Festplattenkonfiguration (Systemplatten)

Forum Festplatten, RAID, Datensicherung, Backup, Datenrettung : Kaufberatung Festplatten & SSD - Festplattenkonfiguration (Systemplatten)

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Hallo Leute!

Ich kaufe mir ein neues System und bin unschlüssig was die Festplattenkonfig der [B]Systemplatte(n)[/B] angeht, da mich zur Zeit RAID, SSDs und SAS ein wenig überfordern. Es scheint mir ein Duell Datendurchsatz vs. Zugriffszeit. Hier sind mal die Möglichkeiten, die ich ins Auge gefasst habe:

RAID0:
4x Western Digital Raptor 73.4GB
oder
4x SSD Super Talent MasterDrive OX 32GB

Das RAID0 würde mit dem onboard RAID Controller des Gigabyte GA-EX58-Extreme (JMB322) verwirklicht werden.

Natürlich steht auch eine Koniguration ohne RAID zur Auswahl:
Western Digital VelociRaptor 150GB
oder
SSD OCZ Vertex 120GB
oder
eine SAS (Seagate Cheetah 15K.6 146GB), wobei ich mich hier noch nicht bei Controllern umgesehen habe, die Platte gäbe es ja auch als Fibre Channel. Bei Vernünftigen Controllern in der Preisklasse bis ~150,-- wäre es aber eine Überlegung wert, in weiterer Folge ev. auch als RAID0.

Zum Abschluss ein paar Worte zu meinem Anwenderprofil:
Ich bin ein Hardcore-Office-User (oft mehrere Browserfenster mit 50+ Tabs offen), wo ich nebenbei auch mit allen möglichen Office-Programmen (inkl. Photoshop) arbeite. Richtig zur Sache gehts dann beim Videoschnitt (Premiere, After Effects & Co) bzw beim 3D modellieren (Maya). Bei Spielen bevorzuge ich Egoshooter oder rundenbasierte Strategie (falls die Genres irgendeine Aussagekraft haben). Erwähnenswert ist ev. noch, dass ich den Rechner gerne mal im 24/7-Betrieb laufen lasse (div. Downloads, Berechnungen, etc.) und das Ganze schon lange halten soll (~ 4 Jahre). Wie ihr erkennt ist Storage kein Thema, weil ich ohnehin noch ein RAID10 für die Daten mache.

So, ich hoffe ihr könnt mal ein bißchen Licht in die ganze Sache bringen und danke schon mal im voraus!

Liebe Grüße,
Werner :)

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Raptor würde ich aus der Liste streichen, da zu alt. (Habe selbst noch eine WD740GD als Systemplatte.) Die ist zwar gut, aber wie gesagt: Überholt.

Die 4x Supertalent machen mir wegen dem Preis gehörige Sorgen. "You get what you pay for."
Schnelle SSDs kosten nicht ohne Grund VIEL mehr als diese SSDs. Die Angaben im Datenblatt muß man mit Vorsicht genießen!

Also wenn unbedingt Raid-0, dann vielleicht 2x Intel SSD oder 2x Velociraptor.
Oder einfach eine richtig schnelle SSD, also die Intel mit SLC: http://www.heise.de/preisvergleich/a365724.html
Gerade für das OS und "viele" Zugriffe wirst Du zur Zeit nur wenig finden, was da mithalten kann.

*G* OK, das FusionIO IO-Drive kann es noch besser... Dafür finde ich allerdings nichtmal Preise - die düften aber bei rund 4500Euro anfangen. ;)

Antworten derGhostrider

Danke für deine Antwort! Raptor ist gestrichen, Supertalent auch.

Die Intel habe ich auch gesehen, aber die liegt doch eher außerhalb meines gewollten Budgets (max. ~ 400,--), außerdem ist es eine SLC. Hast du dir die OCZ aus meinem ersten Post angesehen? Die sollte auch Dampf machen und ist eine MLC (Lebensdauer ;)). Bei den SSDs ist die Lebensdauer ein kleines Sorgenkind, wie du festgestellt hast: viele Zugriffe, deshalb lieber MLC.

Hat denn jemand Erfahrung mit der OCZ?

RAID-0 (ohne SSD) ist die Frage, obs bei mir echt was bringt. Ich glaube fast nicht, da ich ja hauptsächlich viele kleine Zugriffe habe (glaub ich mal), also ist Zugriffszeit wichtiger als Datendurchsatz, oder? Die SAS würde mich reizen, aber das ist halt komplettes Neuland für mich - gibts da irgendetwas besonderes zu beachten? :??:

Antworten NewModelNo15

Die OCZ schwächelt an bestimmten Controllern ein wenig, aber die Firmware wurde schon mehrfach aktualisiert. Beim lesen ist MLC überhaupt kein Problem und eine solche SSD "tot zu schreiben" halte ich für relativ unwahrscheinlich, solange Du stets Platz freihältst.
So merkwürdig das auf den ersten Blick klingen mag, aber bei SSDs scheint es bisher am besten zu sein, wenn man reichlich freien Platz zur Verfügung hat. Auch in Hinblick auf das Wear-Levelling, da dieses wohl auch nur den "nicht benutzten" Platz ansprechen kann. Mehr freier Platz = längere Lebensdauer.
Einige SSDs scheinen auch an Geschwindigkeit zu verlieren, wenn sie sehr voll geschrieben sind. Hängt aber alles von der Firmware, den Controllern und noch anderen, mir nun nicht bekannten, Faktoren ab.
Die Intel SSDs, egal ob MLC oder SLC sind wohl zur Zeit die erste Wahl.
Die OCZ Vertex ist dann wohl noch recht dicht auf, danach ist dann wohl erstmal Ruhe. (Soweit ist mein Wissensstand zur Zeit - lasse mich aber gern korrigieren, wenn es neue Produkte gibt.)

Für das OS sollte eine flotte SSD mehr bringen als ein RAID-0. Wie Du schon selbst sagst: Viele kleine Zugriffe. Da erreicht eine Festplatte bei weitem nicht ihre maximale Transfergeschwindigkeit und bricht somit dementsprechend stark ein.

SAS wäre natürlich interessant, aber FC ist unnütz. Wenn, dann wäre SAS vernünftig und eine schnelle Festplatte + Controller kostet dann soviel wie eine SSD. Wenn SAS bereits vorhanden wäre (als onboard Controller, wie bei Workstation- oder Servermainboards), dann wäre es wirklich interessant. Aber ein zusätzlicher Controller nur für's OS... :-/ Ich weiß nicht, ob sich das wirklich lohnt.

Die Fujitsu Festplatten sind meistens noch einen Tick flotter in der tatsächlichen Verwendung als Seagates. An dem Rechner, an dem ich gerade sitze, sitzt sogar eine alte U320 10k Fujitsu.

Antworten derGhostrider

Mir ist gestern aufgefallen, dass ich MLC und SLC verwechselt habe. Hehe :ange:

Auf tecchannel.de gibt es einen aktuellen Test zum Thema:
SSD-Test: 2,5-Zoll Solid State Disks

Basierend auf diesem Test hört die Samsung nach einer tollen Alternative zur Intel an, wenn auch MLC. Aber bis die eingeht, hat sich auf dem Sektor auch wieder viel getan (denk ich mir), also tendiere ich sehr stark dazu.

Bei SSD macht RAID-0 Sinn, oder? Zugriffszeiten fast egal, Datendurchsatz & Co werden gepusht. 2x 64GB wären also mein Favorite, derweilen.

Meine HDD Config sähe dann folgendermaßen aus:
2x Samsung PB22-J 64GB - RAID-0 (System)
1x Western Digital VelociRaptor 300GB (Storage temp - downloads, aktuelle Projekte, etc.)
4x Western Digital Caviar Green 1000GB, 32MB Cache - RAID-10 (Storage - Eigene Dateien, Archive, etc.)

Damit ist auch dein Tip mit SSDs möglichst frei halten umgesetzt :)

Fragt sich nur noch:
1x 128GB oder
2x 64GB als RAID-0?


Nachricht bearbeitet von NewModelNo15 am 24.04.2009 um 12:33:07
Antworten NewModelNo15

Persönlich würde ich lieber eine (flottere) 128er nehmen. Aber das mußt Du schon schon selbst auswürfeln.
Achja: Beachte, daß in dem Test die 256GB Variante von Samsung getestet wurde!
Varianten mit geringerer Größe werden vermutlich weniger Chips verbaut haben und somit auch geringere Leistungen zeigen. Das machen die SSD-Hersteller zur Zeit wohl noch recht gern: Ein Top-Modell bauen und zu den Tests einreichen, die kleineren dann günstig mit weniger Chips produzieren.
Die Intel oder Kingston sind schon nett. Leider fehlt in dem Test natürlich die Vertex. Die 256GB Samsung, die dort getestet wurde, klingt nach einem ganz guten preis/Leistungsverhältnis, aber ohne Vergleich zur Vertex ist das schwer zu beurteilen.
Außerdem solltest Du bei solchen tests genau hinschauen, wann was getestet wurde. Praxisrelevant sind ja fast nur die "lese" und "copy" tests. Also nicht die rein sequentiellen tests.
Also ab hier (Seite 25): http://www.tecchannel.de/storage/k [...] dex25.html
... bis Seite 27.

Die Tests sind wohl wirklich am nächsten an der Praxis, damit Du nicht zuviel erwartest.

200MB/s (und mehr), wie teilweise angegeben, schaffen halt auch SSDs primär nur in Benchmarks unter idealbedingungen.

650Euronen für 256GB bei der Samsung und trotzdem gut dabei... nunja, Preis/Leistung klingt halt wirklich vielversprechend... Allerdings muß ich anmerken, daß ich diese SSD weder selbst kenne noch Erfahrungsberichte von Usern zu dieser SSD kenne!
Meine positive Meinung ist also ausschließlich basierend auf diesem einen Test. *schulternzuck* Ein gewisses Risiko hat man als SSD-Käufer zur Zeit auf jeden fall.

Antworten derGhostrider

Die SSD ist auch brandneu, da trudeln erst nach und nach die Preise bei Geizhals & Co ein. ;)

Dein Argument mit den Chips kann ich nur begrenzt nachvollziehen. Ich habe noch in Erinnerung, dass man früher bei RAM gesagt hat zB 4x256MB sind besser als 1GB. Der Unterschied war meines Wissens nach aber minimal. Viel mehr kommt es auf die Chips, Controller und in diesem Fall auf den Cache an. Das ist bei allen Modellen ident, bis auf die Anzahl der Chips. Das sich die aber so negativ auswirkt?

Zum RAID-0 ist folgende Überlegung. DIE Stärke der SSDs sind die massiven Zugriffszeiten. Ob ich da jetzt 0,2ms oder 0,4ms habe, wird sich aber nicht so gravierend auswirken, wie der nahezu verdoppelte Datendurchsatz & Co. Deshalb denke ich, dass gerade bei SSDs ein RAID-0 Sinn macht.

Ich kann mich natürlich auch in allem irren, bin ja kein Experte. Hast du ev. Links, die deine Aussagen untermauern?

Antworten NewModelNo15

Ganz einfach: Die schnellsten SSDs sind nur deshalb schnell, da sie 10 Kanäle gleichzeitig ansteuern können. Das kannst Du Dir wie ein in der SSD realisiertes RAID-0 über 10 Speicherchips vorstellen.

Wenn nun aber nur 5 Chips vorhanden sind, dann ist auch das RAID nur über 5 Chips möglich. Der Controller bleibt der gleiche (es sei denn, daß anstelle von zwei nur einer verbaut wird), aber die Bandbreite nimmt ab.

Beim RAM war das nicht ganz so. Vier Speicherbausteine gegen einen ist ein etwas unglückliches Beispiel. Besser wäre 2x 512MB gegen 1x 1GB gewesen. Der Grund liegt dabei in den möglichen optimierungen für den Zugriff oder eben auch im "dual-channel" betrieb. Wieder eine Art von RAID-0.
Im Desktop-Segment gibt es wohl keine Mainboards, die aus 4 RAM-Modulen vorteile ziehen könnten, da erhöht sich dann die Last auf den einzelnen Datenleitungen, was zu einer degeneration der Taktsignale führen kann und somit im Extremfall das System instabil werden lässt. (Früher häufiger der Fall bei günstigen Boards.)
Auch die ersten Boards mit AMD Athlon64 litten unter recht starken Beschränkungen. Die integrierten Speichercontroller waren für sechs "ranks" gedacht. Große RAM-Bausteine werden aber in einer Bauweise gefertigt, die "dual rank" heißt. Früher war das mal identisch mit "doppelseitig" oder "double-sided", da solche Module halt auch beidseitig bestückt wurden.
Heute gibt es beidseitig bestückte RAMs, die trotzdem nur single-rank sind, ebenso einseitig bestückte, die trotzdem dual-rank sind.
Lange rede, fast kein Sinn: Wer vier "dual rank" Module an eine CPU steckte, der hatte in vier Sockeln Module mit insgesamt 8 ranks. Dafür war das Taktsignal nicht ausgelegt und die Plattform wurde instabil oder verweigerte den Dienst oder der Takt wurde, entsprechend der Spezifikationen, reduziert. Bei geringerem Takt waren dann nämlich auch 8 ranks möglich....

Also: Mehr Chips = mehr Bandbreite. Gerade beim Schreiben, also der "Schwäche" der SSDs, ist das nicht ganz unwichtig. Vor allem in Kombination mit einem ordentlichen Cache.

RAID: Ein Raid-0 ist immer risikoreich. Wenn vom onboard RAID-Controller eine SSD mal ausgespuckt wird, dann sind die Daten weg.
So einfach ist das. Dafür braucht man keinen Link.
Ich weiß einfach nicht, ob es sich wirklich lohnt mit aller Gewalt ein RAID-0 mit langsameren SSDs aufzubauen anstatt eine möglichst schnelle zu nehmen.
Ein RAID-0 bringt eben auch nur dann Vorteile, wenn Du recht viele größere sequentielle Leseoperationen hast. Vor allem bei onboard-Controllern werden kleine Zugriffe nicht beschleunigt. Die Grenze liegt dann wohl grob bei der Blockgröße (oder unter Idealbedingungen: der halben Blockgröße) des RAIDs.
Darunter hat man ehr nachteile, darüber dann vielleicht vorteile, wenn die Erhöhung der Zugriffszeit geringer ausfällt als der Zeitgewinn durch das RAID-0.

Hier ist z.B. ein Vergleich zwischen zwei gleichen SSDs, nicht gerade die neuesten:
http://www.tomshardware.com/de/cha [...] .html?prod[2046]=on&prod[2045]=on
Eine 64GB eine 32GB. Ob und in wie fern dort "viele" Speicherkanäle verwendet werden, kann ich Dir nicht sagen, da ich die Informationen nicht habe.

Es gab' hier auf THG mal einen SSD-Test, in dem zwei gleiche SSDs in unterschiedlichen Größen verglichen wurden. Die Unterschiede waren nicht drastisch, aber durchgängig nachvollziehbar.... den speziellen Test finde ich mal wieder nicht.
Interessant: dafür habe ich einen älteren Test gefunden, indem auch MemoRight SSDs verglichen wurden. Beide mit SLC, beide für heutige Verhältnisse nicht gerade schnell, aber die große war langsamer als die kleine.
In solchen Fällen würde ich davon ausgehen, daß größere, aber langsamere Speicherchips verwendet wurden oder gar mehr Chips als Kanäle vorhanden sind und somit "umgeschaltet" werden muß.

Nunja, die Intel SSDs sind auf jeden Fall mit ihren 10-Kanal-Controllern flotter als die SSDs mit JMF602...
http://www.tomshardware.com/de/fot [...] -jpg-.html


Vor allem ist es wichtig zu wissen, wie stark die SSDs bei den Zugriffszeiten einbrechen KÖNNEN - manche zumindest:
http://www.tomshardware.com/de/fot [...] -jpg-.html

Wenn Du Dir nämlich solche Gurken wie die letzten aus dem Graphen anschaffst, dann hast Du hinterher direkt spürbare Latenzen von bis zu 0,5s(!) {in dem Graph hat die schlechteste unter diesem Testbeispiel 215ms Latenz = 0,2s. Es geht aber noch schlimmer.}

Oder z.B. hier dieses Ergebnis: http://media.bestofmicro.com/J/H/1 [...] -write.png
Solidate X1 64GB. 121MB/s im schreiben maximal. Das klingt richtig gut! Auch 64MB/s durchschnittlich sind noch OK - das hält zumindest mit einigen Festplatten mit. Aber ca 31MB/s minimal ist einfach nur schlecht.
Vergleiche das mal mit der Intel SSD ganz oben: 129MB/s minimal.
Das besondere an den Intel-SSDs ist eigentlich, daß sie am wenigsten stark einbrechen, wenn die Bedingungen nicht optimal sind.

Ich weiß nicht, ob das eine andere SSD liefern kann. Mir ist zumindest keine bekannt und Leute hier im Forum wie "iamsiggi" und andere berichten von ihren Erfahrungen ehr so, als ob die Intels spürbar besser wären.

Also: Zweimal "irgendetwas", was dann vielleicht auch im RAID bremst, oder einmal etwas vernünftiges?

Hier gibt es auch Threads von Usern, die zwei Vertex im RAID versucht haben und damit kräftig auf die Nase gefallen sind, da sich die SSDs mit dem onboard Controller nicht vertragen haben.

Ausprobieren kannst Du es natürlich! Aber dann bitte ich Dich darum erst eine SSD allein zu testen und ein paar Benchmarks durchzuführen und danach das RAID damit zu vergleichen.
Dann kannst Du nämlich hier posten und mitteilen, ob es bei Dir geklappt hat oder nicht.
Damit kannst Du Dir selbst dann beweisen, daß es sich gelohnt hat UND hilfst vielleicht sogar noch ein paar anderen, die wegen Deinem Bericht ein ähnliches Setup aufbauen wollen.

Allerdings würde ich mir keine SSD kaufen, von der keine Testberichte veröffentlicht wurden oder nur welche, bei denen rein sequentielle Transferraten getestet wurden.
Die größten einbrüche gibt es bei wechselnden Zugriffsarten (verschiedene Blockgrößen, Lesen/Schreiben gemischt). Einige SSDs zeigen dann plötzlich extrem hohe Zugriffszeiten, die weit über den Werten von Festplatten liegen und, auch dadurch, recht geringe transferraten.
Dann hat man nichts mehr von den theoretischen Vorteilen der SSD.

Antworten derGhostrider

Ok, ich habs kapiert. Lol

RAID-0 ist gestorben, wenn SSD, dann die Intel X25-E. Allerdings erscheint mir über 700 Euro für 64GB auszugeben ::hust:: etwas geisteskrank ::hust::. ;)
Die RAID-0 Idee kam übrigends genau bei der Platte, weil zwischen 2x 32GB und 1x 64GB nahezu kein Preisunterschied ist.

Was ist denn das eigentlich für ein Benchmark bzw welche Praxisrelevanz hat der denn?
http://www.tomshardware.com/de/fot [...] -jpg-.html
Da geht die Intel ja total ein.
Ansonsten, :o!!!

Und das ist die 32GB Version, lt. deiner Ausführung muss die 64er ja noch mehr Dampf machen!

Gibt es zu der Fotostrecke eigentlich auch einen Bericht/Text? Also die THG Seite escheint mir etwas konfus. Ich würde sowas niemals in den Fotostrecken suchen und die SSD Charts sind ja auch total veraltet. Da gefällt mir tecchannel gut, die schmeißen die Results gleich in die Charts und alles ist drinnen.

Und zu meinem RAM-Bsp.: Ich habe bewusst das 4x Bsp erwähnt, weil: 4x64GB = 256GB und bewusst kein Dualchannel. Es ging ja um die Anzahl der Speicherbausteine, nicht ums RAID. :)

Danke jedenfalls für deine Klasse Infos! :D

Antworten NewModelNo15

Ist nicht geisteskrank. Kostet einfach viel.

Hier waere noch etwas: http://www.guru3d.com/news/oczs-zd [...] t-flavors/

Das verbindet RAID-Controller und SSD zu einem Geraet. 256MByte Cache. Fuer die groesste Version bekommst du nen Gebrauchtwagen.

Wenn du 700 Euro ausgeben moechtest fuer 64Mbyte solltest du mal lieber mit der kleinsten Version von diesen Ding liebaeugeln. Preis-Leistungsmaessig die -in diesem Fall- bessere Wahl.


Nachricht bearbeitet von fffcmad am 25.04.2009 um 18:51:27
Antworten fffcmad

Das mit dem geisteskrank war natürlich ein Scherz - deshalb der ;)

Das Z-Drive ist als Systemplatte wohl nicht so ideal, als Storage dafür perfekt - und viel zu teuer.

Ich habe mich heute mal ausgiebiger über RAID-0 mit ICH10R in Verbindung mit der Intel X25-E erkundigt und bin zu dem Schluss gekommen:

Als Systemplatte kein RAID, statt dessen eine schnelle SSD. Da mir die 32GB zu klein ist, werde ich zur 64GB-Variante greifen. Wenn dennoch ein RAID-0, dann mit vernünftigem Controller, was nochmal 250+ kostet.

Danke nochmal für die Infos! :D

PS: Glaube ich meiner Psyhotherapeutin, bin ich geisteskrank. :P

Antworten NewModelNo15

@fffcmad:
Wenn schon prollen, dann richtig: http://www.fusionio.com/Products.aspx
;)
IOdrive Duo 320GB: 50µs Zugriffszeit, 1,5GB/s, natürlich SLC, über 129000 IO/s bei 4k read/write gemischt.
:D

Die alten IOdrives (also nicht "Duo" ) fingen wohl bei rund 4500 Euro an. ;) hihi.

----------

@NewModel: Naja die M Version sackt wirklich stark ab, die E bleibt ja noch bei rund 67MB/s. ... "geht" ja noch. Sequentuelles Schreiben - tritt auf, wen Du große Daten am Stück schreibst. Wirklich spürbar würde das wohl z.B., wenn Du einen Ordner mit MP3-Dateien auf die SSD kopierst oder größeren Fotos (10MP oder mehr) per Batch-Job bearbeitest und dann auf der SSD speichern lässt. Das sind dann überwiegend sequentielle Schreiboperationen.
Bedenke: Um eine 5MB-Datei zu speichern benötigt die SSD bei diesem Tempo 0,077s = 77ms + Einmal Zugriffszeit (0,1ms) ~77,1ms (=77,2ms wegen MFT - siehe unten).
Eine bei der Transferrate gleich schnelle Festplatte mit 7200rpm läge bei ungefähr 77ms + 12ms = 89ms - der MFT sollte nach dem kopieren einer Datei aktualisiert werden, also kommt nochmal eine Zugriffszeit hinzu, da der Lesekopf von der Datenspeicherposition zum MFT spingen muß, um dort die Dateitabelle zu aktualisieren. Schreibarbeit minimal (vernachlässigen wir also), aber Kopfpositionierung dauert halt wiedermal rund 12ms. Zusammen dann 101ms.
Nun muß man bei den anderen SSDs wieder gucken, ob sich die Zugriffszeiten beim Schreiben im Rahmen halten, oder ob die dabei gerade am Rad drehen. Du erinnerst Dich an die Grafik mit den SSDs, die teilweise "spontan" bis zu 200ms brauchen?
Da ist es dann egal, wie hoch eine sequentielle Transferrate ist.

Schau Dir die Write-Access-Times nochmal an. (http://www.tomshardware.com/de/fotostrecken/h2benchw_access_write,0101-193802-6066----jpg-.html)
Die 256GB Samsung scheint also wirklich besser in einem solchen Szenario abzuschneiden: Die Zugriffszeit ist zwar "doppelt" so hoch, aber das ist immernoch ein zu vernachlässigender kleiner Wert. Dazu ist sie beim Schreiben enorm schnell.
Gehen wir davon aus, daß diese Zugriffszeit auch beim Schreiben von einzelnen Dateien (inkl. MFT) noch eingehalten wird (Maximal eben 2x 0,2ms), dann liegt die klar in Führung. Rechnung kann man sich schenken.

Schau Dir aber mal die MTRON 3525 32GB an: Beim Schreiben mit 102MB/s klar vorne im Vergleich zur Intel, verbrät die 18,6ms beim Schreibzugriff. Bedenken wir den Zusätzlichen Schreibzugriff für den MFT, dann sind es 37,2ms nur für die Zugriffe + Transferzeit der Daten (5MB mit 102MB/s = 49ms). 37,2ms + 49ms = 86,2ms.

Zur Erinnerung: die "langsamere" Intel brauchte nach dieser Rechnung 77,2ms für den Vorgang.

Nun bedenke mal die Dateigröße auf Einer Festplatte: Die meisten Dateien sind nicht 5MB groß.
Bei einem OS sieht es noch wesentlich extremer aus, da die meisten (nicht die größten, nur die Anzahl!) der Dateien unter 128kB liegen.
Wenn man für den Datentransfer nun nur 1/8 der Zeit benötigt, dann sind die Zugriffszeiten plötzlich länger als die eigentlichen Datentransferzeiten - selbst wenn man nur einen Zugriff berechnet.

Eben hat mir noch ein Bekannter, der sich eine "OCZ Core" kaufte noch abgeraten eine SSD zu nehmen. Er war am Anfang SEHR positiv auf die SSD zu sprechen (Bootzeit von mehreren Minuten auf grob 30s verkürzt), aber er meckerte dann recht schnell über die spürbaren Hänger des Systems, wenn man nur im Internet Surft oder Mails abruft (es werden dabei Daten geschrieben).
Es hängt wirklich EXTREM davon ab, wie gut die SSD umschalten kann zwischen unterschiedlichen Zugriffsszenarien und ob die Zugriffszeiten in jedem Fall "akzeptabel" (sagen wir mal unter 1ms) bleiben.

Auch ich kann Dir nicht versprechen, daß die Intel oder die Samsung immer perfekt laufen.
Die Benchmarks und bisherigen Userberichte sind gut. Die Preise allerdings auch. ;)


Es gibt aber auch etwas, was mir an dem Test von THG nicht gefällt: Die verwendete IOmeter-Version.
In einem Beitrag hier im Forum von mir selbst, habe ich Beispiele von meinem RAID-Controller, bei dem IOmeter in den alten Versionen komplett versagt. Daher bin ich bei den Ergebnissen etwas skeptisch, auch wenn sie zumindest konsistent über alle verwendeten Modelle bleiben.

Das soll nun nicht heißen, daß ich die Intel und deren Ergebnisse in Schutz nehmen wollen würde! Es sieht so aus, als wenn das sequentielle Schreiben größerer Daten damit die "Schwachstelle" wäre.
Das würde ich aber nicht so kritisch sehen, da die SSD trotzdem in den anderen Benchmarks durchweg vorne liegt.

Es ist zur Zeit SEHR schwierig eine SSD zu begründen, da man ein bisschen die Katze im Sack kauft. Die SSDs für den Massenmarkt stecken noch in den Kinderschuhen und das merkt man auch.
Eine MLC SSD komplett ohne Cache würde ich z.B. niemals nehmen. Da ist jede anständige Platte bei normaler Verwendung flotter unterwegs.

Die Samsung wurde jawohl auch getestet, bevor sie verfügbar war. Also wer weiß, was seit diesem Test-Sample an der Firmware gedreht wurde! Vielleicht war das eine Firmware mit eingeschränktem oder gar ohne Wear-Levelling, damit diese super Leistung herauskam. "Hält lange genug für Benchmarks und erzielt gute Werte, für die Kunden müssen wir Wear-Levelling einschalten, damit die Teile nicht nach ein paar Monaten defekt zurück kommen."

Weiß ich das? Nein. Es ist aber schon merkwürdig, daß die derartig gut mit MLCs wegkommt, 160MB/s schreibt (MIT MLC!) und erst jetzt kleckerweise auf den Markt träufelt. Nunja, wenn überhaupt. Im Preisvergleich steht überall: "Lieferzeit unbekannt" oder "länger als x Tage"...
Wenn ein Produkt wirklich so fertig ist, wie es bei dieser SSD den Anschein hatte, dann sollte die eigentlich relativ zügig verfügbar sein.

Wie wäre denn als Alternative vielleicht ein "Workstation"-Mainboard mit onboard SAS-Controller und einer 15k Platte? Das hätte ja auch seinen ganz eigenen Reiz, wobei Du wohl (leider) schon kein besonders günstiges Board gekauft hast... daher ist soetwas nun wohl etwas zu spät.

Antworten derGhostrider

Die M stand nie in meinem Blickfeld. Ich tendiere zur E, bzw werde mir die vermutlich zulegen, mit 64GB.

Um Missverständnisse auszuschließen, hier meine komplette geplante Konfig:

Antec Nine Hundred Two (einfach ein geiles Gehäuse was vor allem die CPU Kühlung anbelangt)
Enermax Revolution85+ 850W (Netzteil - leise, leistungsfähig, was will man mehr)
ASUS P6T Deluxe/OC Palm (Mainboard, inkl. Floppy und SAS-Controller)
Intel i7 920 (CPU)
Zalman CNPS-9900 LED (CPU-Lüfter, sieh besser aus als der Noctua und ist nahezu genauso gut)
+ irgend so eine High-End Flüssigmetall Wärmeleitpaste, die ich noch herumliegen habe
2x OCZ Intel Extreme 6GB CL7-7-7-20 (RAM)
Intel X25-E 64GB (Sysplatte Windows 7 RC)
Seagate Cheetah 15K.6 146GB (46GB für Linux spielereien, 100GB Speicher für aktuelle Projektdaten)
4x Western Digital Caviar Green 1000GB, 32MB Cache (Storage im RAID10-Verbund)
160GB SATA (keine Ahnung welche genau, wird nur ab und zu für Systembackups verwendet)
2x HIS Radeon HD 4850 IceQ 4 Turbo X (Crossfire)
Pioneer DVR-216DBK (DVD-RW)
LG Electronics Flatron M237WD, 23" (Monitor/TV)

Als Zubehör, damit das alles auch rein passt und funktioniert:
2x TriCool FAN 120mm (zusätzliche Lüfter)
Sharkoon FanFilter 120mm alu (Staubfilter)
DeLOCK 70157 (1x SATA für die 160er Backupplatte, mags nicht per USB)
Scythe BayRafter HDD Cooler (zum Einbau der 160er Platte im 5,25" Schacht)
Einbaurahmen fürs FDD im 5,25" Schacht

That's it und ich glaube, damit hab ich eine verdammt gute Konfig. Bestellt wird heute Abend.

Danke nochmal für die hervorragenden Informationen! Großes Lob an Ghostrider!!

Wenn das ganze gebaut ist, poste ich gerne Benchmarks, falls erwünscht, bzw. gebe Erfahrungsberichte ab.

Noch irgendwelche Vorschläge? :)

Antworten NewModelNo15

Das Nine Hundred Two finde ich nun nicht so prall und würde wohl ehr ein Gehäuse von LianLi bevorzugen, also weniger Plastik und kein Fenster... aber das ist halt auch Geschmackssache.

2x 4850? Wäre nicht eine GTX285 flotter und gleichzeitig stromsparender?

Für Linux ganze 46GB? Klingt für mich etwas viel. Üppige 8GB für eine Linux-Swap + 10GB oder 12GB für's OS sollten i.d.R. dicke ausreichen. Oder gleich 25GB, damit Du wild Sachen draufballern kannst...
Bei mir habe ich aber wohl nichtmal 4GB, trotz bergeweise zusätzlich heruntergeladener Libs verbraucht... Kommt natürlich immer auch darauf an, was man nutzt.
Nur für Daten kannst Du ja auch andere Partitionen mounten - also z.B. auch den "Rest" auf der Platte.

Ich würde immernoch zu einer Fujitsu mit 15k raten, wobei die Cheetah natürlich auch ein flottes Gerät ist.
3,5" 147GB 15k SAS = MBA3147RC -> http://www.fujitsu.com/global/serv [...] 300rc.html
oder

2,5" 147GB 15k SAS-2 = http://www.fujitsu.com/global/serv [...] 147rc.html

Diese wären halt meine erste Wahl.
Die Cheetah 15K.7 gibt es ja leider erst ab 300GB...
Aber vielleicht wäre auch eine Savvio 15K.2 interessant:
http://www.seagate.com/www/en-us/p [...] vio_15k.2/

----------

Monitor: Hm... 23"? Klingt sehr nach 16:9. Da ich selbst Monitore teste, würde ich Dir eigentlich ehr zu einem 24" raten. Wenn's das Budget zulässt mit VA- oder sogar IPS-Panel.

Mein persönlicher Liebling ist immernoch der HP LP2475w. 24", IPS, klasse Bild, gute Verarbeitung. Preis: ca 500Euro.

Den empfehle ich nicht, da ich ihn habe, aber ich wollte ihn mir schon als Zweitmonitor anschaffen - zu der Zeit mußte ich dann allerdings erstmal eine neue DSLR kaufen und alles auf einmal geht halt nicht. ;)
(Ich selbst habe einen NEC 2690WUXi und bin damit zufrieden. ;))

Ansonsten bestimmt ein nettes System.

Wie gesagt: Es gibt ein paar Details, da kann man sich immer streiten, was man bevorzugt. Ich habe z.B. gute Erfahrungen mit Lüftern von "Noiseblocker" gemacht. Damals waren das die ersten mit 5 Jahren Garantie, die die niedrigsten Geräusche bei einem relativ hohen Luftdurchsatz machten. Keiner der Lüfter ist bisher ausgefallen oder Laut geworden und in meinen Systemen laufen insgesamt 10 dieser Lüfter seit inzwischen locker 5 Jahren - das ist ja schon eine statistisch nicht mehr ganz wertlose Aussage. (Im gegensatz zu "Ich habe einen und der ist toll." )
Der CPU-Kühler ist wohl gut (THG hat ihn auch gut getestet und meine zwei älteren Zalman laufen auch noch immer wie am ersten Tag).
Beim Netzteil... nunja, hättest Du nun nur eine Grafikkarte, dann würde ich vielleicht ehr zu einem ~650W Netzteil von Corsair raten. Viel weiter runter braucht man bei dem System dann nicht mehr zu gehen. 6 Festplatten und der ganze andere Krempel verbrauchen dann ja doch insgesamt ihre 450W unter Vollast, dazu noch etwas Kopffreiheit... das geht schon. Das Enermax wurde ja zumindest gut getestet und ist auch bei niedrigerer Auslastung noch recht effizient.
Beim RAM würde ich vielleicht erst bei Corsair gucken, aber OCZ ist da auch ganz gut. (Auf jeden Fall besser als "G.E.I.L." )

Kurzum: Klingt alles soweit ganz gut. Viel falschmachen kannst Du damit wohl kaum.

Und Benchmarks möchte ich auf jeden Fall von dem System sehen! Vor allem auch von der 15k SAS-Platte!

Idealerweise natürlich mit IOmeter (22-06-2008 - die ist zwar noch nicht als "Stable" gekennzeichnet, aber die einzige, die vernünftig mit moderner Hardware und vor allem RAID-Systemen läuft):
http://sourceforge.net/project/sho [...] p_id=40179

Wenn Du fragen zu den Einstellungen hast, einfach fragen. Was ich da natürlich sehen möchte sind:
1.) 64k, 100% sequentielles lesen mit 1, 2, 8 und 256 IO/s.
2.) 4k, 100% random, 50% read 50% write mit 1, 2, 8 und 256 IO/s.

zu 1.): Das ist für die Ermittlung der höchsten Datendurchsatzrate der Platte / SSD. Einfach stur geradeaus lesen.
zu 2.): Fast schon ein Worst-Case: Zufällige Zugriffe, mal schreiben, mal lesen.

Interessant wären für die SSD natürlich auch noch zufällige Sachen wir: Blockgrößen von 1k, 2k, 4k, 8k, 16k mit 70% read, 30% write, 80% random.
Das entspricht dann vielleicht grob (je nach Gewichtung der einzelnen Blockgrößen) einer halbwegs realistischen Verwendung als OS-Platte.

Wie Du allein an den Angaben sehen kannst, ist IOmeter nicht ganz so trivial wie die üblichen 1-Button-Benchmarks, bei denen man nur sagt: "Teste mal" und am ende eine Zahl erscheint. Das ist eben der Vorteil: Man kann das testen, was für einen interessant ist.

Antworten derGhostrider

In das Nine Hundred bin ich verliebt. Hast du das schon einmal verwendet? Der 200mm Lüfter oben in Verbindung mit dem Zalman CPU-Lüfter sind eine Wucht. Ich hab das bei meinem Bruder verwendet und seinen Pentium D805 von 1,83(?) auf 3,4GHz übertaktet - da hat sich der Zalman noch unter(!) der Mindestspzifikation gedreht. Bei Normaltakt schaltet er sich nicht einmal ein und der 200mm läuft ganz gemütlich auf Minimum, den hört man auch nicht wirklich. Also das Gehäuse ist schon ein Hammer. ;)

Bei der Grafikkarte hattest du wieder einmal recht. Ich hab mich da nochmal bei nVidia umgesehen und in letzter Minute die Bestellung auf die Zotac GeForce GTX 295 geändert. Kostet nur 100,-- mehr als die 285er, soll aber deutlich besser sein und die Zotec hat durchgehend komplimente für die verwendete Kühlung bekommen, was bei 295er ein allgemeiner Kritikpunkt ist.

Bei Linux bin ich ein Newbie. Hehe. Dann werd ich die Aufteilung fürs erste mal 17/130 aufteilen. 130 ist ein netter Wert aus alten XP Zeiten und Linux möchte ich einfach nur mal intensiver kennen lernen.

Die Cheetah habe ich aufgrund der HD-Charts und des günstigeren Preises genommen. Die Fujitsu schlägt die Cheetah lediglich in der XP Startup Performance, was mir 1.) Wurst ist und 2.) ist das minimal. Die Savvio hab ich mir gar nicht angesehen - zu teuer. ;)

Beim Monitor habe ich den gewählt, weil ich bessere Rezensionen als zum Samsung T240HD gelesen habe. Ich benötige eine Monitor/TV-Kombi. Ansonsten hätte ich auch zu einem 24"-Modell gegriffen. In diesem Segment ist die Auswahl ja leider sehr dünn.

Die Lüfter von Noiseblocker sind auch super. Aber die TriCool werden von Antec im Gehäuse verwendet, also gingen sie bei der Bestellung gleich mit, da ich sie eben vom Gehäuse her kenne und sehr zufrieden bin.

Ich würde sagen das wars, alles bestellt und die Benchmarks poste ich natürlich sehr gerne hier. Bis alles da ist, verbaut und ich mich in Windows 7 eingearbeitet habe, werden aber wohl noch ca. 3 Wochen vergehen.

Ach ja, bei der CPU habe ich übrigends ein D0-Stepping ergattert. Ich weiß, du bist kein Freund von Overclocking, aber da solltest du mal danach googeln. Die Ergebnisse sind ein Hammer ohne großartig mit Spannungen zu spielen. :D

Antworten NewModelNo15

Ach, darum das Gehäuse... ;)

Nunja, mein Bruder hat einige Seagates und Fujitsus und die Fujitsus sind, trotz vergleichbarer Benchmarks (die tun sich nicht viel) bei ihm unter Linux eben stets ein Stück schneller. Er nutzt seit den 90ern ausschließlich Linux.
Letztenendes sind beide Platte natürlich high-end und die Unterschiede wohl nicht unbedingt "riesig". Er hat aber auch keine der aktuellen Platten und auch nichtmal SAS, sondern "nur" U320.

Auf die Benchmarks bin ich trotzdem gespannt. Halte mich ruhig mal auf dem laufendem!

Für ein wirklich genutztes OS würde ich aber an Deiner Stelle lieber warten, bis die "Final" raus ist.

Antworten derGhostrider

Hehe. Naja, ich bin auch nicht der Übertaktungsfreak. Aber ein bißchen Mehrleistung, ohne die CPU vollkommen zu vergewaltigen, why not ;)

Und eine gute Luftkühlung ist so oder so immer gut. Ich denke, dass gerade das Design vom Zalman perfekt mit dem Antec harmoniert. Ich glaube nicht, dass es eine viel bessere Lufkühlung, die dabei noch so leise ist, gibt.

Die Benchmarks zu den aktuellen Modellen von Fujitsu und der Cheetah findest du hier in den HDD-Charts. Die SAS-2 allerdings nicht, für die hätte ich aber auch keinen Controller. Von der Savvio ist nur die .1 in den Charts.

Warten auf die Final kann ich nicht. Bei Vista würde ich den PC nach 2 Tagen aus dem Fenster werfen (das Teil stresst mich allein wenn ich den Namen höre) und XP 64bit ist mit der Konfig überfordert, denke ich. Also bleibt nur die Win7 RC. Und die beta soll ja schon super funktionieren (für ein MS OS, versteht sich)! Zur Sicherheit gibts aber die 160er Backup-Platte. ;)

Antworten NewModelNo15

Windows Server 2008 finde ich persönlich ganz nett. Da fehlt dieser überflüssige Krempel, der Vista so "toll" macht.

Antworten derGhostrider

Hmm... Kenn ich nicht und ich bekomms nicht um max. 10,-- auf der Uni ;)

Antworten NewModelNo15

Dreamspark - kostenlos für Studenten.

Antworten derGhostrider

Unglaublich - dann heißts wieder mal... informieren! :D

Danke!!

Antworten NewModelNo15

Tja, auf DreamSpark gibts nur die 32bit Version. :(

Sieht Win7 aber verdammt ähnlich ;)

Hmm... Wie siehts denn bei Win Server mit Spielen aus? Bin zwar nicht der große Gamer, aber das was ich will, soll funktionieren.

Vor allem will ich aber nicht mehr mit Cracks herumspielen, also werde ich wohl doch bei Win7 bleiben und mal schauen, wie das funktioniert. Im Sommer habe ich dann wieder mehr Zeit, mich herumzuspielen. :D

Antworten NewModelNo15

Assassins Creed funktioniert schonmal, ebenso Command&Conquer Alarmstufe Rot 3.

Bei TV-Karten kann es Probleme geben, da BDA-Treiber fehlen. Dafür gibt es inzwischen aber Treiberpakete.
Probieren muß ich mal, wie das aussieht mit dem Key und anderen Versionen...

Antworten derGhostrider

Ok, also ich habe einen Key für die Server 2008, wenn der problemlos mit allen updates funktioniert, werde ich es mal testen.

Hast du Erfahrungen mit SATA Platten auf SAS Controllern?

Mein Mainboard (P6T deluxe) hat 6x SATA und 2x SAS, ich habe folgende Laufwerke:
4x WD 1TB (RAID10 - SATA)
1x Cheetah (SAS)
1x DVD-RW (SATA)

Damit stellt sich die Frage: welche SATA-Platte kommt noch mit auf den SAS Controller? Die Intel X25-E oder die 160er Backup-Platte?

Antworten NewModelNo15

Hö?

Achso, in der Auflistung fehlt die 160GB-Platte, ansonsten würde es nämlich passen.

Ich habe 6 SATA-Festplatten am 3Ware 9690SA-8i (SAS/SATA-II) Controller hängen. Problemlos.
Normalerweise sollte es da keine Probleme geben. Im Zweifelsfall würde ich wohl die SSD dranstöpseln.

Antworten derGhostrider

Ok, hab ich mir auch gedacht. :)

Beim googeln danach bin ich auf ein weiteres SSD Phänomen gestoßen:
Block-Level-Fragmentierung

Hier habe ich gute Informationen dazu gefunden:
http://forums.overclockers.com.au/ [...] p?t=763137

Laut ars technica ist dieses Problem bei der X25-M unter umständen gravierend, die X25-E eventuell gar nicht davon betroffen, wegen eines anderen Controllers. Hier der Link:
http://arstechnica.com/news/2009/0 [...] m-ssds.ars

Die Informationen von Intel sind wohl ein Witz, aus den FAQs:
Do I need to defragment my Intel® Mainstream Solid-State Drives (using Windows* Disk Defragmenter* or similar program)?
No. SSD devices, unlike traditional HDDs, see no performance benefit from traditional HDD defragmentation tools. Using these tools simply adds unnecessary wear to the SSD. It is recommended that you disable any automatic or scheduled defragmentation utilities for your Intel SSD.

Wo es wohl eher schlecht aussieht sind Lösungen. Hast du dazu einen aktuelleren Wissensstand bzw Erfahrungen was die X25-E betrifft?

Nachdem ich ja regelmäßig Backups ziehen werde, wäre es kein Problem die HDD des öfteren zu formatieren und das Backup zurück spielen, das sollte doch eine Lösung sein.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass es Defragmentierungstools gibt, die Blöcke checken, und sich merken welche Blöcke nicht voll sind, dann werden die Daten ausgelesen, zusammengefasst in neue Blöcke gespeichert und die alten gelöscht. Dazu habe ich allerdings nichts gefunden und ich weiß gar nicht ob das so möglich ist. Zur Defragmentierung habe ich bis jetzt immer O&O Tools verwendet, auf deren Homepage habe ich allerdings gar nichts zu dem Thema gefunden.

Antworten NewModelNo15

Eine SSD kann man leider nicht defragmentieren. Zumindest kommt da nichts bei raus.

Antworten fffcmad

Doch, du verbrauchst schreibzyklen ;)

@NewModelNo15 weißt du ob der onboard Raid Controller vom P6t raids über 2 TB kann ?

Antworten Moeren

Bei der Defragmentierung rede ich ja nicht davon, ständig ein Tool im Hintergrund laufen zu haben od täglich zu defragmentieren. Ich meinte, dass ich "defragmentiere", wenn ich merke, dass das System langsamer wird. Keine Ahnung wie oft das vorkommen wird, 2x / Jahr? Das es keine Tools dafür gibt ist mir schon bekannt (siehe meinen vorigen Post), deshalb "Defragmentierung", weil es nichts anderes ist als die SSD zu formatieren und das Backup zurück zu spielen. Dabei sollte die HDD die Blöcke wieder optimal beschreiben.

Da weder die Asus Spezifikationen, noch das Asus Manual irgendwelche Einschränkungen angeben, was ein RAID10 angeht, gehe ich davon aus. TB-Platten gibt es schon länger als das MB.


Nachricht bearbeitet von NewModelNo15 am 28.04.2009 um 11:00:18
Antworten NewModelNo15

@NewModel:
Defragmentieren bringt bei SSDs nichts, es schadet nur. Die Platzierungen der Daten, die ein Defragmentierungsprogramm erkennt, sind falsch. Wenn dann etwas danach optimiert wird, sieht es nur im Defrag-Tool schön aus, auf der SSD wird dadurch nichts besser.
Jeder Schreibzugriff wird von den Controllern der SSD automatisch und ohne sinnvolle Informationen für das OS verwaltet. Ansonsten müsste sogar das Wear-Levelling für den Defrag-Prozess abgeschaltet werden.

Auch komplettes hin und herkopieren wird nichts oder zumindest nicht viel bringen, abgesehen von unnötigen Schreibzyklen, was bei der SLC-Variante aber auch unerheblich ist.

Falls Du mal in einem Jahr oder so tatsächlich Probleme feststellen sollen solltest, dann kannst Du immernoch soetwas ausprobieren (einmal alles kopieren).

Und bezüglich des RAIDs: Zur Not mit dem Intel Storage Manager einrichten. Selbst wenn das BIOS des onboard-RAIDs nicht über 2TB kommen können sollte, dann kann es das Tool unter Windows.

Antworten derGhostrider

Wieder einmal herzlichen Dank an den Ghostrider für die Hilfestellung bei möglichen Problemen und an die anderen für das mitdenken und erwähnen eben dieser :)

By the way: die Frage welche Platte (SSD od 160er) ich auf den SAS Controller dazuhänge hat sich erledigt. Hat man einen RAID-10-Verbund, kann man von SAS nicht booten, also kommt die 160er auf den SAS-Controller zur Cheetah und die SSD auf den SATA-Controller.

Antworten NewModelNo15

Hä? Wenn man ein RAID-10 am anderen Controller einrichtet kann man von dem SAS nicht booten? Das ist ja krank.
Dann mußt Du Dir ja sogar einen Bootloader auf die 160er oder die SSD ballern, damit Du von der SAS-Platte Linux booten kannst.

 

Merkwürdig. Sehr merkwürdig. Ich würde das erstmal ausprobieren, wenn die Klamotten da sind.

 

---------
EDIT:
Kann natürlich dann der Fall sein, wenn der "RAID"-Controller im RAID-Modus als SCSI-Device gehandhabt wird und deswegen der andere SCSI (SAS) Controller in der Bootreihenfolge nach hinten rutscht.

 

Trotzdem doof und testen würde ich es immernoch. ;)


Nachricht bearbeitet von derGhostrider am 28.04.2009 um 15:20:42
Antworten derGhostrider

Müsste man dann aber in dem Fall nicht die bootreihenfolge der scsi geräte ändern können ?

Antworten Moeren

When ICH10R SATA Ports are set to RAID or AHCI mode, SAS HDDs can be detected in Windows environment only.

Seite 2-30 des engl. Manuals. BIOS Fix gibts keinen.

Das mit Linux ist eine andere Sache, aber wenn Ubuntu so wenig Platz braucht, werd ich die Partition ev. auf der SSD unterbringen. Aber darüber mache ich mir Gedanken, wenn Windows voll läuft. Und vor Sommer wirds mit Linux-Spielereien eh nichts ;)

Antworten NewModelNo15

Ziemlich dämlich von ASUS gelöst. Naja, Desktop-Kram.

@Moeren: Die meisten BIOSe (Plural-e *G*) bieten nur an die Bootreihenfolge zwischen den Controllern des Chipsatzes oder einem "externen" umzuschalten, der dann traditionell "SCSI" genannt wird. Ob Du nun einen oder drei davon hast, das ist dann sozusagen Deine Sache. Richtige SCSI-Controller kann man ja auch so konfigurieren, daß sie nicht-Bootfähig bzw eben doch bootfähig sind. Wenn Du dann 3 Stück hast und nur der zweite auf "Bootfähig" steht und dann bei der boot-ID eine Platte zu finden ist, dann wird halt von diesem Controller gebootet.

Allerdings sind diese onboard-Controller eben nicht damit zu vergleichen. Die stehen sozusagen immer auf Bootfähig und die vorhandenen Platten sind dann auch immer als Bootplatten gekennzeichnet. Der User soll es ja einfach haben (Platte dran - geht). Nur wenn man dann eben genau das NICHT haben will, hat man halt ein Problem.
Wie gesagt: Desktop-Mainboards. Da ist soetwas ja auch nicht wirklich vorgesehen.


Das, was mich stört, ist nur die Aussage, daß es auch schon bei AHCI der Fall ist. Es ist ja nicht gerade die beste Idee SATA-II Ports nicht im AHCI-Modus laufen zu lassen.

Antworten derGhostrider

Sorry für den Doppel-Post, aber meines Erachtens nach berechtigt:

Zitat :

Allerdings variiert die Schreib-Performance: Während die Modelle mit 128 und 256 GB auf 200 MB/s ausgelegt sind, ist die Version mit 64 GB auf 120 MB/s beschränkt. Unsere Messungen mit dem 256 GB-Testexemplar ergaben einen Schreibdurchsatz zwischen 144 und 194 MB/s.


Quelle: Neuer Test von SSDs von THG. Zu finden unter:
http://www.tomshardware.com/de/SSD [...] 308-3.html

Antworten derGhostrider

Hallo zusammen, wieder da und leider noch immer nicht mit neuem PC. :(

Danke für den Link Ghostrider, ich denke mit der Intel X25-E habe ich nichts falsch gemacht ;)

Kleiner Statusbericht wie es mit meinem Rechner aussieht:
Ich habe endlich alle Komponenten, alles hübsch verbaut - aber kein Bild. Die Grafikkarte funktioniert in einem anderen Rechner mit deutlich schwächerem Netzteil und in meinem Rechner funktioniert eine andere Grafikkarte ohne Probleme. Ich habe schon versucht mit der Stromzufuhr herumzuspielen (Adapter, andere Stromquellen, ...) und das Kontroll-LED der Grafikkarte leuchtet auch brav in grün - aber trotzdem kein Bild.

Morgen probiere ich noch ein BIOS-Update und hoffe, dass das hilft. Eine Nacht drüber schlafen bringt ev. auch neue Ideen, um die Zeit bin ich nicht mehr sehr kreativ. ;)

Antworten NewModelNo15

Vielleicht nochmal einen der anderen PCIe-Slots ausprobieren. Manchmal gibt es unerklärliche Zufälle. Ansonsten finde ich die Idee mit dem BIOS-Update auch erstmal am besten.

Antworten derGhostrider

Yay!! Mein erster Post mit neuem PC :D

Als erstes:
Windows 7 ist ein Wahnsinn - ich bin schwer begeistert! Nachdem ich mich eingehend mit der Seite http://www.win2008workstation.com und diversen Berichten über Win7 beschäftigt habe, habe ich mich für Win7 aus 3 Gründen entschieden:
- Ich glaube, es ist das bessere Multimedia-OS.
- Blanke Neugierde
- Ich bekomme es über die Uni quasi geschenkt

Zu meiner Konfig:
CPU: Intel i920 2,66 GHz @ 3,8 GHz (mit Standardspannungen + Intel Turbo Mode, getestet 3 Std. lang mit Prime95 mit Multiplikator 21 statt 20, also ~ 4 GHz auf allen Kernen, Temperaturen unter Last ~75°C, beim normalen arbeiten ~40°C)

Der Rest ist wie oben beschrieben. Aufgrund der langen Grafikkarte habe ich mich für das Antec TwelveHundred entschieden. Mit dem NineHundred Two gings auch, aber sehr eng, was auch nicht toll für die Kühlung ist.

Apropos Grafikkarte:
Es war der Stromstecker. Ich hab ein paar Anschlussmöglichkeiten beim Netzteil getestet, bis ich drauf gekommen bin, dass ich die Stromstecker nie vollkommen drinnen hatte. Die sind echt schwer rein gegangen und im "Dunkeln" habe ich den kleinen Spalt nicht gesehen, noch gefühlt - trotzdem hatte er offensichtlich diese Auswirkungen.

Zu den Benchmarks:
Ich habe sämtliche Tools zum testen, 3D Mark, PC Mark, SiS Sandra, Fraps + Spiele, etc. Für alle gewünschten Benchmarks bitte einfach fragen. ;)

@Ghostrider:
Vom IOmeter habe ich die Datei iometer-2006.07.27.win32.i386-setup.exe. Ist die korrekt? Ich mache die kompletten Tests mit und ohne AV, Spybot, etc. - um den Unterschied zu sehen. Natürlich teste ich Cheetah, das RAID-10 und die Intel. Zu letzterer habe ich lt.
http://www.tomshardware.com/de/Ene [...] 275-6.html
ein paar BIOS-Optimierungen vorgenommen, heißt:
C1E Support: Enabled
Hardware Prefetcher: Enabled
Adjacent Cache Line Prefetch: Enabled
Intel Virtualization Tech: Enabled (wegen WinXP emuliert)
CPU TM Function: Disabled
Active Processor Cores: All
A20M: Disabled
Intel Speedstep (TM) Tech: Enabled
Intel TurboMode tech: Enabled
Intel C-State Tech: Disabled

Lediglich zum Active State Power Management für PCI Express habe ich keine Informationen gefunden.

Wenn dich nur bestimmte Benchmarks interessieren, sag mir welche, ansonsten schicke ich dir auch gerne die Result-Files.

Antworten NewModelNo15

Ne, der IOmeter ist zu alt.
Guckst Du hier: http://sourceforge.net/project/sho [...] p_id=40179
das obere "devel", nicht "stable". Keine Ahnung, warum die seit inzwischen DREI JAHREN angeblich keine Stable-Version hinbekommen. Muß ein Open-Source-Ritus sein oder soetwas.
Die "Devel" läuft aber super und gibt anständige Ergebnisse aus.

Frisch doch nochmal bitte mein Gedächtnis auf, was für einen CPU-Kühler Du verwendest. Demnächst werde ich wohl auch einen i7 920 anschaffen und liebäugel mit dem Monster unter den Kühlern: Orochi. ;) Möchte halt nur abschätzen, wie warm die CPU dann wird - auch wenn ich nicht übertakte.

Und: Welches Stepping hat Deine CPU bzw welche Kennung? Es heißt, daß "SLEBJ" (oder sowas) schon einem D0-Stepping entsprechen würde. Irgendwie glaube ich das nur nicht so ganz, denn D0-Xeons verbraten nur 80W anstatt 130W, was mich dazu bringen könnte einen Xeon zu kaufen, der dummerweise locker das doppelte kostet und etwas langsamer taktet.
Egal.

IOmeter: Nimm die neuere Version. Bin auf Deine Benchmarks gespannt. Wenn Du fragen zu IOmeter haben solltest, dann frag... auch wenn ich in den nächsten Tagen eventuell etwas wenig Zeit habe, wird sich dafür schon noch eine Minute finden.

Antworten derGhostrider

IOmeter:
Ich habe die Datei iometer-2008-06-22-rc2.win.x86_64.zip heruntergeladen, beim alten hatte ich zumindest keine Fragen - mal schauen. :)
Ich werde jeden Tag über Nacht eine Teststrecke laufen lassen. SSD, SAS und RAID jeweils mit Security Tools und ohne, also 6 Nächte.

CPU:
Ich habe das D0-Stepping (SLBEJ). Die Leistungsaufnahme kann ich leider nicht testen. Beim Übertakten bin ich bewusst nicht an die Grenzen gegangen - ich hatte mein Ziel, nämlich 3,8 GHz inkl. Intel Turbo Mode, also die magischen 4 GHz, das habe ich spielend erreicht und das wars. Ich bin kein Folterknecht. ;)

Kühler + Wärmeleitpaste:
Ich habe den Zalman CNPS9900. Der sieht einfach geil aus (offenes Gehäuse), weshalb ich ihm dem Noctua gegenüber bevorzugt habe. Der Orochi hat einen vernickelten Kupferboden, was inkompatibel mit meiner Wärmeleitpaste ist (Coollaboratory Liquid Pro) - zumindest soweit ich mich erinnern kann.
Temperaturen ohne Übertaktung sag ich dir gerne auch noch. :)

Antworten NewModelNo15

Wenn Du mit der alten Version klar kamst, dann wirst Du mit der neuen keine Probleme haben. Die Oberfläche und Bedienung sind seit Jahren identisch. Könnte nur sein, daß Du die Zugriffsmuster (worauf es mir ja besonders ankommt) erst definieren mußt. Ich würde besonders gerne so ein paar Worst-Case-Szanarien sehen wie:
"nur 4k, 100% random, 100% Read" vs "nur 4k, 100% random, 75% Read"
Das dann nochmal mit 8k und 16k
und dann wildes durcheinander: 4k, 8k, 16k, jeweils mit spürbarem random-Anteil (wieviel ist wohl realitätsnah? 30%? 50%?) und 75% read.

Letzteres ist zwar immernoch mit relativ großen Blockgrößen (erst ab 4kB!) - interessant wäre natürlich auch noch etwas mit noch kleineren. Es gibt ja auch Bergeweise kleine Dateien im OS... Also vielleicht gleich bei 2k anfangen.

Das würde ich dann als "Betriebssystem richtwert" ansehen. Überwiegend lesen, aber eben auch schreiben, viel Random-Zugriffe mit "nicht-so-großen" Datenblöcken.

Jede Festplatte geht dabei in die Knie. Dabei ignoriert man nur ein wenig den Dateicache.

Maximale Leserate / Schreibrate bekommst Du am besten mit 64k streaming Read (0% Random, 100% sequential; 100% Read oder 100% Write). Eventuell mußt Du dafür sogar die Anzahl der ausstehenden IOs ("# outstanding IOs" oder so) vorher auf 8 oder mehr setzen.
Der Witz an der Sache ist dann schon, daß im "normalen Betrieb" keine 8 IOs in einer Schlange auf die Festplatte warten. Üblich für ein Betriebssystem sind heute wohl 1,x (im Schnitt), also "gelegentlich mal zwei".

Darf ich noch fragen, wo Du die CPU mit dem Stepping her hast?

Die Nicht-übertaktet-Temp interessiert mich natürlich auch.

Vielen Dank für Dein Angebot mit den Benchmarks. Wenn Dir das IOmeter-gehopse zu umständlich ist, dann kürz es beliebig ab. ;)

Achja: Ich würde auf der SSD vielleicht keine Tests über Nacht laufen lassen. Das verbraucht ja Schreibzyklen. Normale Geschwindigkeitstests (z.B. IOmeter) sollten entweder ohne Partition oder auf einer (möglichst) leeren Partition durchgeführt werden um ideale Ergebnisse zu erhalten.
Es ist auch nicht nötig die Tests mit IOmeter Stundenlang laufen zu lassen. Update-Rate auf 3s um die größten Schwankungen herauszufiltern, die Anzahl der Sektoren so einstellen, daß man bei ca 1GB (oder von mir aus auch "einigen GB" ) landet und los. Das geht eigentlich recht einfach und liefert dann gute Ergebnisse für den Anfangsbereich der "Platte".

Antworten derGhostrider

Hallo Leute!

Habe mich jetzt ganz gespannt durch euren Tread geschmöckert und muss sagen viele Schlaue Leute, aber leider auch viel Halbwissen.
Zum Thema SSD kann ich nur sagen Finger weg auser Geld, Nerven, Stabilität & Zuferlässigkeit spielen keine Rolle.
Es hängt erstens stark vom verwendeten Betriebsystem ab, (WIN XP = Schrottpresse für SSD) und natürlich der Controller & SSD Qualität (Sprich Intel 1a jedoch finde ich die Preise leider immer noch zu abgehoben).
Ich bin der Meinung jeder der sich eine SSD als "echte" Alternative zum eigentlich Stabilen und ausgereiften (und lange Verbesserten) Magnetsystem zulegt begibt sich auf dünnes Eis und ist eigentlich nur Betatester für die großen Geldmogule...
Ich denke die Technik in den SSD stecken noch mehr als wie in den Kinderschuhen, ich jedenfalls werde mich solange dem Thema nicht ernsthaft widmen bis die Techniker diverse für mich nicht Praxisuntaugliche Mängle ausgemerzt haben wie z.B.
1. Man kann eine SSD nur zu 3/4 Kap. nutzen, da bei den meisten wenn nicht allen die Performance stark einbricht. (und das bei der Beschränkten Kap. zurzeit...)
2. Das die blöcke zuerst gelöscht werden müssen bevor Sie wieder beschrieben werden können (Intel ist nahe dran indem Sie eine "Intell. verteilung haben, aber ich finde dies ist auch nur eine Notlösung um die Kunden nicht komplett auf die Palme zu bringen)
3. Preis/GB mehr wie mies (vor allem wegen punkt 1.)
4. Beständigkeit (kein Mensch weis wie lange die Platten zuferlässig arbeiten)
5. Raid 0 nur Beschränkt und mit Risiko Nutzbar (wie in einem anderen Thread sehr schön beschrieben kann es sehr leicht Passieren das das System eine oder mehrere Platten ausspuckt, selbst bei einem Bekannten erlebt...traurige Geschichte....)
6. Neue Technik verdient meiner Meinung nach einen neuen angepassten Optimierten Anschluss (dies alleine zeigt das dies alles bei weitem nicht ausgereift ist....)


Hoffe ich habe die SSD nicht zu sehr herabgewürdigt, dies ist auch nicht meine Absicht, ich sehe die SSD an und fürsich auch als zukunft, aber ich lasse mich nicht gerne mit überteuerter Beta Hardware Ärgern....

Mein System (Win Vista Ultimate 64 bit) mit 8 GB RAM läuft seit beinahe 2 Jahren auf einem Raid0 mit 2 WD Raptor (nicht velico) 150G im 24/7 Betrieb an meinem Onboardcontroller (M2N32SLI Deluxe, nvidia controller) Problemlos Stabil und mehr wie ausreichend schnell.
Selbst arbeite ich viel mit Photoshop CS4 und Illustrator CS4 und muss dank unserer neuen UV Digitaldruckmaschine 3x2 meter riesige Datenmengen (teilweise haben meine PDF 500+ MB, im Geripten (aufbereiteten) Zustand mehr wie 10G) umherscheffeln und bin mit der Performance mehr wie zufrieden.
Bei der Festplatten/System zusammenstellung gehe ich einen etwas anderen weg wie die meisten user hier:
2 WD Raptor 150G Raid0 intern für System
2 WD Raptor 74G Raid 0 Intern für Photoshop und auslagerung

Datenlager habe ich in einem zum Server 2008 umkonfigurierten ausgemusterten Core 2 Duo mit 8 GB RAM mit 2x Samsung 500G System 4x 500G Samsung Raid5 für Datenlager.
Diese werden zur sicherheit mittels BlueRay Brenner 1/4 Jährlich Gesichert
(Lehrlingsarbeit xD).
Da durch diese Daten nat. auch mein Verdienst auf dem spiel steht will & kann ich nichts riskieren... wollte aber auch ein kostengünstiges und von mir selbst zu wartendes System erreichen, was mir denke ich auch gelungen ist.


beide sind mit einem 1 Gigabit Netzwerk verbunden, da diese Geschwindigkeit mehr wie ausreicht, und ich auch auf eine Netzwerklast von annähernd 90 % komme.
Der limitierende Faktor dürfte hier im Server liegen aber ist für meinem Gebrauch nicht von bedeutung....

Zuverlässig
Schnell
Günstig

lasse mich diesseits gerne eines besseren belehren, abschließend möchte ich damit nur sagen man sollte nicht immer sofort auf den nächstbesten Technikzug aufspringen vor allem wenn die Daten sehr empfindlich sind und bestenfalls nie verloren gehen sollten....

Antworten Fan47icZ

Zu Deinem Beitrag: RAID-0 ist genau so gefährlich wie es bei Festplatten auch der Fall ist. Da gibt es keinen Unterschied zwischen SSDs und HDDs. Abgesehen davon, daß einige neue SSDs zusätzlich noch inkompatibel zu einigen onboard-Controllern zu sein scheinen.
Da RAID-0 eh in den meisten Fällen für die Füße ist, interessiert das jedoch herzlich wenig.

Es gibt durchaus SSDs, die man produktiv sinnvoll einsetzen kann. Da SSDs primär für das OS interessant sind, kann man mit der beschränkten Kapazität, auch bei nicht vollständiger Ausnutzung der gebotenen Größe, gut auskommen. Die deutlich höhere Leistung rechtfertigt dann den Preis. Egal ob man nun den vollständig vorhandenen Platz oder nur den tatsächlich genutzten berücksichtigt. Für die maximale Leistung muß man eben mehr Zahlen. Das ist ja nichts neues.

Bei Deinem Server sehe ich eine Menge Gottvertrauen. Nur alle drei Monate Sicherungen für produktive Daten? RESPEKT! Und das auch noch bei Samsung-Platten.... Manchmal haben Leute offensichtlich unerhörtes Glück.
Deinem Server, sofern er denn nur als Fileserver dient, helfen die 8GB RAM auch herzlich wenig. Da läuft dann das OS (also Windows Server) und vielleicht ein Virenscanner, ende. Dafür ist der RAM-Ausbau vollkommen uninteressant und beschleunigt auch nichts.

Dein ganzes RAID-0 Geraffel finde ich ehr bedenklich als bewunderswert. Zumal Du auch einerseits hier großspurig SSDs wegen ihrer unbekannten Haltbarkeit niedermachst, aber selbst eben gleich mehrere RAID-0 Arrays betreibst. Im direkten Vergleich wäre mir eine (anständige) SSD dann doch lieber.

XP zerstört, so nebenbei bemerkt, noch lange keine SSD. Erst recht nicht die SLCs. Ja, es ist richtig, daß XP SSDs nicht erkennt und daher nicht optimal mit SSDs umgeht. Unnötige Schreibzugriffe und sogar eine ungünstige Partitionierung sind da zu nennen. Gegen ersteres ist ein Admin mit Grundwissen über SSDs nötig, der dann z.B. Defrag deaktiviert, für letzteres ebenfalls ein Admin, der die Partitionierung vor der WindowsXP-Installation durchführt - idealerweise mit Win7 oder Windows Vista. Beide legen die Partitionen passend zur internen Aufteilung der SSD an. (Auch nachzulesen in Chip 10/2009)
Berücksichtigt man nur schon diese beiden Kleinigkeiten, hält auch eine MLC SSD bei "normaler" Verwendung im Desktop voraussichtlich Ewigkeiten.
Schreibt man natürlich täglich übertrieben viele Logfiles oder schaufelt 24/7 Daten wie ein Wahnsinniger, dann kann es durchaus sein, daß die MLC SSDs irgendwann alle Viere von sich strecken.

Das Problem mit dem Löschen ist jedoch nur eine Frage der Zeit. Windows 7 unterstützt TRIM. Wie war das doch mit dem Halbwissen? Du wirst also sicherlich wissen, daß passende Firmware- und Treiberrevisionen angekündigt wurden, die mit, oder kurz nach, dem offiziellen Release-Termin ebenfalls Trim unterstützen sollen.
Ja, man muß schon ein paar Dinge wissen, wenn man SSDs einsetzt. Aber man kann nicht sagen, daß SSDs schlecht wären, nur weil ein veraltetes OS sie noch nicht unterstützt.
Niemand hat Festplatten schlecht gemacht, nur da DOS 5.x niemals in der Lage gewesen wäre 1TB HDDs anzusprechen. Der Fehler des OS ist kein Fehler des Datenträgers.

SSDs haben aber natürlich ihre Schwächen - so wie Festplatten langsam, laut und mechanisch anfällig sind, so leiden vor allem MLCs bisher unter der Write-Penalty ohne TRIM, den Ruf, den die schlechten JMicron-Controller verursacht haben und fahrlässig programmierten Firmwarerevisionen von Herstellern, die nur schnell am Markt sein wollten. Wie es besser geht hat Intel gezeigt und selbst denen ist ein Lapsus passiert.
Soetwas passiert. Auch den Festplatenherstellern: Siehe erst kürzlich das Firmwaredebakel der Seagate 7200.11er Reihe.

Es gibt SSDs, die man produktiv einsetzen kann - die sind teuer. Wer es braucht, der nimmt die Mehrkosten in Kauf, da die Leistung das absolut überwiegende Argument ist.
In Desktops und im Heimbereich reichen MLC basierte SSDs mehr als nur aus. 128GB bis 160GB sind viel mehr, als man für OS + Anwendungen benötigt und zudem preislich erschwinglich.

Mit einem Anständigen Controller wären für Dich zwei 15K SAS Platten im RAID-1 die deutlich bessere Wahl als Systemplatte: Grob eine verdoppelte IO-Leistung im vergleich zur einzelnen Platte, Ausfallsicherheit durch RAID-1, jede einzelne Platte bietet geringere Zugriffszeiten als Deine Raptor-Platten.
Für die Temp-Disk ist es relativ egal - da ist ein RAID-0, wenn denn Transferraten mehr benötigt werden sollten als Zugriffszeiten, durchaus vertretbar ein RAID-0 zu verwenden. Diese Daten sind eben nicht kritisch. Andererseits hat MS in einem Artikel (bin nun zu faul zum suchen) auch mal gesagt, daß gerade für die Auslagerungsdatei SSDs sehr gut geeignet wären. Nun weiß ich allerdings nicht mehr genau, ob die Zugriffszeit oder die hohen Transferraten hervorgehoben wurden.

Nunja, es gibt mindestens zwei Sichten der Dinge.

Ich persönlich habe mich letztens gegen eine SSD und für eine 300GB Velociraptor entschieden. Als Übergangslösung bis SSDs verfügbar sind, die zu meinem Anwendungsprofil besser passen. (Wie die neu vorgestellte SAS2-SSD mit 160k IO/s und Transferraten über 400MB/s) Natürlich war das bei mir die "Play-it-safe"-Strategie, aber dennoch kann ich anerkennen, daß SSDs die Leistungsfähigere Alternative sind. Erst recht, wenn man die richtigen auswählt.

Die billigen und lahmen Desktopkrücken gibt es da draußen natürlich auch. Bei denen hast Du auch vollkommen recht, daß sie nichts taugen. Aber es gibt eben auch die anderen, die man mit etwas Verstand durchaus guten Gewissens einsetzen kann.
Wie bei Festplatten eben auch: Die einen kaufen anständige Festplatten, die anderen Excelstore und Samsung.

Antworten derGhostrider

"...Zum Thema SSD kann ich nur sagen Finger weg auser Geld, Nerven, Stabilität & Zuferlässigkeit spielen keine Rolle. ..."

dazu kann ich dir sagen ich habe so eine billige lahme desktopkrücke und bin voll zufrieden (supertalent 60GB : 130 Euro)
eine ssd bringt bei der realen arbeit am pc mehr geschwindigkeitsgewinn als irgend eine super CPU. programme sind spürbar schneller geladen und arbeitsbereit, der systemstart viel schneller. genau wie installationen von treibern und programmen.
hdds zu huldigen nur weil sie in ausgereiftem zustand welten langsamer sind als "beta"ssds kann ich nicht nachvollziehen. auserdem ist die jetzige generation ssds nicht mehr mit den ersten prototypen zu vergleichen.

"...2. Das die blöcke zuerst gelöscht werden müssen bevor Sie wieder beschrieben werden können......"
mir ist es eigentlich wurst ob da 2 kleine chinesen im laufwerk stecken und auf kreidetafeln malen wenn das laufwerk dadurch deutlich schneller ist. (das ergebniss zählt)

"....Raid 0 nur Beschränkt und mit Risiko Nutzbar ...."
raid 0 stellt in keiner weise ein risiko dar , eher eine cance. das risiko ist der user.
was kann eine technologie dafür wenn der benutzer der selben fehler macht ?
das einzige was man den ssds derzeit ankreiden kann das wohl trimm im raidverbund nicht geht ??? was aber kein wirkliches Problem ist da selbst ungetrimmte ssds immer noch schneller sind als hdds.

"...Neue Technik verdient meiner Meinung nach einen neuen angepassten Optimierten Anschluss ..."

welcher soll das sein ? welcher mainboardhersteller soll noch nen anderen controller verbauen ? dann würde sich die technik so langsam durchsetzten das noch in 5 jahren die ssds unbezahlbar wären (mangels stückzahlen)
und dann ist mir auch kein technischer grund bekannt was ein anderer anschluss bringen sollte ??

ach und das volle ssds langsamer werden ist richtig, aber man sollte nicht vergessen das es hdds auch ein wenig so geht. (wenn die langsamen bereiche gegen ende beschrieben werden). aber auch das ist kein Problem da der füllstand vorhersehbar, planbar ist.

sicher ist noch nicht alles toll an ssds aber vieles schon deutlich besser als bei den ausgereiften (oder eher ausgereizten) hdds.

Antworten mareike

Zitat :

"...2. Das die blöcke zuerst gelöscht werden müssen bevor Sie wieder beschrieben werden können......"
mir ist es eigentlich wurst ob da 2 kleine chinesen im laufwerk stecken und auf kreidetafeln malen wenn das laufwerk dadurch deutlich schneller ist. (das ergebniss zählt)

Es gibt halt auch SSDs, die dadurch tatsächlich langsamer werden als HDDs. Diese sterben zwar zunehmens aus (zum Glück) und halbwegs anständige SSDs haben diese Probleme in dem Maße auch nicht mehr, aber man sollte es nicht verschweigen. Zudem rechtfertigt sich eine SSD vom Preis her nunmal nur, wenn sie auch so schnell funktioniert, wie man es von ihr erwartet.

Zitat :

raid 0 stellt in keiner weise ein risiko dar , eher eine cance. das risiko ist der user.

RAID-0 erhöht die Ausfallwahrscheinlichkeit. Nicht nur, da es zwei "Laufwerke" gibt, die wegen einem Defekt ausfallen können, sondern auch noch, da gewisse widrige Umstände zu einem "Ausfall des RAIDs" führen können. Vom wackeligen Stecker bis hin zum Systemcrash. Einige onboard RAID-Controller sind dann durchaus in der Lage das RAID nach einem solchen Fall nicht mehr anzuerkennen und schwupps sind die Daten weg.
Ja, natürlich sollte man ein Backup anfertigen, aber man muß auch nicht unnötiger Weise das Risiko erhöhen.
Es ist zwar der User, der das RAID einrichtet, aber es ist einfache Mathematik, daß damit das Risiko eines Ausfalls und Datenverlustes erhöht wird.
Man sollte RAID-0 mit Glücksspiel vergleichen:
- Die Zugriffszeit kann schlechter werden, muß aber nicht.
- Die Ausfallwahrscheinlichkeit steigt, es muß aber noch lange nicht zu einem Ausfall kommen.
- Die Transferrate kann steigen (recht wahrscheinlich), muß aber nicht und auch wenn sie steigt, kann es immernoch sein, daß man davon in der Verwendung nichts oder nur kaum etwas mitbekommt. (Abhängig vom Controller und dessen Optimierung sowie dem Einsatzgebiet der SSD.)

Zitat :

ach und das volle ssds langsamer werden ist richtig, aber man sollte nicht vergessen das es hdds auch ein wenig so geht.

Das entscheidende ist: Ein wenig. Und dieses "ein wenig" hat einfache mechanische Gründe: Die Bahngeschwindigkeit sinkt, da Winkelgeschwindigkeit konstant und Radius geringer. Bei konstanter Datendichte führt das automatisch zu geringeren Transferraten.
Bei SSDs sind die Unterschiede teilweise recht drastisch. Bei den besseren SSDs sind die Unterschiede spürbar geringer und m.E. wirklich nicht der Rede wert, da Du bei diesen vollkommen Recht hast: So schnell ist trotzdem keine Platte.

So sehe ich es als ausgesprochen wichtig an, bei einer SSD eine möglicht gute Wahl zu treffen. Lieber ein etwas teureres Produkt, von dem man weiß, daß es gut ist und auch unter Extremsituationen gute Leistungswerte bringt, als ein Produkt, bei dem man zwar weniger zahlt aber dafür die Katze im Sack kauft.
Als Mahnung solltest Du Dir die etwas älteren Benchmarks der Zugriffszeiten nochmal zu Gemüte führen: Bis zu 200ms Zugriffszeit für eine SSD! Dagegen ist jede HDD, selbst eine langsame mit 5400rpm, die reinste Rakete.
Einer meiner Bekannten hat noch eine OCZ Core. Damals als erste schnelle SSD für den Mainstream hochgejubelt, nur damit kurze Zeit später raus kam, daß diese SSDs bei kleinen Blockgrößen einbrechen.
Windows-Start: Super! Richtig fix! Anwendungen starten: Meistens ebenfalls super! Thunderbird eMails abrufen: System steht, ruckelt, steht, ruckelt, geht weiter... Tja, eMails, meist sehr kleine Dateien / Datenhäppchen, werden abgerufen und in die große Mail-DB geschrieben. Diese muß dann, da es kein direktes Überschreiben gibt, neu geschrieben werden. Bei einer SSD, die da noch in keinster Weise optimiert ist und mit dem Wechsel von "Lesen" zu "Schreiben" nicht gut klar kommt (sehr hohe Zugriffszeiten), wird die Benutzung leider zur Qual.

Aus der "Geschichte" sollte man lernen! SSDs sind mit Vorsicht zu genießen und bevor sie bedenkenlos gekauft werden können, vergehen m.E. noch ein oder zwei Generationen. Es zeigen doch immer wieder Hersteller, wie sie mit neuen Produkten enttäuschen können und eben noch nichts gelernt haben. Andere zeigen die entgegengesetzte Entwicklung und machen Fortschritte.

Beispiel für eine gar nicht so alte SSD, die trotzdem im Schreiben gerne mal versagt:
http://media.bestofmicro.com/J/0/2 [...] _write.png
196ms! Das sind 0,2s. Das ist nicht mehr "halb so wild", sondern deutlich spürbar und extrem störend.

Hoffentlich arbeitet auch Intel an einer neuen Baureihe, dann aber bitte mit ca 300MB/s lesen und vielleicht 200MB/s schreiben mit unverändert guten Zugriffszeiten oder gar noch weiter optimierten.
Die tollsten Transferraten sind bei SSDs einfach wertlos, wenn die Zugriffszeiten alles kaputt machen. OCZ scheint es bei der Vertex verstanden zu haben. Transferraten etwas runter, dafür Zugriffszeiten verbessert. Die gefühlte Geschwindigkeit soll dadurch deutlich besser geworden sein. Allerdings ist das schwieriger zu vermarkten. Bei Festplatten waren hohe Transferraten auch meistens wirklich gut. Daß das nicht immer stimmen muß, hat Samsung wiederholt gezeigt: Hohe sequentielle Transferraten, aber "gefühlt" nur ein Klotz am Bein. Siehe auch den letzten Test von THG zu 2TB Festplatten. Das gleiche Bild in den Anwendungsbenchmarks. WD zieht in den Anwendungsbenchmarks auf und davon, die Samsung fällt teilweise auf den letzten oder vorletzten Platz. IBM war früher der Spitzenreiter bei 7200rpm Desktopplatten, wenn es darum ging Anwendungen flott auszuführen. Hitachi soll aber auch immernoch recht flott unterwegs sein. Seagate ist nach wie vor OK und Samsung ist irgendwie da, wo sie schon immer waren.
Zurück zu SSDs: Hier gilt es teilweise noch extremer, daß man darauf achten muß. So zeigen SSDs, die extrem für hohe transferraten optimiert wurden, ein fürchterliches Verhalten bei Lastwechseln. Die Zugriffszeiten schnellen plötzlich in die Höhe und das System wird bis zum kurzzeitigen Stillstand herabgebremst, da die SSD den Schreibbefehl nicht oder nicht schnell genug quittiert.
In einem schönen synthetischen Test für Transferraten ziehen diese SSDs auf und davon. Klar, da wird nur (sequentiell) gelesen und sonst nichts. Oder eben nur geschrieben und sonst nichts. Und das auch noch, bei den üblichen Tests, über einen längeren Zeitraum mit dem gleichen sich wiederholenden Muster. Perfekt für jede Optimierung.
Dumm nur, daß das nichts mit dem Gebrauch in der Realität zu tun hat. Bedenke nur den Browser-Cache. Du surfst und es werden 24 mini Bildchen (Buttons) bis zu 2k geladen, sowie eine 4k HTML-Datei, etc. Das wird alles im Cache des Browsers abgeladen, also geschrieben. Wehe, wenn bei schlechten SSDs zeitgleich etwas größeres gelesen werden sollte (Man starte Photoshop...).

Hier ein Beispiel. Die OCZ Summit ist auf transferraten optimiert. Siehe z.B. hier:
http://media.bestofmicro.com/J/7/2 [...] tes_mb.png
Da müsste man meinen: Super! Viel schneller als die anderen! Und das sogar im SCHREIBEN!

Im IO-Meter Workstation-Testpattern versagt sie jedoch:
http://media.bestofmicro.com/J/9/2 [...] tation.png
203 IO/s gegen über 1000 bei den anderen SSDs.
Im lesen sind die SSDs alle gut, selbst die langsame "Pelican" erreicht mit 96MB/s noch einen Wert, mit dem sie sich mit einigen Festplatten messen könnte (Erinnerung an die miserable Zugriffszeit oben!):
http://media.bestofmicro.com/J/6/2 [...] ads_mb.png

In all den Benchmarks ist die Intel irgendwie ganz oben. Aber sie ist am besten für Anwendungen optimiert:
http://media.bestofmicro.com/J/A/2 [...] oading.png
http://media.bestofmicro.com/J/I/2 [...] art_up.png
http://media.bestofmicro.com/J/B/2 [...] gaming.png
http://media.bestofmicro.com/J/E/2 [...] fender.png
http://media.bestofmicro.com/J/H/2 [...] allery.png

Aber auch diese ist nicht frei von "Fehlern" und leistet sich mal Schwächen:
http://media.bestofmicro.com/J/F/2 [...] center.png

Festplatten sind zwar nicht schnell, arbeiten aber in ihrer gemächlichen Geschwindigkeit ununterbrochen vor sich hin. Maximale Zugriffszeit vielleicht 17ms.
Die SSD kann einiges super flott, hängt dann aber erstmal kurzzeitig. Vielleicht für 50ms oder sogar etwas länger und hält in diesem Zusammenhang gleich alles andere ebenfalls auf.


Deine SSD ist "zu gut" um die Worst-Case Szenarien andere SSDs nachzuspielen. Sei froh! Dann macht eine SSD nämlich garantiert keinen Spaß mehr.

Ebenso haben schon mehr als genügend Leute SSDs im RAID versucht und vermehrt an AMD-Chipsätzen ihr blaues Wunder erlebt. z.B. Leistung unterhalb einer einzelnen SSD.


SSDs sind schon toll und eine richtige, längst überfällige Entwicklung. Sie werden ununterbrochen besser und entwickeln sich im großen und ganzen in die richtige Richtung.
Vor allem soetwas hier ist dabei wichtig:
http://www.tomshardware.com/de/Pli [...] 43452.html
Also die Positiv-Beispiele. DIE SSD wird wohl kaum irgendwo "langsam" sein. Natürlich kostet die dann auch dementsprechend viel, aber es muß immer solche Vorbilder und Ausnahmeprodukte geben, damit die Entwicklung der anderen weiter geht.

Entschuldigt den Roman. eigentlich wollte ich nur "ganz kurz" antworten.
*zzzZZZzzz*

Antworten derGhostrider

"...Entschuldigt den Roman. eigentlich wollte ich nur "ganz kurz" antworten. ..."
hiermit sei dir verziehen ;)

 

"...RAID-0 erhöht die Ausfallwahrscheinlichkeit..."
das ist zwar sachlich richtig, aber diese these führt bei vielen zum falschen umkehrschluss "wenn ich kein raid 0 hab brauch ich nicht sichern". diese denkweise führt aber zu einem erhöhtem risiko.

 

der denkansatz sollte aber umgekehrt stattfinden "ich sichere prinzipiell meine daten" damit ist auch raid 0 kein risiko. (ich gehe von einem home-Rechner aus nicht von servern)
und um das reale risiko mal zu sehen, eine platte geht mit sehr hoher warscheinlichkeit in den 5-6 jahren wo ich sie nutze nicht kaputt. genauso wie auch 2 platten in der zeit nicht kaputt gehen. das erhöhte ausfallrisiko ist also eher theoretisch. und auch wenn eine sehr unwarscheinlicherweise ausfällt , "habe ich vorgesorgt" (gesichert).

 

die entwicklung bei ssds ist sehr rasant, wodurch natürlich erster prototypenramsch relativ zeitnah zu jetzigen "guten" ssds liegen. was man aber nicht in einen topf werfen sollte. jetzige ssds sind hdds einfach überlegen.
urzeitmodele die ihre Rechner zum lag-schlaf gezwungen haben mit aktuellen ssds in zusammenhang zu bringen ist unfair. da auch die ersten hdd modele sicher ihre macken hatten.
und solche platten
http://media.bestofmicro.com/J/0/2 [...] _write.png
kann man eher noch als nachwehen der 1. generation sehen, die sehr bald ganz von allein vom markt verschwinden. das man sich als kunde vor dem kauf informieren sollte ist eigentlich selbstverständlich. macht man doch bei anderen dingen auch.

 

und auch "unwissende" user werden wohl auch ssds eher nicht bis zum rand füllen, da sie noch aus hdd zeiten im hinterkopf haben das das nicht gut ist.
(wird langsamer, defragmentieren dauert ewig..usw)

 


:)


Nachricht bearbeitet von mareike am 19.10.2009 um 12:27:53
Antworten mareike
Tom's Hardware > Foren > Festplatten, RAID, Datensicherung, Backup, Datenrettung > Kaufberatung Festplatten & SSD > Festplattenkonfiguration (Systemplatten)
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