Lynnfield am 6. 9. 2009, sechs Clarkdale Anfang 2010
21. Juli 2009, 10:47 Uhr
Nachdem zuletzt bereits ein Datum in der zweiten Septemberwoche als Gerücht im Umlauf war, gibt es jetzt einen mehrfach bestätigten Termin für den „Lynnfield“. Demnach soll es am Sonntag, den 6. September 2009, so weit sein. Weiterhin gibt es Informationen zu sechs 32-nm-Prozessoren und deren Preisen Anfang 2010.
Ohne Messen oder sonstige Veranstaltungen in der Welt ist der Sonntag der klassische Starttermin von Intel für neue Prozessoren (und deren Preissenkungen), so dass dieser 6. September als nahezu gesichert angesehen werden darf. Wie bereits mehrfach ausgeführt, werden drei neue Prozessoren auf Basis der Nehalem-Architektur unter den Namen Core i7 870, Core i7 860 und Core i5 750 zu Preisen von 562, 284 und 196 US-Dollar an den Start gehen. Insbesondere der Preis des kleinsten Modells ist im europäischen Raum mit 177 Euro bereits leicht unterboten worden.
Neuigkeiten gibt es jedoch auch zu den Flaggschiffen im Desktop-Segment, die von Intel nicht vergessen werden. Der Core i7 960 als schnellster Ableger der Bloomfield-Prozessoren mit nicht frei wählbarem Multiplikator hat ein festes Datum sowie Preis bekommen. Ab dem 18. Oktober 2009 soll er für den Preis von 562 US-Dollar, den jetzt sowohl der Core i7 940 und 950 inne haben, verfügbar werden. Die Unterschiede zum Core i7 965 XE werden lediglich im von 6,4 auf 4,8 GT/s verringerten QPI-Takt und dem eben festen Multiplikator liegen. Der Core i7 950 wird zu Beginn des Jahres 2010 sicherlich bald das Schicksal des Core i7 940 teilen, dessen Einstellung bereits seit längerer Zeit anberaumt ist und folglich zum September aus den Preislisten von Intel verschwindet. Nachschub für den High-End-Bereich auf Basis des Sockel LGA1366 wird es dann erst 2010 geben, unter anderem in Form des in 32 nm gefertigten „Gulftown“ mit sechs Prozessorkernen, der wahrscheinlich jedoch nur als 1.000 Euro teure Extreme Edition auf den Markt kommen wird.
Weiterhin gibt es Neuigkeiten zu den stromsparenden Lynnfield-Prozessoren Core i7 860s und Core i5 750s, die Anfang 2010 erscheinen sollen. Diese sollen zwar mit leicht geringerem Takt als die fast identisch bezeichneten herkömmlichen Lynnfield-Prozessoren antreten, jedoch wird der Turbo-Modus beide Modelle höher takten lassen als jeder Desktop-Prozessor zuvor. Hier bedient sich Intel wohl dem Prozedere der Notebook-Prozessoren, die den bisher effektivsten Turbo-Modus bekommen werden. Während die normalen Lynnfield einen Kern mit einem Plus von 666 MHz takten können, werden die stromsparenderen Versionen diverse Anwendungen für nur einen Prozessorkern mit einem Plus von 933 respektive 800 MHz honorieren. Getoppt wird dies nur noch vom Clarksfield – der mobilen Variante des Core i7 – der einzelne Kerne um bis zu 1.200 MHz innerhalb seiner TDP-Grenzen übertaktet.
Ausführliche Intel-Roadmap von PC Watch
Auch zum Clarkdale, Intels ersten 32-nm-Prozessor auf Basis der optimierten Nehalem-Architektur, die den Codenamen „Westmere“ trägt, gibt es sehr viele Informationen. Bekanntlich wird er zu Beginn des neuen Jahres antreten, erste Preise sind bereits seit Wochen, ausführlichere Spezifikationen hingegen erst seit einigen Tagen, bekannt. Nachdem zuletzt ein 4 GHz schnelles Modell bei einer Spannung von lediglich 0,83 Volt gesichtet wurde, kochen die Spekulationen über. Wir haben die bekannte und sehr ausführliche Roadmap von PC Watch mit den neuesten Informationen seitens PCWorld.fr, HKEPC und weiteren Quellen abgeglichen und die bereits bekannte Tabelle aktualisiert und komplettiert.
Dies betrifft als sehr wichtigen Punkt auch die Preise, wobei es dort die typischen Überlappungen gibt, die man von Intel bereits seit Jahren kennt. Demnach kostet das schnellste Modell einer bestimmten Familie mehr als das langsamste der nächst höheren Gattung. Im genauen Fall ist dies unter anderem beim Core i7 860 mit 2,80 GHz zu sehen, dessen Preis von 284 US-Dollar wohl auch vom Anfang 2010 schnellsten Dual-Core-Modell mit 3,46 GHz auf Basis des Clarkdale eingenommen werden wird. Danach geht es auch bei den Clarkdale die typischen Preis-Schritte nach unten, so dass sich das „Erraten“ der Preise – mit ein wenig Hilfe – äußerst leicht gestaltet. Betrachtet man zudem die Preisgestaltung der auf Basis des Nehalem vorgestellten Prozessoren zu den Penryn-Vorgängern, zeigt sich, dass alle neuen Prozessoren im Schnitt etwa 10-20 US-Dollar mehr kosten. Die sieht man unter anderem beim Q9550 für 266 US-Dollar sehr gut, während die Nachfolger 284 US-Dollar kosten. Eine Etage tiefer gibt es einen Q8400 für 183 US-Dollar, die neuen Modelle werden 196 US-Dollar kosten. Dies bedeutet auch für alle Clarkdale-Prozessoren, unter anderem als Nachfolger der Core 2 Duo E7000/E8000, die je nach Modell 113, 133, 166 und 183 US-Dollar kosten, geplant, dass sich die neuen Prozessoren nahe am Vorgängerpreis orientieren, im Schnitt aber wohl eben jene besagten 10-20 US-Dollar mehr kosten. Das Ende der Preisspirale nach unten bildet der Nachfolger der aktuellen Pentium E, die maximal 84 US-Dollar kosten. Hier wird der Sprung im Preis nicht so stark ausfallen, 87 US-Dollar sind für den kleinsten 32-nm-Prozessor, der weiter als Pentium laufen wird, bereits seit Monaten im Gespräch. Bis zum Jahre 2010 kann sich dies aber noch ändern, zumal alle Informationen nicht offiziell von Intel stammen.
Quelle Computer Base
Nachricht bearbeitet von FormatC am 21.07.2009 um 21:21:59
Der Titel dieses Themas wurde editiert durch FormatC
------------------------------Wenn das einzige Werkzeug, das du hast, ein Hammer ist, dann neigst du dazu, jedes Problem für einen Nagel zu halten.
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Antworten FormatC
Stabile 3,73 GHz mit einem Q9400 sind zB schonmal fein. Luftgekühlt. Nicht ich, aber in nem Test bei Au-ja. Du müßtest natürlich mal definieren, was für dich ein Hitzeproblem wäre. Tagsüber in einer Saharaoase wirds knifflig
Ist nicht schlecht, und wenn man die Behauptung (schreib mal behauptung da ichs nicht bessr weiss) dass Intel mehr aus jedem Mhz rausholt ist das besser als Amd oder iire ich mich da?
------------------------------Jedes Ende ist der Anfang des nächsten Endes
Antworten stex
Also alltagstauglich gehen bei (fast) jedem Intel der Core 2 45 nm Reihe FSB von 333 auf 400.. vcore muss hierzu teilweise leicht erhöht werden.
Temperaturen sind somit ca 5 Grad über dem Normalniveau sofern man Luftkühler verwendet.
Das kann also zwischen 35 und 55 Grad liegen, je nach Kühler ^^.
Die 3,73 GHz sind schon eher das maximum des Q9400.
Mein E5200 geht auch bis 4 GHz, aber total unvernünftig. Der E8600 geht auch irgendwo um die 5 rum.. alles mit Vcore die das Gegenteil von Alltag bedeutet.
Realistischer sind da eher Werte 2-300 MHz darunter und schon gehts besser .
Ein Hitzeproblem kommt (außer bei Boliden wie dem E8600 ab 4,5 GHz und Vcore um die 1,5V rum) normalerweise erst sehr spät.. bei den meisten kleineren CPUs würde ich auch mal behaupten, dass 90% nicht mehr weitergehen noch bevor Temperaturtechnisch Limit wäre.
Nachricht bearbeitet von Levi88 am 21.07.2009 um 22:34:45
Nee, das stimmt schon mit der Effizienz. Würde man einen korrekten Test zB des P2 X4 955 BE gegen den Q9550 machen, d.h. beide bei identischen GHzwerten, würde der 955 kein Land sehen, ob nun bei 3,2 GHZ, übertaktet auf 3,6 GHz (mehr schaffen die ja kaum. Black Edition LOL) oder untertaktet auf die 2,83, die der Q9550 von hause aus hat. Und schon gar nicht, wenn man den Q9550 auf ein DDR3-Board schnallt. Mach nur keiner, leider. Wär auch blöd, weil man sonst ja die neuen AMDs nicht hätte hochjubeln können.
Es stimmt schon aber AMD ist erstmal froh, dass sie irgendwelche Prozessoren haben die endlich mal die Core2Duo Serie von Intel schlägt da muss man jetzt nicht versuchen auch noch gleich deie Quads oder gar die CoreI7 anzugreifen
Mit DDR 3 1333 kann ich mir das auch nicht so wirklich optimal vorstellen. Der Core 2 kann mit DDR3 nichts anfangen, und der Takt ist mit 166 MHz nicht so wirklich der Burner. Die haetten da noch mal zusaetzlich einen Core 2 mit DDR2 1066 reinehmen sollen.
Nunja da mag der Q9550 schneller sein. Aber das spielt für geschätze 80% der Anwender keine Rolle. Da zählt nur was die CPU im "Auslieferungszustand" leistet.
Das ist richtig, ABER: in jedem dieser CPU-Tests wird selbige übertaktet. Also hat man Werte für einen stabilen Betrieb, meinetwegen die (lächerlichen) 3,7 GHz bei dem von dir verlinkten Artikel, die ja durch ein Klick aufs Kreuzchen (Alle Tests bla) auch sichtbar werden:
http://www.computerbase.de/artikel [...] ition/31/#
Es wäre somit ein Klacks für Computerbase gewesen, diese oder die Werte aus dem ersten Test des normalen Q9550 zu nehmen und als Vergleichswerte zu zeigen. Vielleicht kommen die einfach nicht drauf, was weiß ich.
Um wirklich aussagekräftige Ergebnisse zu bekommen?
Naja, AMD-Fanboys...
Die Vergleichbarkeit ist doch gegeben.
Wenn man sich beim CB das Performancerating anscahut sind beide fast auf einer Ebene.
Wenn ich mir die Preise anschaue, dann kostet der Phenom II knapp 20€ weniger.
Ob der dann 300 MHz schneller getaktet ist oder nicht ist doch dann absolut uninteressant...
Btw: Wieviele Leute übertakten denn ihre Rechner? Mehr als 1-2% werden es wohl nicht sein....
Es ist bemerkenswert das die unteren Ci7 und Ci5 Modelle alle mit 1333 MHZ betrieben werden. Der 920 läuft mit 1060. D.h. Die unteren Modelle werden sich nicht gut übertakten lassen . M.E. Was meint ihr ?