Mein ASUS P5N32-E SLI hat letzte Woche leider den Dienst quittiert. 2 Platten sind jeweils in nem RAID 1 konfiguriert gewesen. Habe mir das baugleiche Board jetzt nochmal bestellt (sollte hoffentlich morgen geliefert werden), in der Hoffnung, dass main RAID-Verbund danach wieder funktioniert.
Ist das denn so ohne weiteres überhaupt möglich? Im Grunde muss ich ja im BIOS nur wieder den Controller aktivieren und das RAID-Set zusammenstellen. Allerdings glaube ich mich daran erinnern zu können, dass nach der Zusammenstellung die Platten 'gelöscht' werden. Kann ich diesen Prozess denn umgehen?
In der Hoffnung, dass es funktioniert... und vielen Dank schon mal. (:
Im Grunde muss ich ja im BIOS nur wieder den Controller aktivieren und das RAID-Set zusammenstellen. Allerdings glaube ich mich daran erinnern zu können, dass nach der Zusammenstellung die Platten 'gelöscht' werden. Kann ich diesen Prozess denn umgehen?
Ich wäre auch vorsichtig im BIOS "einfach" ein neues RAID zu erstellen. Kann funktionieren - muss aber nicht.
Du hast einen nForce 680i Chipsatz. Was derGhostrider geschrieben hat, bezieht sich nur auf Intel. Bei nVidia würde man ähnliches probieren mit dem MediaShield: MediaShield v6.1 User Guide
Das MediaShield läuft nur unter Windows. D.h. Du müsstest den über eine andere Festplatte erstmal wieder ins Windows kriegen (oder über WinPE, wenn man weiß wie man dort die notwendige Software integriert):
Was ich bis heute nicht kapiere: Speichern sich diese Host-RAID Dinger - egal ob Intel oder nVidia - auch etwas bzgl. RAID Configuration ins NVRam ähnlich den BIOS Settings? Damit wäre ein RAID nicht ohne weiteres portierbar von einem Mainboard zum anderen.
Aus der Praxis weiß ich: Portieren ist oft kein Problem.
Die RAID Konfigurationen im BIOS speichern auf jeden Fall die Metainformationen auf Festplatte. Deshalb würde ich zunächst vermeiden dort etwas einzutragen. Der soll das gefälligst selbst erkennen. Und wenn das blöde RAID BIOS das nicht tut, dann würde ich die jeweiligen Windows Tools probieren (letztere sind oft aktueller - da das RAID BIOS Teil des BIOS ist u. durch mehrere Hände geht bis der User es flashen kann). Außerdem nutzten die Windows Tool schnellere Übertragungsmodi so, dass ein Verify/Rebuild eigentlich schneller geht.
Ich hab' ein bißchen angefangen in den Intel Metadaten zu lesen. Mich interessierte z.B. wo er das speichert. Es sind die letzten zwei Sektoren einer jeden HDD:
Zeile 520:
Code :
/* Our MPB's "first" block is 1024 bytes from the end of the disk */
7oby:
Highpoint hat damals, als ich auf einem Board mit solchem ein RAID-0 betrieben habe, noch alles im NVRAM gespeichert.
Wackliger im Kabel => "Änderungen" wurde noch während des BIOS-POST sofort im NVRAM gespeichert => RAID im Eimer, Totalverlust der Daten.
Seitdem (2001) gibt es bei mir nur noch Hardware-RAID. Lernen durch Schmerz.
Wenn die onboard-RAIDs es sofort erkennen würden, also wenn alles auf den Platten gespeichert wäre und auch von den Controllern automatisch erkannt würde, dann wäre ja nichtmal ein Rebuild nötig. Platten dran => Platten werden als fertiges RAID erkannt => Fertig.
Irgendwo hakt es offensichtlich - und wenn aus irgendeinem unerklärlichen Grund einfach nur die Daten nicht automatisch abgeglichen werden...
Vielen Dank schon mal für eure Antworten. Derzeit kann ich leider noch kein Ergebnis liefern, da wohl bei dem Crash mehr kaputt gegangen ist, als ich zuerst gedacht habe. Ich melde mich wieder.
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