Die neuesten Produkte von GIGABYTE hier im Überblick
Hallo Leute!
Mein System:
CPU: Intel E8500
CPU-Kühler: Scythe-Mugen mit 120er Lüfter, zieht warme Luft von den RAM's weg
Mainboard: ASUS P5Q-E
RAM: DDR2 - OCZ 2x1GB (Kit) 1150 MHz Reaper-HPC-Heatpipe, 2,1V @1066MHz dualchannel
Kühler: vorn: 1x120; hinten 1x120mm + Netzteil + Grafikkarte Zotac GTX260
System: Win-XP 32Bit, plane aber Umstieg auf Windows7
Problem:
Mit ASUS-SixEngine kann man unter Windows komfortabel in %-Schritten den FSB des CPU's anheben (Modus "Turbo" ) oder auch senken (Modus "Max. Powersaving" ). Letzteres kann man -wie die Bezeichnung des Modus' verrät- zum Engergiesparen nutzen.
Das wollte ich auch tun und habe die Senkung des FSB im Engergiesparmodus auf -20% gestellt. Daraufhin verabschiedete sich WinXP mit einem Blue-Screen und der Rechner fuhr neu hoch. Der 2te Versuch endete genauso. Bei Einstellung auf -15%, -13% und -10% FSB-Senkung lief der Rechner in diesem Modus erstmal stabil, verabschiedete sich aber wieder mit einem Blue-Screen, diesmal aber unregelmäßig und deutlich seltender.
Momentan habe ich die FSB-Senkung auf -8% gestellt und der Rechner läuft seit 1h ohne Probleme in diesem Modus.
Könnten die Abstürze vielleicht damit zu tun haben, dass die V-Core in diesem Modus durch ASUS-SixEngine auch noch zusätzlich gesenkt wird (V-Core Voltage downgrade @ "MEDIUM" )?
Der E8xxx senkt die V-Core im IDLE sowieso etwas ab. Und dann würde da noch die weitere V-Core-Absenkung durch ASUS-SixEngine hinzukommen?!
Ich könnte mir vorstellen, dass ich den FSB weiter senken kann, wenn ich die V-Core durch SixEngine im Engergiesparmodus nicht noch weiter senken lasse. Allerdings ist das doch kontraproduktiv, da ich dann zwar den CPU-Takt (über den Veränderung des FSB) absenken kann, der CPU aber aufgrund normal gesenkter V-Core wärmer wird (und mehr Energie verbraucht) als mit durch SixEngine zusätzlich gesenkter V-Core.
Es ist doch auch so, dass beim OC die zusätzliche V-Core die meiste Temperatursteigerung ausmacht und nicht der erhöhte FSB?!
Kann ich meine V-Core oder meinen FSB im Energiesparmodus weiter senken ohne dass mein Rechner abstürzt?
Bringt das überhaupt was?
Ergänzung 19.08.2009 20:15 Uhr:
Mein Rechner läuft bei -8% FSB-Senkung im Modus "Max. Powersaving" (Programm ASUS-SixEngine) doch nicht so stabil wie ich dachte. Nachdem ich die FSB-Senkung gestern bei -8% hatte und der Rechner über mehr als 1 Stunde stabil lief, hatte ich den Thread oben eröffnet und mich schon gefreut. Nach Abschluss meiner Thread-Eröffnung und endgültigem Runterfahren des Rechners erhielt ich wieder mal einen Bluescreen und der Rechner fuhr wieder hoch. Jetzt habe ich die FSB-Senkung beim Modus "Max. Powersaving" auf -3%. Mal schauen, wie lange er jetzt stabil läuft.
Diese Hausfrauenprogramme pringen meist nichts als Ärger. Außerdem weiß keiner, was im Hintergrund wirklich passiert und eingestellt wird. All diese Änderungen kann (und sollte) man manuell selbst im BIOS vornehmen und dann auf Stabilität testen. Anleitungen gibts genügend dafür.
| FormatC schrieb : Diese Hausfrauenprogramme pringen meist nichts als Ärger. Außerdem weiß keiner, was im Hintergrund wirklich passiert und eingestellt wird. All diese Änderungen kann (und sollte) man manuell selbst im BIOS vornehmen und dann auf Stabilität testen. Anleitungen gibts genügend dafür. |
Hallo FormatC!
Ist richtig, mit dem Programm ASUS-SixEngine wollte ich auch mal eine neue Art des OC austesten. OC per BIOS ist für mich kein Fremdwort ... schon oft und viel gemacht. Allerdings ist das Problem beim BIOS-OC, dass du den CPU-FSB auf einen festen Wert (höher oder tiefer als Standard) einstellen musst. Der FSB bleibt dann immer auf diesem Wert, egal ob der Rechner gerade Hochleistung fährt und sich gerade tierisch langweilt. Nur per automatischer Multiplilkatorsenkung des E8500 im IDLE taktet sich der CPU bei Langeweile dann runter. Allerdings erreicht man damit per BIOS-OC im IDLE nicht den niedrigen CPU-Takt, der mit ASUS-SixEngine möglich ist und gleichzeitig auch nicht den mit ASUS-SixEngine erreichten CPU-Maximmaltakt ohne vorher wieder ins BIOS eingestiegen und den CPU-FSB angehoben oder gesenkt zu haben.
Nach Überprüfung mit CPU-Z schaut es so aus, als wenn ASUS-SixEngine den CPU-FSB anhebt "Turbo-Mode" bzw. senkt "Mode Max. Powersaving". Außerdem ist damit ersichtlich, dass im Modus "Max. Powersaving" optional (kann man im Programm festlegen) die V-Core oder/und die V-Chipsatz gesenkt wird.
=> Funktion von ASUS-SixEngine "scheint" also durchsichtig zu sein.
Ich war selbst Asus-Nutzer und finde diese Programme reichlich nutzlos. Der Witz ist, dass man maximale Power (z.B. 3,6 GHz bei 515 x 7) nie erreichen wird. Und die Powersaving-Option kaum was bringt. Das beste, was man man bei Asus-Brettern machen sollte ist das Nutzen zweier BIOS-Profile. Eins für Power und eins fürs Saven.
| FormatC schrieb : Ich war selbst Asus-Nutzer und finde diese Programme reichlich nutzlos. Der Witz ist, dass man maximale Power (z.B. 3,6 GHz bei 515 x 7) nie erreichen wird. Und die Powersaving-Option kaum was bringt. Das beste, was man man bei Asus-Brettern machen sollte ist das Nutzen zweier BIOS-Profile. Eins für Power und eins fürs Saven. |
Die maximale Power von z.B. 3,6 GHz bei 515x7 nie erreichen? Wie meinst du denn das? Meinst du mit solchen Programmen wie SixEngine?
Wenn du dafür die V-Core anheben musst, ist das mit SixEngine nicht möglich, weil dieses Programm nur einen V-Core-Downgrade als Option anbietet. Allerdings gibt's da noch das Programm "ASUS-AI-Booster". Habe ich bisher nie genutzt, da dieses vorwiegend geeignet sein soll, einen OC-Rekord aufzustellen, was nicht meinem Ziel entspricht.
Mein Ziel war, die CPU-Frequenz (über den FSB) ohne den Gang ins BIOS in dem Moment (am besten automatisch) anheben zu können, wenn die Mehrleistung wirklich benötigt wird. Danach (wenn wieder "Langeweile" ist) sollte der Takt und die V-Core so niedrig wie möglich sein, um den CPU so kühl wie möglich zu halten. Dazu sollte man nicht erst umständlich ins BIOS wechseln müssen.
Beides bietet ASUS-SixEngine, Nur ist mir halt im Modus "Max. Powersaving) bei FSB-20%, -15%, -10% und nun auch bei -8% der Rechner mit einem Bluescreen abgestürzt und ich suche nach den Ursachen. Beim Modus "Turbo" hat's ja auch funktioniert. Hier wurde der FSB (um +8%) angehoben, damit der CPU-Takt gesteigert und der Rechner lif bisher absolut stabil. Da frage ich mich natürlich, warum das bei FSB-Downgrade nicht auch so problemlos geht.
Dein Q6600 hat 3,6GHz (515x7). Hast du die V-Core angehoben. Was für 'ne Kühlung (CPU-Kühler + Drehzahl des/der Lüfter(s)) hast du, damit du den noch bei einigermaßen moderaten Temperaturen halten kannst?
Habe hier meinen Zweitrechner E6600 auf ASUS P5B-Deluxe mit CPU--Kühler Scythe-AndySamuraiMaster. Den habe ich per BIOS-OC von 2,4 auf 2,8GHz gebracht, wobei die Temp bei Volllast schon deutlich anstieg. Danach wurde es instabil, weil die RAM's (2x1GB DDR2 800MHz) die dann auch höhere RAM-Frequenz nicht mehr mitmachen wollten.
| Jean_Luc schrieb : Habe hier meinen Zweitrechner E6600 auf ASUS P5B-Deluxe mit CPU--Kühler Scythe-AndySamuraiMaster. Den habe ich per BIOS-OC von 2,4 auf 2,8GHz gebracht, wobei die Temp bei Volllast schon deutlich anstieg. |
Wahrscheinlich hast du dabei den VCore auf Auto gelassen. Purer Takt macht kaum Hitze, und die paar Megahertz mehr sollte der auch spielend ohne mehr Saft hinbekommen.
| Jean_Luc schrieb : Danach wurde es instabil, weil die RAM's (2x1GB DDR2 800MHz) die dann auch höhere RAM-Frequenz nicht mehr mitmachen wollten. |
Wenn du den korrekten RAM-Teiler eingestellt hättest (was auf jedem halbwegs OC-geeignetem Board möglich ist) könntest du den FSB sogar auf 400 setzen, ohne den RAM zu übertakten. Macht mit dem Multi von 9 den deine CPU intus hat 3,6 Gigahertz. WOOT!
Ob sie das mitmacht steht natürlich auf nem anderen Blatt...
Zum Projekt undervolting (was wohl deine Absicht sein dürfte, den VCore abzusenken um Strom zu sparen): mach es (wie FormatC schon schrieb) vernünftig übers BIOS und nicht über die Blingbling-Software von Asus (warum schreibst du das eigentlich immer groß?). Jollys Thread zeigt, das es über den "richtigen Weg" exzellente Resultate gibt.
Auch wenn deine CPU nicht so "gut" sein sollte wie seine, 8% undervolting (Schonmal gemessen wie viel du dadurch sparst? 5 Watt?) mit dem Tribut eines unberechenbaren Systems sind auf gut Deutsch für'n Arsch.
Gruß
OC Rekorde stellt man mit AI Booster nicht auf, sondern nur den Rekord für die meisten BSODs pro Stunde. Das ist alles glitzerbunte Kiddie-Verarsche
Diese ganzen Programme sind fast immer zu nichts zu gebrauchen und haben auf einem Produktivsystem nichts zu suchen.
| peter321 schrieb : Wahrscheinlich hast du dabei den VCore auf Auto gelassen. Purer Takt macht kaum Hitze, und die paar Megahertz mehr sollte der auch spielend ohne mehr Saft hinbekommen. |
Zur VCore:
Ja, hab' beim E6600 mit dem P5B-Deluxe (und auch beim E8500 mit dem P5Q-E) beim BIOS-OC die VCore auf "AUTO" gelassen. Wird der E6600 dadurch heißer, weil der CPU oder das Mobo etwa die VCore automatisch mit der FSB-Anhebung anhebt, um evtl. einen sicheren Betrieb auch bei höherem CPU-Takt zu garantieren? Ich dachte, die VCore wird maximal auf den für die jeweilige CPU spezifizierten Wert (Normwert bzw. MaxWert der jeweiligen CPU) angehoben und nur im IDLE (neben dem Multiplikator) gesenkt.
Daher dachte ich auch, dass die Temp-Steigerung des E6600 aus dem gestiegenem CPU-Takt resultierte. Wie ist es denn nun?
| peter321 schrieb : Wenn du den korrekten RAM-Teiler eingestellt hättest (was auf jedem halbwegs OC-geeignetem Board möglich ist) könntest du den FSB sogar auf 400 setzen, ohne den RAM zu übertakten. Macht mit dem Multi von 9 den deine CPU intus hat 3,6 Gigahertz. WOOT!
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Zum RAM-Teiler:
Ja, hatte beim E6600 mit dem P5B-Deluxe beim BIOS-OC den RAM-Teiler so eingestellt, dass mit angehobenem CPU-FSB (CPU-Frequenz @2,8GHz der bestmögliche stabile MaxTakt des RAM's erreicht wurde. Beim nächstniedrigerem RAM-Teiler wurde richtigerweise der RAM niedriger getaktet und hatte damit wieder "Luft nach oben" zum weiteren OC. Allerdings wurde der CPU (E6600 mit Scythe AndySamuraiMaster) bei erreichten 2,8GHz bedenklich warm/heiß, sodass ich den FSB nicht weiter anheben wollte.
Ergebnis: RAM mit "normalem" RAM-Teiler nicht weiter übertaktbar, da instabil, CPU für weitere FSB-Taktanhebung zu heiß
| peter321 schrieb : Zum Projekt undervolting (was wohl deine Absicht sein dürfte, den VCore abzusenken um Strom zu sparen): mach es (wie FormatC schon schrieb) vernünftig übers BIOS und nicht über die Blingbling-Software von Asus. Jollys Thread zeigt, das es über den "richtigen Weg" exzellente Resultate gibt.
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8% Undervolting? Ich habe nicht den VCore um 8% gesenkt, sondern den CPU-FSB! Asus-SixEngine hatte neben den gewählten 8% FSB-Senkung noch eine weitere Option "VCore-Downgrade" im Angebot, die bei mir standardmäßig auf MEDIUM stand. Ich hatte halt beides (FSB-Senkung, Vcore-Downgrade) aktiviert und wollte wissen wer hier Verursacher meiner Abstürze war.
Hast aber Recht, dass das Absenken des FSB (um Engergie zu sparen) für eine Ersparnis von 5 Watt (allerdings mit dem Ergebnis eines instabilen Systems) glatt für'n A... ist. Habe schließlich 'ne GTX260 im Rechner, die viel mehr Energie verpulvert als ich einsparen kann. Da sollte es auf 5W nicht ankommen.
Wollte halt bloß einfach wissen, warum mir mein Rechner bei -20% FSB-Senkung abschmiert (Ursachenforschung!!!)! Dass ich mir von der gewonnenen Energieersparnis kein neues Auto kaufen kann, war mir auch schon klar ;-)
| FormatC schrieb : OC Rekorde stellt man mit AI Booster nicht auf, sondern nur den Rekord für die meisten BSODs pro Stunde. Das ist alles glitzerbunte Kiddie-Verarsche |
Hatte bloß die Kurzbeschreibung bzw. Werbung zu AI-Booster gelesen. Demnach sollte es für OC-Rekorde nützlich sein. Über die darin ausgewiesenen Ergebnisse wusste ich nichts. Ist also Kiddie-Verarsche?
OK wieder was gelernt
Wollte dieses sowieso nicht benutzen. Brauch ich's ja dann gar nicht erst zu installieren bzw. kann auf's Ausprobieren verzichten!
Danke, Arbeit und ggf. auch Ärger gespart
Am Asus-SixEngine werde ich nun beim E6600 (nach Erprobung beim E8500) aber trotzdem noch ein wenig fummeln.
Wollte ja keinen OC-Rekord aufstellen, sondern meinen CPU je nach momentanem Leistungsbedarf weiter als normal runter- bzw. rauftakten. Und das scheint SixEngine ja zu können, auch wenn es beim Runtertakten zumindest ab -8% Probleme gibt. Wird das Heruntertakten (neben der "normalen" Multiplikatorsenkung) halt vorerst nur um 3% (bis jetzt stabiles Verhalten) vorgenommen, bis ich den Fehler gefunden habe. Bis jetzt hat mir ja noch keiner sagen können woran es (neben dem Verdacht auf ein schlechtes Programm "SixEngine" ) mit Sicherheit liegt.
Die meisten Boards übervolten auf Auto-VCore, manche sogar extremst (da sind 10 MhZ=0,01V mehr
).
Soweit ich informiert bin ist eben die CPU-Spannung die große Hitzequelle, nicht der Takt. Ich hab meinen E2160 von standardmäßigen 1,8 GhZ auf 3 GhZ geprügelt - ohne Spannungsanhebung. Scheint nen gutes Exemplar zu sein
Sonderlich verschlechtert haben sich die Temps jedoch nicht.
Probier doch mal, die Spannung deines E6600 manuell auf die VID einzustellen (kannste mit Coretemp unter Prime auslesen) und schau dann, wie weit du mit dem Takt bei erträglichen Temps kommst. Wo ist eigentlich da deine Grenze?
Meine bei 60°C, oberstes Limit 65.
"Normale" RAM-Teiler gibbet nicht. Nur halt den kleinstmöglichen 1:1 - FSB=RAM. Ist IMHO der, der am meisten "Leistung" bringt (wenn ich das so sagen darf; hohen FSB vorrausgesetzt; Format kann dir das sicher besser erklären als ich)
Versuch doch mal, deine CPU ganz normal im BIOS zu undervolten. Bringt mehr als man glaubt, vor allem bei den 45nm-C²s (siehe Jolly). Bei meinem Board geht das leider nicht ![]()
Gruß
| peter321 schrieb : Die meisten Boards übervolten auf Auto-VCore, manche sogar extremst (da sind 10 MhZ=0,01V mehr |
Sehe ich genauso. Vorweigend die VCore bringt die Temperatur, die FSB-Anhebung weniger.
Ja, bei meinem E8500 und dem E6600 steht die VCore auf AUTO.
Den E2160 von 1,8GHz auf 3GHz gebracht ohne VCore-Anhebung? Beachtlich! Staun' staun'! Und dann auch noch ohne nenneswerte Temp-Erhöhung? Super!
| peter321 schrieb : Probier doch mal, die Spannung deines E6600 manuell auf die VID einzustellen (kannste mit Coretemp unter Prime auslesen) und schau dann, wie weit du mit dem Takt bei erträglichen Temps kommst. Wo ist eigentlich da deine Grenze? |
Ist die VID die ideale Spannung des CPU's bei Volllast? Habe jetzt nämlich Asus-SixEngine ausgeschaltet und unter Prime95 meldet mir CoreTemp für meinen E8500 eine VID von 1,225V, CPU-Z meldet mir aber eine VCore von 1,144V. Müsste die jetzt nicht eigentlich auf 100% des VID-Wertes von CoreTemp liegen? Welches Programm hat denn nun Recht? Außerdem springt im IDLE in CoreTemp der Takt des CPU's dauernd aufgrund hektischer Multiplikatoränderung zwischen 2GHz und 3,17GHz hin und her, während CPU-Z einen dauerhaften CPU-Takt von 2GHz meldet. Unter Vollast liegt dann der CPU-Takt bei beiden Programmen stabil bei 3,17 GHz.
IDLE: CPU-Z: 1,104V CoreTemp: 1,225V
CPU-Temperatur (SpeedFan): 34°C (bei 26°C Zimmertemp)
CPU-Temperatur (CoreTemp): 46°C (bei 26°C Zimmertemp)
Stress: CPU-Z: 1,144V CoreTemp: 1,225V
CPU-Temperatur (SpeedFan): 49°C (bei 26°C Zimmertemp)
CPU-Temperatur (CoreTemp): 59°C (bei 26°C Zimmertemp)
Witzigerweise kann ich Prime95 auch im normalen CPU-MaxTakt (E8500 = 3,17GHz und RAM OCZ 1500MHz@1066MHz) laufen lassen und es treten teilweise Fehler auf. Der Rechner stürzt zwar nicht ab, aber Threads in Prime95 werden aufgrund Fehler abgebrochen.
Hebe ich dann den CPU-Takt (E8500) über den FSB auf ca. 3,4GHz an, kommt der RAM mit beibehaltenem RAM-Teiler auf ca. 1140MHz und unter Prime95 treten keine Fehler mehr auf!?! Das klappt aber auch nicht immer, teilweise wirft auch hier Prime95 Fehler aus.
Dann schauen die Werte bzgl. VCore so aus:
Stress: CPU-Z: 1,136 bis teilw. 1,144V (schwankt) CoreTemp: 1,225V
CPU-Temperatur (SpeedFan): 50°C (bei 26°C Zimmertemp)
CPU-Temperatur (CoreTemp): 60°C (bei 26°C Zimmertemp)
CPU-Temperatur (CoreTemp Delta zu TJunction): 40°C (bei 26°C Zimmertemp)
Bei höherem Takt kriegt die CPU (E8500) also doch die gleiche oder sogar weniger Spannung als im Standardtakt 3,17GHz!?!
Auf welchen Wert soll ich jetzt im BIOS die VCore einstellen und dann den CPU-FSB langsam anheben, um zu schauen, bis zu welchem Takt bzw. welcher Temp das System bzw. der CPU stabil läuft?
Und welches Program (Speedfan oder Coretemp) gibt den richtigen TempWert aus? Oder ist es so, dass Speedfan den TCase-Wert (Heatspreader CPU) und Coretemp die Temp innerhalb des CPU ausliest? Welcher Wert sollte denn dann wie hoch sein dürfen?
| Zitat : Ist die VID die ideale Spannung des CPU's bei Volllast? |
Nein. Bitte mal zur VID und der ganzen Problematik lesen:
http://www.tomshardware.com/de/for [...] e-wahrheit
Untervolten ja, aber nur im Rahmen dessen, was das Mainboard hergibt.
FormatC schrieb :
Nein. Bitte mal zur VID und der ganzen Problematik lesen:
|
Ah, Danke!
Musste zwar ein ganzes Weilchen über den Zusammenhang von R, U, I und P nachdenken und im Geiste die Wirkungen untereinander durchgehen, hab es aber letztendlich doch begriffen (glaube ich zumindest
).
Dabei hat sich ein späterer Abschnitt des Freds sehr bewährt.
Dein Beitrag vom 26.05.2008 07:16 Uhr:
"Ein idealer Halbleiter setzt so wenig wie möglich Wärme um (sollte er). Das, was heute eine CPU an Wärme produziert, ist purer ABFALL und resultiert letztendlich aus der mangelnden elektrischen Güte. Je feiner der Fertigungsprozess, umso höher die elektrische Güte (da diese ja erst das Verwenden dieser engen Strukturen überhaupt ermöglicht) und um so höher ist der innere Widerstand der CPU und umso geringer die Verlustleistung. Da die Betriebsspannung über Vmax definiert ist, bedeutet geringere elektrische Güte in der Produktion einer Serie einen niedrigeren elektrischen Widerstand und damit fließen höhere Ströme bei gleicher Nominalspannung. Da nur ein klitzekleiner Bruchteil davon wirklich zum Schalten benötigt wird, ist der Rest Abwärme. Und um dem Verglühen der CPU vorzubeugen, reduziert der Hersteller im Rahmen seiner Spezifikationen eben die Spannung. So einfach ist das und es lässt sich nicht nur logisch nachvollziehen, sondern auch nachlesen."
Da wurde mir vieles klar.
=> Das solltest du unbedingt in den oberen Teil deines Theads mit aufnehmen, da es die Zusammenhänge zwischen U, I, R, P und "elektrischer Güte" besser erklärt.
Kopfzerbrechen hat allerdings deine getroffene Aussage gemacht, dass CPU's mit steigender Temp den elektrischen Strom besser leiten.
=> Daher fände ich es zur besseren Verständlichkeit angebracht, (ggf. auch nur kurz) zu erklären, warum eine CPU mit steigender Wärme besser elektrisch leitet. Im Normalfall geht man ja davon aus, dass ein Material schlechter elektrisch leitet, wenn man es erhitzt (aufgrund der vermehrten Zusammenstöße der Elektronen => damit mehr Zeitverlust => und damit mehr Widerstand). Oder liege ich damit völlig daneben? Schule ist 'n bisschen lange her und vergessen habe ich auch schon was
Ich ging nämlich davon aus, dass ein erhöhter (innerer) elektrischer Widerstand generell mehr Wärme (Verlustleistung) verursacht. Eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall, da durch Erhöhung von R bei gleichbleibender U eine niedrigere I erzeugt wird (I=U/R). Diese niedrigere I multipliziert mit der noch immer konstanten U ergibt dann logischrweise auch eine niedrigere (Verlust-)Leistung P (P=UxI).
Da mein E8500 eine niedrigere TDP (entspricht nicht ganz "Verlustleistung" ) als mein E6600 hat, hat der E8500 demzufolge auch einen höheren elektrischen Widerstand als der E6600 und damit gleichzeitig eine höhere elektrische Güte als der E6600.
Es gibt Kaltleiter und Heißleiter, ich zitiere mich mal selbst aus einem der Posts:
...Eine Glühlampe und auch eine CPU sind übrigens keine ohmschen Widerstände im herkömmlichen Sinne, da der Widerstand beim Gebrauch der Glühlampe durch die hohen Temperaturen z.B. ansteigt und damit stellt diese quasi schon die Form eines PTC-Widerstandes (Kaltleiter) dar. Weshalb sich auch erklären lässt, warum die lustigen Birnchen immer beim Einschalten und nicht beim Glühen kaputt gehen. Eine CPU dagegen reagiert, wie jeder andere Halbleiter auch, auf Wärme mit einem sinkenden Widerstand und ist damit im weitesten Sinne ein NTC-Widerstand (Heißleiter)...
http://de.wikipedia.org/wiki/Halbleiter
| FormatC schrieb : Es gibt Kaltleiter und Heißleiter, ich zitiere mich mal selbst aus einem der Posts:
|
Ja, genau den Post hatte ich auch gelesen und wollte in dir eigentlich auch zur Aufnahme in deinen Hauptbeitrag empfehlen. Vieleicht solltest du das auch tun im Sinne:
"Eine CPU verhält sich im Gegensatz zu einer Glühlampe wie ein Heißleiter. Das bedeutet, dass die der Widerstand einer CPU mit steigender Temperatur nicht steigt (wie bei Kaltleiter/Glühlampe), sondern sinkt (wie bei einem Heißleiter). Bei sinkendem Widerstand und konstanter Spannung ensteht aufgrund I=U/R eine höhere Stromstärke. Eine höhere Stromstärke bedeutet, dass mehr Strom fließt. Diese höhere Stromstärke zusammen mit immernoch konstanten Spannung ergibt aufgrund P=U*I eine höhere Wärmeleistung (Watt) des CPU's, weil für die Schaltungen selbst nur sehr wenig Strom benötigt wird und der Rest als Abwärme/Hitzeleistung erbracht wird."
Was hältst du davon die beiden Vorschläge aufzunehmen?
Wenn ich Zeit finde, gerne
ich quäle mich grade mit einem Artikel für einen Retro-Test von Windows 95 bis Windows 7. Das ist absolute Hardcore, da ich die Treiberscheiße selbst umfrickeln muss. Wenn ich das vom Tisch habe, schreib ich den VID um.
Windows 95?
Das ließ sich schon auf meinem ollen Sempron 2400+ nicht mehr installieren. Oder machst dus im Emu?
Treiber kannte ich zu der Zeit noch gar nicht... entweder Win erkannte die Komponente von alleine (dann war sie gut) oder eben nicht (dann war se kaputt
).
Extra Treiber hab ich glaube ich nur für den seeligen Logitech Wingman Extreme Digital-Joystick installiert
Gruß
Nein. Ich schrieb die Treiberinstallation um. Geht übrigens. Windows 9x läuft jetzt auch auf einem aktuellen Intel-Brett mit 45nm CPU. Der Test erscheint hier demnext im normalen THG
Intel konnte/wollte nicht helfen. Aber ich bin hartnäckig und dann erst recht...
| Jean_Luc schrieb :
|
Nach Lesen des Threads http://www.tomshardware.com/de/for [...] e-wahrheit (@FormatC: Danke!!!) muss ich also feststellen, dass ich über Asus-SixEngine meine VCore wahrscheinlich so weit gesenkt habe, dass mein CPU dadurch instabil wurde. Ich vermute mal, dass Asus-SixEngine die VID um einen bestimmten Wert (Option "VCore-Downgrade" aktiviert, z.B. mit Wert "MEDIUM" ) senkt, die CPU im IDLE dadurch über diese neue VID kommt und dadurch instabil wird.
Also kommen die Abstürze unter Asus-SixEngine beim Modus "MaxPowersaving" mit -20% FSBSenkung und VCore-Downgrad "MEDIUM" wahrscheinlich durch die aktivierte Option "VCore-Downgrade" und nicht durch die FSB-Absenkung, oder?
Kann ich eigentlich "sinnlos" den FSB absenken, ohne dass der Rechner instabil wird oder gibt es auch hierfür Grenzen? Dass Boards bzw. CPU's beim Anheben des FSB ab einem bestimmten Wert instabil werden, dürfte ja allseits bekannt sein. Gilt dass auch für FSB-Senkung? Ist das überhaupt sinnvoll?
| Jean_Luc schrieb : Kann ich eigentlich "sinnlos" den FSB absenken, ohne dass der Rechner instabil wird oder gibt es auch hierfür Grenzen? Dass Boards bzw. CPU's beim Anheben des FSB ab einem bestimmten Wert instabil werden, dürfte ja allseits bekannt sein. Gilt dass auch für FSB-Senkung? Ist das überhaupt sinnvoll? |
Ich denke der RAM-Takt dürfte dir irgendwann in die Quere kommen. Sinnvoll? Nein. Du hast weniger Leistung und sparst (fast) nix. Auch thermisch betrachtet dürfte sich nicht viel tun.
Versuch doch mal Undervolting! Kaputt gehen dürfte nix, das Sparpotential ist wesentlich höher, die CPU läuft kühler, du hast die volle Leistung wenn du sie brauchst etc.
Gruß
| peter321 schrieb : Ich denke der RAM-Takt dürfte dir irgendwann in die Quere kommen. Sinnvoll? Nein. Du hast weniger Leistung und sparst (fast) nix. Auch thermisch betrachtet dürfte sich nicht viel tun. |
Niedriger RAM-Takt als Problem?
Wieso kommt mir der RAM-Takt in die Quere? Kann man RAM-Module nicht auch mit weitaus weniger Takt betreiben, als sie maximal stabil "abkönnen"? OK, eigenartig ist schon, warum meine DDR2-1150MHz-Module bei 1066MHz Fehler verursachen (siehe Thread-Anfang) und bei 1140MHz nicht mehr. Im SPD meiner 1150er Module stehen 540MHz (1,8V CL3-4-4-13), 540MHz (1,8V, CL 4-4-4-13), 666MHz (1,8V, CL 5-5-5-15) und 1142MHz (2,1V, CL 5-5-5-15). Da sollten die Module doch eigentlich auch 1066MHz bei 2,1V und CL 5-5-5-16 locker abkönnen. Warum laufen die dann unter Prime95 bei 1066MHz nicht fehlerfrei, bei 1142MHz dann aber ohne Fehler?
Und nach dem SPD meiner RAM's zu urteilen hätten die auch mit einer FSB-Senkung kein Problem oder?
Weniger Leistung durch FSB-Senkung?
Wenn ich den FSB z.B. mit Asus-SixEngine senke (gem. Programmbeschreibung bis max. 50% möglich), habe ich richtigerweise weniger Leistung. Dies würde dann aber nur im Modus "Max Powersaving" passieren, also dann, wenn sich der CPU sowieso langweilt. Dann brauche ich die Leistung doch auch gar nicht (z.B. unter Windows im IDLE). Sobald Power benötigt wird, schaltet das Programm in einen "höheren" Modus und die CPU läft "normal"bzw. wird bei Bedarf sogar per FSB-Anhebung übertaktet.
| peter321 schrieb : Versuch doch mal Undervolting! Kaputt gehen dürfte nix, das Sparpotential ist wesentlich höher, die CPU läuft kühler, du hast die volle Leistung wenn du sie brauchst etc. |
Hatte ich ja versucht (siehe vorherige Posts dieses Threads). War nicht so gut gelaufen, System wurde instabil. Oder war das kein Undervolting? Wie nennt man den meine durchgeführte Tätigkeit sonst?
Mit Undervolting meine ich das gezielte Einstellen von zu niedrigem VCore im BIOS. Da du ein Asus-Brett hast sollte dies möglich sein. Schau mal in diesen Thread
Gruß
| peter321 schrieb : Mit Undervolting meine ich das gezielte Einstellen von zu niedrigem VCore im BIOS. Da du ein Asus-Brett hast sollte dies möglich sein. Schau mal in diesen Thread
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Hallo!
OK, habe jetzt im BIOS folgende Einstellmöglichkeiten für CPU-Voltzahlen gefunden:
1.) CPU Voltage
2.) CPU GTL Voltage Reference (0/2)
3.) CPU GTL Voltage Reference (1/3)
4.) CPU PLL Voltage
5.) FSB Termination Voltage
Gemäß Handbuch ist die Möglichkeit Nr1 die Einstellung der VCore.
Diese habe ich jetzt von AUTO auf 1,15V gesetzt. Bei Normaltakt (E8500 = 3,17GHz) bleibt bei mir unter Prime95 weiterhin regelmäßig der 2. Thread hängen. Vermutlich verursacht dies der Speicher (OCZ Reaper HPC 1150MHz@1066MHz) oder das Mobo, da der Fehler mit dem alten BIOS nicht auftrat und nun mit neuem BIOS bei höherem Speichertakt (z.B. 1140 MHz) auch nicht mehr auftritt.
Übertakte nun ich aber den CPU per FSB-Anhebung (ohne VCore-Anhebung) auf besagte 3,4GHz, so erhält mein CPU gem CPU-Z jetzt 1,072V (vorher 1,144V). Der Speicher läuft dabei auf ca. 1140MHz und bis jetzt (ca. 40 Minuten) ist auch unter Prime95 alles stabil.
Allerdings fällt nun auf, dass die CPU unter Volllast nun nur noch ca. 45/46°C (Speedfan) bzw. 56°C (CoreTemp) erreicht. Mit VCore=Auto erreichte der E8500 unter Prime95 noch ca. 50°C.(Speedfan) bzw. 60°C (CoreTemp). Der CPU ist durch die VCore-Senkung im BIOS jetzt also ca. 4°C kühler als vorher. Habe ich wohl wieder Luft nach oben, ggf. zum weiteren OC!
Im Thread http://www.tomshardware.com/de/for [...] w=0&nojs=0 hat FormatC die VID beschrieben und die Wirkungen, wenn man als VCore falsche Werte eingibt.
Habe ich den richtigen Wert verändert und was sind denn die anderen oben beschrieben Werte (Nr. 2-5)?
Hat jemand Erfahrung mit einem E8500, auf welchen Wert man die VCore im BIOS im Durchschnitt senken kann, ohne dass etwas nicht mehr funktioniert?
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