Ich plane in Kürze ein neues System zu kaufen, grösstenteils zur Entwicklung unter Linux mit Virtualisierungen.
Von Hardware habe ich in letzter Zeit nicht mehr viel Plan, deswegen erhoffe ich mir hier etwas Hilfe. Die Grafikkarte und das DVD-Laufwerk baue ich übrigens vom alten Rechner ein.
Der Konfigurator von Alternate meint, dass es bei 4 oder mehr DDR2 RAM-Modulen zu Problemen kommen kann, und die Riegel dann nur mit 667MHZ laufen. Ist dem immer so?
Wie sieht es mit der CPU aus? Soll ich hier lieber einen neuen Sockel AM3 AMD nehmen? Gerne könnt ihr auch noch anderes Feedback hier loswerden. Generell will ich halt nicht mehr als 700€ dafür ausgeben, dafür aber auch so viel Performance wie möglich.
Ich würde ein Enermax 425 Watt-Netzteil empfehlen oder ein be Quiet Straight Power 450 Watt. Das von _sieben vorgeschlagene Corsair-Netzteil ist sehr gut aber meiner Meinung nach überdimensioniert. Ich fürchte, dass _sieben und ich uns, was Netzteilanforderungen angeht, niemals einig werden. Das Chieftec-Netzteil würde ich aber eher als mittelmäßig bezeichnen.
Beim Gehäuse finde ich, dass man schon so viel Geld ausgeben sollte, dass nicht alles klappert, vibriert und abbricht. Das Mantra lautet: Wenn billig, dann Antec 300. Wenn noch billiger, dann Ärger.
Zitat :
Der Konfigurator von Alternate meint, dass es bei 4 oder mehr DDR2 RAM-Modulen zu Problemen kommen kann, und die Riegel dann nur mit 667MHZ laufen. Ist dem immer so?
Abgesehen davon, dass im Desktop-Bereich nur die neuen Sockel 1366-Mainboards überhaupt mehr als 4 RAM-Module aufnehmen können, ist die Aussage einfach falsch. Es ist zwar richtig, dass viele Mainboards probleme haben, auf Anhieb mit mehr als 2 RAM-DIMMs oder mit mehr als 4GB RAM klarzukommen, aber mit der Taktzahl hat das überhaupt nichts zu tun. Vielmehr liegt es meistens daran, dass zu wenig Spannung zur Verfügung steht, was sich aber meistens im BIOS ändern lässt, sobald man erst mal drin ist.
Wieviel Arbeitsspeicher brauchst du denn? Wirklich 8GB?
Der Phenom II ist eine gute Wahl, wobei ein Intel Core i7 920 auch in Betracht kommt:
50€ Gehäuse: Antec 300
60€ Netzteil: Enermax Pro82+ 425 Watt
210€ Mainboard: Asus P6T
270€ Prozessor: Core i7 920
85€ Speicher: 6GB Kingston Value DDR3-1333
40€ Festplatte: Western Digital WD3200AAKS
Zusammen also auch etwa 700€ und mehr Performance als mit dem Phenom II. Nur für mehr Festplattenkapazität ist nicht mehr genug Platz im Budget. Das kann man aber vielleicht ändern, indem man einfach nicht ganz so ein luxuriöses Netzteil wählt. Ein Corsair CX400 tut's ja auch.
Man könnte auch das Mainboard gegen ein MSI X58 Pro tauschen, das spart nochmal 20€.
Wenn du doch lieber das Phenom II-System haben willst, dann ist das von _sieben empfohlene Mainboard ganz gut. Alternativ könnte man ein günstiges 790GX-Mainboard einbauen.
Aetius
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sole we fail.
Antworten Aetius
Ich würde ein Enermax 425 Watt-Netzteil empfehlen oder ein be Quiet Straight Power 450 Watt. Das von _sieben vorgeschlagene Corsair-Netzteil ist sehr gut aber meiner Meinung nach überdimensioniert.
Ich habe sowieso auch ein 450W Netzteil, das ich vor ca. 1 Jahr gekauft habe. Das hätte auch die SATA-Stromstecker. Wenn ich das behalten kann, würd ich das auch behalten. Ich hatte nur die Vermutung, dass die Wattzahl nicht reichen könnte und dass sich seitdem am Steckerformat was getan hat?
Zitat :
Beim Gehäuse finde ich, dass man schon so viel Geld ausgeben sollte, dass nicht alles klappert, vibriert und abbricht. Das Mantra lautet: Wenn billig, dann Antec 300. Wenn noch billiger, dann Ärger.
Da geb ich dir recht. Eigentlich hab ich auch noch ein gedämmtes Gehäuse, ATX. Weiss halt nur nicht, ob das neue Board da reinpasst. Das würd ich natürlich gern auch behalten, sofern das halt möglich ist
Zitat :
Wieviel Arbeitsspeicher brauchst du denn? Wirklich 8GB?
6GB sollten es schon sein, wegen der virtuellen Maschinen. Ich weiss auch nicht, ob es noch sowas wie den "Dual Mode" gibt, den es früher gab. Damals sollte man ja dei Bänke möglichst gleich bestücken. Ansonsten könnt eich natürlich auch 3*2 GB reinpacken
Zitat :
Der Phenom II ist eine gute Wahl, wobei ein Intel Core i7 920 auch in Betracht kommt:
Ist halt die Frage, ob knappe 200€ Mehrkosten durch CPU/Board durch Leistung wieder wettgemacht werden. Muss mir da mal vergleiche ansehen...
@Sebastian-san: Warum sollte das Mainboard nicht in das Gehäuse passen? ATX ist ATX. Gehäuseärger gibt's eigentlich immer nur dann, wenn man vergessen hat, nachzumessen, ob das Gehäuse breit genug für Tower-Kühler ist.
Beim Netzteil kann ich mir gut vorstellen, dass es noch ausreicht. Welches Modell ist es genau?
Ob sich das i7-System lohnt oder nicht, hängt davon ab, wie viel du damit arbeitest, wie stark die CPU wirklich belastet wird und wie sehr es da auf Zeit ankommt.
Aetius
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Antworten Aetius
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