Habe ein externes Festplattengehäuse SATA) von Conrad!
Wird aber nicht mehr erkannt ( funktionierte vorweg einwandfrei )
Es sind auch keine Treiber mit dabei.
Lief alles schon mal ohne Probleme.
Nun lese ich immer das das nicht geht, wird nicht erkannt!
Treiber CD war keine dazu.
Was nun?
Nachricht bearbeitet von Trinity888 am 14.06.2009 um 18:46:33
Wenn das Gehäuse auch an einem anderen Rechner nicht mehr läuft, was Du zuerst testen solltest, dann geht die Fehlersuche am Gehäuse los:
Das Kabel schonmal getauscht? Ist das Netzteil noch funktionstüchtig? Funktioniert die verbaute Festplatte noch?
Kabel: Manche Kabel sind recht billig hergestellt. Die Kontakte erfüllen dann z.B. nur SATA anstelle von eSATA Spezifikationen. Mit anderen Worten: Die Stecker nutzen sich stark ab und nach "ein paar hundert" Einsteckvorgängen sind die Kontakte abgenudelt.
Netzteil: Wenn Du ein Multimeter hast, einfach mal durchmessen, ob die Ausgangsspannung zur Angabe passt. Dann "funktioniert" es noch.
Festplatte: Nur das Geräusch vom Anlaufen reicht nicht als Funktionstest. Ausbauen, direkt am PC anschließen. Wenn die Festplatte funktioniert, dann ist die schonmal nicht das Problem.
An einem anderem Rechner habe ich das Teil noch nicht ausprobiert, weil das externe Ding neuwertig ist genauso wie die Festplatte. Ich muß dazu sagen das ich nicht gerade der Checker in Computersachen bin. Wie man so ein Teil zusammenbaut das geht ja noch, nur wenn Probleme auftreten ists halt Essig. Habe mir das externe Gehäuse auch nur besorgt, weil ich die zweite Festplatte nicht im Rechner zum laufen bekommen habe. Zweite Festplatte rein und nichts ging mehr, egal an welchen Steckplatz ich sie angesteckt hatte. Rechner fuhr nicht mehr hoch. Ich dachte mit einem externen Gehäuse behebe ich das Problem, aber naja. Wenn Du mir vielleicht einen Tip geben könntest wie ich die Platte direkt im Rechner zum laufen bringe, wäre das Externe Gehäuse ja eh Geschichte!
Runterladen, auf CD-Brennen und dann den Rechner davon starten. NICHT von der Festplatte versuchen zu starten.
Wenn das Tool die Festplatte gar nicht erkennt, obwohl der SATA-Port im BIOS aktiviert ist und im "IDE-" bzw. "Kompatibilitäts-" Modus läuft, hast Du ein Problem, solltest die Festplatte aber problemlos austauschen können. Wenn sie erkannt wird, aber nicht darauf zugegriffen werden kann, dann solltest Du zumindest eine Fehlermeldung erhalten, die einen RMA-Prozess rechtfertigt. Diesen Code solltest Du unbedingt aufschreiben!
Also: 1. Western-Digital Test-CD Image (die ISO-Datei wäre optimal) Runterladen 2. Dieses Image auf eine CD Brennen 3. Die "defekte" Festplatte in den Rechner an einen SATA-Port stecken, der auch sicherlich aktiviert ist und im IDE-Modus läuft - nicht im AHCI-Modus. AHCI ist besser für Windows, wenn man die passenden Treiber geladen hat. Für solche Low-Level Tests wird aber kein Windows verwendet und keine großartigen Treiber geladen, daher IDE-Modus. 4. Von der zuvor gebrannten CD booten. (Bootreihenfolge kontrollieren!) 5. Einen erweiterten Oberflächentest (EXTENDED TEST) durchführen.
Das Ergebnis dann am besten hier schreiben.
Nachricht bearbeitet von derGhostrider am 15.06.2009 um 21:10:54
Die Festplatte ist nicht defekt. Die ist neu! Hatte eine 250GB gegen eine 500GB ausgetauscht. 250GB raus 500GB rein. Nach ca.14 Tagen ist XP abgeschmiert. Hab mit Übertaktungen rumgespielt, Prozessor und Grafikkarte. Bluescreen! Hab die 250 GB wieder rein und XP neu drauf. Auf der 500 GB sind viele Fotos und Zeugs drauf. Windows will ja immer formatieren. Ich weiß zwar nicht wie so eine Übertaktungsaktion Windows umkippen lässt aber danach ging nichts mehr. Ich glaub nicht das die Festplatte hin ist! Festplatte ist übrigens eine Seagate!
Aaaaah... Also SO ist das. Vermutlich wurde der MFT oder MBR zerschossen.
Dann heißt die Lösung vermutlich Testdisk. Damit solltest Du die Daten der Festplatte wiederherstellen können.
VORSICHT! Stell die Daten auf eine ANDERE Festplatte wieder her. Erst danach solltest Du versuchen die Partitionsdaten neu schreiben zu lassen, da ansonsten die rettbaren Daten beschädigt werden könnten.
Und zum OC: das ist nichts verwunderliches und kann IMMER passieren. Beim OC werden Bauteile außerhalb ihrer Spezifikation betrieben. RAM, CPU und FSB-Geschwindigkeiten sind unmittelbar mit dem Transport von Daten verbunden. Wenn die falschen Daten einen Fehler ungeschoben bekommen, dann werden sie eben unbrauchbar. Daran ist nichts besonders ungewöhnlich.
Ebenso, ist es nicht so ungewöhnlich, wie es scheint, daß nun bei einem Absturz die Daten auf der Festplatte leiden. Wenn Du eine Datei schreibst, dann wird dazu passend der MFT (Master File Table), eine Art Inhaltsverzeichnis der Festplatte, aktualisiert. Wenn GENAU in diesem Moment jedoch die ganze Kiste abschmiert und Müll im MFT geschrieben wird, dann kann man nicht mehr auf die Daten zugreifen - abgesehen davon, daß man besondere Tools, wie Testdisk, benutzt.
Du solltest Dir schleunigst ein Backup zulegen!
Und nebenbei: Auch nagelneue Festplatten können defekt sein. Hatte selbst eine 500GB Seagate, 7200.11, die ich nach zwei Wochen wieder eingeschickt habe, da sie defekt war. Es war nicht das Firmware-Problem.
"Neu" und "Heile" ist noch lange nicht das Gleiche.
Ich probier alles mal aus. Hab das WD-Festplattendiagnosetool schon mal runtergeladen. Testdisk kommt als zweites dran. Was rausgekommen ist liest Du dann weiter unten!
Wenn man Gerne spielt und es läuft nicht recht so wie man will, dann greift doch jeder gern zum RivaTuner und dreht am Prozessor. Ich hab aber draus gelernt! Der MBR ist aber nicht zerschossen. Den hab ich schon ein oder zweimal mit der XP CD wieder zusammengebaut. In dem Fall war er noch heile!
Besten Dank erstmal für Deine Hilfe! Muß mal schauen wie ich zurecht komm, aber nich mehr heute.
Abend!
Habe gerade mein E-Mail Postfach eingesehen. Ca. 10 Mails von Tom`s Hardware hab ich gefunden.
Ich muß auch manchmal arbeiten, und hab kaum Zeit mich um meine persönlichen Sachen zu kümmmern. Auch wenn es mal länger dauert, ich geb schon Bescheid wenn etwas klappt oder nich. Schönen Gruß an die Admins!