ich hab zwar schon ein bissl hier im Forum gesucht und gestöbert, aber eine richtige Antwort hab ich bisher nicht gefunden.
Ich habe vor ein Software Raid (Level 5) auf Basis Windows XP mit anfangs 3x 1,5 TB Festplatten aufzusetzen. Da ich jetzt schon weis, dass ich in einem Jahr in etwa an die Grenzen stoße ist nun meine Frage, ob sich das bestehende Raid 5 - ohne Datenverlust! - um eine Festplatte erweitern lässt.
Gibt es da unter Windows eine Möglichkeit? Dass das ganze etwas Zeit in Ansprcuh nimmt wäre nicht so schlimm ... nur die Daten kann ich halt nirgens nochmal hinspielen ...
Warum ein Software Raid?
Den Vorteil höheren Datensicherheit eines Raids verlierst du wieder dadurch das du einen Software Raid benutzt. Im Gegenteil sogar du erhöst das Risiko eines totalen Datenverlustes sogar.
Und das bisschen an Zeit das du durch die leicht bessere Perfomance erhalten hast geht später fünfach für die wiederherstellung der Daten drauf. (wenn sich die Daten überhaupt wiederherstellen lassen)
nur die Daten kann ich halt nirgens nochmal hinspielen ...
Mit anderen Worten: Du hast kein Backup. Spar Geld zusammen für ein Backup.
Platten hinzuhängen u. so das RAID erweitern geht mit dem Windows Software-RAID meines Wissens nach nicht. Einige wenige andere Software-RAIDs können dies. z.B. hier das nVidia RAID (und natürlich diverse Hardware RAIDs) - letzte Zeile oberste Tabelle: http://www.tomshardware.com/de/rai [...] 069-8.html
Würde man aber dennoch nur machen, wenn man ein Backup hat.
Nachricht bearbeitet von 7oby am 14.04.2009 um 07:51:49
Backup ist egal ... ich erhöhe ja die Ausfallsicherheit durch den Raidverbund. Aber wenn du sagst, dass es mit Windows nicht geht, dann isses natürlich sehr blöd ...
@cdotzler
Naja ... ich seh das mit der Sicherheit ein bisschen anders. Bei nem Softwareraid hat man lediglich den S-ATA Controller mit den einzelnen Festplatten, die man per Software zu einem Raid-Verbund "zusammenschaltet". Diese Aufgabe übernimmt der Prozessor! Die Wahrscheinlichkeit, dass der Controller (z. B. OnBoard) oder die CPU kaputt geht ist ziemlich unwahrschienlich. Und wenn sollte das ganze auch kein Problem sein, da man hier Hardwareunabhängig ist und diese Hardwarekomponenten einfach auswechseln kann, ohne das es beim Softwareraid zu Porblemen kommt. Einzigster manko dürfte ein Total-Absturz des Betriebssystems sein .... aber dafür kann man sich nen Image von der Systemplatte (die nicht im Raidverbund ist) ziehen.
Bei nem Hardwareraid sieht das ganze schon ein bissl anders aus ... da wird das Raid direkt über den Raid-Controller komplett verwaltet. Wenn jetzt der Raidcontroller aussteigt, dann benötige ich genau den gleichen Controller nochmal um überhaupt eine Chance zu haben an die Daten wieder ranzukommen.
Und zum Thema Geschindigkeitsvorteil: Ein Hardwareraid dürfte wesentlich schneller sein, als ein Softwareraid, da beim letzteren die Main-CPU alle Jobs übernehmen muss und somit ein Nadelöhr entstehen könnte ... Aber auf Gewschwindigkeit solls nciht ankommen, da das ganze System nur als Storage läuft ... da spielt Leistung keine Rolle. Was jedoch eine Rolle spielt ist der Preis ... nen ordentlicher Hardwareraidcontroller kostet um die 150 Euro ... nen Softwareraid (quasi) nichts ...
Nun würde ich trotzdem gern schauen, ob jemand eine Antwort auf meine Frage weis ... denn wenn wir hier noch lange herumdiskutieren, dann bringt der Thread am Ende auch wieder niemanden etwas ... Sorry.
Backup ist egal ... ich erhöhe ja die Ausfallsicherheit durch den Raidverbund. Aber wenn du sagst, dass es mit Windows nicht geht, dann isses natürlich sehr blöd ...
@cdotzler
Naja ... ich seh das mit der Sicherheit ein bisschen anders. Bei nem Softwareraid hat man lediglich den S-ATA Controller mit den einzelnen Festplatten, die man per Software zu einem Raid-Verbund "zusammenschaltet". Diese Aufgabe übernimmt der Prozessor! Die Wahrscheinlichkeit, dass der Controller (z. B. OnBoard) oder die CPU kaputt geht ist ziemlich unwahrschienlich. Und wenn sollte das ganze auch kein Problem sein, da man hier Hardwareunabhängig ist und diese Hardwarekomponenten einfach auswechseln kann, ohne das es beim Softwareraid zu Porblemen kommt. Einzigster manko dürfte ein Total-Absturz des Betriebssystems sein .... aber dafür kann man sich nen Image von der Systemplatte (die nicht im Raidverbund ist) ziehen.
Bei nem Hardwareraid sieht das ganze schon ein bissl anders aus ... da wird das Raid direkt über den Raid-Controller komplett verwaltet. Wenn jetzt der Raidcontroller aussteigt, dann benötige ich genau den gleichen Controller nochmal um überhaupt eine Chance zu haben an die Daten wieder ranzukommen.
Und zum Thema Geschindigkeitsvorteil: Ein Hardwareraid dürfte wesentlich schneller sein, als ein Softwareraid, da beim letzteren die Main-CPU alle Jobs übernehmen muss und somit ein Nadelöhr entstehen könnte ... Aber auf Gewschwindigkeit solls nciht ankommen, da das ganze System nur als Storage läuft ... da spielt Leistung keine Rolle. Was jedoch eine Rolle spielt ist der Preis ... nen ordentlicher Hardwareraidcontroller kostet um die 150 Euro ... nen Softwareraid (quasi) nichts ...
Nun würde ich trotzdem gern schauen, ob jemand eine Antwort auf meine Frage weis ... denn wenn wir hier noch lange herumdiskutieren, dann bringt der Thread am Ende auch wieder niemanden etwas ... Sorry.
Die CPU geht vielleicht nicht kaputt. Dennoch reicht bereits ein Speicherfehler oder ein Absturz aus um deinem RAID den Genickschuss zu geben. Mit der Garantie das die Wiederherstellung aufgrund einer moeglichen Systeminstabilitaet nur noch Murks produziert/ abbricht.
Ein Hardware-Controller hat eine Menge Vorteile: Kaufst du vom selben Hardwarehersteller laeuft das RAID im Normalfall auch mit einem neueren/ anderen Controller (Wirklich der Hardwarehersteller, nicht die Firma die ihr Logo draufklebt). ICP Vortex-Controller waren auch zum Beispiel als RAID-Controller von Intel vertreten... Bei Abstuerzen kann der Controller mit einer TBBU oder BBU die Daten beim naechsten Hochfahren auf die Platten schreiben. Die Parity-Daten werden vom Controller errechnet. Praktisch garantiert korrekt.
Einen ordentlichen Hardwarecontroller kriegst du nicht fuer 150 Euro. Das geht erst ab 400 Euro in der Mittelkasse los.
Antwort auf deine Frage: Soweit ich weiss: Nein... Zumindest nicht mit Windows XP.
Nachricht bearbeitet von fffcmad am 14.04.2009 um 20:44:59
Wenn es irgendein 3rd Party Program gäbe (Konjunktiv), müsste man dennoch so verfahren: http://www.martinlehmann.de/html/f [...] oc14005720 Da man nicht wissen kann wie zuverlässig das 3rd Party Programm ist bzw. ob der Umbau problemlos funktioniert (Stromausfall, BSOD, ...).
Backup ist egal ... ich erhöhe ja die Ausfallsicherheit durch den Raidverbund.
Dein RAID Verbund erhöht die Verfügbarkeit Deiner Daten, da es den Ausfall einer Festplatte überbrückt.
Die Sicherheit Deiner Daten hast jedoch nicht erhöht. Hier ein paar Szenarien (Liste unvollständig), die Dein RAID inkl. Daten zerstören können: . Stromausfall . BSOD . Netzteilausfall . SATA Kabel lösen sich . Viren . versehentliches Löschen . Write Hole beim RAID5 . Probleme beim Rebuild
Und obendrauf: Einfach die zahllosen Berichte in Foren, wo ein RAID von jetzt auf gleich ohne besondere Vorkommnisse einfach nicht mehr da war. Weg. Scheint sämtliche Host-/Fake-/Software-RAIDs unter Windows zu betreffen. Eine besondere Systematik konnte ich da bisher nicht erkennen.
Backup ist egal ... ich erhöhe ja die Ausfallsicherheit durch den Raidverbund.
Backup und RAID sind keine Gleichwertigen "Verfahren". 7Oby und die anderen haben es schon gesagt, aber ich muß es einfach auch nochmal sagen:
Ein Backup ist durch nichts zu ersetzen. Wenn Du meinst mit einem RAID ein Backup ersetzen zu können, dann hast Du grundlegende Eigenschaften von RAID nicht verstanden.
Vor allem die Host- / Software-RAIDs sind anfällig für sporadische und wahrlose Ausfälle.
Bevor Du überhaupt an ein RAID denkst, solltest Du zunächst ein Backup einführen. Das ist wichtiger.
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