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Infos zu Arbeitsspeicher - bitte schließen dient nur dem Leitfaden

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667, 800 oder 900/1066
800er tut es in den meisten Fällen. 1066er lohnt sich eigentlich nur bei höheren Übertaktungen, wenn einem (vor allem bei hohem FSB-Takt jenseits der 400 MHz) die sinnvollen Teiler ausgehen. Oder wenn das Board eine spezielle Speicherverwaltungstechnologie benutzt wie z.B. Asus mit MemSpeed. Dann kann die ganze Speicherteilerei durch den User entfallen. 533er ist eigentlich nur noch für FSB 533 interessant, 667er kann auf Grund des geraden Teilers für CPUs mit FSB 1333 durchaus noch einsetzen. Bei CPUs mit Taktfrequenzen unterhalb 2,6 GHz reicht das locker.

CL4 oder CL5
... nehmen sich fast nichts, man wird es bis auf wenige Fälle bei schnellen CPUs ausser in Benchmarks nicht messen können. Oftmals garantiert eine sinnvollerer Teiler mehr

Speed. So bringt z.B. bei 3,2 GHz stinknormaler 800er CL5 bei einem FSB-Takt von 400 MHz (x8) fast 7% mehr Durchsatz als CL4 bei 333 (x9). Meß- und fühlbar. Der 880er CL5 bringt bei einem FSB-Takt mit Teiler 2,4 mehr, als 667er CL4 mit einem geraden Teiler von 2. Und 830 MHz schaft fast jeder Riegel ohne übervolten, so dass auch ein Teiler von 2,5 beim
800er möglich wäre.

Ranks
Hier geht es um die Speicheranbindung. Module werden i.A. single- oder double-ranked vertrieben. Also mit der Anbindung von 1 oder 2 Ranks pro Riegel. Wobei letzteres überwiegt.

Die meisten Desktopmainboards können nur 8 Ranks verwalten. Steckt man also 4 x 1 Modul double-ranked 800er RAM, ist die Verwaltung komplett ausgelastet. Allerdings schaffen viele Chipsatze bei höheren Taktraten (>800 MHz) nur noch die stabile Verwaltung von 6 Ranks, da ansonsten Inteferenzen entstehen. Daher auch die vielen Probleme bei 4 x 1 GHz
mit Übertakter-RAM (bzw. 1066er). Also lieber 2 x 2 GB als 4 x 1 GB CL4 bzw. 900/1066 stecken.

Spannungen
Der Standard für normale 800er Module liegt bei 1,7/1,8 Volt. Spezieller OC-RAM und billigere 2 GB-Module verlangen oft 2 Volt und mehr! Wenn man dies nicht beachtet und nicht dementsprechend im BIOS einstellt, wird man über den Bootvorgang kaum drüber raus kommen. Eine Installation der Betriebssysteme und ein stabiler Betrieb sind quasi unmöglich.

Also immer erst informieren, mit welcher Spannung der RAM zu betreiben ist.

Billig-RAM
...muss nicht schlecht sein. MDT und A-Data liefern ansprechende Module, die im Normalfall reichen. Was auf der einen Seite untauglich zum Extremübertakten ist, erweist sich vor allem für Neueinsteiger als einfach zu beherrschende Technik. Spannung, Timings, Teiler - alles wie bekannt und gehabt.

Fazit
Deswegen plant und steckt man sich zunächst erst mal die Ziele und gewünschten Taktraten ab und kauft danach passend den RAM! Außerdem vergewissert man sich auf der Homepage des Herstellers, welcher RAM in welcher Stückzahl(!) kompatibel ist (siehe Ranks). Legt weniger Wert auf bunte Kühlkörper und trendige Bezeichnungen, sondern mehr auf technische Daten und die Speicheranbindung. Einfach nur kaufen und reinstecken geht oft genug schief.[/#ff9b00]

------------------------------ Through the gates of hell
as we make our way to heaven through the nazi lines
Primo Victoria

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