ich weiß, dass JBOD nicht so besonders beliebet sind, überlege aber über folgende Konfiguration, wo es Sinn machen könnte:
Ich habe mir dummerweise eine 1,5 TB HDD mit 5900 statt 7200 U/min gekauft. Nun habe ich mir überlegt, diese Platte mit einer 64GB SDD aufzuwerten und dieses Gespann im JBOD-Modus laufen zu lassen.
Frage ist, ob es irgendwie geht - z.b. mit Defragmentierern (z.b. von OOSoftware) die häufigstgenutzten Dateien (Programme) auf der SDD zu lagern, während Archive,selten genutzte Programme und Mediendateien, u.a. auf der HDD unterkommen, bei denen es nicht so auf schnellen Zugriff ankommt
Natürlich könnte man für den Preis einer SSD auch die schnellere Festplatte kaufen.
Ich verstehe den Sinn nicht, warum man eine SSD mit einer lahmen HDD in einem JBOD laufen lassen sollte. Ein JBOD ist ein JBOD und nicht ein Teil schnelles und ein Teil langsames ... ja was eigentlich? Kein Programm, welches dir Daten auf einem Volume verschiebt, weiß, wo die SSD aufhört und die Festplatte anfängt. Außerdem wird dann deine SSD voll und zur korrekten Nutzung des Trims braucht sie einen gewissen Prozentsatz freien Speicher.
Bildlich gesprochen würdest du quasi eine 1GB große, generierte Datei (oder aus einer Quelle die schnell genug ist) zur Hälfte sehr schnell auf die SSD speichern und zur anderen Hälfte auf die lahme Festplatte schreiben und während du dich schon freust, dass die Datei in 30 Sekunden fertig kopiert ist, geht die Zeitanzeige mittendrin auf 2 Minuten hoch, ich hör dich schon schreien
Anders, wenn der Controller die Festplatte an den "Anfang" des Volumes setzt, dann hast du von der Geschwindigkeit SSD Null Nutzen, bis du dein JBOD fast voll hast und endlich die SSD beschrieben wird.
Kurz: Mach Windows und die Programme auf die SSD und den Rest auf die HDD.
Nachricht bearbeitet von DHAmoKK am 10.11.2009 um 17:54:54
------------------------------Wenn es klemmt - wende Gewalt an. Wenn es kaputt geht, hätte es sowieso erneuert werden müssen.
Antworten DHAmoKK
Der Gedanke dahinter ist,
dass man schon mit einer kleinen SSD auskommen könnte, 64 GB sind etwas knapp bemessen aber bezahlbar, ist ja auch nicht schlimm, wenn ein selten benutzes Programm dann nicht auf die SSD passt, sondern dann eben mal auf der langsameren HDD zum liegen kommt. 128GB gehen dann schon etwas mehr ins Geld...
Ein entsprechendes Programm müsste halt die unter dem JBOD liegenden Daten der Drives auswerten können - oder einen Benchmark über das JBOD laufen lassen können
System Btw:
Core I7 920
Asus P6T SE
6GB RAM
Windows 7 64bit
HD st31500541as (gewollt war: st31500341as)
Meine Win7 x64 Partition ist 40GB groß und ich habe schon einiges installiert, der winsxs-Ordner alleine belegt bereits knapp 5,7GB und meine Eigenen Dateien sind dank Savegames von 20-30 Spielen auf 3,5GB angewachsen. Frei habe ich auf der Partition noch knapp 10GB, installiert ist der RC seit einem guten halben Jahr. Ich finde, selbst mit einem Nero Ultimate, kompletter Office 2007 Suite, Magix-Software inkl. Effekte, Filter und Vorlagen und einem virtuellen Windows XP reichen 64GB dicke
Nur Eigene Bilder habe ich bereits zu WinXP-Zeiten ausgelagert, weil die mittlerweile 16GB (knapp 7000 Bilder direkt von der Kamera, teils sogar RAW) umfassen.
Nachricht bearbeitet von DHAmoKK am 10.11.2009 um 18:39:34
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Antworten DHAmoKK