3Ware allgemein, und auch der Supporter, mit dem ich seit einigen Wochen in regem Kontakt stehe, raten daher dringend keine Desktopplatten einzusetzen und nur die RAID-Edition bzw Enterprise-Laufwerke zu nehmen.
Das hat z.T. etwas mit Timings zu tun, die in der Firmware hinterlegt wurden.
Es ist allem Anschein nach von den Festplattenherstellern nicht mehr gewollt, daß man die normalen Festplatten in RAID-Systemen einsetzt.
Ich persönlich plage mich gerade mit Seagates 1,5TB-Monstern rum und versuche bei Seagate einen Austausch gegen 1TB ES.2 Laufwerke zu erreichen. Die sind zwar 50% kleiner, etwas langsamer und sogar etwas teurer, aber dafür sollen die *garantiert* im RAID laufen.
Letztes WE hatte ich nach 22 Stunden Stresstest einen IO-Fehler, der nicht vom Controller selbst oder den Treibern, sondern von der Testsoftware gemeldet wurde.
Nun bleibt natürlich die Frage offen, ob die Testsoftware (ein recht rudimentäres internes Tool von 3ware) wirklich verlässlich arbeitet, oder ob es eventuell an den Platten lag. Dann stellt sich allerdings die Frage, warum der Controller selbst im Fehlerlog nichts angezeigt hat.
Ärgerlich ist es aber trotzdem. Ich bleibe natürlich dran und hoffe, daß ich eine 100%ig saubere Lösung für meinen Einsatzbereich erreiche.
Beachte, daß wenn Du den -4ML kaufst Du noch ein passendes Kabel brauchst.
Also für Deinen Zweck ein Kabel SFF 8087 auf 4x SATA. Solch ein Kabel sollte rund 30Euro kosten. Die Kabel sind i.d.R. nicht enthalten.
Habe 3 x die Seagate 1TB ST31000340NS, die auch in der Kompatibilitätsliste von 3ware für den 9650SE-Controller aufgeführt sind. Also hier erwarte ich mit dem Controller keine Probleme.
Fragt sich aber, ob der 9650SE-Controller auf das ASUS P6T mit 64 Bit Vista passt?
Nachmals zum Thema Beschleunigung des ICH10R:
Nun, wenn der ICH10R mit Software-RAID funktioniert, würde ich erwarten, dass während dem Rebuild die i7 CPU voll ausgelastet ist. Aber nicht die Spur, auf allen 8 Kernen läuft praktisch nichts, 1% gesamte Auslastung. Gibt es eine Möglichkeit, wie ich dem ICH10R mehr CPU power geben kann?
Grüsse
Peter
Stimme dem Posting von Ghostrider soweit zu.
Den Hauptunterschied zwischen Soft- und HardwareRAID nämliche keine Verifies bei Reboot beim Schreiben und schnellere Rebuild Zeiten die bekommst beim HardwareRAID auch mit Desktop Platten.
Die RAID Edition Platten sorgen halt nochmal für seltenere Rebuilds, sind aber auch lauter und teurer. Da Du die Desktop Platten schon hast, würde ich die ruhigen Gewissens weiter verwenden. Im ForumDeluxx sind genügend Leute, die das erfolgreich so verwenden u. keinen Streß damit haben:
http://www.forumdeluxx.de/forum/forumdisplay.php?f=15
--
@ICH10R: Wenn ich gerade richtig gerechnet habe, entsprechen die 80h bei 1TB Platten einer Schreibrate beim Rebuild von 3,5MB/s. Das deckt sich mit der degraded Schreibperformance oben u. auch mit den Rebuild Erfahrungen anderer Leute. Wenn er noch rebuilded (80h sind ja noch nicht um vielleicht), dann kannst auch mal die Schreibperformance testen. Einfach mal eine Datei umkopieren. Die wird nämlich langsam sein. Mit der degraded Leseperformance von 50MB/s könnte man ja zur Not noch leben.
Mit der CPU Last hat das alles nichts zu tun, wie ich oben schon geschrieben habe:
| Zitat : Ich weiß nicht warum, aber es ist tatsächlich so, dass das Intel RAID eine unglaublich langsamer rebuild, verify und degraded Performance hat. Es gibt dafür aus meiner Sicht keinen technischen Grund. |
Selbst ein viel langsamerer Rechner hätte eine höhere gegraded Schreibrate. Das zeigen SoftwareRAIDs unter Linux u. NAS Geräte. Selbst das Windows Boardmittel RAID5 ist schneller.
Ich habe nirgends gelesen, dass man die lausige RAID5 degraded Performance vom ICHxR irgendwie beschleunigen könnte. Vielleicht kommt auch irgendwann eine Treiberversion, die schnell ist.
@Guggi:
Irgendwo habe ich mal RAID-5 Benchmarks bei THG gesehen, da war die CPU-Auslastung einer Core2Duo CPU beim normalen RAID-5 schreiben bei über 30%.
Also nicht degraded.
Es verwundert mich schon, daß der Rebuild dann nicht zu mindest eine vergleichbare Last bei Deiner CPU erzeugt. Woran das liegt, weiß aber wohl nur Intel.
Nebenbei bemerkt: Deine CPU hat nur 4 Kerne. Die restlichen 4 sind nur virtuell durch Hyperthreading. Physikalisch nicht vorhanden helfen diese vorgegaukelten Kerne nur, die echten 4 Kerne dauerhaft mit Daten zu versorgen.
Alter Trick aus Pentium 4 Zeiten. Bringt nur etwas in stark parallelisierten Anwendungen, ansonsten bringt dies keine Mehrleistung, in gewissen Situationen sogar etwas weniger Leistung, da zusätzlicher Verwaltungsoverhead entsteht.
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@7oby:
RAID-Edition Platten ändern eigentlich nichts an der Rebuild-Zeit. Der Einfluss der Festplatte ist beim Rebuild eigentlich nur die Schreibrate, solange von der Festplatte keine Fehler produziert werden, die den Rebuildprozess an sich verlangsamen.
Und die ST31000340NS ist die ES.2, also die RAID-Version, nicht die Desktop-Version. Er hat also die "richtigen" Platten.
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Update zu meinem vorletzten Beitrag:
Meine 1,5TB-Monster ST31500341AS haben sich nun in einem bereits 53 Stunden laufenden Dauertest gut geschlagen. Das Testtool lief beim letzten mal, dem bereits erwähnten 22h dauernden Test, irgendwie nicht richtig. Ich konnte da während des Tests nichtmal mehr auf die Partition zugreifen, hatte das aber falsch interpretiert.
In rund 7 Stunden werde ich den Test beenden und, wenn bis dahin nichts überraschendes passiert, die Platten als "gut" bewerten und vermutlich weitere 4 nachkaufen. Sind zwar keine RAID-Platten, aber eignen sich dann offensichtlich doch dafür.
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Update zum letzten Abschnitt: Nach 64h non-stop Stress-Test hatte der Test noch immer keinen Fehler gezeigt.
Vier weitere Platten sind bestellt. Als nächstes teste ich dann RAID-5 und RAID-6, damit das System endlich wieder "produktiv" (im privaten Rahmen) wird.
Hi @all!
Ich hijacke mal diesen Thread, da hier ja scheinbar die geballte RAID-Kompetenz zu sein scheint...
Ich setze ein RAID 1 Verbund mit zwei 1 TB Desktopplatten von WD ein (ICH10 auf Asus P5Q SE/R). Nun ist mir gestern der Rechner abgeschmiert - kann ja mal passieren - und es half nur ein Reset. Der Intel Matrix Storage Manager ist nun im Status "Initialisierung". Was bedeutet das? Ist das schon der Rebuild? Oder muss ich damit auch noch rechnen was nochmal mehrere Stunden dauert?
Auf jeden Fall dauert es entsetzlich lange, auch wenn nach diesem Thread hier die Zeiten von ca. 3 Stunden normal sind.
Das Problem das ich damit habe ist allerdings, dass ich während dieser Zeit meinen Rechner nicht verwenden kann. Die "Initialisierung" frisst die gesamte Performance, so dass schon das Laden vom Internet Explorer fast eine Minute brauch. Von größeren Anwendungen ganz zu schweigen. Und das ärgert mich. Ein Absturz und ich kann die Kiste die nächsten Stunden vergessen.
Der Prozessor langweilt sich. Es ist genug Performance für´s weiter arbeiten vorhanden, aber die Festplatten kann ich vergessen. Aber fast alles (vor allem beim Zocken) braucht auch wenigstens ein bisschen Festplattenperformance, nur die ist komplett dahin...
Gibt es eine Möglichkeit, die Priorität des Rebuilds/Verify usw. so weit zu veringern, dass die Kiste noch bedienbar ist?
Ich meine, Rebuild ist gut und wichtig, aber bei mir darf´s - bzw. soll´s - auch etwas langsamer sein, solang es im Hintergrund geschieht und ich weiter arbeiten/zocken kann...
Danke schonmal im Voraus!
Da ich keinen ICH10(R) habe, habe ich mir mal das Handbuch angeguckt. Dort konnte ich keine Einstellungen finden, die die Verify- oder Rebuild-Priorität verändert hätten.
Ein Verify ist kein Rebuild, aber wegen dem Absturz kontrolliert der Verify-Prozess, ob die Daten auf beiden Festplatten noch identisch sind. Wäre z.B. der Reset passiert, während Daten auf eine, aber noch nicht auf die andere, geschrieben worden sind, dann müsste das nachgeholt werden, damit die Redundanz wieder hergestellt wird.
Einstellungen für Prioritäten von Verify und Rebuild sind z.B. auf jedem anständigen hardware-RAID-Controller möglich.
Da kann man dann auch, mit leichten Leistungseinbußen, weiterhin die Platten nutzen.
Also wenn ich mein RAID-1 absichtlich degrade und einen Rebuild erzwinge, dann liegt die Transferrate hinterher zwar niedriger, aber nutzbar ist es dennoch. Ein Verify wirkt sich kaum auf die Leistungsfähigkeit des RAIDs aus.
Dafür kostet der Controller aber auch rund 400Euro.
YGWYPF: You get what you pay for.
| derGhostrider schrieb : YGWYPF: You get what you pay for. |
Höchstwahrscheinlich hast Du Recht. Leider, wie ich wohl sagen muss.
Dann muss ich mir überlegen, ob das RAID für mich das Richtige ist. Ist halt nice to have, und wenn´s schon quasi umsonst beim Board mit dabei ist, wieso nicht nutzen?
Nun, jetzt weiß ich wieso...
Mal schauen, wenn´s zu oft passiert und mir das zu sehr auf´n Puffer geht, werd ich wohl in den sauren Apfel beißen müssen und wieder mal alles neu installieren und auf meine Datensicherheit in der Form verzichten.
400 € ist mir das ganze nun nun definitiv nicht wert.
Danke für Deine Mühe!
@scranagar:
Es geht auch schon für ~200Euro. Du brauchst vermutlich keinen SAS/SATA-II-Controller (sondern nur SATA-II) und keine 8-Kanäle. Dann wird es günstiger.
Bei mir hat nun der Rechner im RAID5 mit ICH10R chip das erste Mal nach einem Absturz ein Verify ausgelöst. Und, ich bin ¨positiv¨ überrascht, das Verify hat nur 6 Stunden gedauert.
Nicht schlecht, würde ich sagen, wenn man bedenkt, dass die Initialisierung 30 Stunden (Einmaliger Aufbau von RAID5, Bandbreite 17.5MB/sec) und ein Rebuild 80 Stunden (Eine Platte ausgefallen und wieder neu aufgebaut , Bandbreite 50MB/sec) dauern. Im Status Normal liegt die Bandbereite bei 155MB/sec.
Nun, Spass bei Seite. In der Summe bin ich vom ICH10R chip enttäuscht, das ist für mich nicht die Datensicherheit, die ich mir vorgestellt hatte. Zudem kommt die verringerte Bandbreite während der Ausführung dieser Szenarien.
Werde gelegentlich auf einen 3ware9650SE-Controller umsteigen. Vermutlich wäre für mich aber das gute, alte regelmässig Backup einfach die Beste und sicherste Lösung.
Meine Konfiguration: Motherboard ASUS P6T mit Intel i7 und ICH10R chip in RAID5. mit 3 x der Seagate 1TB ST31000340NS.
Vergiß nicht, daß ein RAID kein Backup ersetzen kann! Das ist immer nur eine zusätzliche Form der Sicherheit, die jedoch andere Defekte abfängt.
Also nicht: RAID oder Backup, sondern immer: Raid UND Backup!
Ja, da kann ich Dir nur zustimmen. Immer Backup's, ganz egal, wie gut allenfalls das RAID funktioniert.
Oder eben, nur Backup und kein Soft-RAID, das nicht begeistert.
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