ich habe hier ein Medion Notebook (md 95400) mit einer Pentium M 1,7 GHz CPU.
Es läuft winXP.
Problem:
Der Rechner startet extrem langsam. Ich denke es liegt daran, das die CPU sich schon beim hochfahren falsch taktet. Komisch ist auch, das der Rechner nur langsam hochfährt (4 minuten) wenn er das erste mal nach mehreren std. Nichtgebrauch gestartet wird. Mach ich einen direkten Neustart fährt er ganz normal in ca. 30 sekunden hoch.
Im desktopbetrieb taket die CPU dann ganz normal.
Was habe ich schon alles getan um das Problem zu beheben:
- BIOS Update
- winXP neu aufgesetzt
Könnte es auch an etwas anderem liegen, oder liege ich mit dem niedrigen CPU takt beim starten richtig?
habt ihr ideen??
Pentium M 1,7 Ghz CPU.
[...]
Ich denke es liegt daran, das die CPU sich schon beim hochfahren falsch taktet.
Die Vermutung ist absurd.
Zum einen hat man keinen direkten Einfluss auf den CPU Takt beim Start des Betriebssystems. Im allgemeinen läuft die CPU dort mit Maximaltakt. Zum anderen spielt der Takt eine sehr untergeordnete und unwesentliche Rolle für die Geschwindigkeit des Rechnerstarts. Hier wirken sich viel mehr aus:
. Festplatte (5400, 7200 U/min Partition am Anfang/Ende)
. Fragmentierungsgrad der Startdateien
. Anzahl der Services u. Autostart Elemente. Auch mit msconfig nachschauen welche Updater (Java, Adobe, Quicktime, iTunes etc.) im Hintergrund beim Systemstart geladen werden
. Anzahl der installierten Programme allgemein
Auf deutsch heißen die Energiesparpläne zwar unterschiedlich, allerdings geht's darum, dass sowohl im Batteriebetrieb (DC) als auch Netzteil (AC) der Prozessor immer zwischen kleinen Speedstep Modi und Maximaltakt (1,7GHz) dynamisch je nach Bedarf wechselt.
Ein tolles Programm übrigens für den Pentium-M ist NHC:
http://www.pbus-167.com/ Damit die CPU undervoltet u. der Lüfter geht kaum noch an.
Bei solchen Dingen habe ich die Festplatte eher in Verdacht. Selbst wenn der Pentium M beim booten auf 800 MHz läuft sollte das für WinXP bequem reichen.
mich wundert es nur etwas, weil das system nach einem neustart (also wenn der Rechner vorher lief) von der Geschwindigkeit her ganz normal startet(30sek). Ob das Netzteil angeschlossen ist oder nicht hat bei mir im übrigen keinerlei Auswirkung auf die Startgeschwindigkeit.
Das system ist defragmentiert (mit winxp) und neu aufgesetzt. Es läuft XP im Urzustand. Es ist kein Java installiert kein flash usw...
Die Festplatte hat 80GB, 2 Partitionen, c und d. Auf c ist xp installiert und c hat 15GB.
Wie kann ich herausfinden ob es an der festplatte liegt?
Es gibt Tools, damit kannst Du die Festplatte analysieren. Manche werten "nur" sie S.M.A.R.T. Daten aus andere machen ein paar Tests auf der Festplatte. Festplatten die kurz vom Sterben sind, werden auch häufig sehr langsam. Gut geeignet sind immer die Tools des Festplattenherstellers:
http://www.hardwareluxx.de/communi [...] p?t=501943
Alternativ analysiert man den Bootvorgang mit Bootvis. Ein solches Programm ist in Vista schon integriert. Bei XP muss man sich dies extra besorgen. Microsoft hat's nimmer - obwohl's von denen ist:
http://www.microsoft.com/whdc/syst [...] fault.mspx
Anschließend müsstest Dir eine Anleitung googeln (oder jemand hier aus dem Forum verlinkt dazu) wie Du damit analysierst woran es bei Dir beim Bootvorgang hapert. Habe auf die Schnelle keine gute Anleitung, aber so ungefähr sieht das Programm aus:
http://forum.notebookreview.com/sh [...] p?t=301983
Woher soll ich das wissen? Vielleicht hat er dann ja das Root-kit im RAM installiert u. überspringt das einrichten dessen, da Du schon längst Teil des Botnetzes bist.
Nachricht bearbeitet von 7oby am 09.05.2009 um 18:52:57
ich pusche diesen Thread, habe nämlich exakt das gleiche Problem mit exakt dem gleichen Rechner.
- MD 95400 (1,7 GHz, 512 MB RAM)
- XP SP3 alle aktuellen Patches
- Der erste Bootvorgang dauert 10 Minuten und teilt sich in etwa wie folgt auf:
- 5 Sekunden BIOS Startup-Meldungen
- 20-30 Sekunden blinkender Cursor links oben (derweil leuchtet die HDD-LED dauerhaft)
- 10-20 Sekunden weißer Fortschrittsbalken auf schwarzem Grund, der nur langsam gefüllt wird
- 4 Minuten XP-Startlogo
- Restliche Zeit Willkommensbildschirm und Logon
Wenn XP dann gebootet hat, läuft alles in normaler Geschwindigkeit
Beim nächsten Start dauert's dann nur noch etwa 2 Minuten vom Einschalten bis zum fertigen Start.
Ich habe
- neuinstalliert (keine Änderung)
- chkdsk mit allen Tests durchgeführt (keine Fehler)
- Defragmentiert (Windows) (war zu 13% fragmentiert, danach keine Änderung)
- Bootbereich-Autofragmentierung ein/aus/eingeschaltet (keine Änderung)
- Prefetch Ordner geleert
- mit msconfig alle nicht benötigten Anwendungen/Dienste aus dem Systemstart herausgenommen (und damit
merklich Zeit gespart, trotzdem ist das Problem noch deutlich zu spüren)
- Mit Bootvis einen Start getraced -> keine Auffälligkeiten.
Das Problem scheint mit dem NTLDR zusammenzuhängen (oder davor), den Bootvis naturgemäß
nicht unter die Lupe nehmen kann.
Ich stimme dem Tipp mit der sterbenden Festplatte zu.
Habe gleiches Problem öfter mit älteren Notebooks und es ist fast immer die Platte.
Schau mal nach der 160GB Samsung IDE , die ist meist sehr günstig, leise und schnell.
zunächst noch ein interessanter Effekt: Je länger die Maschine aus ist, desto länger dauert das Booten beim nächsten Mal. Nach zwei Stunden etwa 5 Minuten, nach 4 Stunden dann wieder 10 Minuten.
Außerdem: Nach Anwendung von BootVis habe ich jetzt festgestellt, dass nach Laden von isapnp (etwa 2 Sekunden nach Beginn der Protokollierung) praktisch 45 Sekunden lang nichts passiert. Keine Festplattenaktivität, keine CPU-Auslastung, kein Treiber-Delay. Das Delay von der Netzwerkkarte kommt erst deutlich später und ist auch nicht besonders lang, so dass ich die Netzwerkkarte ausschließen würde.
Diese Feststellung hat mich nochmal zum googeln gebracht. Das Problem gibt es ab und zu mal, eine Lösung scheint nicht bekannt. Allerdings tippen einige Forenmitglieder auf den IDE-Treiber. Diesen habe ich mit dem Chipset-INF-Update-Programm von Intel aktualisiert, aber es ergibt sich keine Änderung.
Trotzdem verdichten sich die Hinweise auf die Festplatte. Werde also mal sehen, ob ich eine mehr passende Alternativplatte zum Klonen finde. Allerdings richt das für mich schon wieder nach Ärger, denn dann funktioniert doch bestimmt das Booten nicht mehr, weil der Treiber nicht mehr stimmt. Oder irre ich mich da? Wie gehe ich am besten vor?
Ich kenn' das MD-95300 (leicht andere Nummer), aber hat auch einen i855PM Chipsatz. Dann hab' ich noch jahrelang ein Fujitsu-Siemens LifeBook-S mit i855GM (= PM + shared memory Grafikkarte) gehabt. Eins mit XP Home, das andere mit XP Prof.
Dass die Bootzeit so zugenommen hat, kenne ich von denen nicht. Es genügt einfach den Chipset Treiber von
http://www.Intel.com/support/chipsets/sb/CS-009239.htm zu installieren. Das beinhaltet auch alle IDE Treiber für die ICH4-M Southbridge (Intel® 82801DBM). Der Application Accelerator Treiber läuft glaub' ich nur auf der ICH4, aber nicht der ICH4-M Southbridge.
Der Prozessor wird beim Hochfahren nur dann heruntergetaktet, wenn dies vom BIOS explizit unterstuetzt wird. Auch ich tippe eher auf Festplatte. Und bei meinem x32 bootet Windows selbst imm Batteriemodus mit 600MHz CPU-Takt (Auch ein Pentium M 1,7) innerhalb von 30s Gesamtbootzeit.
@7Oby: den Application Accelerator kann man nicht direkt installieren. Man muss das Installationsarchiv entpacken, und dann manuell den 82801DB -Treiber installieren. Kommt zwar eine Warnung, dennoch funktioniert der Treiber. Dann rennt die Platte etwas schneller/ CPU Last sinkt.
Kann natuerlich sein, das es sich auf den Stromverbrauch negativ auswirkt.
Man muss das Installationsarchiv entpacken, und dann manuell den 82801DB -Treiber installieren. Kommt zwar eine Warnung, dennoch funktioniert der Treiber. Dann rennt die Platte etwas schneller/ CPU Last sinkt.
Hast das wirklich an einem ICH4-M ausprobiert? Denn so wie Du's schreibst, funktioniert's nicht:
Hinweis: Notebook-Chipsätze werden in der Version 2.3 von Intel Application-Accelerator nicht mehr unterstützt. Version 2.2.2 ist die letzte verfügbare Version, die Notebook-Chipsätze unterstützt.
. AA bei ICH4 ja, bei ICH4-M NEIN! . Application Accelerator RAID Edition nicht ausgepackt. . Device_ID im .inf File ändern ist sicherlich NICHT sinnvoll . Matrix Storage Manager gilt erst ab AHCI fähigen ICH5 Southbridges . eine Desktop ICH4 wird das Medion Notebook nicht haben.
P.S.: Ich denk' mal das Thema ist für den Threadersteller nicht mehr so interessant. Vgl. Datum.
Nachricht bearbeitet von 7oby am 06.08.2009 um 18:40:51
Der ICH4-M wird auch nicht unterstuetzt. Trotzdem gehts. Ich habe nicht von Device-IDs geredet. Systemsteuerung > System > Hardwaremanager. Auf den Controller 82801DB-M gehen, Treiber aktualisieren (Automatische Suche klappt nicht, logisch), und dann den AA-Treiber trotz Warnung installieren. Fertig.
Mein X32 Thinkpad hat den ICH-4M. Manuelles Installieren klappt wunderbar! Der Treiber kann wunderbar damit umgehen. Die Device-IDs aus der *.inf sind ihm voellig egal. Er nimmt alles was er kennt. Und der Unterschied zwischen dem ICH 4 M und dem normalen ICH 4 wird sichelich nur auf Stromsparmechanismen oder sogar nur eine geringere Spannung begrenzt sein.
Hier der Beweis:
Nachricht bearbeitet von fffcmad am 07.08.2009 um 00:43:07