ich suche ein Mainboard welches einen onboard graphic chip hat (dabei brauche ich mind. 2 ports onboard, z.B Intel hat meist VGA+DVI, das wäre perfekt) und parallel noch eine PCI Express 2.0 16x GK (PEG) ansteuern kann.
Ich habe ein Asus P5QL-EM getested, das schaltet die onboard grafik aber ab wenn man PEG nutzt und umgekert schaltet es PEG ab wenn man die onboard Intel ports nutzt. Steuerbar ist das ganze beim P5QL-EM über das BIOS aber eben nicht so das beides geht, onboard + PEG und das suckt.
Außerdem brauche ich VT-D welches das P5QL-EM auch nicht hat mit seinem G43 chipsatz. X38, Q45 oder Q35 haben VT-D .
Ich dachte also z.B. an das Asus P5Q-EM DO.
Hat Q45, also VT-D und eine onboard graphic mit 1x DVi und 1x VGA, also perfekt, wenn ich nur wüsste ob onboard graphic und PEG gleichzeitig gehen.
Jemand eine Idee? Ich habe mir sagen lassen das es schwer ist ein Mainboard zu finden das onboard VGA und PEG gleichzeitig kann und will jetzt nicht alle durchtesten ...
Zwei Grafikkarten des gleichen Herstellers ohne onboard Grafikkarte. Onboard + USB-Stick Grafikkarte geht auch noch. Matrox TripleHead 2 Go ginge wohl auch.
Bei dem Mischmaus aus Onboard-Grafikkarte + PEG Grafikkarte sieht's duster aus. Nicht nur das BIOS spielt Dir einen Streich - ggf. auch die Treiber:
Zitat :
Weil Vista nicht in der Lage ist, vernünftig mit zwei Display-Treibern umzugehen, muss Intel dazu einen abenteuerlichen Weg beschreiten: Eine Art Wrapper, der sich Windows gegenüber als einziger Grafiktreiber im System präsentiert, leitet alle Windows-Aufrufe an den jeweiligen Intel- oder Grafikkarten-Treiber weiter. Das erfordert tiefe Eingriffe in den Grafikkarten-Treiber, die Intel nur in enger Zusammenarbeit mit den Grafikchipherstellern leisten kann. In den ersten Folien zu Montevina war nur von ATI die Rede, doch die Nvidia-Version soll inzwischen fertiggestellt sein.
danke für die guten tipps. das dual driver Problem ist kein thema für mich weil ich eine der Karten per iommu (deswegen vt-d) an eine xen dom-u weiterreichen möchte und die andere für dom0 nutzen will, wobei die dom0 Karte weniger leistungsstark sein muss. Es wäre also einzig und allein ausschlaggebend ob das BIOS einen dual betrieb zulässt. Aktuell sehe ich jedoch schon im normalen Linux per lspci nur enteder- die IGD oder die PEG Karte je nach BIOS Einstellung
Ich werde es mal mit einer alten pci Karte und einer PEG probieren, aber im BIOS bei meinem board gibt es IGD/PEG PEG/IGD PCI/PEG PEG/PCI als optionen. wenn also IGD/PEG nicht geht (wie ich schon getestet habe) könnte PCI+PEG genauso schlecht laufen, werde ich testen.
Wenn ich zwei PEG Karten nicht bridge, werden diese dann getrennt an das OS übergeben oder sieht man dann evtl. auch nur eine (weil ja das Grafikkarte BIOS nur einmal anspringt?!)
Hier findet sich auch ein Hinweis, dass nun möglicherweise auch Grafikkarten aus einer DomU über einen nativen Treiber angesprochen werden können (ähnlich PCI Pass-Through), sofern ein Prozessor und ein Chipsatz zum Einsatz kommen, die Intels Virtualization Technology for Directed I/O (VT-d) unterstützen.
[...]
jedenfalls ist VT-d (sofern vom BIOS des jeweiligen Mainboards überhaupt freigeschaltet) typischerweise auf den Onboard-Netzwerkchip oder PCIe-x4-Steckplätze beschränkt und funktioniert nicht an den für PEG-Grafikkarten üblichen PCIe-x16-Slots. Der Wunsch mancher Xen-Nutzer, auf einem virtualisierten Windows auch mal ein flottes 3D-Spiel zu starten, das leistungsfähige DirectX-Unterstützung benötigt, lässt sich bisher also anscheinend noch nicht erfüllen. Xen 3.3.0 soll aber nun wenigstens die Grafikausgabe via OpenGL vom Grafikchip skalieren lassen können.
Also könnte es sein, dass man mehr Geräte dem DomU gibt als man eigentlich will.
Dieser Eintrag ist wesentlich älter (Dez 2007) - das ist inzwischen überhaupt. Aber dennoch - damals hat's halt definitiv nicht ohne weiteres funktioniert:
http://lists.xensource.com/archive [...] 00283.html
Die Idee mit vt-d ist sehr nobel, aber möglicherweise zu optimistisch im Moment noch. Wenn's nur um das 3D geht, dann geht vielleicht noch VMWare Workstation 5.0 das hat experimentellen Direct3D support im Windows Guest auf Linux Host:
http://www.vmware.com/support/ws5/ [...] d_d3d.html
Oder dreh den Spieß um: Nimm ein 08/15 Windows da hast dann 3D, OpenGL oder CUDA. Und dann in einer VM das Linux abfackeln. Du sagtest ja, dass dom0 keine schnelle Grafikkarte braucht. Eine schöeine GUI bekommst entweder über die VESA Emulation der VM, über den cygwin X-Server auf Windows oder einem VNC server.
Kannst ja mal posten was draus geworden ist u. was läuft und was nicht.
danke 7oby für Deinen sehr schöeinen reply. Das mit der PCI/PEG bridge wusste ich und habe auch schon überlegt ob mich das nicht stören wird, aber mal sehen. Die xensource liste hab ich im abo und hab die threads auch aufmerksam verfolgt. Seit 3.3 gabs zwar immer mal dummy Anfragen bezüglich PEG passthrough aber keine interessanten Antworten.
Wie auch immer, ich habe keinen gefunden der es bis jetzt am laufen hat, aber gerade deswegen will ich es testen. Ich will einfach mal sehen was schon geht und wo es hängt.
Den Umweg über ein Windows als Host habe ich mir auch schon überlegt aber irgendwie kann ich mich einfach damit nicht anfreunden. Sollte ich PEG mit VT-D nicht zum laufen bekommen werde ich wohl diesen Weg gehen müssen. Warum einfach wenns auch kompliziert geht
Ich werde jetzt erstmal ein VT-D Board bestellen ohne chipsatz Grafik und dann ein wenig mit 2 PEG oder 1xPCI und 1x PEG und XEN testen. Ich update den Thread mit dem was ich rausfinde aber kann eine weile dauern.
Wenn man auf der XEN Mailing Liste noch nichtmal eine funktionierende Konfig findet, dann stehen die Chancen nicht sonderlich hoch.
Wenn man den Windows Host Weg geht, gibt's noch etwas interessantes, was ich nicht erwähnt habe: CoLinux. Es läuft als Windows Prozess u. man muss die Resourcen wie z.B. RAM nicht statisch zuweisen. Ein ausgewachsenes Debian oder Ubuntu bekommt man da mit GUI ans Fliegen. Gibt ja schon fertige Images, so dass man nur mit aptitude updaten braucht. Allerdings gibt's nicht immer die neuesten Kernelversionen. Ist aber fix u. resourcensparend. Weniger Footprint als eine VM.
Nachricht bearbeitet von 7oby am 15.11.2008 um 15:26:05
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