300 GByte Platten für VMWare Storage - 2,5 oder 3,5 Zoll?

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Hallo,

wir planen Storage-Systeme für eine VM-Umgebung und ich möchte gerne wissen, wie sich die Geschwindigkeiten einer 300GB 3,5 Zoll 15k SAS zu einer 2,5 Zoll 10k SAS verhalten.

Desweiteren wüsste ich gerne in wie weit sich eine Cache-Speicher Aufrüstung eines LSI MegaRaid 5/6 SAS 1078 von 512 MB auf 1024 MB lohnt.

Wer hat hier Erfahrung? Für Tips wäre ich Dankbar.

Gruß daffy


Nachricht bearbeitet von Trinity888 am 19.08.2009 um 18:25:46
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Also, da Netapp nur 15K-3,5"-Hds einsetzt, würde ich sagen, dass die Leistungsmäßig noch überlegen sind. Allein die schnellere Drehzahl verkürzt die Zugriffszeiten doch noch enorm. Und die größeren Scheiben sollten auch für höhere Datenübertragungsraten gut sein. Allerdings war es früher mal so, dass in 3,5"-SCSI-Platten in wirklich 2,5"-Scheiben drin waren, um die Beschleunigung zu erhöhen, wie das heute ist weiß ich nicht ?

Also 3,5 -15K sind die bessere Wahl, die gibt es doch inzwischen auch bis 600 GB oder ?

Wichtig ist natürlich auch die Anbindung des Storages (iSCSI, FC), sonst verschenkst Du die Leistung, die Du durch die Platten gewinnen willst : Eine gute Implemetnierung des Protokolls beim Storage ist wichtig, also kein Billigteil nehmen

Cacheaufrüstung des Controllers bringt wahrscheinlich wenig, wenn schon, dann darauf achten, dass der Cache Batterieabgessichert ist, sonst ist ausschalten nämlich besser.

Gruß

Martin

Antworten puri

Die 15k Platte wird in dem Fall schneller sein. Da das VMware Dateisystem sehr große Blöcke hat (1 bis 8 MB) ist die Zugriffszeit nicht ganz so wichtig wie die sequenzielle Leistung. Außerdem sind die großen Platten vom Preis/Platzverhältniss günstiger und Platz kann man nie genug haben wenn man erst mal VMs am Fließband produzieren kann^^

Antworten masamune

masamune schrieb :

Da das VMware Dateisystem sehr große Blöcke hat (1 bis 8 MB) ist die Zugriffszeit nicht ganz so wichtig wie die sequenzielle Leistung.

Und woher weiß VMWare welche Zugriffe der Gast durchführt? Wenn der Gast sein Windows bootet oder sonstwas, dann geht's auf dem Host auch nur hin und her mit den Zugriffen. Da ist die Blockgröße dann egal.

Weitere beschleunigende Faktoren:

. viiiiiieeeeel RAM. Ermöglicht den Gästen mehr RAM zu geben und falls das Gast-OS nicht auf eigener Platte, sondern als File: Ermöglicht das Caches des Files vom Host OS aus.

. jedem Gast eine Platte oder RAID-1/10 fahren

. SSD

Antworten 7oby

Muss es nicht. Wenn der Gast einen 4k Block lesen will liest VMware (nur der ESX wohlgemerkt) logischerweise den kompletten VMFS Block.

Antworten masamune
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