[Gelöst] Fatale Folgen

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Beste Antwort von thomas19482.

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Als ich mein Rechner auf den Tisch legte, rutschte er mir ab und fiel etwa 7cm auf den Tisch.

könnte dies spätfolgen haben für die Festplatte, sodass ich gleich meine Daten auf ein speichermedium bringen muss.

Rein vom Gefühl her würde ich sagen, dass nichts passiert sein sollte. 7 cm sind nicht die Welt.

Das Gehäuse an sich müsste alles abgefangen haben - und der Plattenkäfig mit den Festplatten müsste das Ganze ja auch etwas flexibel gedämpft haben. Gewissheit gibst aber, wie ladykiller schon sagt, erst nach einem Test.
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kann sein kann auch alles kaputt gegangen sein wie wäre es wenn du mal ein festplatten daignosetool bemühst weil wir können nicht hellsehen.

------------------------------ Das ist für die Nachwelt die User8 nicht kennen
http://www.tomshardware.com/de/for [...] ligwerbung
Platz2
http://www.haustechnikdialog.de/Fo [...] 886&page=1
Antworten ladykiller
Beste Antwort

Rein vom Gefühl her würde ich sagen, dass nichts passiert sein sollte. 7 cm sind nicht die Welt.

Das Gehäuse an sich müsste alles abgefangen haben - und der Plattenkäfig mit den Festplatten müsste das Ganze ja auch etwas flexibel gedämpft haben. Gewissheit gibst aber, wie ladykiller schon sagt, erst nach einem Test.

Antworten thomas19482

Wenn der Rechner aus war: Zu 99,99% Nx passiert.

------------------------------ A: Lade mal das Internet runter und brenns mir auf CD!
B: Passt doch garnich!
A: Mmmmh... Dann lass den Porn weg!
Antworten fffcmad

das beruhigt mich. das ergebniss von checkdrive war Ihre Festplatte befindet sich in einem optimalem Zustand.
Ich hab dann auch gleich deragmentiert.

naja, ab welcher höhe wäre es denn kritisch und mich würde spontan mal aus neugier interessieren, von wie hoch so eine Festplatte oder Netzteil fallen kann bis zur schmerzgrenze.

Danke im vorraus.

Antworten Fabi_077

7 cm sind normalerweise noch OK, ab 8 cm würde ich mir ernsthafte Gedanken machen. :D

Antworten thomas19482

Die Fallhoehe hat nx damit zu tun, sondern die Schock/Fliehkraefte. Steht im Datenblatt der Platte...


Nachricht bearbeitet von fffcmad am 04.10.2009 um 17:59:23
------------------------------ A: Lade mal das Internet runter und brenns mir auf CD!
B: Passt doch garnich!
A: Mmmmh... Dann lass den Porn weg!
Antworten fffcmad

Fabi_077 schrieb :

Ich hab dann auch gleich deragmentiert.


:lol: Du hast echt Humor. Statt die Daten (vorsorglich) zu sichern, die Festplatte erstmal eine Runde stressen.


Nachricht bearbeitet von bitti1 am 04.10.2009 um 22:26:51
Antworten bitti1

Jop, da hab ich auch gosse Augen gekriegt.

------------------------------ A: Lade mal das Internet runter und brenns mir auf CD!
B: Passt doch garnich!
A: Mmmmh... Dann lass den Porn weg!
Antworten fffcmad

Wer in Physik aufgepaßt hat, kann das mit der Fallbeschleunigung ausrechnen. 9,81 m/s² - so zum Auffrischen der kleinen grauen Zellen.
@fffcmad: ("Die Fallhoehe hat nx damit zu tun..." ) Wohl Kreide holen gewesen?

Im Betrieb kann das eine Festplatte ohne weiteres in die ewigen Jagdgründe befördern, da die Köpfe sehr dicht über der Plattenoberfläche schweben und ggf. aufsetzen. Da wird viel Energie frei!
Sind die Köpfe geparkt, ist es nicht ganz so wild.

Wer dann auch noch defragmentiert, anstatt die Daten zu sichern, dem ist nicht zu helfen. So jemanden würde ich nicht einstellen - vorsichtig gesagt.

Nachricht zitiert 1 mal
Nachricht bearbeitet von _TK_ am 14.10.2009 um 22:40:42
Antworten _TK_

was regt ihr euch so auf??

Ich hab natürlich erst einen checkdrive gemacht und somit meine Festplatte auf Fehler überprüft.

Und alles war in ordnung, hab ich dann die Platte defragmentiert, weil es nötig war.

Antworten Fabi_077

_TK_ schrieb :

Wer in Physik aufgepaßt hat, kann das mit der Fallbeschleunigung ausrechnen. 9,81 m/s² - so zum Auffrischen der kleinen grauen Zellen.
@fffcmad: ("Die Fallhoehe hat nx damit zu tun..." ) Wohl Kreide holen gewesen?

Im Betrieb kann das eine Festplatte ohne weiteres in die ewigen Jagdgründe befördern, da die Köpfe sehr dicht über der Plattenoberfläche schweben und ggf. aufsetzen. Da wird viel Energie frei!
Sind die Köpfe geparkt, ist es nicht ganz so wild.

Wer dann auch noch defragmentiert, anstatt die Daten zu sichern, dem ist nicht zu helfen. So jemanden würde ich nicht einstellen - vorsichtig gesagt.



Willst du mich veraeppeln? Die Fallhoehe spielt zwar schon eine Rolle, wichtiger ist aber der Untergrund, und wie sie auf ihn raugklatscht. Und bei den 7cm bezweifle ich, das sie im ausgeschaltenem Zustand mehr als nur einen oberflaechlichen Kratzer abbekommen hat. Du solltest meinen Post mal besser nicht fuer sich alleine stehen lassen, sondern im Zusammenhang zum Vorherigen, Schlaumeier.

Selbst im Betrieb halten die meisten Platten einen schlimmeren Sturz aus, selbst wenn sie kurz aufheulen.

------------------------------ A: Lade mal das Internet runter und brenns mir auf CD!
B: Passt doch garnich!
A: Mmmmh... Dann lass den Porn weg!
Antworten fffcmad

Hallo fffcmad,

ich will niemanden veräppeln oder gar beleidigen, aber die physikalischen Gesetzmäßigkeiten kann man mit Argumenten nicht überlisten.
Wenn die Platte ausgeschaltet war, sind die Köpfe geparkt - dann sollte nichts passiert sein. Da hast Du völlig Recht.
Aber die (negative) Beschleunigung beim Aufprall ist nur von der Beschaffenheit der Tischoberfläche und der Aufprallgeschwindigkeit abhängig, und diese wiederum kann man mithilfe von Fallhöhe und Erdbeschleunigung errechnen.

Ich betreibe nebenberuflich ein kleines Datenrettungsunternehmen und habe häufig Anfragen von Kunden, die eben diese Beschleunigungswerte unabsichtlich ausgetestet haben. Es reicht schon zu, eine stehende USB-Festplatte in laufenden Betrieb auf einem harten Untergrund umzuwerfen, und die Platte ist dahin. Ein "kleiner Kratzer" auf der Plattenoberfläche reicht aus, um die Köpfe dauerhaft zu beschädigen, und diese wiederum ziehen dann gleichmäßige Spuren auf den Scheiben, oder sind zumindest so deformiert, daß die Flugeigenschaften leiden.
Wenn die Platten nach einem Sturz bloß etwas aufheulen und nicht gleich kreischen, konnte die Platte kurzzeitig die Servoinformationen nicht lesen, und muß die Drehzahl wieder einstellen. Schlimm genug.

Um Leute mit noch funktionierender Technik vor dererlei Experimenten zu warnen, wähle ich manchmal halt auch deutlichere Ausdrücke. Nix für ungut.

Antworten _TK_

Beim Umwerfen ists auch wirklich unguenstig, da die HDD dann Platt auf den Boden aufschlaegt. Das ist dann auch wirklich uebel.

Im Betrieb habe ich hier einen Toshiba Magnia Server mit IDE-Software RAID. Der ist schon recht betagt. Der wurde oben auf meinen Desktop-Arbeitsrechner abgelegt. 40cm Hoehe. Durch ein Kabel habe ichs dann geschafft, ihn runterpurzeln zu lassen. Die Platten heulten auf, aber nach intensiven Checks ist nichts passiert, und das Ding tut immer noch nach ueber einem Jahr seinen Dienst. Glueck gehabt ...


Nachricht bearbeitet von fffcmad am 15.10.2009 um 10:59:23
------------------------------ A: Lade mal das Internet runter und brenns mir auf CD!
B: Passt doch garnich!
A: Mmmmh... Dann lass den Porn weg!
Antworten fffcmad

@fffcmad: Als inoffizieller Vertreter der Physiker muß ich TK recht geben. Entscheidend ist eigentlich der Untergrund und die Geschwindigkeit beim Aufprall.

Festplatte "flach" auf hochflorigen Teppich: Halb so wild. Bis zu 1cm Bremsweg, da sind die Beschleunigungswerte nicht soooo kritisch.
Festplatte auf Granit: 0 Bremsweg, eventuell 1/10mm durch die Verformung des Alu-Gehäuses der Platte. Die auftretende Beschleunigung ist um ein vielfaches höher.

Und somit gibt es nur zwei Faktoren, die entscheidend sind: 1. Wieviel kinetische Energie ist vorhanden (Masse x Geschwindigkeit) und 2. auf welchem Weg wird diese abgebaut ('negative' Beschleunigung).

Erst ab einer sehr großen Fallhöhe hast Du recht, daß die Höhe keine Rolle mehr spielt: Sobald die Luftreibung eine weitere Geschwindigkeitszunahme verhindert.

So wie ein Mensch nur ganz grob ca 240km/h im freien Fall erreicht, ist auch bei einem Computer oder einer Festplatte irgendwann schluß mit dem Geschwindigkeitszuwachs. Allerdings ist der Aufprall auf harten Untergrund dann eh vernichtend. ;)

Bei einem kompletten Rechner ist es allerdings auch richtig gewesen zu sagen, daß das Gehäuse dämpft. Das verformt sich ein bisschen, der Plattenkäfig ebenso, je wackliger, desto besser.
Im endeffekt ist das billigste schwabbeligste Gehäuse aus super dünnem Büchsenblech in einem solchen Fall die beste Wahl. OK, es ist hinterher vielleicht total verzogen und mit viel Pech gehen angeschraubte Dinge durch die mechanischen Verspannungen kaputt (Mainboard), aber es wird viel Energie in die Verformung gehen und alles munter schwingen, so daß die Festplatte nur einen verhältnismäßig sanften Stoß ertragen muß.

Lange Rede, fast kein Sinn: Solange die Platte nun läuft, hat der gute Glück gehabt.

Vor über 10 Jahren habe ich mal meinen mini-Tower umgetreten, da ich meinen 20" CRT getragen habe und den Rechner übersehen habe. Als nächstes hörte man nur noch: "FANG MIIIIIIIIICH!", was einer meiner Bekannten zum Glück auch gemacht hat. Ich konnte den teuren Monitor ja nicht fallen lassen. ;)

Kaputt gegangen ist zum Glück nix.

Antworten derGhostrider
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