Die Art des Datenträgers hat NICHTS damit zu tun ob man ein Backup braucht oder nicht!
Auch eine SSD kann kaputt gehen! Festplatten gehen nicht nur mechanisch hopps, sondern auch mal durch defekte Chips (Flammschutzmittel die sich/den Chip auflösen, etc).
Du wirst niemals um ein Backup herumkommen.
Selbst wenn Du einen holographischen Speicher hättest, der ideal ausgenutzt wird und bei Beschädigungen nur etwas mehr "Rauschen" aufweisen würde, könnte immernoch irgendwie komplett zerspringen und somit unbrauchbar werden.
Ich schließe mich ansonsten Fragger an. Bei mir sind es zwei Wechselplatten im Schrank, die abwechselnd für das Backup genutzt werden.
Zudem: Festplatten sind nicht für Langzeitdatenspeicherung ausgelegt!
Kein Hersteller wird Dir eine Speicherdauer garantieren! Es gibt nur statistische Werte, wie häufig "Lese-" oder "Schreibfehler" auftreten. Das hat aber nichts mit der Datenintegrität auf den Scheiben zu tun.
Damit Daten auf Platten frisch bleiben, müssen sie gelegentlich angefasst werden. RAID-Controller führen hierfür z.B. auch in regelmäßigen Abständen einen Verify durch, wobei dann gleichzeitig die Parität überprüft wird. Ist ein Bit gekippt wird es gerade gerückt.
Lässt Du nun Daten einfach Jahrelang auf irgendeiner Platte liegen, dann kann es passieren, da einige davon mit der Zeit hopps gehen.
Ist mir selbst bereits passiert mit meiner allerersten Homepage aus den 90ern. Seit über 10 Jahren nicht mehr angeschaut, habe ich letztens mal wieder aus Nostalgiegründen die Files angefasst: Fast alle Bilder sind inzwischen irreparabel zerstört und können nicht mehr Fehlerfrei angezeigt werden.
Also: Hüte Dich davor Daten über Jahre auf einer "Backup-Platte" zu lagern. Das kann durchaus ins Auge gehen.
Ein Backup ist eben nur dann ein Backup, wenn es auch ein dazugehöriges Original gibt. Ansonsten ist es nur eine externe Platte mit ungesicherten Daten.