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Speicherfrage 3GB oder 4GB

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 Thread : Speicherfrage 3GB oder 4GB
 
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Hiho!

Habe mal eine frage, werde mir in naher Zukunft einen neuen Rechner leisten.

Ich habe zum Beispiel bei Dell gesehen das es dort keine Rechner gibt die mit 64bit Systemen laufen und alle haben 3GB RAM und sind mit Vista 32bit ausgestattet!

Ein Kumpel hatte sich vor 2-3 Monaten einen Rechner mit 4GB Speicher bei Alternate zusammen gestellt und dort wurde er darauf hingewiesen das er "unbedingt" ein 64Bit System brauch, er hatte auch ein Gigabit Mainboard glaube es war nicht mal eins von der unter 100 € Kategorie. Desöfteren hat er aber beim booten einen Bluescreen wodraufhin er mal den Kundendienst von Windows angerufen hatte, die wiederrum haben ihm empfohlen, ohne Witz, nur 2GB RAM zu nutzen damit er keine Bluescreens mehr bekommt!

Auf der anderen Seite habe ich auch gelesen das jetzt wohl Vista 32bit mit SP1 erfolgreich und "stabiler" mit 4 gig läuft als das 64er.

Jetzt wollte ich halt wissen ob ich mein Neues System mit :

Vista 32bit 3GB RAM ;
Vista 32bit SP1 4GB RAM ;
Vista 64bit 4GB RAM ;

ausstatten sollte?

Wäre nett wenn ich ein paar Erfahrungsberichte oder Tipps bekomme da ich nirgends ein Konkretes Thema dazu finden konnte da "wahrscheinlich" noch zuwenige Leute solche Systeme besitzen.

Danke im vorraus!

mfg

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Irren ist menschlich, und ich bin sowas von Mensch
Profil: Eternal Poster
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Ich finde, Arbeitsspeicher kann man nie genug haben. Auch wenn ein 32bit OS nur 3,25GB unterstützt, würde ich aktuell 4GB verbauen. Bei 3GB fängst Du wieder an zu hampeln, 3x1GB bedeutet kein dual-channel-Betrieb, 2x1GB + 2x512MB bedeutet volle slot-Belegung, was häufig zu Problemen führt.

Daher meine Empfehlung: 2x2GB von A-Data oder MDT und alles ist gut. Keine Probleme zu erwarten, nur 2 slots belegt, Aufrüstung also möglich. Für Vista 64bit dürfen es auch gerne 8GB sein... :)

Profil: Journeyman
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Genau meine Meine Meinung in diesem Fall stimmt mal

Viel, hilft viel :D

Profil: Newbie
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Also zu der Frage vista welche Version kann ich nur antworten: XP Pro 64-bit. Vista Frisst mehr Ressourcen als man nachrüsten kann, und directx10 schluckt enorm rechenpower und bringt zu wenig... damit macht das System keinen Sinn in meinen Augen. Laut c´t test ist XP nicht nur für Office einfach einfacher, sondern auch für Spiele besser, was ich nur bestätigen kann.
Mehr Speicher sollte einen Rechner nicht zum abstürzen bringen, wenn, hast du ein echtes Hardwareproblem. Mit einem 32-bit System kannst du allerdings nur max.3,5GB RAM nutzen, der restliche halbe GB braucht PCI und so als Adressraum. Gibt zwar da sowas wie Memory Remapping, aber das ist kein so tolles Spiel und nur bei guten Chipsätzen vorhanden und Windows Server nutzt das dann auch für volle 4 GB.
Es ist Zeit für 64-Bit Systeme, keine Frage. RAM ist günstig, warum also nicht 8 GB haben? Und endlich dieses dämliche Swapfile ausschalten. Wenn du dann noch eine schnelle Platte hast, dann gehts ab :)

Profil: Newbie
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Übrigens, wirkliche gute Chipsätze für 64-bit Systeme ist zum Beispiel der nForce Professional, zu finden auf Tyan-Boards. Aus ASUS Boards, angeblich mit Memory Remapping auf nForce 570 sind auch nur 7,5GB nutzbar. Am besten lässt man das Memory Hole für den Chipsatz/PCI und vermeidet Probleme. Daher könnten auch deine Probleme stammen. Wer nur bis 3GB RAM hat kommt mit sowas gar nicht in Berührung, und nicht vergessen das Windows einer Applikation max 2GB RAM zuordnet. Auch Windows x64 macht das so, und auch Crysis nutzt im 64-bit Modus max. 2GB RAM.
Vorteilhaft ist der viele Speicher eben, das man das Swapfile endlich ausstellen kann ohne Bedenken und wieder mehrere Programme gleichzeitig laufen lassen kann, sogar Bildbearbeitung mit einem großen Scan drin. Echte 64-Bit Software kann aber auch mehr als 2GB RAM nutzen unter Windows x64, bald wird es Photoshop auch nur noch in 64-bit geben.
Noch was: Wer 64-Bit Betriebssystem einsetzt, sollte sich von Billighardware verabschieden. Ohne 64-Bit Treiber no chance. Aber wenn jemand einen 64-Bit Treiber macht, ist er in der Regel prima - schließlich spricht man ja auch eine andere Käuferschicht an. Das finde ich sehr gut.
Über folgendes Zubehör sollte man nachdenken: Webcam, Bluetooth, TV-Karten, Drucker, Scanner und diverse Pheripherie vorallen über USB. Viele Billige Kartenleser haben dann auch schnell verschissen, gott sei Dank brauchen die meisten keinen Treiber mehr.
Auch auf diverses Gaming-Zubehör sollte man achten.
Wer zertifizierte 64-Bit Treiber hat/bekommt, hat ein super System, gnadenlos schnell und stabil.
Bei webcams: Logitech!
Bluetooth: Trust 15542, der winzling. guter solider 64-bit Bluetooth stack, allerdings nicht so leicht auf der CD zu finden und zu installieren.
TV-Karten: Terratec Cinergy Serie. 64-Bit Treiber seit langem ok da!!

Profil: Old Hand
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@Stakkato:

Man kann die SWAP-Datei nicht abschalten!
Und selbst wenn man es mit Tricks verhindert, wird XP nicht schneller sondern instabil und läuft langsamer!

Wenn Du bei den Einstellungen der SWAP-Datei 0MB einträgst, dann schau mal nach dem nächsten Booten in die Ereignis-Logs:
Du wirst eine Fehlermeldung finden und einen Hinweistext:
"Die Größe der Auslagerungsdatei wurde dynamisch angepasst."
Dazu wird es auf Deiner Festplatte eine ca 1GB große Swap-Datei geben.

Windows XP MUSS eine Swap-Datei haben, damit es optimal läuft. Wenn man durch andere fiese Tricks die Swapdatei komplett verhindert, werden viele Softwareprodukte nicht mehr laufen und Du wirst Abstürze produzieren.
Das Windows XP Speichermanagement ist so ausgelegt, daß es IMMER die Swap-Datei nutzt. Das ist halt noch etwas älter.
Vista hingegen versucht erst soviel RAM wie möglich zu nutzen und erst dann, wenn es nötig wird, zu swappen.

------------

Und zur Warnung: Es ist immerwieder dieser Unfug zu lesen, daß 32bit Systeme nur 3,25GB nutzen könnten.
DAS IST FALSCH!
Es hängt allein von der Hardwarekonfiguration des Systems ab, wieviel Speicher unterhalb der 4GB-Grenze "belegt" wird. Jedes Gerät (Grafikkarte, IDE-Controller, SATA-Controller, Soundkarte, USB-Controller, Floppy-Controller, FireWire, Netzwerkarte, etc) belegt etwas Speicher. Je nach Gerät etwas mehr oder etwas weniger. Das kann dazu führen, daß man 3,5GB sieht, es kann aber auch genau so dazu führen, daß man nur 2,8GB zur Verfügung hat.
Es gibt Ausnahmen: Windows Server 2003 Enterprise Edition (die 32bit Version) kann die vollen 4GB ansprechen und nutzen. Kostet allerdings auch viel Geld und manche Software und manche Treiber lassen sich nicht auf einem Serverbetriebssystem installieren. (Soundblaster X-Fi läuft z.B. nicht)

Generell muß ich mich Stakkato in einem Punkt anschließen: Finger weg von billig-Hardware. Das gilt aber auch bei 32bit Windows.

Ich habe einen Rechner seit 2001, der KEINEN EINZIGEN BLUESCREEN und auch keinen unerklärlichen Neustart hatte. Mit anderen Worten: Es geht, Windows ist absolut stabil, man muß nur die richtige Hardware haben.
(Zuvor hatte ich auch immer wieder Abstürze und Bluescreens - VIA-Chipsätze eben.)

Aber: Finger weg vom abstellen der Auslagerungsdatei! Das ist UNFUG!

Ebenso irgendwelche Registry-Hacks, die verhindern sollen, daß Kernel-Space ausgelagert wird oder ähnliches... Alles "Urban Ledgends". Geschichten, die nicht stimmen, die aber irgendwo in die Welt gesetzt wurden.

Ich selbst habe auch mal an den Mist geglaubt. In den letzten Jahren habe ich von Microsoft Mitarbeitern mal die Wahrheit über viele dieser Geschichten gehört und da sträuben sich einem nur die Haare. In den Tuning-Tipps finden sich immer wieder "nicht dokumentierte Werte". Laut MS gibt es da Werte zwischen 0 und 3, der Tuning-Tipp lautet dann aber 5. Tja, XP ignoriert den Wert und nutzt die Standardeinstellung.
Manchmal gibt es Tuningempfehlungen, die noch aus der Zeit von Windows98 stammen und bei XP entweder ignoriert werden oder sogar dazu führen, daß Windows langsamer oder sogar instabil wird.

Also: Um Windows optimal zu tunen sollte man a) vernünftige Hardware kaufen und b) nicht jeden MÜLL installieren. Ein sauberes System ist auch ein schnelles System. Tuning beendet. :)

Intel inside !!!
Profil: Addict
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Also ich empfehle dir Vista 64-bit. Das kommt mit mehr Speicher zurecht und läuft deutlich stabiler als das Vista 32-bit auf meinem anderen Pc.
Außerdem ist mein 64-bit ein wenig fixer am arbeiten als mein 32-bit Vista.
Zudem ist das 32-bit Vista durch Service Pack 1 noch ein wenig langsamer geworden bei manchen anwendungen. Das war auch in Geschwingkeitstests (vor/nach SP1) zu lesen.


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