mein Pentium D 925 mit 3 Ghz wird anscheinend von Coretemp nicht akzeptiert, wenn ich versuche, die exe auszuführen: " Dieser Intel-Prozessor wird nicht unterstützt" und die Installation abgebrochen. Es ist die Version 0.99.5.27, müsste sie vielleicht älter sein?
Hallo sleepy_simon,
vielen Dank für die Antwort. SpeedFan habe ich, dort wird ja bereits direkt nach dem Aufrufen des Programms die Temp angezeigt. Aber ist es auch wie bei CoreTemp tatsächlich die Temp des CPU-Kerns (da gibt es wohl Unterschiede, CPU-Kern und CPU gemittelt)? Weil ich nehme an, das Motherboard wird auch nicht die Kerntemperatur des CPU anzeigen, sondern eher einen Mittelwert?
habe auch noch einen d 925 im betrieb. Je nach Motherboard hersteller kann man die CPU temp auch sehr schön mit Everest feststellen.
Starte EVEREST. Starte Prime 95 stress Test. Die temp die als erstes schnell hoch geht ist die CPU. Rechne ca 10C° drauf (Meistens) dann hast die deine CPU temperatur.
Natürlich kann das immer abweichen. Man bekommt auch nie die Core Temperaturen auf solch einer CPU raus. Nur die jeweilige oberflächen temps auf der CPU.
Der Pentium D 9xx hat auf jeden Fall eine Temperaturdiode auf dem Die, deren Temperaturangabe dann schon der CPU Kerntemperatur entspricht. Ob SpeedFan nun diese angibt oder die auf der CPU-Oberfläche kann ich dir leider nicht sagen.
Wie hoch sind denn die Temperaturen, die SpeedFan im Idle bzw. unter Last angibt?
die Temperaturen sind soweit ok, im Idle bei ca. 27 °C und beim Prime95-Torture Test mit maximaler Hitze waren nach 16 Minuten etwa 42 °C erreicht, dann fiel allerdings ein Kern aus mit der Fehlermeldung "Rounding was 0.5, expected was less than 0.4", wohl ein häufiger Fehler, der vielleicht nicht so aussagekräftig ist. Ich werde auf jeden Fall mein BIOS updaten, das könnte schon helfen. Den anderen Kern habe ich noch eine weitere halbe Stunde laufen lassen, also insgesamt ca. 45 min und die Temperaturen blieben bei 44 °C (allerdings nur mit 75 % Auslastung mit einem Kern). Was mich mehr wundert, die Auslastung der CPU lag dauerhaft bei 50 % auch nach dem Test, nachdem Prime beendet war. Erst ein Neustart schaffte Abhilfe.
Ziel ist wohl, bei diesem Test (wie lange soll er laufen, 15 min oder 30 min?) maximal etwa 10-15 °C unter der von Intel angegebenen Thermal Specification zu bleiben? In meinem Fall ist diese 63,4 °C, dann darf meine CPU also max. 50 °C erreichen (um dann bei jedwedem Spiel sicher zu laufen?)? Eine zweite Frage, für das Übertakten und leistungsintensive Spiele ist dieser Test wohl die beste Wahl, viele schwören ja eher auf eine längere Laufzeit (z.B. 12 h) von "Blend".
Die Temps interessieren mich, weil ich plane, die CPU etwas zu übertakten, da habe ich auch noch keine Erfahrung, ich wollte beim D 925 zu Beginn allerdings nicht über 15 % gehen (von 200 auf 230 FSB, also von 3 Ghz auf 3,45 Ghz bei einem Multiplikator von 15), dazu muss ich vielleicht auch die VCore anheben (aktuell 1,323 V, laut Intel max. 1,325 V möglich).
Die CPU ist natürlich auch in die Jahre gekommen, Format C hat z.B. in einem anderen Beitragempfohlen, stattdessen lieber einen preiswerten E2160 zu nehmen (1,8 Ghz, 1 Ghz L2 Cache, 800 FSB), bei den geringen Werten muss die CPU-Architektur allerdings einiges wieder rausholen, der Laie sieht ja meist nur die Werte Takt, L2 Cache und FSB. Da stellt sich wiederum die Frage, was leistet die einzelne CPU bei bestimmten Anwendungen wirklich.
Zum anderen habe ich ein praktisch lüfterloses System, jetzt allerdings einen S-Flex 1600 als Gehäuselüfter voll aufgedreht, weil ich einen leichten chemischen Geruch wahrnahm, der mich etwas gestört hat (daher nahm ich ursprünglich an, die Temps seien zu hoch). Aber da das nicht der Fall ist, scheint ein leichter Geruch wohl bei jedem PC-Gehäuse bei 40-50 °C zu entstehen, der wohl durch die verschiedenen Lüfter zerstreut wird (mein Stacker 831 ist zudem nach einer Seite hin offen und zusätzlich noch mit Luftlöchern versehen). Ich werde also wohl zu einem "normalen" System zurückkehren mit CPU- und GPU-Lüfter und mich vielleicht eher für eine gedämmte Variante entscheiden.
Problematisch sind allerdings Fehler im Prime95 immer. Der "Rounding was 0.5, expected was less than 0.4" ist tatsächlich sehr häufig, allerdings bedeutet das nicht, dass er zu vernachlässigen wäre. Rechenfehler führen früher oder später zu Problemen (z.B. in Form von plötzlichen Abstürzen, Bluescreens etc.). Ich würde hier in jedem Fall weiter nachhaken, warum es zu diesem Fehler kommt. Die nach dem Beenden von Prime95 weiter anhaltende CPU Auslastung hingegen würde mir nicht weiter zu denken geben - da wurde Prime eben einfach nicht richtig beendet, sowas passiert...
Ziele bei Prime95 sind zum einen die CPU-Kerntemperaturen möglichst unter 60°C zu halten und zum anderen das Programm stabil zum Laufen zu bekommen - egal wie lange es läuft. Bei dir sollten die angezeigten 42°C bzw. 44°C also keinerlei Probleme bereiten, ich gehe jedoch davon aus, dass dies in dem Fall nicht die Kern-, sondern die Oberflächentemperatur der CPU ist. Alleine deshalb, weil es mir für die Kerntemperatur zu niedrig erscheint. Für den Kern also nochmal ein paar Grad addieren.
Eher zu denken geben sollte dir wie gesagt, dass Prime95 nicht sehr lange stabil läuft. Gerade wenn du planst zu übertakten ist es wichtig zumindest sicherzugehen, dass das System mit Standardtakt keine Probleme bereitet. Erst dann macht es Sinn, sich ans OC'en zu machen. Immerhin ist es dir nicht wirklich möglich festzustellen, wie stabil dein übertaktetes System ist, wenn die hierzu verwendeten Tools schon bei Standardtakt nicht richtig arbeiten.
Zur Kühlung deines Systems kann ich noch folgende Tipps geben: Vorne einen Gehäuseüfter, der kalte Luft ins Gehäuse saugt, hinten einen, der die warme Luft aus dem Gehäuse bläst. Wenn der CPU-Lüfter in den Luftstrom eingebaut wird, sollte er die Luft auch von vorne nach hinten pusten. Die Grafikkarte ist idealerweise mit einem 2-Slot Lüftersystem ausgestattet, damit die Abwärme der Grafikkarte sofort aus dem Gehäuse gelangt und dieses innen nicht auch noch weiter aufheizt. Lüfter an der Seite und ein offenes Gehäuse sind eher suboptimal, da die Luft dadurch nur verwirbelt wird und die Kühlung evtl. sogar nachlässt. Folgendes Bildchen passt hier eigtl immer ganz gut
noch einmal herzlichen Dank für die Antworten. Ich weiß nicht, wo das Problem zu Beginn lag, jedenfalls läuft der PC jetzt in übertaktetem Zustand bei Prime stabil (von 3 auf 3,75 Ghz). Na ja, die CPU ist sowieso ziemlich alt, sie hat zwar gute Werte (Takt, L2-Cache), aber eine neue Architektur bringt wohl deutlich mehr als das OC, vermute ich.
Ich habe jetzt vorne und hinten eine Lüfter, der chemische Geruch ist allerdings noch nicht ganz gebannt. Meine Grafikkarte ist noch mit dem passiven Accelero S1 Rev2 ausgestattet, der keinen eigenen Luftstrom erzeugt, hier ergeben sich vielleicht durch Tausch noch Verbesserungen. Die Karte wird im Betrieb außerdem ca. 65 ° warm, im Idle immerhin auch an die 50 ° C, das ist vermutlich etwas viel bzw. schon die obere Grenze? Gibt es eigentlich eine Art Prime95 für Grafikkarten?
Noch kurz zum 2-Slot Lüftersystem, das haben eigentlich nur stärkere GPUs, man müsste wohl damit eine "normale" Karte extra ausrüsten? Schließlich gibt es noch 2-Slot Lüftersysteme für das Gehäuse, das bringt vermutlich auch noch mal ein paar Grad?
Eine Grafikkarte ist bei 65°C noch lange nicht an der grenze, die werden gerne auch mal ~80°C warm. Da würde ich mir keine Sorgen machen. Bei diesen Temperaturen kannst du auf eine aktive Kühlung auch weiterhin verzichten und bei deiner passiven Lösung für die Grafikkarte bleiben, der Accelero S1 ist ja auch keine schlechte Wahl.
So etwas wie Prime95 gibt es tatsächlich, nennt sich dann z.B. Furmark und findest du hier. Alternativ kannst du auch ATITool verwenden und mit "Scan for Artifacts" die Grafikkarte auf Stabilität prüfen.
edit: Um welche Grafikkarte handelt es sich denn überhaupt?
Nachricht bearbeitet von sleepy_simon am 13.11.2009 um 16:43:30
Hallo, vielen Dank, ich werde mir die Programme mal anschauen. Auf jeden Fall bin ich mit den Temperaturen schon beruhigt. Die Karte ist ebenfalls schon etwas in die Jahre gekommen, eine Geforce 6800 GS. Mit Rivatuner ist sie etwa 10 % beim GPU- und 20 % beim Speicherakt übertaktet, "gewarnt" wurde ich bis jetzt durch Artefakte und selten sogar abgestürzte Spielstände, aber nach einem Neustart war immer alles in Ordnung, so konnte ich mich ans Maximum rantasten. Ein Absturz beim Laden eines Spielstands wäre natürlich unangenehm und würde ihn wohl eventuell unbrauchbar machen.