Welches Dateisystem

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Hallo,
ich habe zwei 1TB Platten, die jeweils mit NTFS (unter WinXP x64 -> NTFS v5.2) formatiert sind. Sie sind unabhängig voneinander und haben jeweils nur eine Partition.

Leider gehen ca. 70GB nur für das FS drauf und außerdem verweigert Windows die Defragmentierung, wenn weniger als 15% freier Speicherplatz vorhanden ist. Effektiv nutzbar sind also nur ca. 790GB...
Außerdem verwende ich auch Mac OS X, wodurch NTFS ebenfalls nicht ideal ist.

Daher die große Frage: Welches Dateisystem ist das beste? HFS+? Ext2 oder 3? oder ganz andere?
Es sollte möglichst keine bzw. nur selten Defragmentierungen nötig haben und es sollte Treiber für Mac OS X und Windows (XP x64 im speziellen) geben. Außerdem sollten wenige GBs für das FS "verschwendet" werden.

MfG,
Max

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ext kannst Du zwar am besten tunen, ich wuerde aber nach Moeglichkeit das FS nehmen, dessen OS Du am meisten nutzt. Sowohl die NTFS-Treiber fuer Linux als auch die ext2/3-Treiber fuer Windows haben noch ein paar Macken. Am wenigsten Probleme hat man wohl, wenn man die anderen in ihr jeweils natives OS einbindet, welches wiederum virtualisiert ist, und dann die Partitionen ueber das virtuelle Netzwerk freigibt.

NTFS reserviert zwar eine Menge 12,5% fuer die MFT, braucht diese Groesse aber nur wenn Du die Partition hauptsaechlich mit kleinen Dateien fuellst. Ansonsten werden natuerlich auch bereiche innherlab der MFT bei Bedarf Dateien zugewiesen. Dir geht also keinerlei Speicherplatz "verloren".

HFS(+) hat wohl die geringste Interoerabilitaet, also wenn die Platten nicht hauptsaechloch mit dem Mac genutzt werden sollen, ist eines der anderen beiden FS besser.

Antworten toudoku

Zitat :

NTFS reserviert zwar eine Menge 12,5% fuer die MFT, braucht diese Groesse aber nur wenn Du die Partition hauptsaechlich mit kleinen Dateien fuellst. Ansonsten werden natuerlich auch bereiche innherlab der MFT bei Bedarf Dateien zugewiesen. Dir geht also keinerlei Speicherplatz "verloren".


Oha! Das wusste ich nicht... D.h. Windows zeigt unter "Kapazität" einen Wert an, der variabel ist?

Ich verwende mit diesen Platten kein Linux, sondern hauptsächlich Windows. Mac Zugriffe sind selten.
Am besten ist es demnach bei NTFS zu bleiben und von Mac per SMB darauf zuzugreifen, oder?

Dann bleibt noch das Problem der Fragmentierung: Wie kann ich die Platten unter Windows defragmentieren, wenn mehr als 15% belegt sind?
Im Übrigen zeigt mir die Windows-Defragmentierung an, dass 9% frei sind, aber nur 3% für die Defragmentierung verfügbar wären, wegen "reserved system space".. Was ist denn das? Papierkorb, Auslagerungsdatei?

Antworten fluidblue

Vermutlich wird Windows den fuer die MFT reserved space fuer die Fragmentierung nicht oder nur tlw. nutzen. Um solch volle Platten noch zu defragmentieren brauchst Du etwas wie O&O Defrag.

Aber eigentlich ist es nur bei fuer Backups o.ae. genutzten Platten sinnvoll, diese so voll zu schaufeln. Jedes aktiv genutzte FS wird in diesem vollen Zustand extrem fragmentieren (cluster allocation etc. link) und damit auch extrem langsam werden.
Meine Empfehlung darum: so partitionieren, dass die vollen Partitonen hauptsaechlich lesend genutzt werden. Und alle anderen Partitionen nicht ueber 80% fuellen. (Wenn NTFS-links aehnlich gut funktionieren wuerden, wie die unter Un*x-FSs koennte man cache folder u.ae. auf eine extra Partition legen, aber das mit den links wird wohl nicht so bald passieren, wenn ueberhaupt.)


Nachricht bearbeitet von toudoku am 03.02.2009 um 18:51:04
Antworten toudoku
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