ich überlege gerade welchen RAM ich für einen Phenom II 940 kaufen soll.
Hierbei bin ich in manchen Foren auf Hinweise gestoßen dass die RAM
Spannung nicht mehr als 2V betragen darf.
Ist hier was dran?
Also die Spannung von DDR2 RAM beträgt JEDEC spezifiert 1,8 V.
Nun meinen viele Hersteller das Ganze Geraffel übervolten und übertakten zu müssen, um höhere Geschwindigkeiten und Latenzen zu erreichen.
Das bringt folgende Nachteile:
- die Module werden deutlich wärmer und brauchen dann so ne bunten Kühlerchen, wo man dann mit so Sachen wie super, Gold etc. werben kann. Sieht aber keiner. Also bei mir ist dunkel in dem Ding. Manche blinken lustig vor sich hin. Die Wirksamkeit dieser "Kühler" stelle ich arg in Frage. Meistens steigt die Oberfläche zu nackten Modulen kaum. In einigen Fällen schaut des auch eher wie ne Dämmung aus. Man kann es aber nicht verallgemeinern
- Die Module brauchen etwas mehr Strom
- Module die mehr Spannung brauchen und einen höheren Takt laufen, gehen in der Regel schneller kaputt
- Die Module lassen sich ohne Standardram manchmal gar nicht installieren. Mann/Frau muss ja erst ins BIOS um die 2 V und mehr einstellen zu können. Das Zeugs fährt gar nicht erst hoch. Viele Module haben aber auch normale Timings mit 1,8 V eingestellt mit dennen man ins B.I.O.S kommt.
- bei vielen Modulen kriegt man das Ganze mit bestimmten Boards gar nicht in die Gäng oder hat Abstürze
- oft sind genau die gleichen Chips verbaut, wie bei Standardram. Man bezahlt also fürs Übertakten mehr...
- der Controller wird ebend mal lustig mit übervoltet
Das bringt folgende Vorteile:
Beim Intel wird das nur schneller, wenn man sehr stark den FSB übertaktet. Ansonsten ist DDR2 800 CL5 einfach ausreichend. Der FSB limitiert das Ganze eh und die Prozessoren haben sehr große L2 Cache.
Bei AMD ist der Vorteil größer. Das Ganze ist messbar. Ich weiß aber ehrlich gesagt gar nicht, für welche RAM Sorten der AMD interne Speichercontroller spezifiert ist. Der Speichercontroller ist in der CPU mit drinne... Solchen RAM würde ich auch kaufen. Keine Experimente. Weiterhin lohnt es wenig, einen etwas preiswerten aber auch etwas langsameren Prozessor zu kaufen und dann das Ganze mit teurem RAM um 1% zu beschleunigen. Dann besser den flinkeren Prozessor.
Ich bin der Meinung RAM ist wirklich ne Sache wo man beim PC Kauf Geld sparen kann. Ich würde Standardram von MDT, ADATA oder so kaufen. Zumindest ich habe damit bessere Erfahrungen gemacht, als mit dem Blinkzeugs da. Wenn es wenig mehr Geld ist, kann man es aber auch ausgeben und DDR2 1066 kaufen. Vorausgesetzt der AMD nimmt das. Bei Intel lohnen nicht mal 5 € mehr für RAM. Das ist schlicht gleichschnell.
Wichtiger ist:
- RAM kann man eigentlich nur durch noch mehr RAM ersetzen. Wenn es ein 32 Bit Betriebssystem sein soll, dann würde ich 4 GB reinstopfen. Kost ja fast nichts. Auch wenn nur 3-3,5 GB verwaltet werden können. Bei 64 Bit würde ich wohl gleich 8 GB reinstopfen.
- Wenn es möglich ist, würde ich eine Bestückung mit 2 Modulen immer einer mit 4 Modulen vorziehen. Das macht sowohl auf der guten, als auch auf der dunklen Seite der Macht oft Probleme.
- Immer 2 Module kaufen und immer gleiche Module im Dualchannelpack kaufen. Bei 4 Modulen halt 4 mal den Gleichen kaufen.
- Solche Basteleien wie 3 GB (also 2 x 1 GB und 2 x 512 MB) bleiben lassen. Macht oft Probleme.
habe 4 gb 1066 RAM eingebaut (phenom II x3)
habe bei den benchmarks 0 unterschied zwischen ddr800 und 1066.
habe ihn daher als DDR 800 eingestellt und durch buss 220 läuft er dann real mit 880.
so aber der mehrpreis hat sich leider nicht gelohnt
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