Hallo, ich bin hier Neuling, falls ich mich also zunächst mal blöd anstellen sollte, bitte um Welpenschutz! *g*
mein derzeitiges System:
- Mainboard: ASROCK am2nf3-vsta
- Prozessor: AMD Athlon X2 64 3800+
- Lüfter: Freezer (irgendwas)
- RAM: 4x GEIL 512 MB 800 Mhz (ganz genaue Bezeichnung ist mir entfallen) Ein Riegel ist hinüber
- Grafikkarte: nvidia 7600 GS passiv
- Gehäuse und Netzteil war oberbillig und darf ruhig ersetzt werden.
- Bildschirm(e): Benq fullHD / fullHD Glotze
Ich habe den Rechner im Jan. 06 auf die Schnelle aus der Not heraus konfiguriert. So richtig gut lief er nie. Linux lies sich nur mit großen Mühen installieren.
Dafür konnte ich ältere Spiele (Half Live 2, NFS Carbon, C&C red alert 3, ... ) recht reibungslos mit Spass zocken.
Ich habe nicht den Anspruch die neuesten Games in voll Detail Auflösung zu zocken. Aber eine grundsätzliche Spieletauglichkeit möchte ich schon wieder schaffen.
Nun meine Fragen: was tu ich, wenn ich nicht mehr als 500 EUR ausgeben will?
Der Anspruch: ruhig, stabil, stimmig und einigermaßen win7 fähig.
1:
Soll ich upgraden? Irgend ein billiges Board mit mehr anschlüssen - selbe Prozessorgeneration, defekten RAM Tauschen und vlt. noch die Grafikkarte durch eine 9600 GT austauschen? komm ich so auf rund 200-250 EUR (nach meinen Recherchen)
2:
Soll ich lieber neu konfigurieren? Was für Komponenten würdet ihr mir raten (was halt auch zueinander passt)?
3:
Dieses Acer M7720 komplett System gefällt mir gut - ist aber mit 999,- EUR zu viel. Gibts vielleicht fertige Komplettsysteme in meiner Preisklasse, zu denen Ihr mir guten Gewissens raten könnt?
Herzlichen Dank für EUre Hilfe!
P.S. meine Freundin will für das selbe Geld ein Studentennotebook anschaffen - taugt diese Asus Linux reihe?
Hoi! Naja 500 sind nicht viel aber dafür bekommt man dennoch schon eine vernünftige Basis. ich würde nicht mehr versuchen krampfhaft Dein leider schon etwas betagtes System aufzurüsten. Bessere wäre eine neue, wie schon gesagt solide Basis. Bitte bitte keine Komplettrechner Möhren.
Hier ein kleines Besipiel für knapp über 500,- . Gehäuse müsstest Du erst mal behalten. Ich hoffe des passt . Ansonsten ein neues.
Hmm... das liest sich wirklich ganz gut.
Welche Grafikkarte könnte ich denn aus der Nvidia-Reihe alternativ nehmen? Bin kein ausgesprochener Catalyst fan. Unter Linux lässt sich ATI generell nur mit Handständen sauber installieren.
GTS 250 sollte dir reichen, da du ja auf Details verzichten kannst und dann besorgst du dir das Xigmatek Asgard:
http://geizhals.at/deutschland/a461085.html 12 cm Lüfter dazu-fertig. Liegt etwas über 500.-, vielleicht mal bei Mindfactory.de schauen, dort ist die CPU schonmal 7 Euro günstiger.
Aso, ja: Festplatte?
Ich behaupte mal, das wird so nichts. Sind das SATA-Laufwerke oder noch EIDE?
Gehäuse soll auch ersetzt werden.
Zumindest Festplatte und Gehäuse müssen also noch mit rein.
An der Stelle kommt AMD wieder mit ins Spiel:
Ich werf mal eine Konfig ohne sonstige Laufwerke ins Rennen.
Die HD4870 hat einfach momentan ein super Preis/Leistungsverhältnis. Vielleicht kann man noch ein paar Euro mehr ausgeben um ein wirklich leises Modell (unter Last) zu kriegen.
Achso - die Platten habe ich garnicht erwähnt. Sorry!
Ich habe insgesamt 3 Stück jeweils 250 GB
- 1 SATA WD
- 2x SATA II WD 7200 1/min. (Die genauen Bezeichnungen habe ich gerade nicht zur Hand.)
Eine der dreien macht mir derzeit auch sorgen, da sie manchmal nicht erkannt wird - dann wieder doch... sind halt auch schon rund 2 Jahre alt.
... erghhh.... also wenn ich es mir recht überlege wär eine neue flinke Platte vielleicht auch kein Fehler. Die beiden SATAII kann ich ja zusätzlich anstöpseln...
Ich habe vorhin mit der Finanzverwalterin gesprochen. Sie ist einverstanden, das Budget etwas nach oben zu korrigieren, wenn das Gehäuse dann auch "hübsch" wird.
Die Glaubensfrage Intel oder AMD?!? Man liest ja unterschiedliches - angeblich wären die AMD den Intel derzeit hinterher und hätten höheren Stromverbrauch.
Ah - noch eine Frage. (nicht unwichtig)
Ein Freund von mir hat so ein Mainboard, mit dem sich der Rechner binnen weniger Sekunden bootet. Wie heißt diese Funktion und ist das empfehlenswert? Mein notebook klapp ich immer nur zu und bin damit im Standby - Wartezeiten beim anschalten habe ich dann keine, was sehr angenehm ist.
Dann arbeite ich mich mal von unten nach oben hoch.
Die Funktion die dein Freund an seinem Board hat, nennt sich InstantBoot und ist ein Feature von einigen Asrock-Boards. (http://www.asrock.com/mb/overview.asp?Model=M3A785GXH/128M)
Ob mans braucht oder nicht - ich weiß es nicht. Den Stand-By-Modus kannst du jedem Rechner aufs Auge drücken, egal welches Board.
Ich halte die aktuellen Asrock-Boards für durchaus brauchbar. Sieht hier nicht jeder so. Die Abneigung ist meist dogmatisch.
AMD oder Intel - ist Intel voraus? Jein. Hängt vom Sichtwinkel ab. Pure Performance & Highend-Klasse. Gibts nur Intel mit Nehalem.
Mittelklasse - hier tun sich AMD und Intel nicht viel. Die aktuellen i5-Systeme ziehen in der Tat etwas weniger Strom. Das ist zum Teil marginal (bei dem i5 750 und dem vorgeschlagenen PhenomII 720 sinds rund 3 Watt unter Last - wobei der i5 bei Anwendungen schneller ist), zum Teil aber auch deftig i5-750 und PhenomII 965 fast 100!!! Watt.
Dafür haben die AMDs fast alle einen offenen Multiplikator, sprich übertakten ist sehr einfach. (Schiebregler).
F*ck! Mir gehts immer so! 650 Euronen, dabei habe ich noch nicht mal die Festplatte einkalkuliert.
Die Auswahl aus dem Warenkorb stammt übrigens von Alternate... muss mal noch preisvergleiche anstellen. Bei der Grafikkarte habe ich willkürlich zugegriffen. (Kein Plan worauf es da ankommt) (Boxed Prozessor und noch einen CPU Kühler - das war ein Versehen)
@Gudi Dein Beitrag hat sich mit meinem Überschnitten... Wann ein Gehäuse hübsch ist und wann nicht, werde ich nicht entscheiden dürfen. Denke, ich muss da noch einiges an Überzeugungsarbeit leisten. Aber das soll jetzt auch nicht bestandteil des Threats sein. (Aber das Pinke Teil kommt mir nicht ins Haus!)
Also heißt das, bei der Preisklasse kann ich getrost zu AMD greifen, ohne nennenswerter Nachteile. Übertaktet hab ich noch nie - habe ich mich nie getraut. Das ist nicht zwingend kaufentscheidend. Dieser Phenom X3 - habe gerade wieder etwas gegoogled - ist eigentlich ein X4 mit einem defekten Kern. Ziehe ich da nicht automatisch Nachteile mit an Board? Lohnen sich da nicht 30-40 EUR mehr für den X4?
Zu AMD passt dann meines Erachtens aber die Architektur der ASUS oder ASROCK Mainboards besser - oder? Unser FimenEDV Guru schwört auf ASrock. Wenn ich also richtung AMD noch eine Zusammenstellung versuche - welchen Board-Chipsatz wähle ich denn am Besten?
Und noch eine Frage an Dich: Welcher Shop war das, wo Du den Rechner zusammengestellt hast? Die Preise scheinen wirklich günstiger zu sein, als bei denen, die ich so kenne.
Nachricht bearbeitet von homer20 am 15.10.2009 um 16:02:49
Bei AMD-Chipsätzen gibts zwei für AM3. Einmal die Standard-Variante (hab ich oben genommen) mit dem 770/780er Chipsatz (770 ohne Onboard-Grafik, 785 mit Onboard-Grafik) und die Oberklasse mit 790er Chipsatz. (Da du ja bestimmt kein Crossfire-System aufbauen und auch nicht extrem übertakten möchtest, brauchst du den aber nicht).
Tja, ob der Kern kaputt ist oder nicht - das ist hier die Frage. Ist die Nachfrage nach Dreikern-CPUs höher als nach Vierkernern, löst AMD das Problem einfach so, dass sie einen vierten Kern einfach deaktivieren. Man kann den dann durch eine simple Einstellung im BIOS wieder aktivieren. Man kann Glück haben und es klappt, dann hat man für wenig Geld einen Vierkernprozessor oder es klappt nicht, dann bleibt man halt bei seinen drei Kernen.
Ob man Vor- oder Nachteile vom fehlenden Kern hat, hängt von den Anwendungen ab. Gerade bei Spielen ist der PhenomII 720BE sehr empfehlenswert. Er kommt fast überall an die Leistung seines großen Bruders PhenomII 940 ran. Bei Anwendungen die mehr von mehr Kernen als mehr MHz profitieren (Videobearbeitungssoftware z.B.) ist man mit dem Vierkernvariante besser dran.
Guck dir einfach die Benchmarks an.
Das mit dem pinken Gehäuse war nicht ganz ernst gemeint. ;-)