Die neuesten Produkte von GIGABYTE hier im Überblick
Moin,
ich möchte Euch um Bewertung eines Selbstbau PCs des Magazins c't bitten.
Heft 17, S. 90ff, Leiser schrauben, 250EUR Rechner im Eigenbau.
Ich unterstütze gerade einen Freund, der einen neuen Rechner benötigt und der alles andere als technik-affin ist.
Selber bin ich der sehschwache Einäuige neben dem Blinden, brauche also Eure Hilfe
Seine Anforderungen/Randbedingungen:
Kein Gamer, kein Videoschnitt. Er ist Musiker und nimmt Sessions auf. OS zur Zeit WinXP.
In mittelfristiger Zukunft wird er vielleicht mal ein Versuch mit Linux wagen. Aber nicht kurzfristig.
In etwa einem halben Jahr beabsichtig er ein 24" Display zu beschaffen. Grafikleistung/Rechenleistung sollte ausreichen für HD-Filme.
Er benötigt alle typischen Komponenten außer dem Gehäuse, dem DVD-Laufwerk und der Festplatte.
Er schätzt einen leidlich leisen Rechner, der nicht viel Strom verbraucht. (Muss man bei aktuellen Rechner eigentlich noch erwähnen, dass der ACPI-Modus Suspend to RAM funktionieren soll? Falls ja: wäre fein.)
Beliebig Geld würde er jedoch nicht ausgeben für die Reduktion der Lautstärke auf ein extrem geringes Maß. Das Verhältnis Kosten/Geräuscharmut soll "stimmen".
Die c't schlägt vor:
AMD Athlon X2 4850e: 54€
Biostar A760G M2+: 48€
Grafik onboard Radeon 3000: 0€
2x1GB PC2-6400-555: 26€
Netzteil BeQuiet! Pure Power 300W: 32€
Summe: 160EUR
Was ist Eurer Ansicht nach Schund? Wo muss man nur wenig mehr ausgeben und macht in der Qualität oder Performance einen deutlichen Sprung?
Maximales Budget sind 270€
Herzlichen Dank schonmal für Euren Rat.
Gruß, ibu
Die Onboardgrafik ist nichts. 785G oder 790GX sollte schon sein. Alternativ ginge auch eine kleine passive Grafikkarte, vom Budget her allemal möglich, wie auch bei der CPU noch was schnelleres einzubauen sowie 2x2 GB RAM zu nehmen.
Wenn also
-CPU
-Board
-Netzteil und
-RAM
maximal 270.- Euro kosten dürften und ein guter Mittelweg zwischen Geschwindigkeit, geringer Lautstärke und natürlich vernünftigem Verbrauch das Ziel ist, würde ich mal folgende Hardware vorschlagen, Klick:
http://geizhals.at/deutschland/a430937.html
Dann aufs Icon vom Hardwareversand klicken und den Warenkorb damit füllen:
Intel Pentium Dual-Core E6300 Box, 2048Kb, LGA775, 64bit - 63,49
Artikel-Nr. HV20E630DE
!!!Wenn das Board MikroATX sein muß, dann dieses:
Gigabyte EG41MF-US2H, Intel G41, mATX, PCI-Express - 52,94
Artikel-Nr. HV1130IZDE
!!!Wenn ein normales ATX-Board auch ginge, dann dieses:
Gigabyte GA-EP43-ES3G, Intel P43, ATX, PCI-Express - 53,79
Artikel-Nr. HV1130IXDE
4GB-Kit DDR2 Corsair Value CL 5, PC6400/800 - 58,01
Artikel-Nr. HV20VS96DE
Palit Geforce 9500GT Super+, 1024MB, PCI-Express - 43,31
Artikel-Nr. HV1022XPDE
BE Quiet! Pure Power 300 Watt / BQT L7 - 28,26
Artikel-Nr. HVR300L7DE
Arctic Freezer 7 Pro Sockel 775 - 14,46
Artikel-Nr. HV30ACF7DE
Preis mit ATX-Board: 261,32
Preis mit MikroATX-Board: 260,47
Der E6300 ließe sich mit dem P43-Board sicher noch gut übertakten, sofern das mal gewünscht wird, schneller als der von dir gewählte Prozessor ist er allemal. Den Freezer 7 Pro kann man auch als Option betrachten und nicht sofort mitbestellen, d.h. erstmal mit dem Boxedlüfter testen, wie die Lautstärke einem so paßt.
4 GB RAM sind eigentlich Pflicht; trotz XP machen zirka 1 GB mehr schon einen Unterschied.
Das Netzteil bleibt 'ne gute Wahl
Herzlichen Dank erstmal für Deine Empfehlung.
| Derfnam schrieb : Die Onboardgrafik ist nichts. |
Bei welchen Nutzungsweisen reicht denn prinzipiell Onboard-Grafik nicht? Vor allem diesen Punkte würde ich gerne verstehen.
Und: Wieviel Energie verbraucht ein Rechner mit (der von Dir vorgeschlagenen) separaten Grafikkarte zusätzlich - in etwa?
Das von der c't vorgestellte System verbraucht 37W im Leerlauf und 87W bei Vollast.
Wenn ich mich richtig erinnere, kann man unter XP nur 3GB nutzen, richtig? (Du deutest es mit der Aussage "1GB machen schon einen Unterschied" vermutlich an).
In der c't wird auch ein Intelsystem vorgestellt.
Es verbraucht wahrnehmbar mehr Energie im Leerlauf.
Ist die Tendenz zutreffend?
Lohnt bei den verwendeten Lüftern (die ja nicht die allerleisesten sind) eine Gummiaufhängung für Festplatte und DVD-Laufwerk?
Die HD-Wiedergabe ist mit dem alten 3000er im Zweifelsfall eine Zumutung. Spätestens bei 1080p wird es übel, sofern da überhaupt noch was wiedergegeben wird.
Der AMD-Prozessor ist ein (alter und eher lahmer) Energiesparprozessor, dessen TDP 20 W unter der des E6300 liegt. Ich finde von daher den Vergleich mit einem deutlich schnelleren und somit besseren Prozessor etwas hinkend
Hier mal ein Link zum Test der CPU, in dem du auch Infos zur leistungsaufnahme finden kannst, wobei du natürlich beachten mußt, daß das dort verwendete Testsystem mit den hier genannten Konfigs nicht vergleichbar ist:
http://ht4u.net/reviews/2009/intel [...] index8.php
Einen ungefähren Eindruck der höheren Leistung des Intel gegenüber dem AMD gibt es hier:
http://www.computerbase.de/artikel [...] ancerating
Die Karte ist - so gesehen- natürlich ein Verbrauchsminus mit (theoretisch) maximal 50 Watt. Tests dieser Dinger sind sehr dünn gesät, hier mal einer, bei dem mehrere solcher Einsteigermodelle den Parcours bestreiten durften:
http://ht4u.net/reviews/2009/einst [...] ndex22.php
Auch mal als Gesamttest zu empfehlen, da dort auch die HD-Sache näher beleuchtet wird.
Wenn du definitiv eine möglichst geringe Leistungsaufnahme als Hauptkriterium nimmst, hat meine Intelvariante keine Chance. Wenn die Mischung zwischen Leistung und Leistungsaufnahme es macht, sehe ich Intel knapp vorn.
Die Karte ist passiv, macht also keinen Lärm, beide CPUs würden mit dem jeweiligen Boxedlüfter gekühlt (da könnte man dem AMD natürlich ggf auch noch einen besseren kühler gönnen), also auch unentschieden.
Bleibt die angesprochene Frage, was wichtiger ist: Leistung oder Leistungsaufnahme?
Und welche Lüfter meinst du bitte?
| Derfnam schrieb : Die HD-Wiedergabe ist mit dem alten 3000er im Zweifelsfall eine Zumutung. Spätestens bei 1080p wird es übel, sofern da überhaupt noch was wiedergegeben wird. |
Gut zu wissen. Eine saubere HD-1080p-Wiedergabe ist eine vernünftige Untergrenze für die angestrebte Leistungsklasse.
Konkret gefragt: Gibt es ein Mainboard mit entsprechend leistungsfähiger Onboardgrafik überhaupt?
Falls ja: hätte ein solches Onboardsystem überhaupt einen Verbrauchsvorteil gegenüber einem anderen System mit separater Grafikkarte (welches ebenso die oben erwähnte Mindestleistung aufweist)?
Danke für die Links. Ich fürchte, um das wirklich für eine Entscheidung verwerten zu können fehlt mir deutlich die Erfahrung.
Da vertraue ich gerne Euch Kennern hier.
| Derfnam schrieb : Leistung oder Leistungsaufnahme?
|
Jetzt, wo wir die Mindestleistung geklärt haben:
Geringste Leistungsaufnahme, bei Erfüllung der Mindestleistung.
Mit Lüftern meinte ich die boxed Lüfter.
Aber ich kann den Lautstärkeunterschied des Gesamtsystems durch den nächstbesseren Lüftern nicht abschätzen.
Ich ahne langsam, wie komplex bei einer Rechnerkomposition die Faktoren ineinandergreifen.
Keinesfalls möchte ich hier nerven. Bisher dachte ich (naiv), dass MB mit Onboard-Grafik das Mittel der Wahl für energiesparende Rechner ist. Dabei ging ich fest davon aus, dass das Abspielen von HD(1080p) dabei als Standardaufgabe gilt und locker erfüllt wird.
Da hatte ich mich ja vermutlich geschnitten.
Jein. Onboardgrafik ist ja nicht gleich Onboardgrafik. Was für den Büroofficerechenknecht plus Surfstation plus Musik hören allerlockerst reicht (zB die Lösung auf dem Biostar), ist für den HD-Videogucker und Gelegenheitsspieler nur eine Zumutung.
Hier mal 3 Tests, erst die neueste 790GX-Lösung:
http://ht4u.net/reviews/2009/amd_7 [...] ndex15.php
Dann der 785G:
http://ht4u.net/reviews/2009/amd_chipsatz_785g/
Und dessen Vorgänger:
http://ht4u.net/reviews/2008/amd_780g/index2.php
Nee, mehr verlink ich nicht
Es ist halt immer die Frage, was man genau machen will und wozu man Grafik an sich braucht.
Und natürlich ist ein Board der neuesten Generation (also mit 790GX) immer noch weitaus energiesparender als eines mit zusätzlicher Grafikkarte (1. Link zum 790GX, S. 16).
Die Boxedlüfter tun ihren Job, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und deren Geräuschpegel nimmt ein jeder anders wahr. Wenn ich nun eingangs was von Musiker und Sessions lese, tippe ich stark auf empfindliche Ohren, den Rest kannst du dir denken
Im Endeffekt hilft nur selber hören.
@Derfnam
Hhmm.
Wenn ich Dich richtig verstehe, gibt es zur Zeit keine MB mit Onboardgrafik, die leistungsfähig genug für das Abspielen vn HD(1080p) ist.
Ich muss bei der "Zielperson" nochmal nachhaken, wie wichtig HD (zur Zeit) wirklich ist.
Zitat aus Deinem Link: http://ht4u.net/reviews/2009/amd_7 [...] ndex15.php
| Zitat : Dann bleibt natürlich die Frage zu beantworten, ob ein leistungsfähige AMD-Karte, z. B. aus der HD48xx-Serie, bei Nichtverwendung deaktiviert und vom Strom getrennt wird und nur die onboard Grafik benutzt werden kann. Die Antwort lautet klar nein! Die seitens NVIDIA auf Hybrid-Power getaufte Option, welche genau das ermöglichen soll, gibt es aktuell bei AMD nicht. |
Schade, dass dieses elegante Konzept "Eine separate Karte wird nur dann verwendet, wenn deren Grafikleistung wirklich benötigt wird" noch Zukunftsmusik ist.
Wenn wir nun also "HD(1080p)-Fähigkeit" als Leistungsuntergrenze aufgeben:
Würdest Du dann immer noch von MB mit Onboardgrafik abraten (das lese ich zumindest in der Tendenz aus Deinen Antworten raus, korrigiere mich bitte, falls das täuscht)?
Hintergrund der Frage: sobald HD wichtig wird, könnte die Grafikkarte zugekauft werden. Vielleicht sogar mit der Chance, dass dann (endlich) der "Hybrid-Modus" in den Treibern nachgebessert wurde.
Mir fällt noch ein Faktor für Performance ein:
Lohnt sich die Investition von 120€ in eine Windows7-Professional-Lizenz* unter diesem Gesichtspunkt (Beispiel: Unterstützung von mehr als 3GB RAM)?
Gruß, ibu
*Wenn ich es richtig verstehe, muss es eine Lizenz mit dem sog. XP-Modus sein, damit alle bisher verwendeten Anwendung sicher laufen, richtig?
Oha, du hast mich falsch verstanden. Ich riet dir nur von der veralteten Onboardgrafik auf dem Biostar ab und wollte dir erklären, daß die Leistung -auch der Onboardgrafik, aber prinzipiell des Boards allgemein- umso besser ist, desto neuer der Chipsatz.
Also:
Biostar - Office pur, ohne Ansprüche an die Grafik
790GX - seitens AMD/ATi die zur Zeit beste Onboardgrafik, auch für FullHD
780G und der daraus resultierende 785G liegen näher am 790G, sind aber qualitativ schlechter.
Was Win7 und den XP-Modus betrifft: nur dafür soll Win7 angeschafft werden? Bißchen teuer, oder? Ich mein: er hat ja XP. Und mehr RAM kannst du auch unter XP 32bit nutzen, muß man nur einrichten:
http://www.tomshardware.com/de/for [...] utzen-disk
Das überzählige GB bei 4 GB ist natürlich albern, bei 8 GB -also etwa 5 als RAM Disk- hat das was.
Was man mal machen kann: recherchieren, ob all die von deinem Freund genutzten Programme auch in 64bit existieren. Ist das der Fall, kann man direkt auf Win7 64bit wechseln; ob da der XP-Mode noch so wichtig ist, ist dann die Münzwurf- oder Auswürfelfrage
Nur mal ein kleiner Einwurf zum Thema HD auf Onboard Grafikkarten. Ich habe hier ein GigaByte GA-G41M-ES2H mit einer x4500 von Intel onboard und damit kann man ohne weiteres BluRay und HDFilme auf 1080p ansehen... Also bitte, die meisten aktuellen onboard Grafikkerne schaffen das.
Wens interessiert: CPU E6600 (boxed Lüfter), 2GB DDR2-800, 500GB Seagate (die für unter 40 Euronen), 350W beQuiet, Sharkoon Rush Case, Vista x32
== Ultraleise und rennt wie Sau.
Achja ausser dem Board und dem Gehäuse wurde nix neu gekauft, deswegen die overpowered CPU...
@Derfnam
Danke für die Aufklärung. Da hatte ich Dich wirklich falsch verstanden.
Fein, dass es doch HD-taugliche Onboardgrafik gibt.
Dann würde ich sagen, ist das 790GX in der engen Wahl.
Wenn Du keine Nachteile siehst, würde ich mich noch freuen über einen Rat zu einem Boardhersteller, der, im Vergleich zu anderen, besonders "nachhaltige" Produkte herstellt, sprich über lange Zeit "Treiber" pflegt, nicht an der Qualität verschleißträchtiger Bauteile spart, etc.
Doppelplusprima wäre noch die Erfüllung des im Ursprungspost erwähnte Kriterium "Linux-Tauglichkeit". Es wäre einfach schön, diese Option in der Zukunft zu haben, auch wenn noch offen ist, ob sie wirklich genutzt werden wird.
Wie gerade, leicht überrascht, feststelle, bieten das Board mit 790GX sogar einen Analogausgang. Hätte erwartet, dass so ein altertümlicher Ausgang bei Onboardgrafik weggelassen wird.
Zu Win7:
Ja, es wäre schon reichlich teuer. Deutlicher Performancezuwachs hätte ja ein Argument sein können.
Insgesamt geht es bei der Zielperson um ein zukunftsicheres System. Bin unsicher, ob es unter diesem Gesichtspunkt für ihn empfehlenswert ist, bereits jetzt auf Win7 umzusteigen.
Ob Win7 wesentliche Sicherheitsvorteile gegenüber XP bietet (für normale Nutzer) kann ich nicht sagen. Aber genug davon. Das Thema OS sprengt den Thread und ist hier unpassend.
Zu 64bit:
Die Recherchearbeit (und vermutlich kommt man nicht ohne Tests aus) hinge komplett an mir. Soviel Zeit möchte ich im Moment nicht in den Hilfsdienst stecken. Er ist so schon sehr zeitaufwändig, da die Zielperson, wie eingangs erwähnt, über keine Kenntnisse im administrativem Bereich verfügt. Meine eigenen sind minimal.
Zu dem Tool zum Nutzen von mehr als 3GB RAM:
Coole Sache. Noch nie von gehört. Vielen Dank für den Hinweis.
Insgesamt finde ich es absolut klasse, wie geduldig und kompetent Du hier Ratschläge gibst. Ich weiß das sehr zu schätzen.
| SpielerZwei schrieb : Nur mal ein kleiner Einwurf zum Thema HD auf Onboard Grafikkarten. Ich habe hier ein GigaByte GA-G41M-ES2H mit einer x4500 von Intel onboard und damit kann man ohne weiteres BluRay und HDFilme auf 1080p ansehen |
Gut zu wissen.
So ein Board ist ja spottbillig.
Der Thread regt mich an, meinen eigenen Rechner aufzubrezeln.
Aus Neugier:
Könnte man unter WinXPSP3 eigentlich ohne Neuinstallation ein Board tauschen ohne Widrigkeiten befürchten zu müssen?
Oder ist davon prinzipiell abzuraten?
Boardhersteller? Ich habe mit ASUS bisher die besten Erfahrungen gemacht, was die lang anhaltende 'Betreuung' der Boards angeht.
Wenn du mal hier klickst, bitte:
http://geizhals.at/deutschland/?ca [...] =317_790GX
Das sind die 10 bei Geizhals gelisteten AM3-Boards mit 790GX-Chipsatz.
Besonderheiten: CrossFire (10) All Solid Capacitors (8) Diagnostic LED (1) PWM-Gehäuselüfter (2)
lautet die letzte Zeile über dem Beginn der Auflistung. Dort klickst du auf All Solid Capacitors und hast die 8 Boards mit besseren Bauteilen. Das kannst du auch für AM2+-Boards machen, wenn DDR2 reicht. Anschließend übersiehst du bitte Boards der Firma AsRock (ist der Ruf erst ruiniert usw) und klickst dich ggf mal durch, ob zu dem einen oder anderen Board ein Test verlinkt ist.
Mir fällt grad etwas anderes ein, was aber nur hörensagen (und mal gelesen haben) ist: Linux und ATi soll nicht so doll passen. Vielleicht weiß SpielerZwei oder jemand anderes mehr zu dem Thema, denn das würde alles nochmal etwas verkomplizieren, so es denn stimmt.
Zukunftssicherheit: das Nutzprofil deutet auf hohe Sicherheit unabhängig vom Betriebssystem hin, denn allzu viel wird dem PC ja nicht abverlangt. Ich habe nur keinen blassen Schimmer, welche Programme benutzt werden und was die so können bzw ob es da Tips und Tricks gibt oder ob die unter Win7 einen (deutlichen) Schub bekommen. Würde dein Freund was mit Videos machen, wäre zB Nvidia fast schon erzwungen wegen Cuda, aber Musik? Keinen Plan, sorry.
Ich gebe zu, ich bin Intel- und Nvidia geprägt, weil ich mit AMD und ATi durchweg schlechte Erfahrungen gemacht habe. Deshalb auch mein entsprechender Gegenvorschlag.
Hoffentlich kann noch jemand was zu dem gesamten Thema beisteuern.
| Zitat : 790GX - seitens AMD/ATi die zur Zeit beste Onboardgrafik, auch für FullHD
|
Das stimmt so nicht. Der neueste AMD-Chipsatz ist der 785G, nicht der 790GX, das lässt sich übrigens an der Benennung des Grafikkerns ablesen:
780G --> Radeon HD3200
790GX --> Radeon HD3300
785G --> Radeon HD4200
Der 790GX ist im Grunde identisch mit dem 780G bis auf Sideport-Memory und den etwas höheren Takt. Der neue 785G bietet ein paar zusätzliche HD-Funktionen und ist BD-live!-konform, im Gegensatz zum 790GX.
Eine Alternative wäre der Geforce8200-Chipsatz (weniger 3D-Leistung, aber ebenfalls HD-Unterstützung).
Soll es ein Intel-System sein kämen Boards mit Geforce9300/9400-Chipsatz in Frage, außerdem der bereits genannte Intel GMA X4500HD. Als Prozessor würde auch ein Celeron Dual-Core E3200 oder E3300 ausreichen (der verbraucht unter Last deutlich weniger als der E6300).
Der Vorschlag aus der c't beinhaltet z.T. veraltete Hardware: Der 760G ist nur eine Neuauflage des schon ziemlich betagten 690G. Der Prozessor ist ebenfalls nicht mehr ganz up to date. Besser ist ein Athlon II X2, wobei es sich hier lohnen würde auf die energiesparenden Modelle (durch 'e' gekennzeichnet) zu warten, die sind bei geizhals schon gelistet.
Endlich einer, der sich mit der Onboardschlorke auskennt
@Peter_Shaw
Vielen Dank für das Aufdröseln.
Es wird immer heller im Dickicht für mich.
Mir ist das Zusammenspiel von Grafikprozessor und Hauptprozessor für das Ziel "HD abspielen" noch nicht klar.
Sicher handelt es sich nicht um eine simple Addition, also:
schwacher Grafikprozessor + potenter Hauptprozessor = HD-Fähigkeit.
Und umgekehrt.
Herausgelesen habe ich bisher, dass
ATI 780G
NVIDA Geforce 9300
NVIDIA GMA X4500HD
zusammen mit "passenden" Hauptprozessoren HD-Fähigkeit ergeben.
Als Laie kann ich nur staunen, wie schwer die Hersteller den Endkunden, aber auch den Händlern die gezielte Wahl nach objektiven Kriterien machen.
Würde mich nicht wundern, wenn bei einer Befragung von Händlern herauskäme, dass nur wenige da Durchblick haben.
Wie auch immer:
Ich muss jetzt noch herausfinden, ob für das Vorhaben "Linux" ein Intelrechner (Nvidia) anzuraten ist, oder ob AMD (ATI) keinerlei Nachteile hätte.
@Derfnam
Danke für die Hinweis zum Auswählen des MB-Herstellers.
Und: "Schlorke" kannte ich noch nicht. Wird assimiliert.
)
Aus reiner Neugier:
Das Thema Rechnerkomposition ruft eigentlich nach einer Abbildung des Auswahl/Entscheidungsprozesses durch ein Fluss-Diagramm.
Gab es für sowas schonmal Versuche?
Sozusagen ein "Konfigurator", der automatisch Abhängigkeiten prüft und filtert.
So,
der Meister meldet sich mal zu Wort. ![]()
Auf Nummer Sicher mit HD-Tauglichkeit und geringen Stromverbrauch
geht man mit dem 785G-Chipsatz und einer PhenomII/AthlonII-CPU.
Da es hier auf geringen Stromverbrauch ankommt und weder gespielt
noch viel gepackt wird, ohne Level 3 Cache, also AthlonII, DualCore reicht hier.
Ein AthlonII 240 ist sehr günstig und kommt in Leistung und Stromverbrauch
einem Intel E6300 sehr nah, hat aber den Vorteil, dass man ein 785G-Brett
verwenden kann. Im Gegensatz zum alten 780G, der zusammen mit einer AthlonII,
oder PhenomII schon vollHD-tauglich ist (Nicht aber mit einem alten Athlon),
ist dieser Chipsatz nochmal im Verbrauch optimiert und hat 2 Recheneinheiten,
die sich nur um HD-Video kümmern. Bild in Bild wäre also möglich.
Die CPU schläft dabei im idle und verbraucht keine 6W. Man hat quasi die letzten
Kritikpunkte des 780G ausgemerzt. 785G gibt es mit reiner Solid-Caps-Bestückung
und guten Sound schon für 70 EUR und weniger. Solche Boards halten praktisch ewig.
ASUS, Gigabyte und MSI haben hier jeweils ein günstiges Schmuckstück. Der Sound
wird wohl weniger wichtig sein, da wohl eine extra Soundkarte verwendet wird.
Der Boxed-Kühler ist recht leise, da PWM und auf 65W ausgelegt.
Tatsächlich verbraucht ein AthlonII X2 240 je nach Exemplar
jedoch nur 44-48W. Der Kühler ist also unterfordert und arbeitet
fast immer leise. Ich habe das gute Stück hier. Mir noch etwas zu laut,
aber mich kann man nicht als Maßstab nehmen. ![]()
Als Netzteil reicht wirklich ein kleines Pure-Power mit 300W,
da eine Grafikkarte wohl nicht nachgerüstet wird.
Für Musiker reichen eigentlich 2x1GB DDR3-1333 RAM bei 1,5V-1,65V.
Für 15 EUR mehr gibt es jedoch schon die doppelte Speichermenge.
Der Speicher ist noch recht teuer, jedoch dürfte AM3 länger
mit Treibern unterstützt werden und das nachrüsten von
mehr Speicher wird schon bald bei DDR3 weitaus günstiger als bei DDR2.
Ebenso ist WinXP SP3 hier noch die beste Wahl.
Also:
45 EUR AMD Athlon II X2 240, 2x 2.80GHz, boxed
70 EUR Gigabyte GA-MA785GMT-UD2H
45 EUR Corsair XMS3 DIMM Kit 2GB PC3-10667U CL9-9-9-27
30 EUR be quiet Pure Power 300W ATX 2.3 (L7-300W/BN103)
-------
190 EUR
10 EUR kann man mit dem MSI 785GM-E51 sparen.
Man verzichtet jedoch auf Firewire und etwas Klangqualität,
was bei einer guten Soundkarte aber nicht so wichtig ist.
Da es für 60 EUR schon 2x2GB DDR3-1333 RAM gibt,
wäre auch das eine Überlegung wert. Wirklich nötig
ist das bei WinXP und Linux jedoch nicht.
@Weltenspinner
Mein Respekt für diesen ausserordentlich hilfreichen Beitrag.
Hervorragend aufgebaut, verständlich hergeleitet, mit praktischer Schlussfolgerung!
Sollte hier in den nächsten zwei Tagen kein Veto
mehr eingehen, werde ich den Rechner so für meinen Freund aufbauen.
Wir wäre sogar noch 80€ unter dem Budget.
Nochmal an alle Beteiligten im Thread: ganz herzlichen Dank für Eure investierte Zeit und die sehr nette Beratung.
)
@ ibu
CPU:
Falls du noch ein bisschen warten kannst, würde ich mir den Athlon II in der Energiesparvariante holen, gerade unter Last dürfte der Verbrauch nochmal deutlich niedriger als bei den Standard-Modellen ausfallen.
Mainboard:
Beim Board würde ich allein aufgrund des Preises zum vorgeschlagenen MSI greifen. Ich bezweifle, dass es in Sachen Audio-Qualität große Unterschiede gibt zwischen dem Standard-Chip ALC889 und der Gigabyte-exklusiven Variante ALC889A. Vom ASUS würde ich abraten, da diese Boards in div. Tests vergleichsweise hohe Verbrauchswerte aufwiesen.
RAM:
2GB RAM reichen aus, aber dann würde ich unbedingt nur einen einzelnen 2GB-Riegel verbauen, das spart 1-2 Watt und erleichtert das spätere Aufrüsten (Dual-Channel bringt ohnehin so gut wie nichts).
NT:
Das PurePower 300W ist natürlich mehr als ausreichend dimensioniert, jedoch nur mittelmäßig leise.
Das aktuell beste Silent-NT ist das Enermax ECO80+ 350W, es ist außerdem sehr effizient. Auf dirkvader.de findet sich ein Review dazu.
Ich kann Peter_Shaw soweit zustimmen.
Der AthlonII X2 240e kostet allerdings 10 EUR
mehr und wird noch ca. 2 Wochen auf sich warten lassen.
Ja, den gibt es, bei einer Soundkarte, wie bereits geschrieben, jedoch egal.
Dual Channel bring schon was, vor allem bei einer CPU ohne
Level 3 Cache. 1x2GB würde ich nur nehmen, wenn wirklich
geplant ist, recht zügig einen zweiten nachzurüsten und
dann von einer Serie, die es dann auch noch geben wird.
Kann man machen, kostet allerdings 15 EUR mehr.
Das Pure Power aus der L7-Serie ist auch schon
sehr nah an unhörbar.
Hhmm. Das Energiesparmodell des Athlon ist eine attraktive Option. Aber eigentlich braucht die Zielperson den Rechner flott.
Soundkarte ist in der Tat vorhanden, insofern ist Onboardsound unwichtig.
Zu 2x1GB oder 1x2GB:
Da wir noch unterm Budget liegen könnte man gleich 2x2GB nehmen.
Es geht ja nicht um eine große zu erwartende Differenz beim späteren Zukauf eines 2GB-Riegels.
Und unter Linux soll es eh 4GB sein, da dort in jedem Fall 'ne virtuelle Maschine für Win eingerichtet wird.
Netzteil soll die Zielperson entscheiden. Die weiß am besten wie empfindlich ihre Ohren sind.
Lohnt sich eigentlich so eine Gummiaufhängung für die Festplatte?
Bei einem ungedämmten Gehäuse und den bisher besprochenen Bauteilen.
Oder übertönt der Lüfter eh die Platte?
Selber habe ich da keinerlei Erfahrung, weil meine eigenen Ohren derart empfindlich sind, dass sie selbst leise Rechner nicht akzeptieren - sondern nur lautlose.
Mein Rechner steht schon seit einem Jahrzehnt stets in einem anderen Raum.
Immer wieder schön die Verwunderung über die Lautlosigkeit bei Gästen zu erleben.
Das kommt gut raus, weil ich in einem vom Straßenlärm praktisch vollständig abgeschotteten Hinterhof wohne.
Der AthlonII X2 240e ist genau so flott wie der
AthlonII X2 240. Er verbraucht nur im idle 1-2W
und unter Vollast 10-15W weniger Strom.
2x2GB ist auf jeden Fall vernünftig und reicht dann
auch eine ganze Weile.
Okay.
Je nach Gehäuse sind einfache Gummi-Entkoppler sinnvoll.
Vor allem auf billige Stahlblech-Gehäuse übertragen sich
die Vibrationen recht schnell. Overkill wäre hier eine
2,5" Festplatte in einem Scythe Quiet Drive. Absolut unhörbar,
aber auch sehr teuer. Sharkoon HDD Vibe Fixer III oder
Sycthe Hard Disk Stabilizer sollten voll und ganz reichen.
Mein Rechner ist absolut unhörbar. Sogar Milchschaum
meines Cappuccinos und der Monitor ist lauter.
@Weltenspinner
[2x2]
Muss man dann unter XP eigentlich "1GB virtuell abklemmen" (sorry für die laienhafte Ausdrucksweise, aber ihr wißt, was ich meine) oder spricht XP dann automatisch nur 3GB an?
[Festplattenkrach reduzieren]
Die Variante mit dem Quiet Drive merke ich mir (falls mal Freunde sowas wissen wollen). Kannte ich nicht.
Glückwunsch zu Deinem leisen Rechner.
Hätte ich den Raum nicht, würd' ich's nachbauen.
noch zum thema linux: ich weiss dass es vor einer weile noch teilweise recht massive probleme mit ati Karten gegeben hat.
da wuerde ich mich also vorher nochmal informieren, ich habe allerdings bisher immer nur nvidia in benutzung gehabt und mich deshalb um ati nicht gekuemmert, deshalb bin ich gerade auch nur in der lage es anzumerken dass es kritisch sein koennte
beste gruesse
@staeffn
Ich werde entsprechende Linuxforen mal durchforsten.
@Weltenspinner
Bist Du so nett und nennst noch die alternative Intel-Variante (Motherboard mit Onboard, CPU)?
32bit Betriebssysteme erkennen je nach BIOS Einstellungen
3,2-3,6GB Arbeitsspeicher. Den Rest kann man sich durch
RAM-Disc abzwacken, muss man aber nicht.
Intel-Variante:
90 EUR ASUS P5Q-EM, G45 (90-MIB4M0-G0EAY00Z)
65 EUR Intel Pentium Dual-Core E6300, 2x 2.80GHz, boxed (BX80571E6300)
Etwas bessere CPU, deutlich schlechteres Mainboard.
Davon würde ich angesichts des Preises und des eher mittelmäßigen
bis schlechten Mainboards eher absehen. Von DFI gäbe es ein
vernünftiges mit GeForce9400-Chipsatz und von ASUS eins mit
GeForce9300. Beide kostet jedoch je 110 EUR. Herausgeworfen,
wenn man bedenkt, dass man das auch für 60 EUR haben kann.
@Weltenspinner
[Intel]
OK. Klare Worte.
Habe zu Linux jetzt einen Bekannten gefragt:
Sein klares Votum: "Unbedingt ATI."
Nvidia gebe es nur als Closed Source.
Probleme mit ATI seien ihm nicht bekannt.
Wunderbar. Dann kann es also das AMD-Board sein.
[4GB+WinXP]
Schön, dass 4GB kein Problem für WinXP darstellen und man nichts konfigurieren muss.
Leider wurde mein Konto gelöscht.
Obwohl ich es aktiviert hatte.
Auf meine Nachfrage zu dem Thema
http://www.tomshardware.com/de/for [...] ndet-wurde
erhielt ich leider keine Antwort.
Im Impressum scheint es keinen Ansprechpartner für Problem mit dem Forum zu geben.
Dies hier nur, falls sich jemand wundert, warum plötzlich meine alten Postings nicht mehr meinen Namen tragen.
Ich habe mich jetzt erneut unter gleichem Namen angemeldet: das Problem ist exakt dasselbe.
Trotz Absenden der Aktivierung erhalte ich stets die Meldung
"Tom's Hardware Benutzerkonto
erwartet Bestätigung
Sie haben sich bei Tom's Hardware registriert. Vergessen Sie bitte nicht, Ihr Nutzerkonto innerhalb von 48 Stunden zu bestätigen.
Ansonsten wird es gelöscht und die Mitgliedervorteile verfallen."
| Weltenspinner schrieb :
|
Kurze Rückmeldung.
Alles bestellt (Einzige Änderung 2x2GB statt 2x1GB). Wird morgen abgeholt.
Du bist der Vater
Warten auf den 240e war leider nicht mehr drin. Schade.
Die Zielperson will nun tatsächlich doch gleich mit Linux experimentieren.
Ich werde ihr - um die Migration zu entspannen - 'ne virtuelle Maschine (Virtual Box) mit WinXP aufsetzen.
Bin gespannt, wo es überall hakeln wird
| Weltenspinner schrieb : So,
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Danke für die Meinung. Ich habe die letzten Tage einen Athlon X2 250 im Auge gehabt (nachdem mir u.a. mein alter AMD Duron 800 auf einem Epox-Board seit 9 Jahren gute Dienste leistet), war zwischendurch verunsichert, ob ich nicht besser einen Intel-Prozessor wegen der verbesserten Virtualisuerungsunterstützung bräuchte (VT-d), zumal die Intel-CPUs von Core 2 Duo 6400 an aufwärts in einigen Leistungsbereichen weit vorne liegen, aber jetzt fühle ich mich natürlich bestätigt.
Aber: Welches AM3-Mainboard mit 785G-Onboardgrafik wäre denn empfehlenswert, wenn es das ATX-Format sein soll? Mir wäre auch Wake on Lan wichtig, und das scheint das oben empfohlene GA-MA785GMT-UD2H nicht zu unterstützen (jedenfalls sehe ich auf der Gigabyte-Seite nichts, was darauf hindeutet).
Hallo,
welches Gehäuse denn hier bevorzugt ?
MfG
| Silver-Surfer schrieb : Hallo,
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Eigentlich egal, aber kein Schlafzimmerschrank. Z.B. Midi-Tower.
Hat jemand von Euch eine Idee zu folgendem fiesen Problem mit dem Gigabyte Board?
Das LCD-Display ist an den DVI-Ausgang angeschlossen.
Die Bootsequenz wird an DVI offenbar in einer Auflösung ausgegeben, die das Display nicht kann.
Es bleibt während des Bootens schwarz.
Am analogen Output des Boards und einem geliehenen Display mit analogem Eingang: kein Problem.
Der Händler wußte keine Rat. Im BIOS scheint es keine Einstellung zu geben um den Mist zu beheben.
Kennt jemand von Euch ein solches Phänomen - oder besser noch - eine Lösung?
Danke.
PS: Ich hatte diesen Thread hier eröffnet. Weil etwas mit der Registrierung des Accounts nicht geklappt hatte, wurde mein Account gelöscht.
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