Also ich hätte gerne ein paar Vorschläge für eine Grafikkarte.
Ich brauche sie um professionelle Videobearbeitung zu betreiben. Ich habe 2 hochauflösende Sony Bildschirme 22".
Ich warte auf eure Vorschläge...
Nachricht bearbeitet von am 18.10.2008 um 10:48:14
Es gibt nach meinem Wissen keine professionelle Videobearbeitungssoftware, die besondere Anforderungen an die Grafikkarte stellt. Daher kannst Du die billigste Grafikkarte nehmen, die Du findest. Üblicherweise schaut man, dass die Eingänge der Monitore (DVI? HDMI?) mit denen der Grafikkarte übereinstimmen.
Lediglich Photoshop CS4 (das ist aber Bildbearbeitung und nicht Videobearbeitung) nutzt inzwischen die Grafikkarte für verschiedene Effekte (Zoom etc.). Darüber hinaus gibt es OpenGL Video Renderer für den mplayer.
Für die Videobearbeitung genügt jede Grafikkarte. Und 2x 22", die höchstens 1680 x 1050 haben würde ich jetzt auch nicht unbedingt als hochauflösend bezeichnen. Eher einen 30" mit 2560×1600, denn für letzteres benötigt man beispielsweise eine DualLink fähige Grafikkarte.
mooooment. premiere und AE CS4 benötigen sehr wohl die richtige Grafikkarte. bei pinnacle, magix oder corel siehts genauso aus. und spätestens bei HD-material wirds dann kritisch. am besten sind hier die ATI 3000 und 4000er grakas. nvidia beschleunigt nicht alles. und bei adobe cs4 bräuchtest du schon entweder eine nv Quadro fürn haufen geld oder eine ati 4000er für weit weniger um die beschleunigung zu haben. wie sieht der rest deines systems aus?
mooooment. premiere und AE CS4 benötigen sehr wohl die richtige Grafikkarte. bei pinnacle, magix oder corel siehts genauso aus. und spätestens bei HD-material wirds dann kritisch.
Ich schneide mit OpenSource Lösungen HD Material auf integrierter Chipsatzgrafik ohne irgendwelche Probleme. Videoeffekte, die beim Bearbeiten im Vorschaufenster angezeigt werden, werden (egal von welcher professionellen Software) ausschließlich CPU gerechnet.
Wo genau kommt die Grafikkarte zum Einsatz? Ich habe mich in letzter Zeit ziemlich mit den H.264 Beschleunigern von nVidia und ATI begeckt und komme zu folgendem Ergebnis:
. es gibt eigentlich nur 3 Tools, mit denen Du diese Videobeschleunigungsfunktionen nutzen kannst: MPC-HT, PowerDVD und ArcSoft TotalMedia Theatre. Mit BluRays funktioniert's, mit selbstzusammengefrickelnem Material im Allgemeinen nicht. Man muss schon sehr genau Settings (hier dokumentiert) verwenden, um DXVA kompatibel zu bleiben. Adobe Premieres H.264 Export ist NICHT DXVA kompatibel. . Naja und professionelle Tools verwenden die H.264 Beschleunigungen nach meiner Kenntnis nicht. Bei nVidia klappt es manchmal einem anderen Tool die DXVA Beschleunigung unterzujubeln indem man PowerDVD installiert und den DirectShow Filter als Importfilter verwendet. Klappt aber nach meinen Tests bisher nur bei nVidia. Bei ATI bisher erfolglos (weil das PowerDVD hier anders arbeitet). . Welches HD Material schneiden wir? Für AVCHD hat eh keine Grafikkarte Beschleunigung. HDCAM und sämtliche anderen Formate sind auch nicht GPU Beschleunigungskompatibel.
So wird ein Schuh draus. Aber was ist eben professionell?
Bei all diesen Dingen - auch wenn man bisher Null Ahnung von Videobearbeitung hat. Das mindeste, was man weiß und deshalb hier posten sollte: . Woher kommt das Videomaterial? Von welchen Kameras oder Bändern? . Gibt es zu der Kamera bereits eine Capturekarte/Firewire oder muss hier YUV Komponentensignal analog/digital gewandelt werden? . Wie verlässt das geschnittene fertige Material wieder den Computer? Wird es auf DVD gespielt oder muss es wieder auf ein Band zurück? . Was sind typsiche Arbeitsprozesse?
Solange man das nicht weiß kann ich alles zwischen EUR 20 und 20000,- empfehlen.
Nachricht bearbeitet von 7oby am 18.10.2008 um 13:36:08
7oby: ich gebe mich geschlagen ^^ - mein spezialgebiet ist foto/print
aber: eben wegen der ruckel-erfahrung mit HD-filmen bei mir und wegen der specs für premiere CS4 (dual Core 2,8GHz, nvquadro oder ati 4000er), sowie solchen vergleichen - http://arstechnica.com/news.ars/po [...] vidia.html - ziehe ich folgenden schluss: es sollte ein gute Grafikkarte drinnestecken.
ABER: opensource hat immer ein gewaltiges Problem: es können keine cross-license-agreements gemacht werden. will heißen, egal wie gut die software ist, sie KANN aus lizenzrechtlichen gründen nicht alle features/beschleunigungen enthalten, die kommerzielle produkte haben. also wird alles mit OpenGL 2 gemacht, was ja auch gut ist, aber eben nicht alles abdeckt. der standard ist alt...
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