Hallo,
Ich habe einen knapp 1 Jahr alten Rechner mit Folgenden Specs:
Phenom 9950BE
Asrock K10N780SLIX3-WiFi
Asus Nvidia GeForce 9800gtx+
A-DATA DIMM 2 GB DDR2-1066 (2*)
Nun zu meinem Problem:
Noch vor knapp 2 Wochen hatte ich Probleme mit der Wärme meines CPUs. Im Idle hatte ich ca. 50 grad und das obwohl der CPU nie übertaktet worden ist. Ich nutze dazu den boxed Kühler. Nachdem ich diesen gereinigt hatte und mir einen Gehäusekühler zugelegt hatte läuft er jetzt auf ca. 30 grad. Um zu testen wie warm der jetzt unter voll Last wird habe ich mir Prime95 und Coretemp besorgt und dieses gestartet. Bei einem durchlauf vor einer Woche hatte ich dann nach ca. 10min den folgenden Fehler bei allen workern(max. Temp. war 61 grad): "Fatal Error: Rounding:0.5; Expected: less than 0.4.". Heute habe ich es nochmal probiert und hatte dann wieder diesen Fehler jedoch nur bei dem 4. worker und nach einer Stunde. Muss ich jetzt von einem Defekt eines meiner Hardwareteile ausgehen? Und wenn ja, wie kann ich überprüfen welches Teil defekt ist?
Vielen Dank für Antworten
Nachricht bearbeitet von NoMind am 21.09.2009 um 23:14:20
Speicherspannung korrekt? Nicht uebertaktet? Das scheibe Asrock-Board taktet den RAM auch korrekt?
Jetzt noch die große Frage: Warum dicke CPU/ RAM und Grafikkarte auf so einem Schmutzboard? Die Performanz, die du durch den schnellen Speicher erreichen kannst, verschenkst du mit diesem Schrott. Das Board ist eine Bremse ohnegleichen. Wenn ich sowas sehe muss ich brechen. Sry, aber ist so: Dicke CPU, dicker RAM, dicke Grafikkarte: Mainboard: 12€, frisch angefertigt aus Eseldung...
Nachricht bearbeitet von fffcmad am 22.09.2009 um 08:21:55
------------------------------Aus dem Weg! Ich bin Arzt!
Aber um auf deine Frage zu antworten: Nein, das heißt nicht dass zwingend was kaputt ist.
Die PhenomI-Serie war leider ein ziemlicher Reinfall für AMD. Heiß, hoher Verbrauch bei wenig Leistung. Wie schnell läuft die CPU, wie schnell der RAM?
Da muss ich meinem Vorredner recht geben. Das Board ist in Ordnung. Mal abgesehen davon, dass es damals eines der wenigen mit dem Nforce-Chipsatz 780 war. Ja mit dem RAM sieht es so aus, dass das Board ihn nicht ganz richtig erkannt hat, aber ich habe dann die Spannung und den Takt erhöht (auf die für den RAM passende) und die Latenzen passend eingestellt. Also das kann es nicht sein. Der CPU läuft unter voll Last mit 2,6 ghz also auch normal. Ich nutze normal ein Programm, welches den CPU je nach Last taktet( bei keiner last wird auf 1,3ghz getaktet), damit ich nicht soviel Strom verbrauche und damit es nicht so warm wird. Dieses war aber beim Board dabei und darum denke ich, dass es nicht das Problem ist. Ich habe es beim 2. Prime-Durchlauf auch deaktiviert.
Schmeiss das Tool runter! Die CPU macht das je nach Energiesparmodus des Betriebssystems automatisch! Und das Board ist Schmutz. Der Chipsatz ist bei dem Board Perlen vor die Saeue.
Nachricht bearbeitet von fffcmad am 22.09.2009 um 18:00:37
------------------------------Aus dem Weg! Ich bin Arzt!
Ich frage mich ob du dir das Board wirklich mal angesehen hast oder ob du einfach sagst, dass Asrock müll ist. Aber bei meinem Problem hilft es nicht weiter...
Das Board muss ich mir nicht ansehen. Es kann nicht gut sein. Es ist langsam, und qualitativ schlecht weil billig. Das ist wie ein Naturgesetz.
Und doch, es hilft dir: Hol dir ein ansaendiges Mainboard. So teuer sind die bei AMD-Schuesseln nicht, da AMD eh nur auf Preis-Leistungsschiene faehrt.
Nachricht bearbeitet von fffcmad am 23.09.2009 um 08:23:54
------------------------------Aus dem Weg! Ich bin Arzt!
Fürs erste würde ich das "Takt-herunter-herauf-setz-Tool" entfernen, im BIOS die Einstellungen die die CPU betreffen auf "Auto" setzen und nochmal mit Prime testen.
Wenn sonst alles ohne Abstürze läuft kannst du die Prime-Fehler auch großzügig vernachlässigen.
Naja... dem letzten Satz stimme ich nicht zu. Wenn bei Prime Fehler auftauchen, ist das System unbrauchbar. Der Rest ist auf jeden Fall ein guter Ansatz. Stabil laufen sollte das Board auf jeden Fall. Das erfordert aber wohl Einiges an Zeitaufwand, um die Fehlerquelle zu finden. Bei einem Asrock Board war es der krumme Multiplikator der CPU, bei anderen Boards ist es dann halt irgendwas anderes. Speicherinkompatibilitaet, USB-EHCI usw...
Nachricht bearbeitet von fffcmad am 23.09.2009 um 11:10:14
------------------------------Aus dem Weg! Ich bin Arzt!
auch prime-in-stable systeme können stabil laufen ... nur weil irgendwo an xter nachkomma stelle nen rundungsfehler auftritt muss das board nicht instabil bei normaler nutzung sein ... (nur weil du nen pickel am arsch hattest warste trotzdem in der lage dich auf den stuhl im klassenzimmer zu hocken und musstest nicht per gnadenschuss erlöst werden ...) wenn der pc nicht primestabel ist solltest du darauf verzichten reiserouten und etc... für die nasa zu berechnen (paar tausend oder mehr km am mond vorbei is schon blöd xD), bei folding@home aussteigen etc.... da deine ergebnisse nicht korrekt sein werden ,,, ansonsten wenn das system bei deinen anforderungen stabil läuft nicht unbedingt auf asrock trolle hören. stimmt, asrock produkte sind zwar nich unbedingt der renner, aber so schlecht wie manche leute sie sich wünschen würden sind sie auch nich (oder ich hatte nen modell das alles so gemacht hat wie es sollte)
Nachricht bearbeitet von cann0nf0dder am 23.09.2009 um 13:10:39
@cann0nf0dder das ist hinten und vorne quatsch und die vergleiche hinken.
ein prime fehler bedeutet instabil. bei prime ist es mal ein verrechnen, beim nächsten programm gibt's nen bluescreen.
was man aber als kompromis sagen kann ist, dass ein Rechner der fehler bei prime zeigt nicht unbedingt so instabil ist, dass man dauernd mit Problem rechnen muss. man kann spielen und texte schreiben und nimmt in kauf hin und wieder nen absturz oder sonst einen fehler - mehr oder weniger selten.
aber stabil ist das nicht und solange die quelle nicht bekannt ist, ist es sehr gut möglich, dass es in zukunft schlimmer wird.
edit: angescihts der beschreibung des TE, dass es erst vor geraumer zeit auftrat scheint scih das Problem seit erstbenutzung zu verstärken. wohl sicher ein großer fehler es zu ignorieren.
Nachricht bearbeitet von auser am 23.09.2009 um 15:42:53
Das kannst du knicken. Dafuer testen bis heute alle Betriebssysteme, ob das Rechenwerk zu der fehlerhaften Sorte gehoert. (Cyrix und VIA CPUs haben naemlich auch ein paar Macken gehabt). Das Betriebssystem weiss also, ob es Zugriff auf diese Befehle geben kann oder nicht. Zudem spielt das in diesem Fall keine Rolle, da es ja mit hoher Warscheinlichkeit kein Rechenfehler der CPU ist, sondern es kippen Bits im RAM/ beim Uebertragen der Daten in den RAM/ zum Speichercontroller. Die CPU rechnet selbst dann noch richtig, wenn sie kurz vorm absterben ist. Ich habe schon Via C3/C7 -CPUs mit ueber 100°C auf der Uhr gesehen, die Mangels korrektem Kuehlerkontakt heiss liefen. Und unsere Firewallsoftware lief trotzdem weiter...
Nachricht bearbeitet von fffcmad am 23.09.2009 um 16:27:34
------------------------------Aus dem Weg! Ich bin Arzt!
Billig war das Board im übrigen nicht mit 144euro und im Test hat es ziemlich gut abgeschnitten...
Das System läuft jetzt nach dem ich das Kühlproblem beseitigt habe jedoch stabil und ist mir nicht einmal abgeschmiert.
Die sachen im BIOS prüfe ich noch mal.
Gibts noch andere Software mit der ich prüfen kann, ob das System korrekt läuft?
Ja, aber das sind die bekannstesten. Mir fallen die namen der anderen nicht ein
Das Board war das beste Athlon XP Board. Aber nur, wenn man den passenden Speicher hatte.
Die Nforce2 Soutbrige sollte nicht waermer als 35°C im BIOS anzeigt werden. Ab 40°C hatte ich auch Stabilitaetsprobleme. Die CPU kann jedoch gerne etwas ueber 55° gehen. Viel hoeher solllte es aber nicht sein.
Nachricht bearbeitet von fffcmad am 30.09.2009 um 12:45:00
------------------------------Aus dem Weg! Ich bin Arzt!