Ich wollte mal nachhören, ob die WD Cavier Green - Reihe für ein Raid 5 taugt.
Konkreter Hintergrund meiner Frage ist die Geschichte mit den unterschiedlichen, individuell angepaßten, Drehzahlen der Platten und dieses "Spin-Down"-Feature.
1.) Bringt es mich in Schwierigkeiten, wenn die Platten unterschiedliche Drehzahlen hätten? Kann man das beim Kauf ausschließen? Man sollte ja möglichst identische Leistungscharakteristiken verbauen hab ich vor Äonen mal gelernt
2.) Stört dieses interne "Spin-Down"-Feature den reibungslosen Raid5-Betrieb? Dort fahren ja alle Platten zur gleichen Zeit mit nahezu identischen Aufgaben zur Laufzeit.
Ich will 3 x 1 TB als Green-Variante in ein NAS als Raid5-Verbund verbauen, sofern meine obigen Bedenken ausgeräumt werden können!
Ich wollte mal nachhören, ob die WD Cavier Green - Reihe für ein Raid 5 taugt.
Also wenn derGhostrider den Thread sieht, dann bekommst ein klares nein - das kann ich Dir jetzt schon versprechen. Bzw. nimm' die WD RE2-GP: http://www.wdc.com/de/products/pro [...] anguage=de Da gibt's dann nicht nur TLER sondern auch 5 Jahre statt 3 Garantie.
1.) Bringt es mich in Schwierigkeiten, wenn die Platten unterschiedliche Drehzahlen hätten?
Hypothetische Frage, die ich aber mit nein beantworten würde.
Alle WD Platten, die mit WD IntelliPower bzw. 5400-7200 rpm gekennzeichnet sind, laufen mit 5400.
Zitat :
Western Digital hat inzwischen die Datenblätter auf seiner Homepage angepasst und gibt die Drehzahl bei seinen Platten nur noch mit dem Marketing-Schlagwort "IntelliPower" an. Entgegen den ursprünglichen Angaben arbeiten die Laufwerke im Betrieb mit einer konstanten Drehzahl. Bei den Modellen WD7500AACS-00ZJB0 (750 GByte) und WD10EACS-00ZJB0 (1 TByte) ermittelten wir im c't-Testlabor eine Drehzahl von 5400 U/min.
2.) Stört dieses interne "Spin-Down"-Feature den reibungslosen Raid5-Betrieb?
Bei drei Platten sicher nicht. Hättest Du sehr viele, dann muss das Netzteil das mitmachen, denn er wird die nicht staggered aus dem Schlafmodus wecken. Du kannst das Advanced Power Managment der Festplatte auch deaktivieren (Herstellertool oder unter Windows das hier. Dann klackt nichts mehr. Bzw. in einigen NAS Geräten die Spin-Down Zeit einstellen. Spin-Down ist essentiell zum Stromsparen im NAS. Würde ich aktiviert lassen.
Ich will 3 x 1 TB als Green-Variante in ein NAS als Raid5-Verbund verbauen, sofern meine obigen Bedenken ausgeräumt werden können!
Hoffentlich ist Dein NAS schnell genug - RAID5 ist nicht unbedingt die Königsdisziplin von den Dingern. Alternativ kannst natürlich RAID1 mit anderen Platten machen. Angeblich soll's die WD20EADS ja schon diese Woche in den USA geben: http://www.tomshardware.com/de/ED2 [...] 42218.html
Die 10EACS (die neueren haben auch 3-Platter, die 10EADS braucht's nicht zwingend) kannst aber auch nehmen. Kommt eben auf den Deal drauf an, den Du bekommst. Wenn Du sie nimmst: aktiviere TLER - das geht damit: http://en.wikipedia.org/wiki/TLER# [...] iderations
Nachricht bearbeitet von 7oby am 16.01.2009 um 10:48:26
@ 7oby
Meine erste Wahl fiel auf die Greens, da diese angenehm leise, stromsparend und kühl sind. Ideal für das NAS, welches rein im Privaten genutzt wird. Die RE-Reihen hab ich mir auch schonmal angesehen, aber die sind mir ehrlich gesagt zu teuer für den Einsatzzweck. Zu der Geschichte mit IntelliPower habe ich widersprüchliche Infos gelesen. Was sicher scheint ist, laut einem Artikel hier auf THG, daß die Platten auf eine feste Drehzahl gefixt werden. Das muß aber nicht zwingend 5400 sein? Deshalb auch der Spielraum 5400-7200? Mit dynamisch von im Sinne "paßt sich im Betrieb an" hat das, wie du und andere Quellen auch schreiben, tatsächlich wohl nichts zu tun. Ich dachte mir halt, daß es evtl. unvorteilhalft sein könnte, wenn ich 3 Platten mit 3 unterschiedlichen Drehzahlen bekäme. Daher eingangs meine Frage dazu.
Bei der Sache mit dem Spin-Down ging es mir um diese tolle (Marketing?)Funktion dieser Greens, nachdem die ohne Zutun bzw. das von Software initiierte, echte Spin-Down via APM, runterfahren können? IntelliPark oder sowas? Oder ist das auch wieder nur Marketing bzw. ich verstehe diese Funktion falsch? Von Marketing jedenfalls versteht ich nicht viel, WD aber anscheinend Einiges mit Erfolg APM deaktivieren käme für mich im privaten Fall nicht in Frage, weil die Platten ja eben sparsam und ruhig sein sollen dort!
Bestellt habe ich ein Thecus N5200 Pro und ein QNAP TS-509 Pro. Das Bessere bleibt daheim, das Schlechtere geht ins Büro (btw. ist schon ein Test zum neuen TS-639 Pro aufgetaucht?) Deine restlichen Tips habe ich natürlich sehr dankbar und wohlwollend zur Kenntnis genommen. Vielen Dank, daß du dir Zeit genommen hast.
Mit dem Ghostrider rede ich garnicht erst; der hat mir erschreckend zuviel Ahnung habe ich beim Durchstöbern im Forum hier letzte Nacht festgestellt Nein, Spaß bei Seite. Also wie ist das mit TLER? Nur bei RE oder auch bei den EACS/EADS? Danke auch dir, Ghost, nochmal!
Zu der Geschichte mit IntelliPower habe ich widersprüchliche Infos gelesen.
Das erste Gerücht war, dass die Platte im Betrieb die Drehzahl anpasst. Das zweite Gerücht war, dass der Hersteller eine feste Drehzahl im Rahmen von 5400 - 7200 je nach Lautstärke des Laufwerks einprogrammiert. Dazu habe ich die Links gegeben. Bis dato gibt's nur 5400er WD GPs. Will natürlich nicht ausschließen, dass sich das mal ändert.
Bei der Sache mit dem Spin-Down ging es mir um diese tolle (Marketing?)Funktion dieser Greens, nachdem die ohne Zutun bzw. das von Software initiierte, echte Spin-Down via APM, runterfahren können?
Das "normale" Spin-Down, dass man per Software durchführen kann, verwende ich bei 3,5" Platten sein Anfang der 90er Jahre als ich mal einen kleinen Fax Computer gebaut hab'. Das funktioniert auch noch mit heutigen Festplatten. Und ich bin ziemlich überzeugt, dass es dieser Spin-Down ist, der in meinen DNS-323 NAS mit WD GP Platten diese herunterfährt. Dazu kann ich ja schließlich auch die Minuten einstellen, nach denen das von statten gehen soll. Sollte in Deinem NAS genauso sein.
Das Tasks / Features / IDE Features / Advanced Power Managment von diesem Tool http://hddguru.com/content/en/soft [...] 2-HDDScan/ ist jedoch etwas anderes. Das sind eben die von Dir genannten "self triggered" Spin Downs der Festplatte. Dabei muss man jedoch etwas rechnen, um die Minuten einstellen:
Code :
What <n> specifies depends on its value:
- 1-240: multiples of 5 seconds (timeouts between 5 secs and 20 mins)
- 241-251: multiples of 30 minutes (timeouts from 30 mins to 5.5 hours)
- 252: timeout of 21 mins
- 253: vendor defined timeout between 8 and 12 hours
TLER = Time Limited Error Recovery Die Zeitspanne, die zum beheben eines Fehlers eingeplant wird, wird begrenzt.
Allerdings finde ich das Tool aus diesem Wikipedia-Artikel doch etwas zweifelhaft. Es limitiert einfach mal die Zeit, ohne auf sonstige Anpassungen in der Firm- oder Hardware einzugehen.
Gestern habe ich eine Mail von 3Ware (RAID-Controller Hersteller) erhalten.... auch wenn man keine Informationen so ohne weiteres weitergeben darf, möchte ich es doch mal Ausschnittshalber posten:
Zitat :
In this case - the more drives you add, the more dismal the performance will be which goes counter to how it normally is.
Desktop drives lack optimization in their firmware code and will only have one io processor on its micro controller.
Enterprise and/or RAID Edition Drives boast optimized firmware and will have two io processors. Traditionally, desktop drives do work well in standalone environments because this was their intended purpose. If you put these into a raid configuration no matter the level, you will not see the aggregated performance you'd expect because the drives are stressed drastically different then in standalone environments nor can their firmware perform the higher level error correction algorithms that Enterprise and RAID Edition drives do.
This holds true whether the drives are stable or are timing out. I've worked more than a dozen cases with this drive model since their release and this is a drive issue of which we cannot do anything about. This drive lacks the fundamental technology to be supported on a true hardware raid controller.
Falls also wirklich die Algorithmen und eventuell sogar die controller unterschiedlich sind, so halte ich es für höchst bedenklich einfach einen Timer anzupassen, ohne daß der Rest berücksichtigt wird. Das hat irgendwie etwas davon einen 500PS Motor in eine Ente einzubauen ohne das Fahrwerk und die Bremsen anzupassen. {... und das, obowhl Vergleiche immer kräftig hinken ...}
Naja die Firmen schreiben gerne viel, um entsprechende Produkte anzupreisen. Ohne einen aussagekräftigen Benchmark, der da wirklich Performance-Unterschiede bescheinigt, gebe ich auf sowas nichts. Und dann muß man ja auch die Kirche im Dorf lassen! Die Platten sollen für den Privatbereich und unter dem Kostenaspekt gewählt werden. Da brauche ich keine Teile ausm Business-Markt, das ginge an meinem Anforderungen wirklich vorbei. Die Platten für das zweite (Offive-)NAS stelle nicht ich, von daher ist das eine andere Baustelle die ich hier mal ausklammere Selbstverständlich gebe ich dir Recht, daß die Sache mit den Änderungen schon ein bisschen was von dem "Spiel mit dem Feuer" hat. Und natürlich wieder recht vielen Dank für deine Anwort und Ansicht dazu, die lese ich gerne
@ 7oby
Super, daß du die Sache mit den Marketing-Funktionen nochmal für mich ins rechte Licht gerückt hast. Ich hatte das nämlich nicht gleich richtig eingeordnem können. Ich mag kein Marketing-BlaBla! Über das "interne SpinDown" werde ich dann mal hinwegsehen und nur die Softwaresteuerung via APM nutzen. Dachte mir auch, daß diese Maßnahme ohnehin sicherer für den Raid-Betrieb ist, als wenn einzelne Platten einfach von Geisterhand runter- und hochfahren. TLER ist dann nun danke euch geklärt, was die Funktion (+Aktivierung/Modell) ansich angeht. Vielen Dank für deine detailierten Ausführungen und Ansichten!
Soviel Kompetenz überrumpelt mich ein wenig Liege ich dann mit meiner Idee, sparsame Greens verwenden zu wollen generell noch richtig? Oder empfehlt ihr mir andere, bezahlbare Produkte? 1,5 - 2 TB benötige ich gepaart mit Datensicherheit. Sparsam, leise (kühl) und bezahlbar pro GB.
LG und besten Dank
Nachricht bearbeitet von der_dodger am 19.01.2009 um 15:50:22
Wenn ich im beruflich genutzten Kontext Storagesysteme auswählen müsste, würde ich immer nur Enterprise Systeme wählen. Kriegst ja keinen Support für sonst. Habe jedoch auch schon Enttäuschungen erlebt: Insbesondere sehr frisch auf dem Markt erschienene Storagesysteme für 10k - 100k EUR. Natürlich springt da sofort jemand um Dich rum, der Dir helfen will. Nur ist das dann wieder so neu, dass der "Support" schlicht keine Ahnung hat u. die Probleme bisher (da keine große Einsatzbase) natürlich bei keinem anderen Kunden aufgetreten sind. Und Bugs gibt's eigentlich immer nur zwei: Datenkorruption oder (häufiger) mieserable Performance.
Desktop drives lack optimization in their firmware code and will only have one io processor on its micro controller.
Enterprise and/or RAID Edition Drives boast optimized firmware and will
have two io processors.
Interessant. Nur wäre es sinnvoll wenn sich das mal auch irgendwo niederschlagen würde. Wenn da jemand mal was hat immer her damit.
Im Moment sehe ich folgendes:
1. Die Enterprise und Desktop Platten haben die exakt gleiche I/O Performance. Man beachte hier Western Digital Caviar SE16 WD4000KD (Desktop) vs. Western Digital RE2 WD4000YR (Enterprise). Das sind jeweils 4 * 100GB Platter:
http://www.storagereview.com/php/b [...] 6&devCnt=5
Zu neuen Platten habe ich leider nicht so'n direkten schöeinen prägnanten Vergleich gefunden. Möglicherweise treffen die mehreren I/O Prozessoren aber auch nur auf die 10k/15k Platten zu - dazu gibt's nur leider kaum ein Desktop Pendant.
2. Im Link von oben: Auf eine neuere Generation umzusteigen (= mehr GB/Platter + neuere I/O Prozessoren + Algorithmen) bringt mehr als Enterprise. Schau' man dochmal auf die I/O Performance der Western Digital Caviar Black WD1001FALS.
3. Möglicherweise trifft das mit den mehreren I/O Prozessoren nur auf neuere Generationen zu. Bei den oben erwähnten 400GB Modellen ist die Desktop/Enterprise Platine gleich (Fotos der PCBs unten):
http://ixbtlabs.com/articles2/storage/wd4000.html
Ich gehe ohnehin davon aus, dass es ein "Rechtschreibfehler" ist: Mehrere I/O Prozessoren auf einer HDD PCB zu intergrieren ist um ein vielfaches komplizierter als einen Single-Core I/O Prozessor mit höherer Taktrate einzusetzen. Außerdem sind mehrere I/O Prozessoren immer noch komplizierter als eine Interleaved Ausführungssemantik für Multi-Threading auf Single-Core. Beim Betrachten erahnt man schon wie hier Enterprise/Desktop gepackaged wird: Der Unterschied ist die Firmware - sonst nichts. Ist auch aus dem Produktlinienblickwinkel der einzig sinnvolle Weg.
can their firmware perform the higher level error correction algorithms that Enterprise and RAID Edition drives do.
Hinter dem Begriff steht leider nichts. Es gibt eine handvoll von Fehlerkorrekturalgorithmen, die jeweils auf die unterschiedlichen Aufzeichnungsmethoden von HDD, CD, DVD etc. adaptiert sind. Es gibt nur eine Variable: Und das ist wie lange man versucht eine fehlerhafte Stelle erneut zu lesen. Und das ist genau das TLER Feature.
Diese Aussagen stammten, wie schon gesagt, nicht von einem Festplattenhersteller, sondern von dem 3Ware-Support.
Zudem hieß es ja auch "one io processor on its micro controller" - also natürlich nicht zwei Chips, sondern ehr einen Controller, mit zwei Ausführungseinheiten.
Der Supporter hat mir auch mal gesagt, daß der entscheidenste Unterschied einfach der wäre, wie die Festplatten von den Controllern angesprochen werden.
Also nehmen wir mal an, daß er recht hätte, so würden nicht zwangsweise die IO-Leistungen der Platten steigen, aber durch die zweite IO-Ausführungseinheit könnten die "anderen", "häufigeren" Anfragen der Controller besser verarbeitet werden. Vielleicht stolpern darüber manche Desktopplatten.
Zu den Algorithmen:
Da gibt es auch Weiterentwicklungen an den Solomon-Codes selbst - ob die nun speziell für Festplatten geeignet sind, ist eine andere Frage.
Fasst man diesen Begriff der "Fehlerkorrekturalgorithmen" nun nicht so speziell auf, sondern etwas weiter, also als Algorithmus, der die ganze Fehlerabhandlung umfasst (Detection mit CRC, Behebung dann mit Read-Solomon, und alles andere, was dabei noch berücksichtigt werden muß), dann kann eben das Drumherum, selbst wenn CRC und Solomon immer die gleichen für Festplatten sind, schon einen Unterschied machen.
Siehe auch dieses hier, was ich gefunden habe:
Zitat :
As most of us already know, Seagate 7200.11 family has a huge capacity up to 1.5 TB of storage. Bearing GMR recording heads technology, it can provide the drives with increased area density; in this case, an error-correction algorithm was made to enhance the correction and storage of the read/write data. SalvationDATA experts verify that hard drive will consequently read the data in P-List and G-List, when perform on a detective list. Otherwise, as long as the read command fail to pass through; the hard drive will immediately get into a state of self-protection, so the data stored on the disk will not be destroyed by other operation errors at any time. The reason that can cause read failure is a mess of the data in G-List and P-List, and that’s the Problem where the hard drive goes into a BUSY state soon after being powered on.
(Quelle: http://www.articlesbase.com/data-r [...] 8286.html) Durch irgendwelche kleinen Fehler, die also gar nichts direkt mit dem CRC zu tun hatten, brachte der fehlerkorrekturalgorithmus im weitesten Sinne die 1,5TB Platten also zum Stolpern.
Nun, wie dieses "drumherum" sonst optimiert wird, weiß von uns dummerweise mal wieder niemand.
Also: Ja, klar sind die Unterschiede in der Firmware, aber es können tatsächlich Unterschiede einprogrammiert sein.
Es gibt ja auch durchaus Raid-Edition Laufwerke, die etwas abweichende Leistungsdaten zeigen, als die schnellsten Desktop-Laufwerke: RE3 1TB vs 1TB BlackEdition.
Vielleicht bemühen sich die Hersteller der Festplatten in letzter Zeit auch mehr einen "spürbaren" Unterschied zu programmieren. Also leider nicht aus der Sicht, daß die Enterprise-Platten soviel besser werden, sondern eben so, daß die Desktop-Platten "einfacher" werden.
Am liebsten würde ich selbst Platten miteinander vergleichen. Also z.B. 1TB WD RE3 mit 1TB WD Black. Die sind sich wohl noch am ähnlichsten.
THG hat die zwar auch gegeneinander getestet:
http://www.tomshardware.com/de/ST3 [...] 193-5.html (Im Testbericht geht es eigentlich um RE3 und 1,5TB Seagate gegen den Rest, aber die 1TB BlackEdition ist halt auch dabei)
Der Test von THG beschäftigt sich aber leider nur mit einzelnen Platten. EINZELN laufen meine 1,5TB-Monster hervorragend! Auch mit zwei Platten im RAID ist alles so, wie es sein sollte. Darüber hinaus skaliert die Leistung aber einfach nicht. Das ärgert mich dann doch sehr.
Habt ihr beide sehr gut beleuchtet finde ich.
Also für das NAS zu Hause dann die 10EADS, weil die preislich am attraktivsten sind? Alternativ lese ich bei Ghost die Präferenz zu den RE2 GPs heraus? Und da die Sache mit reinen GPs im Raid5 wohl noch niemand getestet hat und aufgrund diverser Erläuterungen dazu hier im Fred werde ich die mal ausklammern.
EDIT:
Zitat :
Vielleicht bemühen sich die Hersteller der Festplatten in letzter Zeit auch mehr einen "spürbaren" Unterschied zu programmieren. Also leider nicht aus der Sicht, daß die Enterprise-Platten soviel besser werden, sondern eben so, daß die Desktop-Platten "einfacher" werden.
Das wäre ein sehr bedauerlicher Trend, der leider auch bei anderen Komponenten Einzug erhalten hat in den letzten Jahren. "Drosseln" für Mainstream-Hardware
Danke erstmal
LG
Nachricht bearbeitet von der_dodger am 18.01.2009 um 03:23:06
Das ist von mir natürlich nur eine Vermutung, aber wenn man sich bei WD auf der Homepage die Beschreibungen der Festplatten durchliest (also Desktop & Enterprise), dann steht unter den Vorteilen der REs ganz deutlich das TLER-Feature hervorgehoben mit folgender Erklärung:
Zitat :
Prevents drive fallout [...] common to desktop drives.
Also vor einiger Zeit war so etwas noch nicht "üblich".
Vor allem frage ich mich da doch, warum diese Einstellung nicht einfach der Standard ist? Wenn es bei ENTERPRISE Platten OK ist die Zeitspanne für eine Fehlerbehebung zu reduzieren, also bei Massenspeichern, die verlässlich zu arbeiten haben und richtige Daten liefern müssen? Wieso geht das dann nicht auch bei Desktop-Platten? Wieso kann sich eine Festplatte, die bei WD für "Business-Critical"-Anwendungen gedacht ist, erlauben, die Fehlerkorrektur nach einer begrenzten Zeit abzubrechen?
Das ergibt doch einfach keinen Sinn, vor allem, wenn diese Zeit innerhalb der Spezifikationen des SATA-Protokolls (oder wo es auch immer steht) liegt. Zumindest ergibt es demnach doch offensichtlich keine Vorteile diese Zeit nicht zu begrenzen.
Alleine diese künstliche Timeout-Variante ist zumindest hochgradig "merkwürdig" und wirkt eben wie ein gewolltes Unterscheidungsmerkmal.
Eine böswillige Unterstellung von mir an die Hersteller. Das gebe ich gerne zu. Wenn man sich aber die häufenden Berichte in den Foren anschaut, daß die Desktop-Platten immer wieder aus RAID-Verbünden fliegen, dann liegt es irgendwie nahe.
Bei Queuetiefe 1 liegen beide Platten jeweils gleichauf. Bei tieferen Queuetiefen (mehreren "gleichzeitigen" Kommandos) läuft die Atlas davon. Ist natürlich etwas unfair: SATA vs. SCSI. Allerdings denke ich dennoch, dass es daran liegt wie die jeweils queing implementieren u. wie leistungsfähig die I/O chips auf dem Harddrive jeweils sind. Die Raptor hat da auch schon NCQ.
ich bin auch auf der Suche nach größeren Alternativen Platten für mein RAID5 (Promise 8350 8Port).
Die WD Caviar Green scheinen mir aus preislicher Sicht auch sehr attraktiv zu sein.
Leider konnte ich dem Thread bisher kein wirkliches Resühme entnehmen.
Momentan fahre ich auch herkömmliche 320GB Seagate Desktop Platten auf dem RAID Controller. Die haben nur das Problem das es hin und wieder zu mir nicht nachvollziebaren klackern kommt.
Funktioniert aber beides nicht bei Dir, da Du auf die einzelnen Festplatten keinen Zugriff hast. Entweder Dein Promise Controller lässt Dich APM ändern oder nicht. Wenn er es nicht kann, dann könnte man nur die Platten an einen anderen onboard SATA Controller zum umstellen hängen. Die Festplatte speichert ide Einstellung .
Es gibt auch teilweise Firmwareupdates für Festplatten, die genau dieses Feature deaktivieren. Ist jetzt für eine 2,5" Platte, aber will mal aus dem Changelog zitieren:
Zitat :
Firmware DE17 fixes clicking noise on Seagate 2.5" 7200RPM HDD's Model #'s:
Wenn ich aus Desktop Platten ein RAID5 basteln wollte, würde ich die WD GP nehmen u. TLER aktivieren, wie's in diesem Thread bereits beschrieben bzw. verlinkt ist.
Es gibt genügned Leute, die Desktop Platten in RAID5 Konfigurationen betreiben. Ghostrider die Seagates. Oder hier mal was aktuelleres u. weil Du auch einen Promise hast:
http://www.hardwareluxx.de/communi [...] ostcount=3
Der Typ hat dabei noch "normale "Desktop Platten ohne Modifikationen für's RAID.