Hier im Forum wird ja sehr gerne auf ASRock rumgehakt. Zu wenige billige Spannungswandler, kein OC-BIOS, kein BIOS Support etc. Das mag für die meisten Billigboards u. möglicherweise für ASRock in der Vergangenheit ja so stimmen. Dort gilt dann: Wer billig kauft, kauft 2x.
Gerade vor dem Hintergrund finde ich Ananad's Test des ASRock A780GXH/128M sehr gut:
Zitat :
it allowed us to unlock the fourth Core on a couple of our retail 720BE (0904 lot code) processors. [...] we had little trouble getting our latest 720BE up to 3.895GHz under Vista 64 SP1 with 4GB of memory running at DDR2-1092 and the NB speed at 2665MHz. The board also features a very high quality 5-phase power delivery system that fully supports the older 140W 9950BE processor series.
Wenn man daneben mal die aktuellen Geizhals Preise legt: # ASRock A780GXH/128M : EUR 61,53 # AMD Phenom II X3 720 BE boxed : EUR 132,11
Dann kann man damit wohl einen verdammt günstigen Compute Server bauen (Kompiling, x264 Transcoding etc.). Sollte man wohl mit DDR2-1067 garnieren, sonst fällt das OC flach mangels Flexibilität bei den HT/Memory Multiplikatoren.
Nicht falsch verstehen: Ich persönlich würde mir kein ASRock Board kaufen. Aber es soll ja Leute geben, die es geradezu als Sport empfinden mit möglichst wenig Geld den schnellsten Rechner zu kreieren. Die OC Möglichkeiten und der Support kann vermutlich mit keinem guten Markenboard mithalten. Dennoch scheint es die Billigmarke ASRock von Asus hat ihr Geschäft im Griff u. produzieren keinen Schrott.
Nachricht bearbeitet von 7oby am 17.03.2009 um 10:52:02
Jep, in anderen Artikeln haben sie es auch schon erwähnt.
Ich habs schon ein paar Mal in verschiedenen Posts zitiert:
Zitat :
The 780G chipset is one of the best budget IGP designs we have worked with over the years. This is the chipset that made integrated graphics relevant again. One of the best boards in this price category is the ASRock A780GXE. The A780GXE features the ATI Radeon 3200 integrated graphics. ASRock loads the board with six 3Gb/s SATA ports featuring RAID 0/1/10, 5.1 HD audio, Gigabit LAN, two PCI-E x16 slots, one PCI-E x1 slot, three PCI slots, and support for 16GB of memory. Durability is addressed with solid capacitors for CPU power and duracap long-life capacitors for the rest. This board has been rock solid for us and supports AM2/AM2+ and AM3 (running DDR2) CPUs.
Wenn jemand das nötige Kleingeld hat, kann er sich Boards von einer der "großen" Marken kaufen, aber den großen Bogen braucht man wohl wirklich bei den aktuellen Boards nicht mehr schlagen.
Aetius empfiehlt ja auch schon seit einiger Zeit das ASRock AOD790GX.
------------------------------Humor wird bei mir groß geschrieben. Ironie auch. Beides sind Substantive.
Antworten Gudi
Solange diese Boards Nischen und das Billigsegment besetzen, habe ich kein Problem damit. Wenn aber inzwischen solche Boards sogar in Preisregionen über 100€ zu finden sind, wo andere Markenhersteller z.T. sogar inzwischen günstiger anbieten, dann frage ich mich schon nach dem Sinn bzw. der Geschäftspolitik von Asus' Hinterhofklitsche
In meiner Wohnung steht mittlerweile auch ein einzelner PC mit AMD ASRock-Brett als einer von vier PCs insgesamt. Es ist allerdings auch der einzige PC, der mir ständig Ärger macht. Die RAM-Kompatibilität ist so eine Geschichte für sich, die Lüftersteuerung ist fürn Popo und die Spawas rauschen unter Vollast doch hörbar. Außerdem schaltet die Grafikkarte grundlos runter auf PCIe x1, sobald ich die X-Fi in den x1 Slot stecke. Ich habe die Soundkarten dann mit einem anderen PC getauscht, um eine PCI-Karte reinzustecken. das ging. Trotzdem sinnloses Feature, das Board fliegt wieder raus und kommt in irgendeinen Büro-Rechner.
Fazit:
Wer nur Standard-Peripherie verbauen will und nicht übertakten möchte, der kann durchaus zuschlagen. Aber für Enthusiasten mit kleinem Geldbeutel ist das wohl in den meisten Fällen immer noch nichts.
Nachricht bearbeitet von FormatC am 17.03.2009 um 11:51:54
Und wie sich die Boards bei Langzeitnutzung verhalten, weiss auch noch keiner. Das auch ASrock Boards baut, die auch mit den CPUs mit hoeherer TDP kombiniert funktionieren, zumindest anfangs, ist nur darum interessant, weil die Hersteller bei den IGP-Boards meinten, dass sowieso niemand einen Quad darauf setzen wuerde. Ansonsten bestimmt der Chipsatz ja zu einem Gutteil das Verhalten und solange man da nicht auf moeglichst billig setzt, hat man zumindest schon mal den richtigen Weg eingeschlagen.
Man sollte das Feld im Auge behalten und wenn die ASrock-Boards sich ueber einen gewissen Zeitraum bewaehren sind sie dann vielleicht auch tatsaechlich empfehlenswert.
Wer auf sowas einen gescheiten Prozessor oder RAM setzt gehoert eh gehauen.
Genauso schlimm wie High-End CPU mit DDR2 800/667 RAM. Gruselig... Zum Office-PC reichen die Boards allemal.
Also ich hatte damals mit meinem Asrock recht gute Erfahrungen gemacht. das war eine K7S irgendwas. Die war halt nur etwas behaebig, aber sehr stabil.
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