ich habe seit 5 Jahren nicht in ein neues System investiert (derzeit Sempron 2800+) bin nicht an Spielen interessiert, sondern nur an reiner Integer-Rechenleistung.
Sprich: Programmierung, (Kernel-) Kompilierung, Hardware-Systese für FPGAs, etc. also nur diese Richtung.
Meine lange "Hardware-Abstinenz" macht es mir möglich, gut zu investieren und Upgradeoptionen zu ignorieren
Tests und Benchmarks hin und her - ich suche eine stabile Plattform für meine Anforderungen - verfolge seit einigen Tagen Tests und Kaufempfehlung, komme aber nicht so richtig weiter. Einigermaßen klar ist: Phemon II für AM3 oder Core i7 920 und das mit viel (8-12 GB) Speicher und einem stabilen Mainboard, ohne Überhitzungsgefahr.
Wer har Erfahrungen und kann mir weiterhelfen? Danke schonmal im Voraus!
Mein OS soll zwar 64-bittig sein, aber die virtuellen Maschinen 32-bittig. Ist mir einigermaßen klar, dass ich momentan evtl. doch noch komplett 32-bittig fahren werde aber ich wollte doch für die Zukunft gerüstet sein... ist das nicht so sinnvoll?
...was die Integerleistung betrifft, stimme ich dir zu. Preis/Leistung sollten aber auch stimmen.
@scrambler
In diesem Forum wurde die "Zukunftssicherheit" schon öfters ad absurdum geführt. Computertechnik und "Zukunftssicherheit" bilden ein paradoxum. Lieber 32bit, 4GB RAM, dafür aber schnellen, DDR3 z.B. Weil du so auf Geschwindigkeit bedacht bist.
Was ich mit "Zukunft" meinte: Ich hoffe doch schon, dass zukünftige Software 64-bittig und 4 oder mehr Kerne unterstützen werden wird, naja, zumindest gehe ich davon aus. Sicher werden mir 8 Kerne oder 64-bit oder 12 GByte momentan keine übergroßen Vorteile bringen, das verstehe ich schon.
Da ich kein "Aufrüster" bin, sondern (wie schon angedeutet) meine Systeme recht lange behalte um dann einen groben Schnitt zum machen, investiere ich halt lieber ein wenig mehr. Mein Server z.B. ist ein Asus P55T2P4 mit K6/400 mit einem PCI-SATA-Controller, 1 TB Linux-RAID-1 (und 30 Watt Leistungsaufnahme bei 230V) den ich auch weiterhin pflege und der mir gute Dienste leistet.
Ich entwickle für Zielsysteme mit unterschiedlichen Konfigurationen und muss für diese Software kompilieren. Da diese Hardware recht langsam ist, baue ich die u.A. gerne in einer (schnelleren) virtuellen Maschine auf, teste meine Konfig und lade sie dann auf das Target. Das Problem ist halt, dass ich meine Entwicklungumgebung mit einer anderen Distri fahre und eben auch andere Kernels verwende, etc. Klar, ich könnte ja Cross-Compilieren, aber dann muss ich mich wieder mit verschiedenen Konfigs rumärgern, usw.
Was mir halt Probleme bereitet ist, dass ich der aktuellen Technik abstinent war und mit den meisten Vergleichtests wenig anfangen kann, zumal sehr oft von Frameraten und dgl. die Rede ist, die ja für mich eher uninteressant sind.
Ich habe keine Ahnung, wovon du sprichst, aber wenn "Zukunft" für dich die nächsten 4-5 Jahre bedeutet, würde ich zu den besten, weil schnellsten, Komponenten greifen und dann landest du zwangsläufig beim i7.
Eventuell solltest du andenken ein "günstiges" 32-Bit-System (wie oben vorgeschlagen) aufzubauen und in zwei Jahren - vielleicht ist bis dahin abzusehen, wann Software "64-bittig" wird/ist - nochmal richtig nachlegen.
Hilfreich wäre, zu erfahren, was du so gedenkst auszugeben, denn der i7-965 XE kostet schon rund 1.000 €.
Und last but not least: Was spricht dagegen, erst später mit dem neuen System auf ein 64-Bit OS umzusteigen?
Der i7-965 XE ist doch viel zu teuer. Der kleinste 920er reicht vollkommen, der läuft auf Standard - Spannung auf Niveau des 965er. Das übertakten ist sehr einfach - ein guter Kühler aber Voraussetzung !
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