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Guten Tag,

da ich in baldiger Zukunft ein schönes Datengrab erzeugen will, würd ich noch vorher gern wissen, wie es sich mit der verschlüsselung eines solchen Arrays verhält. Also die Frage ist folgende: Lässt sich ein Array jenseits der 2TB-Marke nachdem es mit GPT initialisiert wurde vollständig mit TC verschlüsseln und dann wie gewohnt per Mount partition einbinden oder stößt TC da auf seine Grenzen. Am Liebsten wären mir natürlich eigene Erfahrungsberichte zu Hürden und Meisterungen bzw. Umsetzbarkeit des geplanten Vorhabens.

Ich lass mich aber auch eines Besseren belehren, wenn es für die Verschlüsselung solcher Arrays bessere/komfortablere Lösungen gibt.

Mit freundlichen Grüßen und
größten Dank im Voraus,

David.


Nachricht bearbeitet von Xyr am 13.07.2009 um 14:21:12
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Da Du offensichtlich noch nie die Doku zu TrueCrypt gelesen hast:

Zitat :

The maximum possible TrueCrypt volume size is 2^63 bytes (8,589,934,592 GB). However, due to security reasons (with respect to the 128-bit block size and the mode of operation), the maximum allowed volume size is 1 PB (1,048,576 GB).

http://www.truecrypt.org/docs/?s=v [...] cification

 

Der ist insbesondere auch mit GPT Volumen wie auch Windows Dynamischen Datenträgern kompatibel.

 

Das Lesen der TrueCrypt Doku empfiehlt sich, da man im Falle eines Fehlers ja vielleicht noch irgendwie an die Daten kommen muss. Und dazu muss man wissen, was man von einem TrueCrypt Volumen wie sichern muss. Hinzu kommt das Wissen darum was geht und was nicht. Beispielsweise soll's ja schon Leute gegeben haben, die ein existierendes Volumen in ein TrueCrypt Volumen umwandeln wollten. Die Daten waren anschließend weg (kein Wunder - hätte man Doku gelesen).

 

Dass ein TrueCrypt nicht gegen einen Bundestrojaner schützt versteht sich von selbst (da dieser ja aus dem Internet auf das bereits gemountete TrueCrypt Volumen zugreift). Ebenso, dass WMP etc. in ihrer Last-Recently-Used Liste genügend Verweise auf die Dateien im TrueCrypt Volumen speichern.


Nachricht bearbeitet von 7oby am 13.07.2009 um 14:41:23
Antworten 7oby

Zudem wunder ich mich immer, das Leute ihre privaten Rechner derartig verschlüsseln...

Bei einem USB-Stick kann ich soetwas noch gut verstehen. Mir ist nun auch einer abhanden gekommen und ich kann nur hoffen, daß er bei einem Bekannten liegt. (Die Daten auf dem Stick haben für mich einen Wert von bis zu 1500Euro. Der Stick ist mit 1GB fast wertlos.)
Ist nun nicht so, daß ich die Daten nicht anderweitig gespeichert hätte, aber es ist halt ärgerlich. Soetwas verschlüsselt man dann natürlich gerne.
Aber ein RAID? Steht der Rechner denn so, daß die Platten jeder Zeit geklaut werden können?

Ich bin einfach neugierig, für was man diesen deutlichen Einschnitt in die Leistungsfähigkeit des Systems hinnimmt.

Antworten derGhostrider

Ah danke, ich hatte in der Doku geforscht und hatte DIESEN Abschnitt noch nicht gefunden, hatte wohl aber einen Vermerk, dass GPT angeblich schon funktioniert, schon entdeckt. Jedoch kann ziemlich viel in so einer Doku stehen. Nur weil Microsoft behauptet, dass XP nun sicher und stabil ist, wird es trotzdem nie so sein. Es geht mir viel mehr darum, inwieweit dieses Unterhaben schon von Leuten duchgeführt wurde und, ob es problemlos durchführbar ist.

Auch besitze ich ein fundiertes Computerwissen, sodass ich keine Volumes überschreibe oder gar den WMP überhaupt nutze. (Wird man nicht sogar vor dem Erstellen der verschl. Partition darauf hingewiesen, dass die Daten verloren gehen?) Mir scheint du hast meine Kenntnisse falsch eingeschätzt und mich fälschlicherweise als stümperhaften Amateur identifiziert, der seine illegalen Datenmengen mit TC todessicher machen will. Jedoch geht es mir viel mehr um die Sicherung von produktiven und privaten Material auf einem im Netzwerk stehenden Server, welches nicht unbeabsichtigt an Dritte gelangen soll.

Und, dass der Bundestrojaner jemals für Privatpersonen eingesetzt wird, halte ich für äußerst fragwürdig, zumal eine Offenlegung eines solchen Falles die ganze Debatte bezüglich gläserner Mensch und STASI 2.0 nochmal erheblich aufkochen lassen würde. (Mal ganz von der Thematik abgesehen, dass alle Beweismittel, die ohne einen gültigen Durchsuchungsbefehl vor Insichtnahme der PCs angesammelt wurden, vor Gericht nur schwer standhalten würde.)

Trotzdem danke ich dir für den Hinweis auf die Doku, welche von den meisten Leuten heutzutage auch wirklich unterschätzt wird, und würde mich natürlich noch über einen Erfahrungsbericht freuen.

@ghostrider - da die Daten auf einem gb-Netzwerk verteilt werden, wird Dieses das Maß der Geschwindigkeit sein und daher nicht im Geringsten durch die Verschlüsselung eingeschränkt sein. Es geht darum abgesichert zu sein. Es ist nicht zwingend ein Ziel für Diebstähle, doch, wenn Einer jemals durchgeführt werden sollte und Produktivdaten der Firma und Sourcecodes an eigenen geldeinbringenden Projekten, die erheblichen Wert haben, wären offenbar für den Dieb ersichtlich, wäre Dies ein fataler Rückstoß im Verhältnis zum Aufwand die Festplatten in weniger als 10 Minuten mit einer Verschlüsselung zu versehen und somit abgesichert zu haben. Es geht mir gar nicht um eine kaskadierte Verschlüsselung oder andere atemberaubende Unternehmungen- Ich habe doch lediglich die Frage gestellt, ob ein großes Raid per TC verschlüsselbar ist, und inwieweit Dieses schon problemlos durchgeführt wurde. Ich hatte nicht einmal gesagt, dass es für eine Privatperson ist.

Ich kann gar nicht verstehen, dass die Leute, die verschlüsseln, ständig mit Füßen getreten werden. Ich mein, selbst wenn nichts Bedeutendes auf dem Server liegen würde, würd ich es trotzdem aufgrund der Privatssphäre und des Datenschutzes machen.

Antworten Xyr

Nunja, ich kann es halt nur nicht nachvollziehen.

Bei uns ist der Serverraum hinter mehreren verschlossenen Türen. Die letzten dieser Türen sind aus Stahl. Die vorherigen und auch die Flure Alarmgesichert und nur mit Zutrittskarten und sonstigen Hilfsmitteln zu öffnen.
Ich sehe da einfach keine Begründung etwas zu verschlüsseln.

Bei Notebooks natürlich schon viel ehr und dort gibt es auch Mitarbeiter, die viel bei Kunden sind, die gewisse Teile der Daten verschlüsselt haben.

Gegen Zugriff aus dem Netwerk schützt die Verschlüsselung GAR NICHT!
Sobald das verschlüsselte Laufwerk gemappt ist, kann man auch über das Netzwerk so darauf zugreifen, wie von dem Server selbst. Diesbezüglich gibt es also keinen Gewinn an Sicherheit.

Und wenn ein einbrecher nun wirklich scharf auf die Daten wäre anstatt auf die Hardware, dann könnte er ja auch u.U. versuchen das Admin-Kennwort der Maschine zu hacken und den Rechner normal zu booten. Damit hätte er dann doch höchstwahrscheinlich gleich das Volume gemountet, oder nicht?
Gewonnene Sicherheit = 0.

Ich kann es mir halt einfach nicht vorstellen, daß ein Einbrecher sich den weg bis zum Serverraum bahnt, dann aber nicht die teuren Server, sondern nur billige benutzte Festplatten mitgehen lässt.
Zumal er auch dann noch einen kompatiblen RAID-Controller haben müsste und, und, und.

Da wäre es viel leichter den Server einzupacken. Rack auf, Server raus, verschwinden.

Nunja, soweit meine Gedanken dazu.

Du kannst natürlich alles verschlüsseln, was Du möchtest. Das ist vollkommen Dir überlassen. Ich war einfach nur neugierig, was verschlüsselt wird und im Grunde auch, warum.

Antworten derGhostrider

Ein weiterer Punkt ist : Wie macht man das mit dem Backup.

Im Idealfall (nur große Dateien - obwohl Du ja schon geschrieben hast, dass es auch um Sourcecode geht) bekommst vielleicht so ca. 40MB/s über's Netzwerk gepumpt. Ich komm' gleich mal zu möglichen Gründen, aber sollte das Rückspielen eines Backups notwendig sein, so dauert dies über's Netzwerk

6TB : 40MB/s = 6 000 000 MB : 40 MB/s = 42 h = fast zwei volle Tage.

Man könnte die die geringere Flexibilität kleinerer Partitionen in Kauf nehmen, um vielleicht nicht einen riesen Pool mit 6TB im Fehlerfall bearbeiten zu müssen. In der Praxis sind jetzt gar nicht unbedingt die Festplatten immer Schuld an einem Ausfall. So sind mir Wurmebefälle über Nacht bekannt, die Logfiles anquellen lassen u. das gesamte Filesystem vollständig gefüllt haben. Quotas für User gab's - für wichtige Serverdienste wie Mail leider nicht. In diesem Fall musste ein Backup zurückgeschrieben werden - im Filesystem löschen war leider nicht ausreichend. Auch kann ich von Switchausfällen berichten, die Daten kompromitiert haben.

Würde also auch drüber nachdenken ob ich nicht doch mehrere Partitionen wählen würde.

Und wenn ich schon vom Thema abkomme: Würde 2x Backup anfertigen. 1x extern über's Netzwerk in rsync Manier inkrementell. So kann der ganze Server auch geklaut werden. Ein 2. Backup würd' ich lokal auf einen lokalen Datenträger anfertigen. Irgendetwas wo ich mit 100MB/s restaurieren kann, wenn's schnell gehen soll. Möglicherweise auch nicht Filebasiert, sondern Image-basiert, damit's möglichst schnell angefertigt u. restauriert werden kann.

Ich bin alles andere als paranoid - verschlüssele relativ wenig. Backup, Versionsverwaltung etc. ist für mich Komfort - nicht Ballast.

Antworten 7oby

"Gegen Zugriff aus dem Netwerk schützt die Verschlüsselung GAR NICHT! "
- kennwortgeschützte Freigabe fängt schonmal alle kleinen Fische ab. Zur Not setzte noch Rechte und legst Gruppen an, wer es überhaupt sehen und lesen kann.(dann schon große Fische) Aber recht haste, die Verschlüsselung bringt DA gar nichts, weil die Disks ja gemountet sein müssen. Da muss man dann halt anders vorbeugen.

"dann könnte er ja auch u.U. versuchen das Admin-Kennwort der Maschine zu hacken [...]"
- Mal angenommen er könnte das und das PW wäre >15 Zeichen lang, dann würd er es nicht erst beim Einbruch machen, mal davon abgesehen, dass es zu zeitaufwendig wäre. Jedoch halte ich die Fähigkeit in ein Server, der abgemeldet und mit sicherem Kennwort geschützt ist, einzudringen, für äußerst rar, wenn nicht dieses Unterfangen sogar teilweise unmöglich ist mit einigen Vorkehrungen.

"und den Rechner normal zu booten"
- Dann sollte doch die Verschlüsselung wieder anspringen fürs OS - ich befürchte nicht, dass die jemals geknackt werden könnte. Logischerweise ein anderes PW als für den Admin-account.


Ich kann natürlich deine Gedankengänge nachvollziehen und auch deine Zweifel, jedoch ist es für mich doch äquivalent, ob nun eine Verschlüsselung für das Raid besteht oder nicht. Die Geschwindigkeit ändert sich nicht großartig und die zusätzlichen Umrechnungen sind in Anbetracht der Datenmenge leicht verschmerzbar. Nur das Wissen, dass ein Dieb/Mitarbeiter ohne Rechte nicht an die Daten rankommt im Falle eines unwahrscheinlichen Diebstahls ist in Anbetracht der zu bringenden Leistung doch wohl eine Verschlüsselung binnen paar Minuten wert, oder nicht?



Außerdem - wer wirklich in ein Netzwerk eindringen will - der schafft es auch. Es ist lediglich eine Frage der Zeit - je nachdem wieviele Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden. Doch Angst vor solchen Angriffen habe ich nicht, daher reicht ne normale Verschlüsselung der Daten und ne kennwortgeschütze Freigabe vollständig aus.

Antworten Xyr

Je nach OS gibt es Anleitungen, wie man innerhalb von MINUTEN das Admin-Kennwort komplett umgeht. Spätestens sobald man physischen Zugriff auf den Server hat (Also der einzige Grund für Verschlüsselung: Diebstahl des ganzen Servers) ist das schnell gemacht.


Du willst also etwas in einem Unternehmen einrichten, was nach einem Systemstart nicht automatisch verfügbar ist und zwangsweise eine Interaktion vom Admin erfordert?
Interessant... Dann habt ihr wohl nicht viele Server, denn sonst würdest Du von solch einem Aufwand absehen.
Wenn bei unseren rund 150 Servern jeder x-te erst manuelle Passworteingaben erfordern würde, damit er benutzbar ist, wäre der Aufwand enorm. Es ist so schon schwierig genug sicherzustellen, daß die Server bei einem erzwungenem Neustart alle fehlerfrei wieder verfügbar sind.
... allerdings käme man bei uns auch nicht weit. Wer die Alarmanlage auslöst, wird es m.E. nicht schaffen vor Eintreffen des Sicherheitsdienstes Server aus den verschlossenen Schränken zu bauen und damit das Gebäude zu verlassen. Die sind echt flott und gar nicht erfreut, wenn jemand nach dem scharfschalten der Alarmanlage die falsche Tür öffnet.

Solange ihr keine Rüstungstechnik entwickelt, halte ich es auch für höchst bedenklich, daß jemand für Source-Code das Risiko eingeht Server zu stehlen. Dann doch ehr ein Angriff über das Netzwerk. Das ist wesentlich unauffälliger und gefahrloser.

Aber wie bereits gesagt: Du darfst natürlich gerne alles verschlüsseln, was Du auch immer willst. Ich persönlich sehe darin nur kein Sicherheitsfeature, wenn der Server in einem verschlossenen und durch Alarmanlage gesicherten Serverraum steht. (Alarmanlage: Es reicht auch schon, wenn der Zugang zum Gebäude alarmgesichert ist und der Serverraum in diesem Gebäude liegt und verschlossen ist.)
So ist halt meine Sicht der Dinge.

Antworten derGhostrider

derGhostrider schrieb :

Spätestens sobald man physischen Zugriff auf den Server hat (Also der einzige Grund für Verschlüsselung: Diebstahl des ganzen Servers) ist das schnell gemacht.

So ist es. Man braucht in dem Fall das Passwort auch nicht zu knacken, sondern es wird schlicht neu gesetzt.

 

Wie schnell das geht hängt im Wesentlichen von der POST Dauer Deines BIOS ab u. wie lange er braucht um von CD zu booten (letzteres üblicherweise 5 sekunden - kein Vergleich zu BartPE, Knoppix etc.). Auf der UltimateBootCD:
http://www.ultimatebootcd.com/
Ist das Programm Offline HT pw & registry editor schon drauf:
http://home.eunet.no/~pnordahl/ntpasswd/bootdisk.html

 

Win Server 2003/2008, Vista lässt sich damit in Sekunden Bruchteilen das Admin Passwort zurücksetzen.

 

P.S.: Was hast jetzt gemacht? Wie sieht's aus?

Nachricht zitiert 1 mal
Nachricht bearbeitet von 7oby am 17.07.2009 um 10:37:59
Antworten 7oby

7oby schrieb :

So ist es. Man braucht in dem Fall das Passwort auch nicht zu knacken, sondern es wird schlicht neu gesetzt.


Das meinte ich mit "Admin-Kennwort komplett umgehen".

Daß das überhaupt so einfach geht, finde ich irgendwie recht erschreckend.

Antworten derGhostrider

Lol - also wer Truecrypt einsetzt und dann das Volume automatisch mounten lässt (am besten per batch-datei mit Passwort im Klartext), dem ist nicht mehr zu helfen.

BTW: Das Windows-Admin Passwort kannst du nur neu setzen wenn die Systemplatte unverschlüsselt ist. Weswegen vor allem auf Firmenlaptops ja die Platten vollverschlüsselt werden, und ohne Pass/USB-Key/Fingerprint/PKI-Smartcard/whatever erstmal gar nicht hoch fahren... An diese Platten kommst du auch mit o.g. Tools nicht ans Adminkonto.

Antworten jo-82

@Jo-82:
Das macht man bei Notebooks dann aber eigentlich nicht mit TrueCrypt.
Außerdem war eigentlich nicht von einer OS-Partition die Rede.


Nachricht bearbeitet von derGhostrider am 17.07.2009 um 15:52:17
Antworten derGhostrider

jo-82 schrieb :

Weswegen vor allem auf Firmenlaptops ja die Platten vollverschlüsselt werden, und ohne Pass/USB-Key/Fingerprint/PKI-Smartcard/whatever erstmal gar nicht hoch fahren...

Wenn man über Sicherheit redet, dann überlegt man sich welches Risiko man absichern möchte. Wenn dies Diebstahl sein soll, der bei Notebooks zahlenmäßig den größten Anteil ausmacht, dann genügt selbst TrueCrypt. Ansonsten verwendet man im Businessbereich - und die meintest Du sicherlich - vor allem Lösungen anderer Anbieter.

 

Von dem 6TB GPT Volumen kann er eh nicht booten. Aber nur um das Ganze mal noch etwas weiter zu denken:

 
jo-82 schrieb :

An diese Platten kommst du auch mit o.g. Tools nicht ans Adminkonto.

Wenn er die Systemplatte auch mit Truecrypt verschlüsselt, so ist gerade die Pre-Boot Authentifizierung dessen größtes Einfallstor:
http://stefan.ploing.de/2008-02-07 [...] ojaner-ist

 

Ich breche 2x ein:
. Beim 1. Mal habe ich Boot-CD A dabei, sie tauscht den TrueCrypt Bootloader gegen einen kompromitierten, der mir das Passwort mitloggt.
. Beim 2. Mal einige Tage später nehme ich die Platten mit nachdem ich mich vor Ort mit Boot-CD B überzeugt habe, dass das mitgeloggte Passwort stimmt.

 

Dem Threadersteller ging es aber weniger um solche Möglichkeiten. Er wollte seine Platten verschlüsseln u. kann das auch tun.


Nachricht bearbeitet von 7oby am 17.07.2009 um 23:34:26
Antworten 7oby

@jo-82

Die Disks werden weder automatisch gemountet - noch per Batchdatei oder mit Passwort als Klartext; aber du hast schon Recht, dass solchen Leuten nicht mehr zu helfen ist.

2. Der Trojaner verlangt, dass man vor Ort eine CD einlegt und den Bootloader manipuliert, sodass man das PW mitloggen kann. Mal ganz davon abgesehen, dass das nicht ohne weiteres möglich ist, wird ihm das recht herzlich wenig bringen, wenn er nur das OS ohne jegliche sensiblen Daten geöffnet hat, denn an die kommt er auch nicht dran, Deswegen kapselt man ja auch OS ^_°
Bzw. man versucht erst gar nicht von nem GPT Laufwerk zu booten, was eh schon äußerst umständlich ist.

Es geht ja auch nicht um Einsetzbarkeit in Unternehmen, sondern das Ding wird ja im privaten Umfeld aufgebaut. Zwar sind da wichtige Daten drauf, aber auf die kann man sich nicht ohne einzubrechen Zugang verschaffen - und selbst dann sollte es meines Erachtens quasi unmöglich sein an die Daten zu kommen.

Bezüglich dem Neusetzen des Admin-Passworts- Im Laufenden Betrieb springt ja keine CD an und beim Neustart sollte das OS dann ja wieder verschlüsseln, also die Methode wäre schon relativ sicher.- Aber war trotzdem ne sehr interessante Info, also, dass das SO leicht geht, hätte ich auch nicht gedacht ;)

Ich warte jetzt noch Darauf, dass die Festplattenpreise im 2TB-Segment ein bisschen sinken, immerhin hat sich da auch schon Einiges getan. Dann muss ich nochmal abwägen, ob ich nur einen Teil verschlüssele oder wirklich alles. Ich denke ich werd es mal ausprobieren und die Daten alle auf Backup halten. Sprich, wenn was schief geht kann ichs noch anders ansetzen.

P.S: Hat denn jemand schon die Technik vom Win 7 ausprobiert damit zu verschlüsseln? Ich überlege grad wie das hieß - bitlocker?

Antworten Xyr

Xyr schrieb :

P.S: Hat denn jemand schon die Technik vom Win 7 ausprobiert damit zu verschlüsseln? Ich überlege grad wie das hieß - bitlocker?

Bei Bitlocker war das Problem, dass man da mit 'nem USB-Stick ohne TPM Modul operieren musste:
http://www.drwindows.de/vista-sich [...] enden.html

 

Aber auch mit TPM Modul nicht so genial: Die Dinger sind manchmal auf's Mainboard gelötet. Wenn das Board abraucht, sind Deine Daten ebenfalls weg. Deshalb braucht man dann ein Backup seiner 6TB Daten.

 

Ich bin dann mal raus aus dem Thread. Zum einen weil's mir zu wirr ist:

Xyr schrieb :

Ich hatte nicht einmal gesagt, dass es für eine Privatperson ist.
[...]
Es geht ja auch nicht um Einsetzbarkeit in Unternehmen, sondern das Ding wird ja im privaten Umfeld aufgebaut.

 

Zum anderen, weil ich dem Risiko aus dem Weg gehen möchte, dass mir jemand Beihilfe zu einem Vergehen vorwirft. Das meine ich jetzt auch ausdrücklich unabhängig on "Xyr". Gibt ja neuerdings den Hackerparagraphen u. da darf man längst nicht mehr alles so schreiben, was man weiß.


Nachricht bearbeitet von 7oby am 24.07.2009 um 16:17:19
Antworten 7oby

Bin auch schon ausgestiegen, da mir das "es ist nicht privat" <-> "es ist privat" quer ging. Wollte nur noch lesen, was andere (vor allem 7Oby) zu sagen haben.

Also: Ohne mich. Viel Spaß mit Deinem Vorhaben.

Antworten derGhostrider

Hallo an alle Supergehirne,

ich bin haupsächlicht passiver Leser, mal zu diesem und jenem Thema und nach EUREN Maßstäben warscheinlich als Dau zu bezeichenen! Aber ich liebe es an Rechner zu schrauben und Software auzuprobieren, so wie andere Modellflugzeuge bauen oder Angeln...

Ich habe in letzter Zeit auch viel über Truecrypt gelesen, und brauchen tu´ ich auch nicht wirklich. Aber ich wills mal ausprobieren, nur so... zum Spass. Und wenns mein System nicht merklich bremst, was solls, ich lasses drauf.

Aber warum überhaupt sein System schützen, wenn eh nichts wichtiges drauf ist??Vor einigen Jahren haben alle Experten sich die Haare gerauft, wenn man sein Windows nicht mit Passwort geschützt hat. Auch Heute werden wir Dau´s immer mehr mit dem Aufruf befeuert doch unsere Daten zu schützen. Und da verhält es sich doch wie mit einer Privatwohnung. Auch wenn mann nix von großen Wert in der Wohnung hätte , schließt man seine Tür ab und verschließt alle Fenster, man will ja nicht, das jeder deine Sockenschublade durchwühlt. (is nur ne Metapha, bitte nicht zerbröseln und unsinnig gegenargumentieren, man hätte ja seeeehr teure Socken... etc.). Wie dem auch sei, heute ist es im Allgemeinen so, das man sich den bestmöglichen Schutz gönnt, den man sich leisten kann, in finazieller Hinsich als auch bei der Leistung....
Nun ist da jemand, ob Privat oder nicht, der eine einfache Frage gestellt hat. Da wird sich wichtig getan , aufgespielt, zurechtgewiesen und letztendlich das alles als höchst dubios und möglicherweise kriminell in Frage gestellt. Könnt ihr nicht einfach ein bruchteil eures hochgeschätzten (und das meine ich Ernst!) Fachwissen preisgeben und sagen: Ja, dass geht, geht nur gedingt weil so und so, oder einfach Nö, vergiss es etc. Damit macht ihr euch bestimmt nicht strafbar ;)

Im Ernst, es ist schwierig euch zu folgen, wenn man selbst auf der Suche nach Hilfe in ein Forum Gerät, wo jede eine Frage in ein Warum und Weßhalb und Wofür eigentlich usw zerlegt wird.

Es wäre also ganz im Sinne der Wissensverbreitung wenn die Herren Administratoren von Ihren hohen Roß herabsteigen und einfach mal auf Augenhöhe antworten würden.

"Nicht mit Hochmut, sonder mit Heldentaten erntet man Respekt und Ehre" weiß nicht mehr wer´s gesagt hat ...

MfG EchoeZ

Antworten echoez

@echoez:
Das Problem ist nicht, wofür er es benötigt, sondern daß er sich selbst widersprochen hat und uns hier wild an der Nase herumführt(e).
Hätte er gleich am Anfang gesagt: "Ist zwar privat, ich möchte halt gerne die Daten verschlüsseln - man weiß ja nie, wer einbricht!"
Dann wäre es etwas ganz anderes gewesen.
Anstelle dessen hat er bestritten, daß es für eine private Verwendung wäre, nur um dann weiter unten zu sagen, daß es doch privat wäre.

Das Ziel der Argumentation war nicht ihm zu sagen, was er machen soll, sondern zu erfahren, warum er es machen möchte; also auch, ob er sich das genau überlegt hat, was und warum er es macht.
Wer sich dann so krampfhaft verteidigt und um den heißen Brei herumredet, scheint keinen durchdachten Plan zu haben, was und warum er es macht. Unterstelle uns hier nicht, daß wie die arroganten Admins wären, nur weil wir dieses Vorhaben hinterfragen und durchaus auch in Frage stellen.

Es gibt nunmal sehr viele, die sich ein Leid dadurch zufügen, daß sie etwas mit aller Gewalt umsetzen wollen, was für sie nur Nachteile bringt. "Hab ich gehört, will ich auch." Siehe z.B. RAID mit onboard-Controllern (das Forum ist voll von Usern, die ihre Daten verlieren!)
Teilweise wollen die Leute auch etwas ganz anderes, als das, was sie fordern. Hier gab es auch schon Leute, die ihre Daten "sicherer" haben wollten und dann RAID-0 verwendet haben. "RAID ist doch sicher!" - eben nicht. Oder auch ein RAID anstelle eines Backups: Fataler Fehler!
Daher mußt Du nicht denken, daß die Beiträge hier alle nur arrogant von oben herab gemeint wären. Ehr im Gegenteil: Aus Neugierde, wollte ich wissen wofür, da man soetwas immer mal wieder liest. Ist es so schwer zu sagen, daß man es privat machen möchte? Warum muß man erst so tun, als wenn es ein produktiv genutzer Server wäre, dann aber, wenn dargelegt wird, wie wenig Sinn es in einem professionellen (Server-)Umfeld ergibt, wieder umschwenkt zum privaten Einsatz?

Da darf man sich doch wohl berechtigt fragen, ob derjenige überhaupt Interesse daran hat das zu erfahren, was er gefragt hat.

7Oby meinte mit seinem Beitrag vermutlich nicht, daß der Ursprungsposter etwas illegales machen würde, sondern daß vom ihm gegebene detailierte Erläuterungen zur Umgehung von Verschlüsselungsmöglichkeiten rechtlich problematisch sein könnten. Es ist nunmal verboten Anleitungen/Werkzeuge bereitzustellen, um "Sicherheitsmechanismen" auszuhebeln.

Mein Beitrag war eindeutig: Ich lasse mich hier nicht zum Spaß anderer an der Nase herumführen. Entweder weiß er, wofür und wie er es einsetzen möchte, oder eben nicht. In beiden Fällen kann man dazu stehen und niemand hätte ihm den Kopf abgerissen, wenn er gesagt hätte, daß er es aus Neugierde (oder welchem Grund auch immer) ausprobieren möchte.
Belügen lassen muß man sich aber wirklich nicht.

Und daher finde ich prinzipiell auch nicht so stark, daß Du für ihn hier einspringst und uns etwas vorwirfst.
Ich wollte nur die Begründung erfahren, die die Verwendung rechtfertigt - davon gibt es mehr als genügend. Genannt wurde von den vielen Möglichkeiten keine.

Und selbst ein: "Ist mir alles bekannt, es soll trotzdem so gemacht werden." Hätte auch weiterführend sein können für eine gesunde Diskussion.

Antworten derGhostrider

Ich hab die Sache halt so gewsehen: Er hat ja garnicht erst gesagt warum und weßhalb, und ich hatte den Eindruck, daß er auch nur mal "rumprobieren" will. Und da kamen Antworten, was ich nur zu gut kenne. Ich hab da nen guten Freund den ich seit Ewigkeiten kenne. Wenn ich irgendwas neues ausprobiere, was auch nur entfernt mit RAID ,Server, Netzwerk etc. zu tun hat, ist Er miene 1. persönliche Anlaufstelle. (anm. tach Nobbi ;)
Ein Beispiel: Ich möchte mir in nächster Zeit nen Heimserver einrichten. Ihr würdet euch ebenfalls die Haare raufen, wenn ich erzähle, was da alles reinkommt, bzw. welche Komponenten ich verwenden will (Vielleicht führe ich#s unten noch auf ;)). Es gibt da einige Punkte wo unsere Ansichten, eben auch das "wofür", weit ausaneinderliegen.
Er vergleicht dann zu gerne alles mit seinem Arbeitsplatz (Admin in mehreren Krankenhäuser, gigantische Datenmengen), wo NATÜRLICH alles besser, teurer,schneller, aufwändiger,größer und auch LAUTER ist.
Und nur um Ihn zu flachsen, überspitze ich alles ein bischen :sol:
Da komm ich auf Xyr zurück, und ich kann mich natürlich auch täuschen. Er wollte vielleicht auch nur den Aufwand "nur so" ums mal "auszuprobieren" oder die Privatvideos mit seinem Weibchen bestmöglich vor allerlei möglichen Zugriffen zu schützen. Und um nicht als dumm dazustehen(was ich ja auch kenne) wollte er die Sache als etwas seeehr wichtiges darstellen, was damit sein großer Fehler war und er diese Diskussion gestartet hat. Da gabs dann kein zurück mehr. Als die Sache zu groß wurde hat er wieder umgeschwenkt und gemeint es wär Privat. Naja, genaugenommen müßter er ja selbst stellung beziehen, aber wie gesagt, es kam mir alles so bekannt vor.

Trotz alledem möchte ich mich an dieser Stelle bei allen aktiv Wirkenden, auch natürlich Dir Ghostrider, für eure Hilfestellungen und Lösungen danken, die Ihr hier den Leuten bietet bedanken.

Ich werde mich bezüglich meines Homeserver-Vorhabens gerne meine Fragen an euch richten, und hoffe auch auch kräftige Unterstützung.
MfG EchoeZ


Antworten echoez
Tom's Hardware > Foren > Festplatten, RAID, Datensicherung, Backup, Datenrettung > RAID & Backup: einrichten und konfigurieren > Truecrypt mit Raid 6 >2TB
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