ich habe vor meinen PC neu zu formatieren, und dabei die Partitionen neu anzulegen.
Mein system:
Win Vista x64
4 GB RAM
Dual Core E8400 @3GHz
2* 500GB Festplatten
Ati Radeon 3870 X2
Mainboard: ASUS Maximus Formula
Ich arbeite jeden Tag mit Programmen wie Photoshop und 3ds Max, benutze meinen PC aber auch zum Spielen
So hab ich mir jetzt mal die einzalnen Partitionen vorgestellt:
Vista
Programme
Auslagerungsdateien
Work
Spiele
Musik
Rest
Wie ordne ich hier jetzt am besten Windows Programme und Auslagerungsdateien an?
Ist es schneller wenn ich Win und Progs auf 2 unterschiedlichen Festplatten habe - und wohin dann die auslagerungsdateien?
Oder Windows und Progs auf eine Platte und auslagerungsdateien auf die 2te?
Was für eine Größe für die Auslagerungspartition würdet ihr mir empfehlen? Soll ich vll 2 anlegen?- ich jage durch Photoshop und 3ds teilweise doch größere Datenmängen
Der Rest dürfte soweit kein Problem sein.
Garnicht. Das kann ruhig alles in eine Partition. Es gibt hier ein paar Leute, die darauf schwoeren, das OS in eine extra gehaltene Partition installieren, aber an sich macht es nicht wirklich was aus. Hol dir lieber eine zweite oder dritte Festplatte.
Die Zweite fuer Spiele. Muss nicht groß sein, je nach dem was du so zockst. Und die Dritte fuer den ganzen Rest. Auslagerungsdatei, Musik, Daten allgemein. Als Backup sozusagen. Die Erste Platte fuer Programme und das OS.
Performanztechnisch nahezu ideal. Mit der 4. Platte kannst du die Auslagerungsdatei nochmal extra anfeuern. Das ist aber schon Overkill. Partitionieren hat gewisse Nachteile. Je mehr Partitionen du hast, und je nach dem wie du die Daten verteilst, gibt es Performanznachteile. Das haengt damit zusammen das der Schreib-Lesekopf staendig ueber die gesamte Platte fegen muss, je nach dem worauf du gerade zugreifst.. Demgegenueber steht die Trennung der Daten voneinander. Uebersicht.
Nachricht bearbeitet von fffcmad am 26.05.2009 um 15:58:27
1. Es ist sinnvoll das OS von restlichen Daten auf einer Festplatte zu trennen, damit das OS nicht zu stark fragmentiert und gleichzeitig immer nur in der Partition am Anfang der Festplatte bleibt -> Also im schnellsten Bereich der Festplatte. Das sind die wohl wichtigsten Gründe, warum man das OS auf eine eigene Partition installieren sollte. Außerdem kann man so problemlos, falls nötig, eine Neuinstallation durchführen, ohne daß die Daten-Partition davon betroffen ist. Es ist einfach praktischer diese Trennung vorzunehmen. Wobei die "Systempartition" neben Windows auch die Anwendungsprogramme enthalten darf / sollte. Die müssen bei einer Neuinstallation eh neu installiert werden, daher gehören die zum System.
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Die Trennung der restlichen Daten kann man einfacher durch eine anständige Verzeichnisstruktur erreichen. Es ist sinnfrei und bringt einige Nachteile derartig viele Partitionen anzulegen. Es ist eben nicht übersichtlicher als einfach passende Unterverzeichnisse auf einer zweiten Partition / Platte anzulegen und man hat zudem das Problem, daß man bereits bei der Erstellung der Partitionen deren spätere Größe erraten muß.
Daher würde ich die angegebene Liste
Zitat :
So hab ich mir jetzt mal die einzalnen Partitionen vorgestellt:
Vista Programme Auslagerungsdateien Work Spiele Musik Rest
wie folgt verändern:
1. Partition: Vista und Programme zusammen auf c:\. Es gibt keine Vorteile diese beiden weiter zu trennen. Auslagerungsdateien: Das kommt darauf an. Du hast zwei Festplatten, da wäre eine Aufteilung über beide Festplatten denkbar und dann vermutlich auch Leistungssteigernd, solange beide Festplatten ungefähr gleich schnell sind. Wenn Du nun natürlich Programme mit eigenen Auslagerungsdateien hast, die auch aktiv genutzt werden, dann würde ich Dir dazu raten die Windows-Swap auf c:\ zu belassen, da diese, solange Du genügend RAM hast, kaum benutzt wird, und die anderen Auslagerungsdateien (Photoshop oder soetwas) auf die andere Festplatte zu legen. Auf einer anderen Partition bringt Dir das überhaupt nichts, abgesehen davon, daß sie weiter hinten auf der Festplatte liegt und somit langsamer angesprochen werden kann. Außerdem sollte die Windows-Auslagerungsdatei mit einer sinnvollen festen Größe angegeben werden. Dies verhindert, daß Windows die Größe "dynamisch anpasst" und somit auch, daß die Datei unnötig fragmentiert. Dank den Vorgaben von MS geht Windows nach wie vor davon aus das 1,5-fache vom RAM als Auslagerungsdatei nutzen zu dürfen. Wenn Du ein 64bit Windows benutzt ist das kein Problem. Wenn Du z.B. ein 32bit Windows XP benutzt, solltest Du bereits bei 4096MB schluß machen, auch wenn Du 4GB RAM hast. Mehr als diese kann XP dann eh nicht ansprechen.
Wenn Du nur eine Festplatte hast, dann: 2. Partition: Spiele, Musik, Rest, Work - jeweils in eigenen Ordnern.
Bei einer zweiten Festplatte, wie Du es schon angekündigt hattest, würde ich eine etwas andere Trennung machen: Die erste Partition auf der ersten Festplatte bleibt so, wie oben gesagt. 2. Partition auf der ersten Festplatte: Musik, Rest - Begründung: Musik und "Rest" (klingt nach Downloads, Fotos, was-weiß-ich...) braucht keine große Bandbreite und wird nur recht selten angesprochen. Windows kann sich also beliebig auf der Platte austoben und andere Zugriffe kommen dem nicht in den Weg. 1. Partition auf der zweiten Platte: Spiele. - Begründung: Von "Spiele" und "Work" brauchen höchstwahrscheinlich die Spiele mehr Leistung als die Klamotten für die Arbeit, solange Du keine x Virtuellen Maschinen betreibst auf denen DBs simuliert werden. 2. Partition auf der zweiten Platte: Work. - Begründung: Die Unterteilung ist dafür, daß Du die Spiele-Partition beruhigt formatieren könntest, ohne daß Work davon beeinträchtigt wird. Die Daten für die Arbeit erhalten somit ihren eigenen abgeschotteten Bereich mit fester Platzzusicherung. Diesen Bereich kannst Du somit auch besonders leicht in einem Backup sichern. Wenn Du willst sogar als Image der Partition.
Als Alternative würde ich die Spiele auf die erste Platte packen, da somit vermutlich mehr Platz für "Musik" und "Rest" übrig bleibt auf der zweiten Platte.
Also: Maximal 2 Partitionen pro Platte. Mehr Paritionen bringen eigentlich nur Probleme auf lange Sicht. Beispiel: Der Ordner "Musik" wächst stärker als geplant und läuft voll. Dafür ist der Bereich "Auslagerungsdateien" oder auch "Rest" zu groß gewählt. Was tun? Entweder mußt Du nun mühevoll mehrere Partitionen in ihrere Größe ändern, was fummelig ist und unnötig Zeit kostet, oder Du speicherst die Musik auf den "falschen" Partitionen, was eine fürchterliche Unordnung bringt. Die vermeindliche "Übersicht" ist dann SOFORT hinüber. Wären diese Daten alle nur in Unterordnern, dann wäre der gesamte verfügbare Platz dieser Platte / Partition stets auch für alle Bereiche verfügbar WENN benötigt. Und wenn nicht, dann verschwenden diese Bereiche eben auch keinen Platz.
Partitionierungen sollten sinnvoll und nicht verschwenderisch gewählt werden. Auf der "Spiele" Partition (zweite Platte, erste Partition) kann z.B. vollkommen Problemlos auch eine Auslagerungsdatei liegen. Wen interessiert schon eine Datei? Dafür eine eigene Partition zu erstellen bringt keine Vorteile, aber eventuell Nachteile, wenn Du diese Auslagerungsdatei z.B. mal für eine bestimmte Aufgabe (eine unvorhergesehene Ausnahme) vergrößen müsstest. Spiele interessiert das dann aber nicht, da Du wohl kaum parallel ein anspruchsvolles Spiel spielen und gleichzeitig in Photoshop anspruchsvolle Bildbearbeitung durchführen wirst. Und wenn Photoshop nur "läuft", Du aber nicht daran arbeitest, dann wird auch nicht sinnfrei auf die Auslagerungsdatei zugegriffen. Einer der Gründe, warum bei mir z.B. meistens die Spiele mit auf der Systemplatte in der zweiten Partition liegen: ENTWEDER benutze ich anspruchsvolle Anwendungen ODER spiele ein Spiel. Dafür ist halt keine zweite Platte nötig - mal ganz davon abgesehen, daß meine Systemplatten besonders schnelle Modelle mit 10k sind (SCSI oder SATA, je nach Rechner). Das bringt meistens mehr als zwei "langsame" Festplatten.
Nachricht bearbeitet von derGhostrider am 26.05.2009 um 18:02:55
hab ein ähnliches Problem. Bin mir nicht ganz sicher wie ich Partitionieren soll.
Hab mir gerade meine 2te zustzliche platte gekauft. Will daraus ein Raid 1 System machen. Jetzt weiß ich nicht genau wie ich die Partitionen genau verteil.
Was ich mit der Kiste mache, ja Spielen, Surfen, Musik. Aber auch Gewerbliches, daher kommt auch kein raid 0 in frage! Nur wie verteilen und kann ich schon die eine 500gb platte nutzen...
Mein System wohnt noch auf einer alten IDE platte mit 115g von Maxtor. Nur weiß ich nicht genau wie jetzt vorgehen soll. Meine beiden neuen Platten sind beie Samsung 501, wobei zu bemerken ist das noch einer braucht bis sie da ist.
Da ich null ahnung von Raid bis jetzt habe. Ich weiß zwar was Raid im theoretischen sind, daher weiß ich auch das wohl ein raid 1 besser für mich immo ist. Doch wie man sowas einrichtet, kp.
Da es sich ja im grunde um gespiegelte Systeme handelt, kann ich schon auf der einen eingebauten 500er platte die partitionen einrichten? Müssen alle Partitionen in den raid 1 eingebunden sein. Kann ich meine allte Platte mit System mit wenig aufwand auf die neuen Platten schmeißen? Oder solte ich lieber alles neu aufsetzten und die wichtigen sachen von meiner alten Platte übernehmen? Und macht es sin eine eigene Partioton für den VRAM einzurichten?
Wäre sehr dankbar für etwas unterstützung.
grüße
Nachricht bearbeitet von lynx007 am 27.05.2009 um 21:33:06
@lynx:
Das war etwas wirr geschrieben, aber ich versuche es mal zu ordnen:
Wenn Deine neuen Platten beide da sind, dann richte im BIOS das RAID ein. Schau zur Not mal ins Handbuch, dort sollte es schritt für schritt erklärt sein.
Du kannst mit einem Image-Programm (z.B. Acronis True Image) Deine komplett partitionierte Festplatte auf die hinterher verfügbaren 500GB übertragen. Dabei ist es auch möglich Partitionsgrößen anzupassen.
Was soll denn bitte eine Partition für VRAM sein? VRAM ist ein Speichertyp, den es in den 90ern gab.
Meinst Du die Swapdatei? Wenn ja, scroll nach oben. Dafür eine Partition einzurichten ist nur unter Linux sinnvoll.
Und schau lieber nochmal genau nach, was ein RAID-1 ist, wenn Du schon fragst, ob Partitionen in ein RAID eingebunden sein müssen.
Ein RAID-1 ist ein "Mirror". Es wird eine Festplatte auf eine andere Gespiegelt.
Um es nicht unnötig kompliziert zu machen spiegelst Du bei zwei Festplatten die eine komplett auf die andere. Übrig bleibt für Dich ein Array mit der Kapazität von einer Festplatte. Das ist für das Betriebssystem hinterher GENAU SO wie eine einzelne Festplatte. Auf dem Array (dieser scheinbar einzelnen Festplatte - es sind ja tatsächlich zwei) richtest Du Partitionen so ein, als wenn es eine einzelne Festplatte wäre.
KK, habs jetzt begriffen. Nur der ablauf war mir noch nicht so klar.
Mit VRAM, meinte ich eigentlich nur den Virtuellen Arbeitspeicher, jaja wieder etwas planlos kreativ konstruiert sry Wollte nur wissen ob es vieleicht sinnvoll ist eien eigene Partition für den Virtellenarbeitspeicher anzulegen.
Gibts auch eine Freeware alterantive zu Acronis True Image?
Kann ich das System einfach so auf den Raid1 Array spiegeln, oder erst auf dei eine Platte, die dan Spiegeln? Also eine neuinstalation ist nur bei einem Raid0 notwendig?
Bin mir halt noch nicht so insgesamt sicher was ich machen soll. Mit raid0 hat man halt performance und geschwindigkeit, doch 1 ist halt doch sicherer. Mein jetztiges Board unterstützt halt 0, 1, 0+1 und 5. Daher bin ich noch etwas unsicher. Aber eigentlich reichen mir 500 gb erstmal. Ist raid 0 deutschlich schneller bei Spielen? Weiß halt das raid o schneller als 1 ist was schreiben und lesen angeht.
Gibts eigentlich auch Boards die raid 10 unterstützen, das soll ja eigentlich besser als 0+1 sein. Allerdings soll das auch kein Vermögen kosten.
Nachricht bearbeitet von lynx007 am 27.05.2009 um 23:51:38
Vista kann Treiber von USB-Stick nachinstallieren. Das ist besser und schneller.
Wieso RAID-0?
Wenn Du auf einer Platte etwas einrichtest und DANN erst ein RAID einrichtest, wird alles auf der Festplatte gelöscht.
Bei RAID-1 können, zumindest theoretisch, die Daten erhalten bleiben. Hängt ganz allein vom Controller ab. Im normalfall gehen die Daten verloren.
Bei RAID-0 gehen die Daten auf jeden Fall verloren - onboard Controller können üblicher Weise keine "Online Raid Level Migration".
Kurz: Du kannst soetwas auf einer 500GB-Platte vorbereiten. Du kannst dann ein Image davon erstellen und auf einer ANDEREN Festplatte speichern. Dieses kannst Du nach der Einrichtung des RAIDs auf das Array zurückspielen. Das Image verbraucht nur grob soviel Platz, wie Du Daten auf den Partitionen hast, jedoch nicht soviel, wie die Partitionen maximal fassen können. Somit brauchst Du nach einer relativ "frischen" Installation des Betriebssystems vielleicht 20GB für dieses Image auf einer anderen, kleineren, Festplatte.
Es gibt wohl auch andere Image-Programme. Such dafür aber am besten einfach selbst.
Oder nimm die UBCD:
http://www.ultimatebootcd.com/ Dort sind gleich einige Cloning-Tools vorhanden. Ob die besonders gut sind oder nicht, kann ich Dir nicht sagen, da ich die nicht kenne.
Achte darauf, daß Vista 64bit unterstützt wird.
Zitat :
Hard Disk Cloning Tools
HDClone (Free Edition) 3.2.6
g4u 1.17 Unable to integrate latest version of g4u (does not like mkisofs -N flag, which is required for integrating Windows CD). If anyone knows of a workaround, please email me.
UDPcast n/a
PC INSPECTOR clone maxx 0.95 Build 769 Actual version is 0.95 Build 769, but is referred to as 1.0 on produce website.
XXCOPY 2.93.1 Latest version on website says 2.95.3, but XXCOPY16.EXE still shows 2.93.1.
EaseUs Disk Copy 1.0
COPYR.DMA Build 013
CopyWipe 1.14
Zu RAID 10: das klassische RAID 10 kannst Du nur mit 4 Platten machen (2* RAID 1 als RAID 0 verbinden), dann ist aber RAID 5 besser.
Außer: Du machst das ganze mit einem Intel-Matrix-RAID-fähigen Chipsatz (ICH9R und 10R müßten das können), da geht ein Teil der Platten als RAID 1 und den Rest dann als RAID0 zu verbinden. Das gleiche ginge auch: mit der Windowseigenen RAID-Geschichte. Allerdings ist die Standardmäßig deaktiviert, unter XP läßt sie sich mit einem Patch-Tool aktivieren (c't) unter Vista, glaube ich ging das nicht mehr, vielleicht geht aber inzwischen, bzw. Vista Ultimate unterstützt das eh (???) Hier werden nämlich nicht Festplatten im RAID verbunden, sondern Partitionen, da könntest Du lustig RAID1 und RAID0 mischen.
Schneller ist ein onboard -Raid übrigens auch nicht wie das Windows-Raid, in beiden Fällen muss der Prozesser die RAID-Arbeit machen, erst bei Raid-Controllern ab ca. 150 (RAID 1,0) bzw. 250 € (RAID 5, 6) ist ein eigener Spezialcontroller drauf, der diese Arbeit selbst (und sehr schnell und effizient) erledigt.
Das kann so nicht sagen! Es ist "Kosteneffizienter", in Bezug auf die verfügbare Kapazität. Bei einem onboard, also HOST-Controller, ist RAID-10 aber wohl die bessere Lösung. Sowohl von der Ausfallsicherheit als auch von der Geschwindigkeit.
Bei RAID-5 sind aufwändige XOR-Berechnungen für die Parity-Infos nötig. RAID-10 braucht nur Spiegeln und abwechselnd schreiben. Das kann sogar der onboard-Chip ohne großartige CPU-Last mit anständiger Geschwindigkeit umsetzen.
"Besser" ist also hochgradig relativ.
... und wenn Du schon von besser sprichst: "Gute" RAID-5 oder gar RAID-6 Controller kosten auch gerne etwas mehr als 250Euro.
Das besondere ist aber nicht der verbaute "Controller", sondern der Prozessor, der die Parity-Berechnungen übernimmt, sowie der zusätzliche Cache und das dazugehörige Cache-Management.
Teilweise sind die einzelnen SATA-Controller auf den RAID-Controller-Karten genau so primitiv wie die auf dem Mainboard. Was vor den SATA-Controllern passiert ist jedoch eine andere Geschichte und führt vielleicht etwas zu weit.
Viele onboard-RAID-Controller können allerdings kein RAID-10, sondern nur RAID-0+1. Das ist sozusagen die "Sparversion" von RAID-10, da erst die RAID-0 aufgebaut werden und dann gespiegelt wird. Dies mag von der Verwaltung etwas einfacher sein, bringt aber auch eine etwas geringere Ausfallsicherheit.
So weit, so gut. Wenn er RAID-10 nehmen möchte, dann ist dies durchaus vertretbar mit einem onboard-RAID-Controller und anständigen Festplatten. RAID-5 wäre es nicht wegen der miserablen Leistung an einem onboard-Controller.
Stimmt, RAID 5 ohne einen anständigen Controller bringt nichts. Ich habe es hier spasseshalber selbst mal mit einem ICH10R und einem Quadcore (9400) probiert (4*250 GB). Geschwindigkeit ist ok, aber das Teil ist hochempfindlich. Wenn der Rechner einmal abstürzt macht er sofort einen Rebuild und in der Zeit (12 Stunden und mehr) kann man stärkere Belastung des RAIDs vergessen, da stürzt der gerne wieder ab. Ich habe hier jahrelang in den Servern auf die guten ICP-Vortex-Controller geschworen, die liegen ruckzuck über 1000 €, taugen aber auch sehr viel. Aber soetwas kann man sich privat nicht leisten, da würde ich lieber auf "kleinere" Adaptec-Controller gehen - und die RAID5-fähigen fangen irgendwo bei 250 € an.
Wie gesagt, wenn kein richtiger Hardwarecontroller zur Verfügung steht, mache ich lieber ein Windows-RAID, das ist im Fehlerfall "kompatibler" als ein RAID irgendeines onboardcontrollers (wobei hier zumindest der Intel-Controller wohl inzwischen auch recht kompatibel ist, Windows 7 hat mir das RAID5 mit dem ICH10R ohne weitere Treiber erkannt.
ICP-Vortex ist doch schon lange ausgeschlachtet. Erst wurden die von Intel, dann von Adaptec gekauft. Die neueren Karten unter dem Namen verwenden die RAID-Implementierungen von Adapdreck und taugen auch nichts mehr.
Wenn, dann würde ich heute zu den großen von LSI, ARECA oder 3Ware raten. Erst danach ICP Vortex (was davon noch übrig ist) und erst dann Adaptec. Deren große Karten, sie haben sich ja ein bisschen Know-How eingekauft, sind inzwischen anscheinend auch nicht mehr der letzte Ranz, aber vorsichtig sollte man bei denen vielleicht trotzdem sein.
Das geht nun allerdings auch zu weit und ist zu off-topic. Eigentlich könnte man den Thread schließen. Die Fragen des Thread-Erstellers wurden weiter oben bereits vollständig beantwortet.