Die neuesten Produkte von GIGABYTE hier im Überblick
Hallo,
ich brauche einen 4fach SATA RAID Controller, der in einen PCI Steckplatz kommen soll.
Ich habe bisher nur einen einzigen gefunden, der SATA 2 unterstützt: http://www.speeddragon.com/index.p [...] Info&Id=34
Leider kann ich ihn nirgends kaufen (ebay, alternate, amazon, mindfactory u.a.). Weiss jemand wie ich den bekommen kann?
Und jetzt die große Frage: Lohnt es sich überhaupt einen SATA2 Controller in einen PCI Steckplatz zu stecken? Immerhin schafft PCI nur 133 MB/s und liegt somit sogar unter SATA 1 mit 150 MB/s.
Kann ich hier auch bedenkenlos zu einem SATA 1 Controller greifen? Ich möchte auch eSATA (mit Slotblech-Adapter) verwenden, funktioniert das nur mit SATA 2 oder auch mit SATA 1?
MfG,
Max
// Edit:
Habe gerade einen weiteren SATA 2 Controller für PCI gefunden: http://www.promise.com/product/pro [...] uct_id=139
Der wird bei Amazon für ca. 63 EUR verkauft.
- PCI-Karte ist in einem Fileserver toedlich, aber fuer zu Hause kein Problem solange Du kein RAID darauf baust.
-eSATA ist Teil von SATA2, funktioniert aber auch mit SATA1-Platten. Problemvermeidend kann man entsprechende eSATA-Kable verwenden.
PCI schafft auf Mainboards seid Jahren keine 133Mbyte/s mehr. Mit Bergab und Rueckendwind muss man schon froh sein wenn man 75 - 85Mbyte pro Sekunde hinbekommt. Die letzte performante PCI 32/33MHz Implementierung duerfte der Intel Pentium Chipsatz i4x0HX (1995/1996) gewesen sein. Der schaffte praktisch 125Mbyte die Sekunde, weil er Features unterstuetzte die spaeter alle aufgrund von Stabilitaetsproblemen bei neueren Chipsets nicht mehr eingesetzt wurden (Die aber bei dem i4x0HX wunderbar funktionierten ^^). Fast Back to Back ist eine solche Leiche. Aufgrund dessen ist eine PCI-Karte auf einem 32Bit SLot/33MHz fuer SATA absolut Sinnlos, wenn noch weitere Gerate am PCI Bus haengen. Es sei denn die Festplatte packt nur 50 - 60 MByte/s maximal. TV-Karten, X-FI und PhysX laufen so schon nur noch mit Bergab und Rueckenwind reibungslos.
Mit den x38 Chipsatz von Intel und den verwendeten PCI Bridges habe ich aber gute Erfahrungen gemacht. Ausserdem kann hier der PCI-Bus auf 66MHz getaktet werden, vorrausgesetzt alle PCI Karten unterstuetzen das. Dann kann man bedenkenlos SATA-Kontroller einsetzen. Wenn du einen aehnlichen Chipset hast kann es durchaus klappen.
SATA Hardware RAID COntroller gibts haufenweise bei EBAY:
ICP Vortex,
LSI
3Ware
Adaptec (ICP Vortex gehoert denen)
Nachdem hier grundloses PCI Bus bashing betrieben wird, sehe ich mich genötigt hier auch etwas zu schreiben.
Selbst mit VIA Chipsätzen und fehlerhafter PCI Arbitern kommt man beim PCI Bus >100MB/s. Die Frage ist wohin damit. Wenn man einen Fileserver aus älteren Komponenten bauen will u. seine liebe Not hat mit einer älteren CPU das Gigabit/s auszulasten, dann tut's PCI völlig. Richtig ist natürlich, dass sich sämtliche PCI Geräte die Bandbreite teilen müssen - darüber muss man sich ggf. Gedanken machen wenn man LiveCapturing von der PCI TV-Karte unterbrechungsfrei machen möchte. Für'n kleineren Fileserver dessen NIC womöglich noch in der Southbridge untergebracht ist u. der überhaupt keine PCI Bandbreite beanspruchst spielt das alles keine Rolle.
Sämtliche Enterprise SATA Controller sind natürlich toll. Allerdings haben die auch weiterhin ihren Preis.
SATA2 ist abwärtskompatibel zu SATA1. D.h. eine SATA2 Festplatte läuft auch an SATA1 Controllern. Allerdings gab's in der Vergangenheit dabei einige Probleme. Manchmal half es die Festplatte auf SATA1 zu jumpern bzw. mit einem herstellerspezifischen Tool die Festplatte in einen SATA1 Modus zu schalten (dazu braucht man natürlich einen weiteren PC).
eSATA geht auch mit SATA1 - hab' ich auch schon gemacht.
Das nächste Limit ist das 2TB Limit, aber das ist ein Betriebssystemlimit. Mit LBA48 ist man Hardwareseitig bestens gerüstet für die Zukunft.
Trotzdem gibt's natürlich ganz praktische Gründe lieber einen SATA2 Controller einzusetzen. Es gab immer mal wieder Kombinationen von Controller und SATA Festplatten, die Probleme machten u. bei einem SATA2 Controller hat man ggf. den längeren Support.
Der zuerst von Dir verlinkte SiI 3124 basierte Controller ist eigentlich schon okay. Das letzte mal als ich geschaut habe, war der auf e-Bay aber nicht so ganz günstig. Vielleicht reicht sogar der noch ältere SiI 3114 - den hatte ich öfters schon für EUR 15,- gekauft.
VIA würde ich nicht kaufen, sonsten sind die Chancen bei den Billig Host-RAIDs eigentlich alle gleich, dass es läuft (oder auch nicht). Deshalb würde ich dann nochmal mit den Platten, die Du Dir ausgesucht hast googel bemühen, um herauszufinden, ob sie problemlos laufen.
Das Host-RAID zu verwenden ist so'eine Geschichte für sich. Wenn's 'einen Fileserver ist, würde man auf das Host-RAID verzichten u. das Linux mdadm Software-RAID nehmen siehe OpenFiler und FreeNAS.
| 7oby schrieb : Nachdem hier grundloses PCI Bus bashing betrieben wird, sehe ich mich genötigt hier auch etwas zu schreiben.
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Das schafften in den letzten Jahren weder NVidia oder noch VIA Chipsaetze. Bei Burst Transfers bleibt man bei den Kruecken immer unter 100Mbyte kleben. Zudem spielen da noch die Verschiedenen BIOSse der Mainboards eine Rolle. VIA KT800 Pro schafft bei der A8V nur 85MByte/s bei einem Burst, die ECS KV2 extreme kriegt 11MByte/s pro Sekunde mehr durchgeschoben obwohl sie den selben Chipsatz hat. Bei der KV2 kann man die PCI-Waitstates runtersetzen was den Unterschied erklaert. Nforce 2 kommt auch nur auf kuemmerliche 75Mbyte pro Sekunde. Die X-FI machts hoerbar dank Knistern sobald ein anderes PCI Geraet losrattert oder abhackenden Sounds bei der MIDI-Wiedergabe, und die PhysX-Karte laesst sich nur ungern zum Laufen bewegen (Laesst sich nicht zuruecksetzen, kein Perfromancezuwachs, wird vom Spiel nicht gefunden). Wie ich schon gesagt habe scheint es Intel hier besser zu machen. Leider hab ich nun fuer meine SCSI-Controller einen PCI-X SLot und unter Vista sind die Burst-Werte eh fuern Popo, deswegen kann ich es bei meinem x38 nicht wirklich ausmessen. Das die Erweieterungskarten Probleme haben liegt uebrigens nicht nur an der lahmen Datentransferrate, sondern auch noch an extrem hohen Latenzen und schlechter Anbindung.
Ich habe es mit IDE-Controllern und SCSI Controllern ausgetestet. Nur bei Cache-Zugriffen erreicht man diese Transferraten. Sobald aber die Platte selber werkelt muss man hier noch Verlust mit einberechnen (ca 10% bei schneller Zugriffszeit der Platte). Eine aktuelle Platte am PCI Bus macht definitiv keinen Spass. Schon die Einsteigermodelle schieben 80 - 110Mbyte pro Sekunde durch die Gegend. Damit ist auch ein vernuenftig implementierter PCI Bus ueberfordert.
Edit: Habe noch mal die SPitzenwerte nachkorrigiert, die ECS schaffte dank Tunings 96Mbyte pro Sekunde.
Es soll ja auch nur ein Fileserver mit ausgemusterter Hardware werden.
Wann kommt die Kiste denn in die Verlegenheit, mal 100MB/s lesen zu müssen?
Eigentlich nur, wenn unter den Platten des Servers was kopiert werden soll und das wird denn ebend länger dauern. Aber ein Fileserver soll doch eigentlich Daten über das Netzwerk zur Verfügung stellen. Da so ein altes Teil eh kein Gigabit LAN hat ist es auch vollkommen egal, ob die Festplatten nun mit 30 oder mit 100MB/s lesen (können).
Die Verhaeltnismaessigkeit ist entscheidend.
Er fragt nach einem RAID-Controller. Damit gehe ich davon aus, das er ein RAID einsetzen moechte. Das sind somit schonmal mindestens 2 Platten. Da der Controller dort oben ein Software-Muellens ist, ist selbst bei RAID-1 mit Performanceeinbussen zu rechnen, da hier die Spiegelung der Platten hoechtswarscheinlich nicht auf dem Controller selber erfolgt. Wenn du zwei Platten mit 60Mbyte die Sekunde hast gibts also insgesamt 120Mbyte pro Sekunde Gesamt-Traffic. bei PCI 33MHz/32Bit ist hier schon deutlich frueher Schluss so das selbst solch geringen Datentransferraten zu einer Auslastung des PCI-Bus fuehren. Ich rechne hier maximal mit 40 -50Mbyte Nutzdatenrate die Sekunde wenns gut laeuft. in diesem fall 15 - 33% Verlust. Ein Hardware-Controller wuerde das Problem bis zu einer gewissen Grenze beheben.
Naja, zuerst fragt er nach einem SATA-Raid-Controller.
Danach ist nur noch die Rede von einem SATA Controller.
Auch sein Vorschlag im EDIT hat mit RAID nichts zu tun.
Allerdings würden im RAID1 beim schreiben auch 40-50MB/s reichen.
Die Daten müssen ja irgendwo herkommen.
Wenn der PC nicht gerade eine göttliche (Daten-)Eingebung hat, müssen wohl das lahme Netzwerk bzw. weitere Laufwerke (IDE/USB/Firewire - falls vorhanden) herhalten.
| fffcmad schrieb : Nforce 2 kommt auch nur auf kuemmerliche 75Mbyte pro Sekunde. |
Anbei ein Screenshot von einem RAID-0 mit 2x HD501LJ Benchmark mit SiI3112A PCI Host Controller am Abit NF7-S 2.0:
Gemessene 106 MB/s an nForce2.
| fffcmad schrieb : Die X-FI machts hoerbar dank Knistern sobald ein anderes PCI Geraet losrattert oder abhackenden Sounds bei der MIDI-Wiedergabe |
Das hat damit nichts zu tun, sondern entweder:
a) falsche PCI Latency Time vom BIOS gesetzt
b) zu kleine Puffer im PCI Gerät
c) Fehler im Gerätetreiber
d) Fehler im Arbiter wie z.B. VIA 686B Bug
[...] to be continued (OS Task priorities etc.).
| fffcmad schrieb : Eine aktuelle Platte am PCI Bus macht definitiv keinen Spass. Schon die Einsteigermodelle schieben 80 - 110Mbyte pro Sekunde durch die Gegend. Damit ist auch ein vernuenftig implementierter PCI Bus ueberfordert. |
Wie hier schon mehrfach gesagt wurde kommt's darauf an wofür der PC verwendet wird. Ich hätte auch keine Skrupel in einen solchen PC mit PCI SATA Controller eine SSD zu stopfen.
Hallo,
danke für die vielen Antworten!
Ich wollte mir dieses Board kaufen: http://www.Intel.com/products/desk [...] erview.htm
Es hat Gigabit LAN aber nur 2 SATA2 Anschlüsse. Weil ich 4 Platten habe (je 1 TB, eine davon extern mit eSATA) reichen mir die Anschlüsse nicht.
Ich hatte eigentlich nicht vor, ein RAID einzusetzen, aber ich wollte mir die Option offenhalten.
Die Platten schaffen (in einem anderen PC) durchschnittlich 75 MB/s, maximal 100 MB/s.
Ich wollte mir das Teil als sparsamen Fileserver für Zuhause hinstellen, d.h. meistens gibt es nur einen bis drei gleichzeitige Zugriffe. Es wäre aber natürlich schön, wenn ich Gigabit LAN auslasten könnte.
Weil die SATA2 Controller meistens doppelt so teuer sind wie SATA1 Controller, lohnt sich wohl eher ein SATA1 Controller, da ja selbst dieser vom PCI Bus ausgebremst wird.
Die Atom Boards sehen klein u. stromsparend aus.
Sind sie im Vergleich jedoch gar nicht:
http://www.tomshardware.com/de/Int [...] 03-11.html
http://www.tomshardware.com/de/Ath [...] 084-5.html
Würde einen E7200 Stromspar PC zusammenbauen u. ein Board wählen, dass 4x SATA mitbringt.
@kimble:
Sehr interessante Möglichkeit. Ich habe gar nicht gewusst, dass das geht!
@7oby:
Ich brauche ein Board im Mini ITX Format. Ich habe 2 Stück gefunden, die 4x SATA2 haben:
http://www.mini-box.com/Hybrid-C7-1G_2
http://www.mini-box.com/Intel-DG45 [...] otherboard (Vorteile: zusätzlicher eSATA Anschluss, max. 4GB statt 2 GB RAM und PCI Express statt PCI Slot)
Dabei würden Mainboard + CPU folgendes Kosten:
Intel DG45FC + E7200 = 235 EUR
Jetway JNC62K + Athlon64 2000+ = 155 EUR (wobei die CPU anscheinend schwer zu bekommen ist)
Allerdings ist mir die Intel-Konfiguration zu teuer. Ich finde aber das MB besser, gibt es außer dem E7200 günstigere stromsparende 775er CPUs (z.b. Celerons?)
Das Intel Board kostet ~120€
Dazu ein E5200 (verbraucht mindestens genauso wenig) ~62€
Die Celerons (zu mindest die e4xx) können kein Speedstep.
Die neueren Dual Core Celeron (E1xxx) können das, werden aber noch in 65nm gefertigt. Ich glaube nicht, das diese es vom Stromverbrauch mit dem E5200 aufnehmen können.
Also den Athlon64 2000+ braucht man (hoffentlich) nicht. Viel zu selten u. teuer. Man müsste mit 'nem billigeren Athlon 64 3800+ ebenso hinkommen. Gleiches Stepping G2. Und dann mit Cool'n Quiet den im niedrigsten Multiplikator undervolted laufen lassen. In den diverse miniitx Foren müssten sich dazu Infos finden. Ggf. gehen noch weitere CPUs.
Bzgl. E7200:
Wolfdale 45nm R0 Stepping geht sicher auch:
http://processorfinder.Intel.com/d [...] Spec=SLGQ6
http://en.wikipedia.org/wiki/List_ [...] 2845_nm.29
Generell: Im Idle stromverbrauch unterscheiden sich die CPUs alle nicht soooo viel. Das liegt alles irgendwo bei 3-5 Watt. D.h. Du kannst auch 'eine stärkere CPU reinbauen u. im 24/7 Betrieb braucht das nicht mehr als kleiner Fileserver.
Runtertakten und undervolten spart ggf auch sehr viel Strom (wenn man halbwegs weiß, was man macht).
| 7oby schrieb : Anbei ein Screenshot von einem RAID-0 mit 2x HD501LJ Benchmark mit SiI3112A PCI Host Controller am Abit NF7-S 2.0:
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1. Aaaah, ein ganz schlauer. Rate mal warum der Datendurchsatz des in den Chipsatz/ auf dem Mainboard integrierten Controllers auf mehr als 100MByte pro Sekunde kommt?
Soweit ich weiss ist die Anbindung einfach schneller. Wenns mich richtig duengt ist der interne Controller mit enweder 66MHz PCI oder 64BIT PCI angebunden. Hui. Nun habe ich aber von PCI-Slot geredet, und nicht von dem integrierten Controller. Schlaumeier!
2. Nein, der Nforce hat Performanceprobleme was PCI-Datentransfers angeht. Da kannste dich drehen wie du willst. Ich habe da schon alles versucht. Du kriegst es nicht hin. Erst mit meinem x38 und der integrierten PCI Bridge laeuft die Karte perfekt. In meinem Via KT800Pro war nur das KV2 extreme einigermassen faehig die Karte ohne Aussetzer zu betreiben. Dennoch war auch hier die PCI-Perfomance unter aller sau. Deine Gruende sind ja alle recht nett, treffen aber nicht zu. Der Nforce kriegt ne Meise sobald der RAID-Controller anfaengt zu ziehen.
| fffcmad schrieb : 1. Aaaah, ein ganz schlauer. Rate mal warum der Datendurchsatz des in den Chipsatz/ auf dem Mainboard integrierten Controllers auf mehr als 100MByte pro Sekunde kommt? Soweit ich weiss ist die Anbindung einfach schneller. Wenns mich richtig duengt ist der interne Controller mit enweder 66MHz PCI oder 64BIT PCI angebunden. Hui. Nun habe ich aber von PCI-Slot geredet, und nicht von dem integrierten Controller. Schlaumeier! |
Die Desktop Chipsätze wie der nForce2 konnten überhaupt kein 66MHz PCI ebensowenig wie 64-Bit PCI-X. Der SiI3112A auf dem ABit NF7-S 2.0 ist ganz gewöhnlich als 32-Bit/33MHz PCI Gerät auf die Hauptplatine gelötet:

Anhand der PCI Interrupt Tabelle lässt sich dann ablesen mit welchem PCI Slot er die Interrupts teilt. Das ganze sollte man auch nicht mit in die jeweiligen Southbridges integrierten I/O Controller durcheinander bringen, die natürlich wesentlich schneller arbeiten, da sie keinerlei Bandbreite des PCI Buses benutzen. Letztere sind jeweils auch mit schnelleren Bussen an die jeweiligen Northbridges angebunden (nVidia: Hypertransport 800MB/s; VIA V-Link 533MB/s bzw. Ultra V-Link 1066MB/s; SiS MUTIOL 533MB/s).
c't u. bekannte Online Redaktionen haben aber zu der Zeit sehr geziehlt mit PCI Analyzern die Bandbreiten und Protokolle untersucht. Nicht nur der nForce2 kam in Realtests deutlich >100MB/s (rechte Spalte) - die anderen aus der Zeit ebenfalls:
http://www.tecchannel.de/ueberblic [...] ndex3.html
Und nachdem VIA seine Hausaufgaben ebenfalls gemacht hatte liefen auch die VIA Chipsätze mit >100MB/s:
http://www.tecchannel.de/pc_mobile [...] dex14.html
Dem letzten Hyperlink kann man dann auch noch wie Werte für VIA KT133A (108,3 MByte/s) u. VIA MVP3 (102,2 MByte/s) entnehmen. VIA war dennoch eine Plage.
Nochmal kurz zurück zum nForce2. Ich bin nicht der einzige, der >100MB/s damit am fliegen hatte (jeweils Read Speed 110MB/s klick oder auch hier 104MB/s im 1. Posting). Der nForce2 Chipsatz war sicher eine Diva, wie die umfangreichen Konfigurationsanleitungen (klick P3D) sowie Problemlösungen bezeugen.
| fffcmad schrieb : 2. Nein, der Nforce hat Performanceprobleme was PCI-Datentransfers angeht. Da kannste dich drehen wie du willst. Ich habe da schon alles versucht. Du kriegst es nicht hin. [...] In meinem Via KT800Pro war nur das KV2 extreme einigermassen faehig die Karte ohne Aussetzer zu betreiben. [...] Der Nforce kriegt ne Meise sobald der RAID-Controller anfaengt zu ziehen. |
Worüber willst Du eigentlich schreiben? Performanceprobleme oder Aussetzer? Der nForce2 hat keine Performanceprobleme wie ich umfangreich dokumentiert habe. Mag es vereinzelnte Boards eben, die nicht performant sind - vielleicht hattest Du ein solches oder nicht die Kenntnis Dich damit auseinander zu setzen. Aussetzer im Sinne von unkomprimierte PAL Vollbilder (720 x 576 @25 in YV12 ~ >20MB/s) von einer TV-Karte über den PCI Bus in den Hauptspeicher zu lesen und über den gleichen PCI Bus wieder zu einem Festplattencontroller ohne Framedrops zu schieben stellt in der Tat etwas höhere Anforderungen an Gerätequalität, Treiber, Board, BIOS etc. Aber auch das war machbar.
Tja, leider hast du nicht so viel Ahnung wie du denkst.
Zum Einen:
Du hast recht. Der Nforce2 an sich ist nicht der Uebeltaeter, es ist die Southbridge.
Aber der Silicon Image ist nicht direkt ueber einen PCI-Slot mit der Southbridge verbunden. Das sich zwei Slots einen Interrupt teilen hat ueberhaupt nichts zu sagen. Schon garnicht das sie physikalisch zusammenhaengen. Und der Silicon Image war bei mir eh deaktiviert. Per Jumper, also ganz wech vom fenster.
Du solltest mal SISoft Sanbdra anschmeissen, dann wirst du sehen das einige Geraete in deinem NForce2 Board eine 66MHz Anbindung haben. Ich habe meine Asus A7N8X-E Deluxe nicht mehr, und kann es natuerlich auch nicht mehr aufzeigen. Der integrierte IDE Controller war auf jeden Fall dabei. Und der SIlicon Image sollte auch zu der Gruppe gehoeren. Das war uebrigens auch eines der Boards wo ich diese mangelhafte PCI Perfromance spueren durfte. Auch wenn die Anbindung der Gerate properitaer ist, unterhalten tun sich die Geraete trotzdem mit dem PCI-Protokoll. Ausser der SMB-Bus, der sabbelt ISA.
Du hast ausserdem recht das auch das Board (Eher das BIOS) entscheidend ist. Falls sich die Wartezyklen des PCI-Bus aendern lassen laesst sich auch mehr Speed rausholen. Soweit ich weiss hat aber Nvidia ein paar Restriktionen vorgesehen an die sich jeder Mainboardhersteller halten musste. Praktisch alle BIOSse hatten nur die selben Einstellungen zur Verfuegung. Die Restriktionen sind auch ein Grund warum sich das BIOS an einigen Stellen abnorm verhaelt. (Speichereinstellungen im Zusammenhang mit dem FSB)
Das der NForce2 eine kleine Mistkruecke ist weiss ich selber. Ich kenne die Macken in und auswendig. Die reine Performance und die Stabilitaet des Chipset sind wirklich beeindruckend gewesen.
TV Karte usw. war kein Problem. Meine (Intel SRCu32 (Eigentlich ein ICP Vortex), ein ICP Vortex 6518, ein LSI 320-2, ein Adaptec AAA billig irgendwas) SCSI Controller kamen bei einem Burst bei diesem Board nie ueber 76MByte pro Sekunde hinaus. Bei dem VIA waren es 10 - 20MByte mehr je nach Board. Auf meinem PCI-X SLot macht der LSI nun mit 66MHZ PCI 64BIT 380MByte/s ungefaehr bei einem Burst. Und wenn einer der Controller auf dem Nforce2 loslegte fing es uebelst an zu grisseln bei der Soundwiedergabe. Da war einfach nichts mehr an Bandbreite uebrig (Was halt die Aussetzer verursacht). Bei der KV2 Extreme gings aber. Mag ja sein das der Silicon Image aus irgendeinem Grund die 100Mbyte erreicht. Mit den PCI-Slots kannst du es aber vergessen.
Edit: Musste noch mal ein wenig nachbessern. Vorhin gings nicht und ich wollt in den Feierabend
)
@7oby:
VIA KT-Chipsätze bis mindestens KT333A sind alle verbuggt. RESTLOS. Das hat VIA auch irgendwann damals zugegeben. Erst wurde es VIA Jahrelang vorgehalten und sie haben es immer abgestritten, bis sie dann irgendwann ENDLICH eine Revision rausgebracht hatten, die die Fehler behoben haben soll. DANN haben sie zugegeben, daß die PCI-Busse verbuggt ware in den vorherigen Versionen.
BTW: Damals hatte ich auch ein Board mit KT133A. Mehr als 72MB/s gingen nicht über den PCI-Bus. Den Hersteller habe ich deswegen damals auch angerufen und ein Techniker meinte dann am Telefon zu mir soetwas wie: "72MB/s? Das ist aber viel..."
"Burst-Transferrates", wie in Deinen Beispielen, interessieren mich auch herzlich wenig. Durch den Tausch den Mainboards ist damals die Transferrate gestiegen auf knapp über 160MB/s. (Das war der Zeitpunkt, als mein 3Ware 7850 neu war und ich von Desktop-Krempel zu Server-Hardware wechselte. Der controller wanderte natürlich auch von 32bit auf 64bit PCI, sonst wären mehr als 160MB/s eh nicht möglich gewesen. Natürlich NICHT nur nichtssagende "Burst"-Transferraten, sondern dauerhaft.)
Achja: Auch wenn ein Controller in einem Chip, also z.B. der Southbridge, integriert ist, ist bzw. war er intern nicht selten über PCI angebunden, ganz egal, wie die Southbridge selbst nun mit der Northbridge verbunden war.
Also: VIELE alte Boards hatten ernstzunehmende "Probleme" mit der PCI-Bandbreite, wobei man normalerweise diese Bandbreite damals nicht ausgereizt hat und somit das Problem nicht bemerkte.
Hinzu kamen eben noch zusätzliche Bugs, wie bei VIA.
Die "Patches" (wie in Deinem Link genannt) haben nur die schlimmsten und gröbsten Fehler "gelindert", aber nicht behoben. Die Bugs in der Hardware wurden nie behoben.
| fffcmad schrieb : Aber der Silicon Image ist nicht direkt ueber einen PCI-Slot mit der Southbridge verbunden. Das sich zwei Slots einen Interrupt teilen hat ueberhaupt nichts zu sagen. Schon garnicht das sie physikalisch zusammenhaengen. |
Das einzige Interface, das der SiI3112A in Richtung Host zur Außenwelt hat, ist der PCI Bus:
http://www.siliconimage.com/produc [...] spx?pid=28
(Der Link geht zur 3114 Produktseite, da's die 3112 wohl nur noch bei www.archive.org gibt u. ich sie nicht raussuchen werde)
Allgemein bekannt ist, dass Motherboards diesen Chip per PCI Bus an ihre Southbridge angeschlossen haben:
| Zitat : Nachdem die nVidia Southbridge MCP-S noch nicht fertig ist, muß Asus [A7N8X Deluxe] für die Serial-ATA Funktionalität einen separaten Controller verbauen, der über den PCI-Bus angebunden ist. In diesem Fall stammt der Controller von Silicon Image [3112A]. |
http://www.planet3dnow.de/artikel/ [...] x2/3.shtml
| Zitat : The burst speed of 150MB/s will not necessarily show any noticeable improvement over the current ATA/133 standard. In fact, because the SiI 3112A interfaces with the PCI bus (which only has a maximum bandwidth of 133MB/s), it is impossible for the SiI 3112A to ever realize that burst speed. |
http://www.techarp.com/showarticle [...] =16&pgno=8
Aber auch wenn man diesen Worten keinen Glauben schenken wollte, könnte man dies schnell einsehen wie folgt. Das erwähnte Interrupt Sharing bezieht sich auf die PCI Interrupts INTA# bis INTD#. Im Handbuch des A7N8X Deluxe für den SATA Controller u. die PCI Steckplätze jeweils explizit u. aus gutem Grund angegeben:
http://dlcdnet.asus.com/pub/ASUS/m [...] _a7n8x.pdf
An der Stelle reicht eigentlich ein geschulter Blick um zu erkennen wie die Verkabelung aussieht: Die Desktop Chipsätze hatten ohnehin nur einen PCI-Bus, dieser konnte zu der Zeit 6 PCI-Master verwalten, was exakt den 6 Zeilen der Tabelle entspricht. Wenn man dem SiI3112A nun 66MHz attestieren wollte, dann müsste man auf ziemlich abstruse Ideen kommen: Die Desktop Chipsätze (nForce2) müssten zunächst extern einen 66MHz PCI Bus haben (hatten sie nicht - sie hatten 33MHz). Zusätzlich müsste sich irgendwo auf dem Mainboard noch eine PCI-PCI Bridge finden - also ein IC - wie die Intel-Bridges (klick). Findet man aber nicht. Ebenso scheidet eine andere Hypothese aus, dass die Desktop Chipsätze mehrere PCI-Busse extern anbieten u. intern über eine Bridge verbinden. Da die nVidia Datenblätter nicht öffentlich sind, wirft man einen Blick auf die Intel ICH (klick) u. erkennt, dass nur ein PCI Bus extern angeboten wird. Es bleibt nur, dass der SiI3112 über den selben 32-Bit/33MHz Bus angebunden ist wie alle anderen PCI-Geräte auch.
Wem auch das nicht genügt der verwendet einfach eine PCI SiI3112A/3114 Karte im Slot u. mißt die Performance. Genau wie es Tecchannel auch getan hat.
| fffcmad schrieb : Du solltest mal SISoft Sanbdra anschmeissen, dann wirst du sehen das einige Geraete in deinem NForce2 Board eine 66MHz Anbindung haben. Ich habe meine Asus A7N8X-E Deluxe nicht mehr, und kann es natuerlich auch nicht mehr aufzeigen. Der integrierte IDE Controller war auf jeden Fall dabei. |
Sisoft Sandra und Everest sind eine Beleidigung für jeden, der sich etwas intensiver mit Computern auseinander setzt. Die Schwierigkeit bei diesen Programmen ist, dass sie dem Benutzer nicht anzeigen können, was sie gemessen haben u. was geraten oder aus Datenblättern abgeschrieben ist. Das ist kein Geheimnis, denn die Authoren solcher Programme fragen regelmäßig in den Intel Developer Foren nach wie sie bestimmte Dinge auslesen können. Der Grund warum diese Programme für Geräte in den Southbridges teilweise unsinnige Dinge anzeigen ist weiter unten erläutert: Die konkrete Verkabelungstopoplie u. auch die Übertragungsraten kann SiSoft Sandra so nicht auslesen.
| fffcmad schrieb : Und wenn einer der Controller auf dem Nforce2 loslegte fing es uebelst an zu grisseln bei der Soundwiedergabe. Da war einfach nichts mehr an Bandbreite uebrig (Was halt die Aussetzer verursacht). Bei der KV2 Extreme gings aber. |
Für das faire Scheduling gibt's PCI Latency Timer u. Arbiter. Dass es nicht auf jedem Board, mit jeder Karte u. jedem Treiber funktionierte hat man auch festgestellt.
| fffcmad schrieb : Mag ja sein das der Silicon Image aus irgendeinem Grund die 100Mbyte erreicht. Mit den PCI-Slots kannst du es aber vergessen. |
Wenn Du inzwischen genau gelesen hast, dann erkennst Du, dass ich inzwischen 3 unterschiedliche u. verifizierbar Quellen hierfür genannt habe.
| derGhostrider schrieb : @7oby: VIA KT-Chipsätze bis mindestens KT333A sind alle verbuggt. |
Ich habe nichts anderes behauptet.
| derGhostrider schrieb : BTW: Damals hatte ich auch ein Board mit KT133A. Mehr als 72MB/s gingen nicht über den PCI-Bus. Den Hersteller habe ich deswegen damals auch angerufen und ein Techniker meinte dann am Telefon zu mir soetwas wie: "72MB/s? Das ist aber viel..." |
Zum einen bin ich selbst KT133A + 686B geschädigt. Zum anderen findet man oben im Tecchannel Link gemessene 108,3 MByte/s VIA KT133A mit einem Promise Ultra133 TX2.
| derGhostrider schrieb : "Burst-Transferrates", wie in Deinen Beispielen, interessieren mich auch herzlich wenig. |
Mich auch nicht. Im 2. + 3. Posting dieses Threas wurden aber ein paar Märchen erzählt, die ich kurz widerlegen wollte.
| derGhostrider schrieb : Achja: Auch wenn ein Controller in einem Chip, also z.B. der Southbridge, integriert ist, ist bzw. war er intern nicht selten über PCI angebunden, ganz egal, wie die Southbridge selbst nun mit der Northbridge verbunden war. |
Kannst Du Chips benennen?
Beim nForce2 war das gerade einer der entscheidenden Fortschritte, dass die Geräte in der Southbridge über einen wesentlich schnellere Backbone verbunden waren:
http://www.nvidia.com/object/LO_20010528_5532.html
Natürlich ist jedes Gerät weiterhin als PCI-Gerät mit PCI Autoconfig Space sichtbar.
| Zitat : The Intel 810 chipset’s hub interface architecture ensures that the I/O subsystem; both PCI and the integrated I/O features (IDE, AC’97, USB, etc.), will receive adequate bandwidth. By placing the I/O bridge on the hub interface (instead of PCI), the hub architecture ensures that both the I/O functions integrated into the ICH and the PCI peripherals obtain the bandwidth necessary for peak performance. |
http://download.Intel.com/design/c [...] 065503.pdf
Der CPU stellen sich sämtliche I/O Geräte als PCI Geräte dar. Allein schon für Plug&Play ist dies Pflicht. Manches stellt sich als Multi-Function PCI Gerät dar (USB-Controller) andere als eigenständige PCI Geräte (PATA/SATA). SiSoft Sandra & Co zeigen auch viele schöne PCI Geräte. Technisch gesehen hängen diese Geräte intern NICHT an einem PCI Bus. Zumindest nicht bei Intel u. nVidia. Das ist halt das schöne an layered Architectures: Wenn man einmal ein Abstraktionsniveau gefunden habe, dann kann man darunter treiben was man will, solange man den Kontrakt nach oben (hier CPU) wahrt. Ich will nicht ausschließen, dass andere Hersteller wie z.B. VIA intern in ihren SBs tatsächlich einen schnellen 64-Bit 66MHz PCI (!) Bus verwendet um ihre I/O Geräte zu verkabeln. Gibt aber zu VIA u. SiS keine Doku daher dürfte das sehr schwierig sein herauszubekommen. Es ist dennoch sehr unwahrscheinlich u. spielt weder praktisch noch in diesem Thread eine Rolle.
| derGhostrider schrieb : Die "Patches" (wie in Deinem Link genannt) haben nur die schlimmsten und gröbsten Fehler "gelindert", aber nicht behoben. Die Bugs in der Hardware wurden nie behoben. |
Nichts anderes steht in den Links, die ich bereits angegeben habe:
| Zitat : Das grundlegende Problem von VIAs PCI-Bus-Misere ist somit wohl noch nicht gelöst. Ambitionierte Anwender im semi- und professionellen Bereich sollten somit Mainboards mit VIA-Chipsets noch mit Vorsicht genießen, wenn sie hohen Wert auf die Stabilität des Systems legen. |
http://www.tecchannel.de/pc_mobile [...] dex16.html
| 7oby schrieb :
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Auch wenn der SIL an den normalen PCI Bus gekoppelt ist: Wie erklaerst du dir die jaemmerliche Bandbreite mit all meinen SCSI Controllern? Warum haben so viele Leute genau wie ich diese Erfahrung gemacht? Die Datentransferraten des SIL interessieren mich einen Schmutz. warum er halbwegs volle Datentransverraten erreicht ist mir voellig egal. Fuer mich sind die PCI-Slots entscheidend und da kommt nichts durch.
Hab ja schon gesagt: Selbst wenn der SIl direkt an den Bus geklemmt ist und 100Mbyte erreicht, mit PCI-Erweiterungskarten hab ichs nie gepackt. Nichtmal meine alte Matrox die auf nem i430HX locker 125Mbyte geschluckt hat kommt auf dem PCI BUS des Nforce ueber 70Mbyte pro Sekunde. Vielleicht bilde ich mir auch alles ein und bin doof. Die miese Performance des PCI Bus habe ich mir ausgedacht um dich zu aergern. Den SIL hab ich nie benutzt. Eh Abfall.
So, nun zu SiSoft Sandra und Co.
Hundertprozentig vertraue ich auch keinem dieser Programme. Aber du muesstest eigentlich wissen, das die PCI-Geraete untereinander die entsprechenden Einstellungen/ Anforderungen aushandeln. Somit kann jedes Programm ganz einfach auslesen was die einzelnden PCI-Geraete koennen und was nicht und ob es genutzt wird oder nicht. Das ist keine Zauberei und somit kann man diesen Angaben schon recht gut trauen. Das wenn bei in der Southbridge integrierten Geraete 66MHz PCI steht nicht unbedingt das unter der Haube steckt kann natuerlich sein. Schneller als der konventionelle BUS ist es jedoch allemal.
| 7oby schrieb :
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Ja, das gibts. Aber praktisch kein Nforce-Board haelt sich dran. Die Leute die sich ne XFI und sooeinen Krueppel gekauft haben tun mir heute noch leid. Zum Glueck habe ich das Knistern nur Kurz mitmachen muessen. Zwar hat der VIA auch boese rumgezickt und einige Slots liefen absolut nicht (Kein Busmastering (A8V, unterster Slot), oder ganz einfach nicht 100%ig funktionierende Geraete je nach Slot (KV2 extreme)). Meine Ageia PhysX laeuft erst seit dem ich den x38 habe. Vorher lief sie garnicht oder nur nach Lust und Laune an.
Ich weiss das das Ganze etwas schwierig ist. Wir koennen aber immer tiefer graben und es wird nicht zu einem Ergebnis fuehren. Ich glaube dir das der SIL die Bandbreite bekommt, keine Frage. Aber an den Erweiterungskarten siehts duester aus. Und ich habe da echt schon einges an Erweiterungskarten drin gehabt die mich immer an der selben Grenze im Stich liessen. Und irgendwann glaub ich es einfach nicht das es die Erweiterungskarten sind, sondern der Chipsatz. Warum interessiert mich nicht, entscheidend ist die Praxis. Und da nuetzen mir auch keine Benchmarks etwas. Bei praktisch keinem Board mit Nforce2 was ich hatte war es mit den aktuellen Treibern und BIOS-Versionen moeglich, meine PCI-Geraete voll auszureizen. Gottseidank war der IDE-Controller des Nforce2 flott angebunden. Und jeder weiss das man besser kein altes BIOS und keinen alten Chipsatztreiber bei dem Teil verwenden sollte. Der IDE Treiber war ja erst mit der letzten Treiberversion zuverlaessig.
@7oby:
Damals hatte ich Blockschaltbilder, die es zeigten, wie die Geräte intern dann alle am PCI-Bus hingen. Einerseits habe ich die Anleitungen nicht mehr, andererseits habe ich keine Lust nun nach vergleichbarem zu suchen. Es ist ewig her...
Klar, der nForce2 ist ja auch ein recht neuer Chipsatz. Kann gut sein, daß der bereits zu den Chipsätzen gehörte, die es besser machten. Auch Intel hatte damals recht gute Chipsätze, die tatsächlich über die PCI-Slots pro Gerät 100MB/s oder sogar etwas mehr schafften - und das stabil und ohne Fehler!
("damals" = etwas später als ich die Probleme akut hatte)
Im Desktopbereich wurde (und wird) dennoch häufig geschludert.
Tja, da wünsch' ich mir doch immernoch die "guten alten Zeiten" zurück, zu denen alles gejumpert wurde. Da konnte man wenigstens selbst festlegen welche Resourcen von welchem Gerät belegt wurden.
Und ansonsten nehme ich halt lieber die teurere Variante und kauf' weiterhin Serverhardware.
Also simma uns ja einig.
Es gibt von den nForce2 MCP's ja auch welche mit Gigabit LAN, die dann über den isochronen Bus vgl. Bild weiter oben angebunden sind. Beim Intel war der Connect zwischen MCP und ICH langsamer (266MB/s = 2GBit/s) als bei nVidia. Dort hat man mit dem ICH5 dann das LAN gleich oben bei der MCP eingehangen. Lief unter dem Begriff CSA u. war noch bevor es PCIe bei Intel gab. Gibt auch 'ne schöne Präsentation dazu:

http://www.Intel.com/design/networ [...] a_demo.htm
Alle diese Gigabit LAN Lösungen hatten natürlich checksum offloading und TCP large send. Wenn man nun ein solch altes Board noch rumstehen hat, dann will sich so manch einer daraus einen Fileserver für zu Hause basteln. Schneller als ein 08/15 NAS ist es allemal. Stromkosten pro Jahr sind auch nicht so viel. Bei Intel entspricht das der Pentium4 Generation. Bei AMD dann so einem AthlonXP 2000+ die Kante. Gerne kann man natürlich auch einen AthlonXP-M mit 1,45V verwenden o.ä.
Intel hatte zu der Zeit noch kein SATA in der ICH5. Umgekehrt gibt's heute praktisch keine >= 1TB Platten ohne SATA, die man für ein Billig Fileserver aber braucht. Die internen PATA u. bestenfalls 2 SATA Anschlussmöglichkeiten auf dem Mainboard nützen einem nicht viel. Und für diesen Use-Case find' ich das absolut in Ordnung eine zammelige PCI SATA Karte in einen solchen Rechner zu stopfen. Das Gigabit was ja im Vollduplex schon bis zu 2GB/s ausmacht braucht sich so nichts mit dem PCI Bus zu teilen, die +/- 2 GHz CPU schaufelt was geht und sowohl die nVidia wie auch Intel LAN Chips pumpen Dank checksum offloading auf einem dedizierten Bus. Bei Intel funktioniert das auch definitiv under FreeBSD (FreeNAS) und Linux (OpenFiler). Wie performant der nVidia GB Port da abschneidet weiß ich nicht.
Insgesamt dürfte ein solches System >50MB/s über's Netzwerk schaufeln u. würde seinen Zweck wohl mehr als erfüllen.
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