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[Gelöst] Leistung bei alten Anwendungen

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Beste Antwort von 7oby.

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Wenn man eine Rechenintensive Fortran-Operation ausführt, die von der Struktur her nur einen Prozessorkern nutzen kann, gäbe es einen Leistungsunterschied zwischen den folgenden beiden Modellen?
- Intel Core 2 Duo E8600 (3,33 GHz)
- Intel Core i7-975XE eXtreme Edtition (3.33 GHz)


Gruß CoM

------------------------------ 'Multiple exclamation marks,' he went on, shaking his head, 'are a sure sign of a diseased mind.'
Der Core i7-975 Extreme taktet seinen Grundtakt von 3,33 GHz bei reinen Single-Core Anwendungen auf bis zu 3,6 GHz. Schon allein deswegen wäre er schneller. Insgesamt ist die Core i7 Architektur aber auch schon bei gleichem Takt schneller als die Core Architektur.

 

Hättest Du jetzt gefragt: Ich hab' hier 'nen 4 GHz übertakteten Core2 Duo wie schlägt der sich bei Single-Core Anwendungen gegen den Core i7? Dann hätt' ich nicht sofort eine Antwort gehabt. Die billigste Variante eine solche Single-Core Anwendung auf die größtmögliche Performance zu pushen ist jedoch einen billigen Core2 Duo in 45nm zu kaufen u. den auf ca. 4 GHz laufen zu lassen.

 

--

 

Welches mathematische Problem löst denn Dein Fortran Programm? Jetzt mal platt gesprochen: 99% aller Algorithmen lassen sich parallelisieren u. ein Core i7 hat mit Hyperthreading 8 Ausführungseinheiten. Da schlummert also ein beträchtlicher Performanceschub.

 

Fortran bringt über OpenMP perfekte MultiCore Fähigkeiten mit - gerade für Programmierer OHNE Erfahrung im MultiCore Programming. Klar, muss man manchmal die Datenstruktur ggf. vorher sortieren, um sie aufteilen zu können. Kommt eben auf's Problem an. Aber selbst das sortieren geht parallelisiert.

 

Hast denn Dein tolles Problem mal gegen einen gescheiten Fortran Compiler geworfen? Der Intel Fortran Compiler wäre hier sicher an erster Stelle zu nennen (enthält auch SSE Optimierungen etc.). Da gibt's den Visual Fortran für Windows u. einen für Linux:
http://software.Intel.com/en-us/Intel-compilers/

 

Die Compiler Suiten enthalten auch hochoptimierte Bibliotheken zu allen möglichen Theman (Intel integrated performance primitives, aber auch spezielle mathematische u. statistische Funktionen). Diese Bibliothken sind so unglaublich effizient, damit lassen sich gegenüber naiven Algorithmus Implementierungen Faktor 10 - 100 und auch 1000 herausholen. Je nachdem wie lange Dein Fortran Programm knuspert, lohnt es sich diese Bibliotheken zu intergrieren u. eigene Unterprogramme herauszuwerfen.

 

Den Intel® Visual Fortran Compiler Professional Edition for Windows gibt's für 30 Tage kostenlos. Den Linux Fortran Compiler dauerhaft. Man muss sich lediglich im ISN anmelden bzw. eine e-mail hinterlegen.

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Moin

Hmm... das ist eine Frage, die vermutlich nur wenige beantworten können. Rein vom Gefühl her würde ich sagen, der i7 macht das Rennen, aber ob sich der Aufpreis (wir reden von einer Differenz von knapp 600€, ohne Board und RAM-Aufpreis) wirklich lohnt, ist eine völlig andere Geschichte.

Vielleicht solltest du die Funktion der Fortron-Anwendung benennen. Vielleicht kann sich dann das eine oder andere Programmier-Genie dazu äußern. Ganz grob: Multimedia-Rendering und Office-Produktivität gewinnt der i7.

Wichtig für die Spezis zu wissen wäre wohl, wie wichtig wirklich der Takt ist oder ob Extras wie SSE, MMX und sonstige Befehlssätze des Prozessors in Anspruch genommen werden, XOR Berechnungen oder Fließkomma, usw.

------------------------------ Wenn es klemmt - wende Gewalt an. Wenn es kaputt geht, hätte es sowieso erneuert werden müssen.
Antworten DHAmoKK
Beste Antwort

Der Core i7-975 Extreme taktet seinen Grundtakt von 3,33 GHz bei reinen Single-Core Anwendungen auf bis zu 3,6 GHz. Schon allein deswegen wäre er schneller. Insgesamt ist die Core i7 Architektur aber auch schon bei gleichem Takt schneller als die Core Architektur.

 

Hättest Du jetzt gefragt: Ich hab' hier 'nen 4 GHz übertakteten Core2 Duo wie schlägt der sich bei Single-Core Anwendungen gegen den Core i7? Dann hätt' ich nicht sofort eine Antwort gehabt. Die billigste Variante eine solche Single-Core Anwendung auf die größtmögliche Performance zu pushen ist jedoch einen billigen Core2 Duo in 45nm zu kaufen u. den auf ca. 4 GHz laufen zu lassen.

 

--

 

Welches mathematische Problem löst denn Dein Fortran Programm? Jetzt mal platt gesprochen: 99% aller Algorithmen lassen sich parallelisieren u. ein Core i7 hat mit Hyperthreading 8 Ausführungseinheiten. Da schlummert also ein beträchtlicher Performanceschub.

 

Fortran bringt über OpenMP perfekte MultiCore Fähigkeiten mit - gerade für Programmierer OHNE Erfahrung im MultiCore Programming. Klar, muss man manchmal die Datenstruktur ggf. vorher sortieren, um sie aufteilen zu können. Kommt eben auf's Problem an. Aber selbst das sortieren geht parallelisiert.

 

Hast denn Dein tolles Problem mal gegen einen gescheiten Fortran Compiler geworfen? Der Intel Fortran Compiler wäre hier sicher an erster Stelle zu nennen (enthält auch SSE Optimierungen etc.). Da gibt's den Visual Fortran für Windows u. einen für Linux:
http://software.Intel.com/en-us/Intel-compilers/

 

Die Compiler Suiten enthalten auch hochoptimierte Bibliotheken zu allen möglichen Theman (Intel integrated performance primitives, aber auch spezielle mathematische u. statistische Funktionen). Diese Bibliothken sind so unglaublich effizient, damit lassen sich gegenüber naiven Algorithmus Implementierungen Faktor 10 - 100 und auch 1000 herausholen. Je nachdem wie lange Dein Fortran Programm knuspert, lohnt es sich diese Bibliotheken zu intergrieren u. eigene Unterprogramme herauszuwerfen.

 

Den Intel® Visual Fortran Compiler Professional Edition for Windows gibt's für 30 Tage kostenlos. Den Linux Fortran Compiler dauerhaft. Man muss sich lediglich im ISN anmelden bzw. eine e-mail hinterlegen.


Nachricht bearbeitet von 7oby am 24.10.2009 um 04:13:33
Antworten 7oby
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