Die nächste von Intel angekündigte Ausbaustufe for den Sockel 1366 ist ein Hexacore mit 6 physikalischen und 12 logischen Kernen. Das wird aber noch etwas dauern. Vermutlich in der ersten Hälfte 2010. Um alles Weitere brauchst du dir momentan noch keine Gedanken machen, denn der X58-Chipsatz wird dann vermutlich eh schon zum alten Eisen gehören, selbst wenn der Sockel weiterverwendet werden sollte.
EDIT: Der Sockel ist anders als beim i7 ! Da die Mainboards zu teuer sind, werden für den "i5 Sockel" LGA1156 neue Mainboards gebraucht. Der i5 hat auch nur eine 2 Kanal Speicheranbindung.
Nachricht bearbeitet von bonzebonze am 16.05.2009 um 16:31:47
Intel has now released some info about the next generation i7, it goes under the codename Gulftown under the Westmere group codename processors and is made with 32nm and 6 cores and will lack integrated graphics.
Its also reported to be 22% faster than 45nm CPU´s.
Wozu bekommen die CPUs eigentlich immer mehr Cores?
Wenn eine Anwendung nicht von mehreren Cores profitiert, bringt es mir nichts und wenn eine Anwendung profitieren sollte, lässt sie sich 10-100x schneller auf einer GPU berechnen
Die Programme müssten nur auf mehrere Kerne zugeschnitten werden es gibt natürliche einige Programme die von mehreren Cores profitieren die müssen halt nur dafür programmiert sein
Das berechnen auf der GPU geht aber nur schneller, wenn es parallel ausgeführt werden kann.
Bei seriellen Berechnungen sind CPUs schneller
Außerdem:
# Single Precision floating point performance (peak) : 933 Gigaflops per GPU
# Double Precision floating point performance (peak) : 78 Gigaflops per GPU
Wozu bekommen die CPUs eigentlich immer mehr Cores?
Weil sich aus physikalischen Gründen eine Geschwindigkeitssteigerung nur noch durch mehr Cores lösen lässt. Eine Steigerung der Taktrate geht nur sehr begrenzt u. ist die Performance im Vergleich zur Skalierung mit mehreren Cores deutlich geringer. In der Praxis werden beide Verfahren neben zusätzlichen Optimierungen eingesetzt.
Wenn eine Anwendung nicht von mehreren Cores profitiert, bringt es mir nichts und wenn eine Anwendung profitieren sollte, lässt sie sich 10-100x schneller auf einer GPU berechnen
CPUs werden nicht ausschließlich für Games entwickelt. CPUs finden Verwendung in Servern u. skalieren dort hervorragend, da mehrere User gleichzeitig mehrere CPU-lastige Prozesse daruaf laufen lassen können. D.h. also: Auch wenn Du persönlich keinen Nutzen aus einem 16-Core Prozessor ziehen würdest, macht die Entwicklung eines solchen Sinn.
Dennoch wird sich auch das ändern. Alle Schalter sind bereits in diese Richtung umgelegt. Keine neue Software wird mehr ohne MultiCore Support u. mit Skalierung im Hinblick auf möglichst viele Cores entwickelt.
Es lassen sich nicht alle Programme für die GPU entwickeln. Die GPU ist in gewisser Hinsicht schlechter als eine CPU. Wenn dem so wäre, könntest ja das Game auf einer 8800GT laufen lassen und die Grafik auf einer GTX 285. Geht leider nicht - bzw. es wäre langsamer.
Es lassen sich nicht alle Programme für die GPU entwickeln. Die GPU ist in gewisser Hinsicht schlechter als eine CPU. Wenn dem so wäre, könntest ja das Game auf einer 8800GT laufen lassen und die Grafik auf einer GTX 285. Geht leider nicht - bzw. es wäre langsamer.
Ein Nicht-Programmierer kann sich nicht vorstellen was das nun genau bedeutet.
Ich will's mal andeuten: Die aktuelle GLSL (OpenGL Shading Language v1.40 vom 16. Feb 2009) kann keine Stacks (Stapelspeicher. Stacks braucht man für das wichtigste Konzept der Wiederverwendung nämlich Unterprogramme. Hat man keinen Stack geht keine Rekursion. So liest man in der GLSL auf S.58 (PDF S. 64):
Zitat :
Recursion is not allowed, not even statically. Static recursion is present if the static function call graph of the program contains cycles.
Es gibt viele Probleme, die sich rekursiv einfach lösen lassen u. iterativ entweder gar nicht oder sehr viel komplizierter. Mir fällt jetzt nicht sofort das beste Beispiel ein, aber die Türme von Hanoi ist sicherlich ein Beispiel. Eine iterative Lösung gibt's laut wikipedia seit 1980 eine resursive schon 100 Jahre länger (da gab's sogar fast keine Computer, aber Mathematiker).
Bei iterativen Lösungen ist im allgemeinen die Korrektheit schwerer zu beweisen. Das macht sie fehleranfällig. Sind aber oft auch schnell, da man Zwischenergebnisse besser wiederverwenden kann.
Anyway. Natürlich gibt's auch Bemühungen Stacks auf GPUs anzubieten. Weiß nicht was CUDA da jetzt kann. Dennoch sind GPU u. CPU sehr verschieden u. vieles - wirklich vieles - geht wesentlich einfacher, portabler, fehlerfreier, zukunftssicherer auf CPU zu implementieren.
Larrabee ist da noch interessant, weil es eine Brücke schlägt: Es ist ein Kompromiss zwischen CPU und GPU. Damit eröffnet es Möglichkeiten für Probleme, die vorher in beiden Welten nur ziemlich bescheiden zu lösen waren (Real-Time Raytracing z.B.).
Nachricht bearbeitet von 7oby am 17.05.2009 um 17:29:10
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