Hi,
zur Zeit nutze ich noch einen alten 233Mhz Rechner als Fileserver im LAN, als OS nutze ich Ubuntu server. Beim Stromverbrauch lieg ich so um die 30Watt, was ich als sehr gut empfinde.
Jetzt stellt sich aber so langsam die Frage was mach ich wenn die Kiste aufgrund ihres betagten alters irgendwann in die ewigen Rechengründe verschwindet.
Eigentlich könnte ich mir wieder so eine alte kiste irgendwo besorgen, aber n paar sachen könnten schon besser sein, zbsp kann ich am IDE Strang mit nem gepatchten BIOS höchsten 120Gig HD dranhängen, hier wäre SATA und mindestens n Terrabyte nicht schlecht, auch die Performance geht im Gigabite LAN höchstens an 10.000 KBs.
Da ich im Stromverbrauch nicht über die 30W gehen möchte und ich ansonsten mit der Perfomance zufrieden bin stellt sich die Frage was es denn so an neuer Hardware in Frage kommen würde. Ich les ständig was von Intel´s Atom CPU, aber zu kaufen hab ich die bisher noch net gesehen.
du kannst für kleines Geld (>150€) einen PC auf nVidia 630a und AMD Low Voltage CPU aufbauen. Das Ding ist verglichen mit deinem 233er ein mehrfacher Quantensprung und verbraucht nicht mehr.
Mit Speziellem Netzteil, Notebookfestplatte und ein paar kleinen Tricks sind auch Werte von UNTER 20W drin !!
Ich empfehle dir diesen Athlon 64 2000+ auf einem Mini ITX Board und unbedingt ein Pico ATX Netzteil. Kannst auch mal auf www.epiacenter.de schauen. 2,5" HDD´s dürfte klar sein. 1GB RAM sollte reichen, 2GB verbrauchen schon wieder zuviel Strom.
Nachricht bearbeitet von Kaboom am 27.08.2008 um 20:56:00
ich hänge mich hier mal dran um nicht noch einen neuen und sehr ähnlichen Thread zu eröffnen.
Ziel: Energieeffizientes NAS im Eigenbau (zentraler Speicher im Heimnetzwerk und MM Lager/Server)
Motivation: Flexible (Hardware und Konfiguration), stromsparende Kiste, Basteltrieb, Kosten
Kriterien/Mindestanforderungen: Viele GBs (mind TB);
Verwendung von alten Platten (IDE) und neueren;
Wirklich stromsparend; d.h. OS auf Flash Karte usw
Ich habe eine ähnliche Ausgangssituation, Unterschied: meine alte Kiste ist derzeit noch nicht konfiguriert. Es wäre ein Pentium Pro von vor der Zeitenwende. Nachteil: Erweiterbarkeit; letztlich alles muesste über die wenigen Slots angebunden werden: GBit LAN, SATA, usw., (mein Vorredner: was ist, wenn was stirbt?)
Ergo wäre die "alte Gurke" nur eine wirklich temporäre und kurzfristige Lösung.
Wie also sieht ein neues System aus?
CPU/MoBo/Chipsatz: Hier scheinen die Geister sich zu streiten: AMD Sempron oder Intel Atom? Ich frage mich, was eine NAS Kiste leisten muss: Was ist wichtig - worauf kommt es an? CPU Power? Geringer Verbrauch im Idle Betrieb, die Kiste stellt ja hauptsächlich mp3 zur Verfügung, und das vielleicht 3-4 Stunden am Tag? Schneller Datenaustausch (-->GBit Lan). Im Moment geht es mir hauptsächlich um mp3, die im Haus, z.B. von Logitech Squeezebox, gehört werden, Massen von Fotos im -raw Format; Video ist (noch?) kein Thema; und regelmaessige Backups von den Clients im Netzwerk (da stelle ich mir vor, dass Backup Platten an-/abschaltbar sein sollten).
RAM? 1 oder 2 GB? Hilft viel für sichere und schnelle Bereitstellung von Daten?
Gehäuse Das verstehe ich noch nicht ganz. Oft werden mini, micro oder ähnlich ATX Boards empfohlen, manchmal sogar Laptop/mobile Versionen. Allerdings sollte das Gehäuse ja gross sein, um viele HDs aufnehmen zu können. Was ist da also der Königsweg? Ich mag z.B. Antec ganz gerne. Passen die kleinen Boards denn in "Server (-ahnliche)" Gehäuse?
Welche Platten?
Wie angedeutet, gibt es noch ein paar recht frische IDEs (auch 5400er), die erstmal noch ein paar Monate Dienst tun können.
Als Platte für das OS (XP oder, wenn Zeit zur Einarbeitung da, auch FreeNAS)) lese ich oft von Flash Cards - die sind, ja klein, günstig, leise, werden nicht heiss und muessen ja nicht wirklich schnell sein.
GBLan onboard oder über slot?
Sonst etwas zu beachten? Sind die ?riterien bei einem "Stromspar"-NAS-PC ähnlich wie bei "Silent" Projekten? (da hier ja z.T. auf Lüfter verzichtet wird und eh effizienter gearbeitet wird?)
Danke erstmal für Eure Antworten zu diesen ersten Fragen!
Hallo,
du kannst für kleines Geld (>150€) einen PC auf nVidia 630a und AMD Low Voltage CPU aufbauen.
so auf die schnelle hab ich nur das Board von Asrock gefunden "ASRock ALiveNF7G-HD720P R5.0 GeForce7050/MCP630A" ich hab aber schlechte Erfahrungen mit ASrock gemacht, wollte mir eigentlich kein Board mehr von denen kaufen, abgesehen davon hat das auch noch eine On Board Grafikkarte, was ich ziemlich nutzlos finde da ich ja in nem Server keine brauch, wäre jetzt net weiter tragisch, aber die verbraucht halt auch Strom (oder kann ich die im BIOS abstellen? und komm ich übers Terminal überhaupt ins BIOS? bei meiner Dream funktioniert das, bei nem PC hab ich das aber noch net gesehen.)
Was genau meinsten mit "AMD Low Voltage CPU" irgend eine CPU und die dann runtertakten?
@Kaboom was fürn ITX Board schwebt dir denn vor?
Vielleicht könnt ihr beide mal ein paar konkrete Produkte nennen.
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