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16. Oktober 2001

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13. August 2001

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Hardware für ein FreeNAS

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 Thread : Hardware für ein FreeNAS
 
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Guten Abend,

ich möchte mir einen stromsparenden PC zusammenstellen, der dann, mit FreeNAS als Betriebssystem, als Netzwerksspeicher fungiert. Ich habe mich schon weitgehend im Internet über Vor- und Nachteile von FreeNAS informiert und da ich Spaß und Zeit zum Basteln habe, bin ich zum Schluss gekommen, dass FreeNAS genau das Richtige für mich ist.
Auch über die Hardware hab ich mir schon von verschiedenen Quellen Information geholt. Da ich mich aber nicht ganz so gut auf dem Hardware-Markt auskenne, hätte ich gerne nochmal ein paar Meinungen zu der angedachten Konfiguration gehört.

Mainboard:

Gigabyte GA-MA68SM-S2L ~ 49€

CPU:

AMD Athlon64 X2 4850e AM2 "box" ~ 61€

Gehäuse:

Silverstone SST-SG01B Schwarz ~ 109€

Netzteil:

ATX-Netzt.BE Quiet! 350 Watt ~ 45€

Arbeitsspeicher:

1024MB DDR2 Infineon PC6400 ~ 18€

Festplatte:

Seagate Barracuda 7200.11 1TB ~ 129€
SATA II ST31000340AS


Insgesamt: ~411€


Ich hoffe es sind keine groben Fehler drinne. :D
Vielen Dank schonmal im Vorraus!

Xeno

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Zur Hardwarezusammenstellung mögen andere etwas sagen.

 

Der Rechner macht nur NAS? Warum dann nicht für die Hälfte des Geldes ein NAS kaufen, das weniger Strom verbraucht? Max. 17 Watt u. kann mit Jumbo Ethernet Frames auch >40MB/s durch die Gegend pumpen:
http://geizhals.at/deutschland/a275016.html
Test:
http://www.smallnetbuilder.com/content/view/28111/75/

 

Oder auch gleich mit uPnP Server:
http://geizhals.at/deutschland/a275017.html
Test:
http://www.smallnetbuilder.com/content/view/29908/75/

 

Basteln? Kannst Du mit der Buffelo auch. Debian Lenny drauf:
http://buffalo.nas-central.org/index.php/Main_Page

 

Oder Du kaufst Dir für die 400 EUR ein RAID1 NAS:
http://geizhals.at/deutschland/a302328.html


Nachricht bearbeitet von 7oby am 16.08.2008 um 20:40:38
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ich stimme da ganz zu, ich wollte gerade schreiben, dass für ein nas gewöhnlich datensicherheit das wichtigste ist und deine ganze konfiguration darauf ausgerichtet sein sollte.
daher ist ein 2x1tb raid 1 wahrscheinlich die beste idee.
freenas ist eigentlich eher eine distribution, um alte Rechner weiterzunutzen.
allerdings muss man deutlich sagen: der datendurchsatz wird bei kleineren dateien mit sicherheit um einiges höher liegen bei einem selbstgebauten nas mit dualcore consumercpu als bei einem kleinen fertigen gerät in dieser preisklasse. vor allem wenn du ein reines gbit netzwerk aufbaust (vielleicht ist dann auch ein neuer router fällig) und du den arbeitsspeicher deines geräts noch ausbaust (der arbeitet dann als lesecache). dann kann man bis zu 100mbyte/s erreichen, wenn auch nur unter idealen bedingungen.
das buffalo erreicht im normalfall eher 20mbyte/s (abhängig von vielen parametern wie dateisystem, zugreifendes protokoll und so weiter).
dafür ist es preiswerter, einfacher, sicherer und sparsamer, aber eben langsamer und nicht erweiterbar.

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Danke schonmal für eure Antworten! Um euch zu erklären, warum ich kein fertiges NAS will, muss ich Euch meine NAS-Vorgeschichte erläutern!

Seit Dezember 2005 hab ich eine Maxtor Shared Storage mit 300Gb. Die läuft super und seit Anfang ohne Probleme. Nur wurde Anfang dieses Jahres langsam der Speicherplatz knapp. Ich hab natürlich, weil ich mit Maxtor zufrieden war, mich nach einem neuen Maxtor Gerät umgeschaut. Das Gerät was ich mir dann letztendlich vor einem Monat gekauft habe, war die Maxtor Shared Storage II mit 1TB und Gigabyte-LAN. Vorher hatte ich schon einen neuen Router mit Gigabyte gekauft.

Anfangs lief alles super. Einrichten funtkionierte wie bei dem Vorgängermodell und die Übertragungsgeschwindigkeit lag so bei 20MB/s. Ich war nicht ganz mit zufrieden, aber es war akzeptabel. Genau vor einer Woche dann der Crash. Ich wollte die Platte anschalten, doch beim Hochfahren gab es ein komisches Klacken und die Lampe, die das Starten anzeigt, hörte nicht auf zu blinken. Ich hab den Seagate-Support angerufen, der mir mitteilte, dass wahrscheinlich der Lese-/Schreib-Kopf defekt sei und die Platte umgetauscht werden muss. Als ich nach der Datenwiderherstellung fragte, wurde der Mensch am anderen Ende der Leitung leicht agressiv und teilte mir mit das ich dafür selbst verantwortlich sei und selbst schuld sei, wenn ich keine Back-Ups machen würde.
Auf der Seagate Homepage fand ich eine Telefonnummer von einem Datenwiderherstellungslabour, das für Seagate arbeitet. Nach einem weiteren Anruf war mir klar, dass mir ein paar Filme keine 1300€ wert seien.
Zum Glück hatte ich noch keine wichtigen Daten auf die Netzwerkfestplatte kopiert, da schon mehr Leute einen solchen Defekt hatten, wie ich zuvor in verschiedenen Kommentaren lesen konnte. Scheinbar ist eine billige Festplatte in der Maxtor SS II verbaut. Da ich aber gute Erfahrungen gemacht hatte, wollte ich mich nicht von 1-2 schlechten Bewertungen abschrecken lassen....

Jetzt hab ich die Festplatte zurückgeschickt und hoffe, dass mir möglichst bald mein Geld wieder zurück überwiesen wird.

Ich habe das Vertrauen in solche fertigen NAS-Systeme verloren, da die Garantie verloren gegangen wäre, wenn ich die Platte hätte ausbauen wollen.

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ok, das ist gewissermaßen nachvollziehbar, allerdings muss dir klar sein, dass die verantwortung, wenn was schief geht ganz bei dir liegen wird, schließlich ist freebsd (also freenas) freie software. außerdem wirst du möglicherweise probleme mit hilfestellungen im web haben, weil bsd nun einmal nicht linux ist^^
was ich aber nicht verstehe: warum war bei deiner konfiguration keine redundante festplattenanbindung vorgesehen? gerade wenn du schon schlechte erfahrungen gemacht hast. es ist bei jedem hersteller so, dass eine gewisse prozentzahl ausgelieferter platten "rohrkrepierer" sind - man kann einer einzelnen festplatte nicht vertrauen^^. maxtorplatten sind seit der übernahme durch seagate einfach nur seagateplatten der letzten generation umgelabelt, also war in deiner box eine normale 7200.10 (maxtor hat nie selbst 1tb platten gebaut).
außerdem bieten alle hersteller seit einiger zeit ihre modelle als 24/7 modelle an, die für den nearline betrieb freigegeben sind. diese modelle sind nicht wirklihc zuverlässiger (die hardware ist identisch), aber die firmware und darin insbesondere die fehlerkorrektur ist für den dauerbetrieb angepasst. der aufpreis dafür hält sich in grenzen.

 

ich denke nicht, dass du eine bemerkenswert höhere datensicherheit durch den selbstbau erreichen kannst, du wirst nur mehr zeit und geld investieren;-)
die redundanz reicht für deine zwecke als versicherung aus.

 

aber wenn du den selbstbau vorziehst, dann ist das natürlich auch in ordnung.
dann aber, nur so als start: keine dual Core CPU. nicht nötig. mehr RAM (als cache). ein mainboard mit 780g von amd (hat eine neue southbridge mit verbesserter i/o leistung, kostet kaum mehr). möglicherweise schwenk auf Intel wegen der qualität der bsd treiber (nicht ganz sicher...)


Nachricht bearbeitet von pool1892 am 16.08.2008 um 21:56:43
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Also... ^^

Ich bin ja immer Schuld wenn was schief geht. So oder so. Also machts kein Unterschied.
Dann brauch ich eigentlich keinen Support. Hab FreeNAS hier schonmal mittels Live-CD gestest. Hatte keine Probleme.

Dann erhoffe ich mir von einer teueren Festplatte schon eine bessere Qualität. Die Maxtor SS II hat 200€ gekostet und die neuen Festplatte kostet 129€ bei selbem Speicherplatz. Die haben wohl mehr als 70€ für die NAS-Hardware ausgeben und Gewinn wollen die auch noch machen. Ich denke/hoffe, dass die da eine Billig-Festplatte verbaut hatten.

Und schließlich hatte ich den AMD Athlon X2 4850e ausgesucht, da er besonders wenig Strom verbrauchen soll und die AMDs das Cool 'n' Quiet Feature haben. Dabei ist der Prozessor in der Liste der Unterstützen Hardware von FreeBSD 6, auf welches FreeNAS aufbaut. Und ein Mainboard mit 780G kostet knapp 20€. Das werd ich mir Morgen nochmal anschauen, was das bringt.

Nachricht zitiert 1 mal
Nachricht bearbeitet von Xeno am 16.08.2008 um 22:28:53
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Im Falle eines AMD Systems steck doch einen Sempron LE-1100 rein.
Der hat 1,9Ghz und hat auch nur 45W TDP.
Außerdem kostet er gerade mal 14€.

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das argument, dass billige platten öfter ausfallen: das macht keinen sinn. denn der hersteller wird jede einzelne ausfallende platte tauschen müssen, was mit sicherheit mehr kostet als eine zuverlässigere platte. das argument macht nur sinn hinsichtlich geschwindigkeit.
und: so nas hardware kostet kaum mehr als ein paar cent, bei den stückzahlen und der geringen leistungsfähigkeit.

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Xeno schrieb :

Die Maxtor SS II hat 200€ gekostet und die neuen Festplatte kostet 129€ bei selbem Speicherplatz.


Die Maxtor SS II ist nicht gut:
. keine Gigabit Jumboframes (deshalb ist bei max 20MB/s Schluss)
. man kommt nicht rein ins Geshäuse ohne die Garantie zu verletzen (Sinn von RAID1?)
. kein Lüfter auf der Rückseite
http://www.smallnetbuilder.com/content/view/28219/75/

Die Buffalos oben haben diese Nachteile nicht. Da ist auch ein kleiner Lüfter auf der Rückseite:
http://buffalo.nas-central.org/ind [...] ifferences

Allerdings verstehe ich auch nicht, warum man so'eine Buffalo ohne Platte in Deutschland nicht zu kaufen bekommt. Denn ich würde viel lieber eine WD GreenPower 1TB reinstopfen. Die wird gleich gar nicht warm.

Wenn 40MB/s nicht reichen, gibt's auch noch andere NAS oder eben Dein FreeNAS.

Xeno schrieb :

Und schließlich hatte ich den AMD Athlon X2 4850e ausgesucht, da er besonders wenig Strom verbrauchen soll und die AMDs das Cool 'n' Quiet Feature haben.


Das passt schon. Der AMD verbraucht mit Board weniger als eine Intel-Combo. Dennoch gibt's das gleiche Feature auch von Intel und heißt dort Enhanced Intel SpeedStep Technology (EIST). Nur der Vollständigkeit halber.

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jumbo frames sind nicht universell beliebt - sie sind nicht standardisiert und nicht jeder router unterstützt sie. man sollte einfach damit rechnen, dass ein fertig eingekauftes nas nicht sehr schnell ist...

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pool1892 schrieb :

jumbo frames sind nicht universell beliebt - sie sind nicht standardisiert und nicht jeder router unterstützt sie. man sollte einfach damit rechnen, dass ein fertig eingekauftes nas nicht sehr schnell ist...


Dann würde mich aber interessieren wie Du auf die 100MB/s kommen willst, die Du oben angekündigt hast, ohne Jumboframes? Das hier ist der Standardartikel zu 100MB/s via Gigabit (auch wenn nicht so furchtbar viel drin steht):
http://www.heise.de/kiosk/archiv/c [...] ausgereizt

 

Die Standalone NAS Geräte werden durch ihre CPU in ihrer Übertragungsleistung gebremst. Billige NAS = schwache CPU (Linksys, ...). Der Buffalo hat einen 400MHz Arm Kern. Das SMB Protokoll ist nicht so leichtgewichtig wie FTP. Wer noch mehr will muss mehr zahlen oder eben Do-it-yourself, wie es der Author dieses Beitrags vorhat.


Nachricht bearbeitet von 7oby am 17.08.2008 um 13:46:58
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ja, äh, und? ich hab jetzt extra die c't rausgekramt und war gespannt, was ich in dem artikel (den ich selbst im kopf hatte beim versprechen von 100Mbyte/s) verpasst hatte. und ich kann nichts finden. der string "jumbo frame" kommt nicht vor, scheint mir. und das ist ja nur eine technik, um die berechnung von crc infos und anderen headern zu sparen, um auf diese weise die hardware zu entlasten.
ein 2,5ghz dualkern mit 4gbyte sollte stark genug sein, um die 100mbyte/s zu drücken.
und da jumbo frames nicht eigentlich spezifikationsgerecht sind (spezifikation ist wenn cisco es untersützt^^): das hätte die c't sicher angegeben.

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pool1892 schrieb :

ein 2,5ghz dualkern mit 4gbyte sollte stark genug sein, um die 100mbyte/s zu drücken.



Hab' den Artikel jetzt auch gerade nicht zur Hand. Ich dachte schon, dass sie Jumbo Frames gebraucht haben um die 100MB/s zu knacken. Nun gut sei's drum.

Billig Gigabit Netzwerk Chipsätze bekommst Du ohne Jumboframes nur auf Fast-Ethernet Speed (max. ca. 15MB/s) und mit Jumbo Frames dann nochmal auf ca. 35MB/s gehievt - auch mit einer DualCore 2,5Ghz Core2Duo CPU (selbst getestet). Die Ethernet Chipsätze tun unterschiedliche Dinge wie z.B. Interrupt combining. Welcher Chipsatz