ich bin gerade dabei meine Systemaufrüstung zu planen.
Dabei stellt sich für mich folgende Frage für die Systemplatte:
1.
hätte ich 2x ne Samsung 320 GB SATAII zur verfügung.
Diese könnte ich ja als RAID0 mit meinem Board betreiben.
-> die Daten würde ich auf meinem nas ablegen. also
selbst ein systemausfall wäre jetzt nicht sooo schlimm...
2.
hätte ich noch einen adaptec scsi controller mit passender
74 gb seagate barracuda platte...
Was würdet ihr wählen ?!
Kann jemand die Geschwindigkeitsunterschide abschätzen ?!
Kommt darauf an, was das für eine SCSI-Platte ist: 10000/15000 Umin, wie alt ?
Vorteil von SCSI: Durch die höhere Drehzahl sind die Zugriffszeiten deutlich kürzer, sollte fürs Booten einiges bringen. Bei Dauereinsatz (24/7) langlebiger als SATA/IDE-Platten.
Nachteile:
Die Teile sind normalerweise in der Hubschraubergeräuschklasse anzusiedeln
brauchen eine ordentliche Kühlung
sind für ständiges Ein- und Ausschalten nicht geeignet.
Die beste Lösung wäre ein RAID 1mit zwei SCSI-HDs, da ist Dein System auf Jahre sicher und stabil und trotzdem schnell - aber Du hast ja leider nur eine SCSI-HD.
Aus ökonomischer Sicht würde ich wahrscheinlich die SCSI-Platte nehmen (weil die sonst für nichts anderes taugt und damit verräumt ist) und die zwei SATA-Platten als Datenplatten nehmen oder in andere Rechner einbauen. Allerdings würde mich das Laufgeräusch stören, wenn ich mit dem Rechner arbeiten müsste. Wenn das für Dich kein Problem ist ?!
Die SCSI Platten kann man staendig ein und ausschalten. Das war mal, das die sich bei sowas anpepi**t fuehlten. Demnach muestten meine SCSI-Platten schon lange das Tuch geworfen haben, und die haben schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Selbst meine Uralten IBM-Platten laufen immer noch wie ne 1, trotz langem Desktopeinsatz. (Hubschrauber-Kulisse ist jedoch ein treffendes Argument) 5 von den IBM-Platten, und selbst 3m neben dem Rechner gibts Erdbeben...
Nachricht bearbeitet von fffcmad am 28.09.2009 um 13:49:27
------------------------------A: Lade mal das Internet runter und brenns mir auf CD!
B: Passt doch garnich!
A: Mmmmh... Dann lass den Porn weg!
Antworten fffcmad
Und ich bin gar nicht sicher, das zwei 320 GB SATAII in Raid-0 schneller booten als eine...
Ich hatte mal zwei 7k80 (80GB Scheibe) in Raid-0, mit 124MB/s ganz regelmässig. Sie beschleunigten die Ladung grosser Bilder viel, aber das Booten kaum. Später, eine einzige 7k160 (160GB Scheibe mit 78MB/s und selbe einzelne Latenz) war deutlich schneller.
Raid-0 ist bei einem Server toll, der viele unabhängige Anfragen gleichzeitig beantworten kann. Beim Booten ist der Fall anders, und die grössere Latenz des Raid-0 (1/6 Plattenumdrehung mehr im Durchschnitt, wenn das File auf beiden Platten zerstreut ist) wird zum Nachteil, der durch mehr Übertragungsrate bei 150kB-Files gerade ausgeglichen wird. Leider.
Samsung ist derzeit nicht wahnsinnig schnell: Der Arm war schon immer etwas träge, so 1ms mehr ans die Konkurrenz, und manche Platten drehen jetzt mit 5400rpm, Schmäh. Auch Seagate wird träger (14,5ms beim 7200.12 statt 12,7ms) und sogar Hitachi (doch die 7k1000B ist noch wendig). Also aufgepasst beim Wählen!
Inzwischen boote ich auf Ssd - doch eine leise Scsi hätte ich gerne ausprobiert! Wärme ist mir nicht so wichtig. Aber eine einzige schnelle Platte, mit 150GB, wäre mir genug und lieber als Ssd+7200rpm.
@Pointertovoid:
Gerade bei vielen Anfragen bringt Dir RAID-0 normalerweise gar nichts, da die Zugriffszeit nicht sinkt. Gerade in Servern ist das also zwecklos und wird auch nirgendwo eingesetzt.
Wenn, dann wäre ein RAID-1 mit einem passenden Controller sinnvoll, der Zugriffe auf die Platten verteilen kann. Dadurch ist dann eine bis zu doppelte IO-Leistung möglich und selbst das Booten könnte schneller ablaufen.
Platte mit zwei Schreib-Lesekopfsystemen: Gab es schon in der Vergangenheit, wurde jedoch eingestellt, da zu teuer. Natürlich war das super. Geringere Zugriffszeit und mit der heutigen Miniaturisierung und Leistungsfähigkeit von IO-Prozessoren wäre einiges möglich (doppelte IO-Rate, Lesen & schreiben gleichzeitig, doppelte Datentransferrate - je nach Zugriffsart).
Andererseits sind es die anfälligsten Bauteile in einer Festplatte. Die Vibrationen der Baugruppen würden sich gegenseitig stören: Schon durch anschreien (kein Witz!) einer Festplatte kann die Zugriffszeit enorm ansteigen. Zwei rappelnde Schreib-/Leseköpfe sind bei den heutigen Spurdichten kontraproduktiv.
Abgesehen davon gibt es eben SSDs, die den Festplatten weit überlegen sind.
Wer hohe Transferraten braucht, der nimmt RAID, wer minimale Zugriffszeiten braucht, der nimmt eine SSD, wer Mittelwege zwischen beiden Extremen braucht, der nimmt 15K SAS 2.0 Laufwerke.
Zum Booten ist eine Festplatte mit niedriger Zugriffszeit besser, als eine mit hoher Zugriffszeit. RAID-0 bringt beim Booten fast nichts - es sei denn, daß die Platten super langsam sind. Allerdings ist eine alte 10k SCSI dann wieder ein Schuß ins Knie: Wenn die Transferrate der einzelnen Platte vielleicht bei 60MB/s liegt, dann hilft auch die niedrige Zugriffszeit kaum. Man könnte sich in einem solchen Fall auch noch überlegen, ob man nicht eine Velociraptor anschafft. 10k, schnell, leise und kühl.
Apropos Kühlung: 10k Platten brauchen keine extreme Kühlung. Das wird dermaßen übertrieben, da kann ich nur müde lachen.
Meine Ur-Raptor (WD 740GD) läuft seit vielen Jahren nur im Luftstrom des Gehäuses. Inzwischen über 5 Jahre und keine Fehler.
Meine neue Velo (300GB) ist einem zwar gut durchlüfteten Big-Tower, aber an einer Stelle, wo sie nicht direkt im Luftstrom sitzt. Über 38°C habe ich bei der Platte noch nicht gesehen. Mit anderen worten: Die ist kalt.
Wer nun behauptet, daß man zusätzlich einen Lüfter für die Platte braucht, der hat irgendetwas verpasst.
Achja: 10k SCSI-Platten habe ich auch. Ebenfalls "passiv" gekühlt und das problemlos. Nur wenn die Platten in RAID-Systemen dicht gepackt werden, muß man natürlich mit Lüftern dafür sorgen, daß sich kein Hitzestau in den verbleibenden kleinen Zwischenräumen bildet. Bei einzelnen Platten, die dazu auch noch noch mit genügend Abstand zu anderen Geräten eingebaut werden, ist das vollkommen unnötig. Da reicht die natürliche Konvektion aus.
Es sei denn, daß das gesamte Gehäuse dermaßen schlecht belüftet ist, daß die Innentemperatur bereits auf 40°C anteigt und man das gesamte System brät. Allerdings würde ich auch dann keinen Lüfter an die Platte setzen, sondenr einen Auslasslüfter im Gehäuse anbringen und die Temperatur damit um locker 10°C senken.
Meine neue Velo (300GB) ist einem zwar gut durchlüfteten Big-Tower, aber an einer Stelle, wo sie nicht direkt im Luftstrom sitzt. Über 38°C habe ich bei der Platte noch nicht gesehen. Mit anderen worten: Die ist kalt.
Wer nun behauptet, daß man zusätzlich einen Lüfter für die Platte braucht, der hat irgendetwas verpasst.
Achja: 10k SCSI-Platten habe ich auch. Ebenfalls "passiv" gekühlt und das problemlos. Nur wenn die Platten in RAID-Systemen dicht gepackt werden, muß man natürlich mit Lüftern dafür sorgen, daß sich kein Hitzestau in den verbleibenden kleinen Zwischenräumen bildet. Bei einzelnen Platten, die dazu auch noch noch mit genügend Abstand zu anderen Geräten eingebaut werden, ist das vollkommen unnötig. Da reicht die natürliche Konvektion aus.
Bei neueren Platten gilt das sicherlich, aber die genannte Platte ist 4-5 Jahre alt, vielleicht auch älter (?) Die ersten 10K-Platten die ich kenne, ca. Ende der 90'er (9GB, wenn ich mich recht erinnere) wurden derart heiß, dass damals dringend abgeraten wurde sie einzusetzen. Es hängt wohl hauptsächlich von der Anzahl der eingesetzten Platters ab. Selbst heutzutage gibt es noch Platten mit 7200 U/min, die man besser kühlen sollte: Ich habe zuhause eine der ersten TB-Platten von Seagate. Die hat 4 bis 5 Platters. Obwohl sie nur 7200 Umin dreht wird sie in Ihrem externen Alugehäuse (mit Lüftungslöchern) locker über 50°C bei mehrstündigen Betrieb. Bei größeren Kopieraktionen stelle ich einen Venti davor. Also nach dem Einbau die Temperatur genau beobachten und bei Temperaturen nahe oder über 50°C eine aktive Kühlung einbauen.
Übrigens hatte ich bis vor drei Jahren noch zwei fette 4GB Platten von Seagate im Einsatz, ich glaube das war die erste Barracuda (1995) : SCSI, ca. 5 Platters, 7200 UMin, die mussten hintereinander gestartet werden (Einschaltstrom!) und wurden auf der Oberfläche trotz Kühlung so heiß, dass man sich die Finger verbrannt hat (also weit über 60°) Allerdings sind die Dinger 5-6 Jahre produktiv gelaufen (Hauptdatenserver!) und haben noch bis zum Schluss nach ca. 10 Jahren Einsatz immer noch fehlerfrei funktioniert, ja früher war halt alles besser... ;-)
Inzwischen boote ich auf Ssd - doch eine leise Scsi hätte ich gerne ausprobiert! Wärme ist mir nicht so wichtig. Aber eine einzige schnelle Platte, mit 150GB, wäre mir genug und lieber als Ssd+7200rpm.
Die neueren SCSI/ SAS-Platten sind auf jeden Fall deutlich leiser, als die alten Modelle.
Meine 4 Jahre alte Seagete mit 36Gbyte und 15K ist nur bei Zugriffen deutlich hoerbar, was auch verstaendlich ist. Ich habe noch vier andere 10k 36Gbyte, die etwas lauter sind, und auch ein Jahr aelter. Die haben dann schon, besonders da alle zusammen in einem RAID0 laufen, einen gewissen Geraeuschpegel, den man ertragen muss. Gegen meine alten IBM DNES 9Gbyte sind sie jedoch harmlos. Hitzeentwicklung bei SCSI/ SAS Platten ist ein gewisses Thema, was beachtet werden sollte. Die Top-Modelle sollten immer in einem gutem Luftstrom liegen!
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Antworten fffcmad
@Puri: Aktuell habe ich noch eine MAP3367NP in Benutzung, Date: 2003-11
Da muß nichts gekühlt werden und die Platte hat, wie man am Datum sehen kann, fast 6 Jahre auf dem Buckel. Die neueren sind leiser und kühler, aber meine Aussage bleibt bestehen: Aktive Kühlung für einzelne Platten ist übertrieben. Nach 18 Jahren mit eigenen PCs, davon mindestens 15 Jahre im Eigenbau, bin ich mir bei dieser Aussage auch sehr sicher. Alte (vor allem SCSI-) Platten waren m.E. ehr unempfindlicher als der heutige Massenproduktionsramsch unserer "Geiz-ist-geil" Zeit.
Außerdem gibt es auch noch die Google-Studie, die belegt hat, daß besonders stark gekühlte Festplatten häufiger ausfallen als die, die etwas wärmer laufen.
"nahe bei 50°C" ist KEIN Grund irgendetwas zu verändern! Wie gesagt: Siehe Google-Studie. Selbst platten, die über 55°C kamen, sind seltener Ausgefallen als die, die immer unter 35°C gekühlt wurden.
Persönlich würde ich sagen: Irgendwo in den 40ern ist wohl der ideale Bereich (unter Last).
Damned, ich komme zu spät um die Google-Studie zu zitieren!
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Zugriffszeit und Raid-0: Die Zugriffszeit verbessert sich dabei nicht, und wird sogar schlechter wenn ein File mehrere Stripes bedeckt, weil man dann die späteste Platte erwarten muss - daher wählt man Stripes, die gross genug sind.
Und trotzdem werden Raid-0 massiv als Fileserver eingesetzt, eben weil sie vielen Anfragen schneller bedienen. Grund dafür ist, dass der Raid-Controller die Anfragen zwischen den Platten verteilt, einfach weil die Files auf unterschiedlichen Platten zerstreut sind. So arbeiten die Platten in Parallel.
Schnellere Zugriffszeit bei Raid-1: Das gälte nur beim Lesen, wäre aber schon interessant. Doch die Controller, die das erlauben, sind nicht die häufigsten.
@Pointertovoid: RAID-0 als Fileserver???? Nur bei Privatleuten!
In Unternehmen wirst Du RAID-5 oder ähnliche Level finden, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein RAID-0. Nur in absoluten Ausnahmefällen (temporäre Ablage, extrem leistungskritische Aufgaben für die SSDs zu klein und zu teuer wären, absolut unfähige Admins - ENDE). Bei normalen Fileservern findet man RAID-0 nicht.
Es gibt einige RAID-Controller (3Ware als Beispiel) die schaffen es tatsächlich die mittlere Zugriffszeit, bei vielen Anfragen auf einem RAID-0, zu reduzieren. Das liegt dann eben dadran, daß die Platten unabhängig voneinander genutzt werden können und die IOs dann auch verteilt werden können.
Klar, wenn man nun 8MB Blöcke anfordert, dann geht das natürlich nicht... Aber eben bei Anfragen bis zur Stripe-Size geht es ganz gut.
Aber egal... RAID-0 ist einfach nur für temporäre Daten wirklich gut geeignet. Sonst nicht.
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Antworten fffcmad
Können kann man alles mögliche. Aber die Frage ist ob's Sinn macht. Mit zwei Platten wird ein RAID-1 gemacht. Und 3ware TwinStore verbindet dabei beide Vorteile von RAID0 und RAID1: Bis zu doppelter I/O Leistung und doppelte sequentielle Datenübertragungsrate. Ist im Handbuch beschrieben. Ghostrider konnte das bei sich zwar nicht nachmessen, aber da muss irgendwo der Wurm dring gewesen sein: Stripsize nicht passend zu I/O Datenblockgröße o.ä.
Und wer dann immer noch nicht den Mund voll genung hat, der nimmt RAID10. Bei vier Platten bis zu vierfacher I/O Leistung. In der Praxis trifft man bei vier Platten aber (leider) viel zu häufig ein lahmes RAID5 an.
Das mit dem RAID0 war eher ein Witz. Mit einer vernuenftigen Datensicherung/ Backupmoeglichkeit aber unter Umstaenden/ fuer bestimmte Zwecke machbar.
RAID 5 ist auch insgesamt nicht wirklich optimal. Wir benutzen bzw. RAID 60. Zwar ist es selten, das mal 2 Platten gleichzeitig ausfallen, aber wenns passiert, ist RAID5 auch die schlechtere Option. Zudem sollte noch ein Streamer hintendranstehen.
Nachricht bearbeitet von fffcmad am 06.10.2009 um 11:54:55
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B: Passt doch garnich!
A: Mmmmh... Dann lass den Porn weg!
Antworten fffcmad
Sicher gibt's irgendwo im professionellen Kontext auch Einsatzzwecke für RAID0. Irgendwelche Hochleistungsscanner oder Videoaufnahmegeräte, die perverse Datenraten liefern und wo man 4, 6 oder 8 RAID0 System braucht um irgendwelche Rohdaten zu erfassen.
RAID5, RAID6 mit 3/4 Platten ist immer etwas albern. Für zu Hause um seine 4-5 TB Daten etwas abzusichern okay. Aber wenn man I/O Leistung signifikant erhöhen will u. einen FileServer oder Terminalserver für mehr gleichzeitige User nutzbar machen möchte, dann braucht man ein RAID5/6/50/60 ab 8 Platten irgendwo, damit sich da was tut: http://www.anandtech.com/IT/showdo [...] i=3532&p=7
Die ganzen Storagesysteme haben auch alle ihre Haken u. Ösen. Manchmal bricht die Performance ein u. keiner weiß woran's liegt. Andere Male funktionieren Dinge nicht so wie sie sollen (hatten z.B. mal ein RAID5 mit Hotspare, wo dieses nicht angesprungen ist u. die Performance dann durch das degraded RAID5 so in den Keller gegangen ist, dass wichtige Dienste ausgefallen sind). Auch die Vernetzung ist manchmal ein Problem: Weil jeder Server ein paar anderen mountet, hängen die dann auch beim Einloggen, wenn shares nicht zugreifbar sind. Gibt nicht selten häßliche Dominoeffekte.
Die Admins können "Ernstfälle" auch schlecht live trainieren, weil ein bestimmtes System nur 1x zur Verfügung steht u. sie eben zuvor nicht "geübt" haben. Das kann zu Downzeiten führen, die länger dauern als ein Backup wieder einspielen. Und so weiter und so fort ...
San' ma wieda fein vom Thema abgekommen.
Nachricht bearbeitet von 7oby am 06.10.2009 um 13:11:04
Also an RAID-5 kann man nun nicht viel aussetzen. Hotspare dazu, fertig. RAID-6 ist, man möge sich mal daran erinnern, erst seit kurzem überhaupt wirklich interessant, da die Controller nun schnell genug dafür sind. Vorher war RAID-6 nur für besonders kritische Systeme eine Überlegung wert, bei denen die Ausfallsicherheit deutlich über der Leistung stand.
Zudem muß man, je nach Server und Servergehäuse, auch bedenken, daß man nicht beliebig viele Festplatten einsetzen kann. Wenn man dann noch eine bestimmte Kapazität braucht, dann landet man schnell bei irgendeinem Kompromiß.
RAID-50 ist da auch wieder so eine Sache für sich. Mein 9690SA ist im RAID-6 schneller als im RAID-50 und die Ausfallsicherheit ist auch etwas besser. Für RAID-60 muß man dann noch bedenken, daß reihenweise Parity-Infos berechnet werden müssen. Da sehe ich eigentlich nur eine Chance, wenn man mehrere Controller verwendet - Lesend sind RAID-5 und RAID-6 Systeme nunmal eh sehr schnell, da braucht man nichts weiter zu optimieren. GbE ist dann in der Regel der Flaschenhals zu den angeschlossenen Systemen, selbst wenn der Server selbst über 10GbE angeschlossen ist.
Außerdem gibt es ja noch das tägliche Backup für den Worstcase...