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[Gelöst] Ubuntu - Home Server (Medien-/Backup)

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Beste Antwort von 7oby.

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Hallo Community, ich bin neu - hab mich aber bereits informiert und suche jemanden, der dies bereits schon hat bzw. mehr Erfahrung hat.

Ich möchte einen Homeserver,welcher folgende Aufgaben hat:
- Backup Fotoarchiv (Raid 1/5)
- Bittorrent Client
- Medienserver (Squeezebox & DLNA für PS3 mit transcoding)
- Transcoding von MKV (Full HD Files)
- das ganze leise, weil er im Büro stehn wird, ausser es braucht die Rechenpower fürs Transcoden

:-) Bin über sachdienstliche Hinweise ausserordentlich dankbar.

wolkenjaeger schrieb :

kann ich auch was gescheites basteln und dabei einen Core2 verwenden anstatt den ATOM

Hatten wir doch schon verlinkt:
Effizienz: Core 2 schlägt Atom

Also, ja klar - kannst machen. Gib' halt Geld für'n sinnvolles Netzteil aus. Hab' da keine konkrete Empfehlung, aber ein solches, welches wenig Strom verbraucht. Irgendetwas zwischen 150 - 250 Watt.

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Hi,

und was genau ist deine Frage? Willst du Hinweise zur Hardware? Oder zur Software?

Hardware: Nichts zu neues kaufen, das u.U. noch keine oder nur sehr unstabile Kernelunterstuetzung hat. Gerade bei manchen neueren LAN-Chips (ich sag nur "Attansic"... geht inzwischen aber auch) kann das Probleme machen. Ansonsten halt ein moeglichst stabiles Board - wieviel CPU-Power du brauchst, haengt natuerlich davon ab, wie schnell das transcoden gehen soll. Fuer alles andere braucht man nicht viel, selbst ein Pentium 3 mit 1,4 GHz schafft es auf einem vernuenftigen (Server-)board, ein Gigabit-Interface zu saettigen.

Software: Ich wuerde dir nicht zu Ubuntu raten, aber das kommt halt auch drauf an, wieviel Linux-Erfahrung du hast. Fuer den Anfang ist Ubuntu ganz nett - fuer mich (14 Jahre Linux-Erfahrung) sind Ubuntu, Suse und Co. fast genauso nervend wie Windows.

Falls du also Linux-Anfaenger bist, dann nimm ruhig Ubuntu...

Viele Gruesse,

Jan (seit 2005 ueberzeugt von Gentoo-Linux)

Antworten JanR

Danke Jan,
natürlich fehlt die richtige Frage dazu. Was für Hardware würdet ihr empfehlen? Das ganze sollte einigermassen leise sein und nicht zu viel Strom verbrauchen.
Es gibt ja eigentlich 3 Möglichkeiten:
- Barebone (hätte noch HDMI etc Anschlüsse, welche aber eigentlich gar nicht notwändig wären) zb. Asus
- Server Rack (halt wirklich gleich einen "richtigen" Server
- oder ein simples NAS (QNas, Linksys etc)

Der Input mit "nichts-zu-neues" ist schon sehr gut. Aber ich möchte wohl oder übel 4 Festplattenschächte zu Verfügung haben, welche mindest. SATA II sind und wenn möglich auch noch Hardware Raid zulassen.

Der Prozessor, sollte gemäss Angaben im Netz ein Core 2 Duo sein um MKV (1080p) Files auf die Playstation zu streamen zu können. Hier stecke ich eben ein bisschen im Clinch, um die paar MKV Files zu schauen, brauche ich nicht unbedingt einen solch starken Prozessor, denn dafür könnte ich auch meinen Desktop brauchen, welcher dann die Daten vom Server holt und bei sich selbst transcodiert und dann zur PS3 schickt.

Und ich bin nun mit Linux auch schon ein paar jährchen vertraut und bin eigentlich recht zu frieden. Angefangen hab ich mit Debian und dann gewechselt auf Ubuntu. Vielleicht probiere ich auch mal Gentoo.

Antworten wolkenjaeger

wolkenjaeger schrieb :

- Barebone (hätte noch HDMI etc Anschlüsse, welche aber eigentlich gar nicht notwändig wären) zb. Asus

Geht nicht. Ist zu klein. Passt kein guter Kühlkörper drauf. Wird nur laut, da zu klein u. der Luftstrom zu groß wird.

wolkenjaeger schrieb :

- Server Rack (halt wirklich gleich einen "richtigen" Server

Vieeeel zu laut. Willst es doch im Büro haben.

wolkenjaeger schrieb :

- oder ein simples NAS (QNas, Linksys etc)

Schafft kein On-the-fly Transcoding.

 
wolkenjaeger schrieb :

Der Prozessor, sollte gemäss Angaben im Netz ein Core 2 Duo sein um MKV (1080p) Files auf die Playstation zu streamen zu können.

Das reicht nicht. Die PS3 braucht ein paar Spezialoptionen, damit sie das File abspielt. Dazu ist ein volles Transcoding notwendig. Ich hab' bei den Transcodings, die ich für die PS3 gemacht habe für 1080p eine Quadcore auf 3 GHz für Realtime (> 25fps Encoding Speed) gebraucht. Allerdings muss ich zugeben, dass ich dafür nicht Hardcore Streaming Settings verwendet habe. Dennoch wirst es mit einem DualCore wohl nicht hinbekommen.


Nachricht bearbeitet von 7oby am 10.09.2009 um 09:18:31
Antworten 7oby

Hi,

da stimme ich meinem Vorposter zu, was die Optionen angeht.

"nicht zu neu" meinte, dass es nicht "bleeding edge" sein sollte, also ein ganz neuer LAN-Chip oder so. Die SATA-Chips (ausser irgendwelchem Schrott) koennen ja alle AHCI und das geht unter Linux prima.

Serverboard... das waere in der Tat das Optimum. Server muss auch nicht gleich laut sein, man muss das Ding ja nicht in ein 1HE Gehaeuse bauen, sondern kann ein sehr leises Gehaeuse drum herum stricken.

Supermicro hat da ein paar sehr schoene Boards aus der Server- und Workstationwelt, die garantiert mit Linux gehen (das garantiert in dem Fall der Hersteller!). Ist aber auch nicht ganz billig. Sehr gut soll bei denen auch die Lueftersteuerung sein. Zusaetzlich bieten sie auch Server/Workstation-Barebones an, die als "whisper" beworben werden - keine Ahnung, was da dran ist.

Fuer dein Ziel "Leise, aber schnell" waere das mit einer guten Lueftersteuerung naemlich optimal: Wenn du die Kiste per Userspace-Governor im Normalbetrieb auf dem niedrigsten P-State festnagelst, braucht sie keine schnellen Luefter und ist leise, selbst dann, wenn man etwas rechnen muss, das nicht schnell gehen muss. Die Scripte fuer das Transcodieren machst du dann so, dass sie den Ondemand-Governor freigeben und damit auch hoeheren Takt und Laerm.

Oder, wenn du es ganz edel haben willst, schau dir mal die Intel 3420-Plattform an, also die Xeon-Version des Lynnfield. Auch dazu gibts bei Supermicro sehr nette Boards und dann haette man 100% Servertechnik, die sehr leise und zugleich extrem schnell sein kann (natuerlich ein ordentliches Netzteil...).

Viele Gruesse,

Jan

Antworten JanR

Das ganze Unterfangen ist etwas knifflig, weil Du wirklich CPU Leistung brauchst, wenn Du an dem on-the-fly transcoding festhalten willst.

 

Ausgereifte Hardware für Linux/*BSD zu kaufen ist zwar prinzipiell eine gute Idee - allerdings auch zu pauschal u. hilft hier nicht viel weiter. Eine DVB-S2 TV-Karte von Hersteller XY u. bestimmte W-Lan Karten fallen in die Kategorie, wo man genau schauen muss ob es Treiber gibt u. falls ja wie stabil diese sind.

 

Ich will gleich auf den P55 + Lynnfield (Core i5/i7) hinaus. Die zugrunde liegenden Plattform ist stabil. Der P55 Chipsatz nichts weiter als eine geringfügig aufgebohrte sehr stabile ICH10. Bei so einer Plattform brauchen oftmals nur Vendor & Device ID in den Treibern nachgetragen werden u. schon laufen diese. Phoronix hat den unter Ubuntu 9.10 Alpha 5 getestet:
http://www.phoronix.com/scan.php?p [...] ield&num=3

 

Eine solch aktuelle Software braucht's dann aber schon, da man den Kernel 2.6.31 braucht.

 

Den Core i5/i7 halte ich für die Ideale Plattform. Unschlagbare Idle Power (= für einen Server im Büro schön leise u. günstig):
http://www.anandtech.com/cpuchipse [...] =3634&p=17

 

Der Prozessor hat eine exzellente H.264 Transcoding performance. Der "Second Pass" im x264 TechARP Benchmark ist hier entscheidend:
http://www.anandtech.com/cpuchipse [...] =3634&p=12

 

Das sind Quality Settings u. Du siehst schon, dass er dort stark von Hyperthreading profitiert u. trotzdem nur auf ~25 fps kommt (720p!). Mit den Settings würde man nicht on-the-fly H.264 transcoden, sondern etwas mehr Bitrate geben u. weniger starke Settings. Der Gag ist jedoch, dass die CPU alle anderen abhängt. Speziell beim Transcoden u. das mit 95 Watt TDP.

 

Es gibt sogar gratis noch mehr Power. Die Version von x264, die Anand verwendet ist älter - aus Vergleichbarkeitsgründen mit früheren Benchmarks. Dort sind diese speziellen x264 Optimierungen überhaupt noch nicht enthalten:
http://x264dev.multimedia.cx/?p=51

 

x264 ist größtenteils in Assembler geschrieben. Die zusätzlichen Register im 64-Bit Modus sowie die geänderten Calling-Conventions durch Parameterübergabe in Registern statt über den Stack wirkt sich stark positiv auf die Performance aus.

 

Genug Low Level Geschwafel. Core i7 mit HT, P55 + Ubuntu 9.10 Alpha in 64-Bit würde ich nehmen.

 

Das klingt total verrückt (da zu neu etc.), aber genau so würde ich das anstellen. Ubuntu 9.10 ist sehr stabil, da dieses Release auf stabilen Komponenten aufbaut: X-Server 1.6.x war schon im Ubuntu 9.04 enthalten. Kernel 2.6.31 ist auch einer mit wenig aggressiven Neuerungen. Die Intel Plattform an sich ist auch stabil - der Kernel bringt dann den Support mit.

 

Ende Oktober ist dann Ubuntu 9.10 auch final released u. Du kannst ruhig schlafen.


Nachricht bearbeitet von 7oby am 10.09.2009 um 10:50:42
Antworten 7oby

Hi,

Zitat :


Core i7 mit HT, P55



Dann sind wir uns ja einig... die 3420-Plattform ist genau das gleiche, nur eben in der "professionellen" Version. Die Xeon der 34xx-Reihe entsprechen den i5/i7-Lynnfields und sind nur ein paar Euro teurer, dafuer koennen sie ECC-Speicher, falls man das haben will (ist auch nur unwesentlich teurer).

Viele Gruesse,

Jan

Antworten JanR

Wow. Danke für die Infos. Da hats ein paar Infos drin, welche ich gar nicht verstehe, aber ich hab Zeit und werde mich einlesen.

Nun, damit ich noch ein bisschen spezifischer sein kann: Ich werde wohl das Live-Transcoding von meinem neuen Desktop Computer erledigen lassen, rest läuft ja ab Platte und somit braucht es die Rechenpower nicht unbedingt und die Diskussion über zusätzliche Strom-Power und Kühlung entfällt. Wie sieht dann wohl die Konfig aus?

Antworten wolkenjaeger

Dann ist egal.

Entweder 'nen NAS. Z.B. Synology Disk Station DS409+
http://geizhals.at/deutschland/a421671.html
Test u. Benchmarks
http://www.smallnetbuilder.com/com [...] /chart,13/

Oder ein 08/15 PC mit Wechselrahmen für die Platten vielleicht. Sowas:
http://www.raidsonic.de/de/pages/p [...] ectID=4291
http://geizhals.at/deutschland/a195966.html
oder auch eine SATA Backplane.

Antworten 7oby

Hi,

was soll er mit dem Wechselrahmen? Ich dachte, das ganze soll ein Server werden und keine Platten, die man in eine Desktopkiste reinschiebt. Das waere ja dann fast das gleiche wie eine externe Platte, nur mit anderem Interface und in anderer Darreichung.

Von allen NAS, deren Tests ich bisher gelesen habe, haben mich nur die richtig teuren mit RAID, hoher Geschwindigkeit und Backupfunktion wirklich ueberzeugt - da ist ein Eigenbaurechner kaum teurer oder sogar billiger. Auch fuer den Preis der Synology-Kiste kann man was gleichwertiges selbst bauen, zumal, wenn man wie der Fragesteller Linux-Erfahrung hat.

Wenn es professionell sein soll... schau dir mal die Atom-Boards bei Supermicro an. Einziger Nachteil sind die Netzwerkschnittstellen (Realtek-Mist), aber sonst duerfte das sehr stabil und langlebig sein. Gibt es auch als Serverbarebone, den man bei der geringen Abwaerme sicher sehr leise bekommt.

Viele Gruesse,

Jan

Antworten JanR

Der Inhalt in meinem vorangegangenen Posting war: Wenn Du das Live-Transcoding weglässt, kannst von NAS bis Eigenbau-PC alles nehmen.

 

Jetzt scrollt man mal hoch zum 2. Posting von wolkenjäger u. stellt fest: Das war ihm schon klar. Nur wollte er's gerne konkreter.

 

Aus dem Grund hab' ich eine aus meiner Sicht sinnvolle untere Preis-Grenze für ein NAS genannt. Das ist in meinen Augen das Synology Disk Station 409+, denn die leistet dieses:

 

http://img29.imageshack.us/img29/262/synologynasfeatures.png

 

Die Leistungsaufnahme habe ich hier entnommen. Man kann auf die Synology auch eigene Software aufspielen. Falls der integrierte DLNA Client nicht genügend flexibel ist, kann man schauen, ob man etwas anderes drauf tut.

 

Wenn man auch mit 2 Festplattenbays auskommt, geht's auch günstiger. Es geht auch unter Beibehaltung sämtlicher Features noch viel günstiger, aber dann auch deutlich langsamer. Ich hab' z.B. eine D-Link DNS 323:
http://geizhals.at/deutschland/a229970.html

 

Die Synology pumpt mit Jumboframes 67MB/s inkl. Filesystem. Ohne Jumboframes 62MB/s. Das geht in Ordnung. Andere Zahlen habe ich verlinkt.

 

Hier eine Eigenbauanleitung für ein Atom NAS inkl. Performancemessungen Ubuntu Server vs. FreeNAS:
http://www.smallnetbuilder.com/con [...] 73/77/1/5/

 

Mit einem guten Netzteil liegst beim Atom NAS etwa bei 40 Watt.

 
JanR schrieb :

was soll er mit dem Wechselrahmen?

Praktisch jedes RAID hat irgendeine Form von Wechselrahmen, weil's eben um Verfügbarkeit geht. Ich weiß, dass Privatanwender Backup u. Verfügbarkeit nicht auseinander halten können u. will die Diskussion hier auch nicht weiter vertiefen. Die von mir verlinkten SATA Wechselrahmen kostetn EUR 19,99 das Stück. Bei 2 Stück also EUR 40,- bei 4 EUR 80,-. Das sieht im Eigenbau auch "professionell" aus u. ob's ihm etwas hilft, entscheidet er selbst.

 
JanR schrieb :

Ich dachte, das ganze soll ein Server werden und keine Platten, die man in eine Desktopkiste reinschiebt. Das waere ja dann fast das gleiche wie eine externe Platte, nur mit anderem Interface und in anderer Darreichung.

Server sind per Definition laut. Da er einen leisen Rechner will, würde somit jede Form von Server ausscheiden. Aber auch die Diskussion was man alles unter Server u. was man alles unter "Desktopkiste" verstehen kann, will ich und werde ich nicht führen.

 

Eine externe Platte egal ob via eSATA oder USB ist völlig ungeeignet. Diese kann herunterfallen, jemand kann über die Kabel stolpern u. solche Kabel haben größere Probleme mit Wackelkontakten als interne Kabel. Ein externes Speichermedium macht für Backupzwecke Sinn. Für einen Server/Desktop, der seine für den Betrieb notwendigen Daten darauf lagert, ist's ein Schmarrn.

 
JanR schrieb :

Einziger Nachteil sind die Netzwerkschnittstellen (Realtek-Mist), aber sonst duerfte das sehr stabil und langlebig sein.

Da Du oben so großblumig den Pentium III mit 1,4 GHz erwähnst, der die Gigabit Schnittstelle saturiert. Das hast Du sicher auf Deine eigenen Erfahrungen mit Server-Netzwerkkarten oder mindestens den auch von der c't empfohlenen

 

. Intel® Gigabit CT Desktop Adapter
. Intel® PRO1000/PT Server Adapter

 

bezogen. Obwohl Realtek etc. alle TCP/IP Checksumming, TCP Large Send etc. in Hardware unterstützen, muss man bei den 08/15 Karten häufig unter Linux manuell anschlieben z.B. mit:

Code :
  1. ifconfig eth0 mtu 9000
  2. ethtool -K eth0 tx on


Und nicht selten bewegt man sich dann hier auf dünnem Eis: Entweder durch experimentelle Features oder die Tatsache, dass bestimmte Features nur in Binärtreibern zur Verfügung stehen, die wiederum nur gegen bestimmte Kernel bestimmter Distributionen gelinkt sind (für Gentoo ungeeignet).

 

Was dann letzten Endes über Samba noch übrig bleibt, das muss man sich schon sehr genau anschauen. Von dem saturierten Gigagbit kann dann oft nicht mehr die Rede sein.

 

Allerdings braucht man für einen "Medienserver" u. so verstehe ich wolkenjäger keine exzellente Gigabit Performance. 1x den Content draufgeschoben u. von mir aus mit rsync (ggf. + ssh) auf einen Backup Server fortlaufend gesichert u. das passt schon.

 

--

 

Jetzt bin ich doch mal gespannt was wolkenjäger am meisten zusagt. Ein rundum sorglos Paket á la NAS oder der Ehrgeiz selbst einen kleinen Linux Server zusammenzuschustern. Kann man ja als Hobby gerne machen. Anleitung für ein Atom NAS ist ja auch verlinkt.

 

Bin persönlich wegen dem von Intel verwendeten Chipsatz NOCH kein Atom Fan. Das Netzteil ist sehr entscheidend u. andere x86 kompatible CPUs (u. damit meine ich explizit nicht die Via nanos) können einen Atom je nach Anwendungsgebiet schlagen. Diese zwei Artikel sollte man sich dann man anschauen:
http://www.tomshardware.com/de/Ath [...] 084-5.html
http://www.tomshardware.com/de/Int [...] 40203.html


Nachricht bearbeitet von 7oby am 11.09.2009 um 13:21:53
Antworten 7oby

Hi,

da sind wir uns ja im wesentlichen einig... sorry, ich hatte dich nur an der Stelle mit den Wechselrahmen missverstanden und dachte, du wolltest die als "Datengrab" im normalen PC STATT des NAS empfehlen. So, wie du es jetzt klargestellt hast, stimme ich dir zu.

Zitat :


Server sind per Definition laut.



Zumindest frueher stimmte das. Wir haben aktuell auch eine Sun auf Arbeit im Rack, die man durch die geschlossene Tuer noch in mehreren Metern Entfernung hoert - 4 ungeregelte 4 cm Luefter auf 8500 U/min. Andererseits gibt es durchaus auch Serverhardware, die explizit als leise beworben wird. Unsere IBMs beispielsweise sind auch nicht wirklich laut und Supermicro bewirbt ihre Workstations (das gleiche Board ist in ihren Servern und die Workstations werden dank Rack-Einbausatz auch als Server vermarktet und koennen auch da im Luefterprofil auf "silent" gestellt werden) als sehr leise mit 26 db. Server muss also nicht in jedem Fall laut sein.

Zitat :


Da Du oben so großblumig den Pentium III mit 1,4 GHz erwähnst, der die Gigabit Schnittstelle saturiert. Das hast Du sicher auf Deine eigenen Erfahrungen mit Server-Netzwerkkarten oder mindestens den auch von der c't empfohlenen


. Intel® Gigabit CT Desktop Adapter
. Intel® PRO1000/PT Server Adapter



Nichts anderes verbaue ich in allen Rechnern, bei denen ich einen Einfluss drauf habe und die wichtig sind. In meiner Arbeitskiste sind - ebenso wie in der zu Hause - die beiden Gigabit-Interfaces (Realtek auf Arbeit, nvidia und Marvell zu Hause) des Boards abgeschaltet und alles laeuft ueber einen PCI-e 1x Intel Gigabit CT Desktop Adapter.

Der fragliche P3-Server hat eine PCI-X (nicht express!) Broadcom Corporation NetXtreme BCM5701. Intel waere mir zwar auch da lieber, in den Kasten wird aber nicht mehr investiert und die Profi-Dinger von Broadcom sind eigentlich auch okay. Die Maschine selbst ist eine alte IBM xSeries 342 mit einem Serverworks Dualprozessorboard - kann man also nicht wirklich mit irgendeinem Wald-und-Wiesen-P3 vergleichen.

Viele Gruesse,

Jan

Antworten JanR

So, nach meiner wohl 3. IKEA Tour kann ich endlich wieder im Forum lesen. Also, ich werde mir sicher mal die Eigenbau Variante vergleichsweise anschauen, denn

a) gefällt es mir zu basteln (auch an Ubuntu)
b) Die Komponenten lassen sich gut austauschen / erweitern
c) DLNA Server geht gut (notfalls kann ich ja Twonky nehmen) und Squeezebox geht sowieso überall...

Eine Frage habe ich noch:
Der QNap scheint Bittorrent zu unterstützen (keine Prozessorüberlasstung), reicht es auch einen kleinen Entwicklungsserver (wie Apache + MySql) zu betreiben... wirklich nur für mich lokal zum entwickeln und Zeug ausprobieren...

Jedenfalls danke für die aktive Unterstützung. Das hab ich so noch nie erlebt. Echt toll. Ich hoffe ich kann meine Erfahrung auch weitergeben hier drin. Aber bitte nicht gleich den Thread totschreiben, vielleicht hab ich ja noch ne Frage :-)

Antworten wolkenjaeger

Oh, ich hab noch nicht alles gelesen, aber mal kurz die Einkaufsliste gecheckt:

Das Intel D945GCLF2 - ist das richtig, dass dieses "nur" SATA (anstatt SATA II) unterstützt?

Wenn ich eben schon ein Eigenbau mache, dann möchte ich auch gleich einen VGA (+HDMI) Output und anscheinend (kurz über den einen Artikel geflogen) ist Core2 auch "Effizienter" - aber eben, ich muss da wohl noch ein bisschen lesen.

Antworten wolkenjaeger

Hi,

Zitat :


Das Intel D945GCLF2 - ist das richtig, dass dieses "nur" SATA (anstatt SATA II) unterstützt?



http://www.Intel.com/products/desk [...] erview.htm

# Two Serial SATA ports (3.0 GB/s)

SATA 1 waere 1,5 Gbit/s, ist also SATA 2. Wuerde ich aber nicht fuer den Zweck nehmen, denn:

10/100/1000 Mbps LAN subsystem using the Realtek* LAN adapter device

...da steckt Realtek-Dreck drin!

Wenn Atom, dann vielleicht besser dieses Ding von MSI (gut, MSI ist auch nicht die tollste Firma, aber immerhin haben sie einen vernuenftigen Netzadapter und der Chipsatz usw. ist fast identisch zu dem Intel-Ding, nur dass sie den Netbook-Singlecore N270 statt des Nettop-Dualcore 330 benutzen - der N270 kann kein 64 Bit, aber das sollte fuer deinen Zweck egal sein):

http://www.epiacenter.de/modules.p [...] ge&pid=275

2x Intel® 82574L Gb LAN

Ich glaube mich an irgendeinen Test von dem Ding zu entsinnen, in dem sie dieses Intel LAN NICHT unter Ubuntu zum Laufen bekommen haben, aber das mag an den Testern gelegen haben. Laut

http://kerneltrap.org/mailarchive/ [...] 20/3016864

sollten aktuelle Kernel das aber koennen und laut

http://www.minimyth.org/forum/view [...] f=5&t=2281

hat es auch jemand hinbekommen. Mit einem aktuellen Kernel sollte der 82574L also gehen.

Es gibt vermutlich noch mehr Atom-Boards, auch mit dem 330er Dualcore, die Intelcontroller haben...

Das MSI-Teil hat im Gegensatz zu dem Intel-Ding uebrigens auch DVI, kann also per Adapter auch HDMI.

Viele Gruesse,

Jan


Nachricht bearbeitet von JanR am 12.09.2009 um 08:43:38
Antworten JanR

wolkenjaeger schrieb :

Der QNap scheint Bittorrent zu unterstützen (keine Prozessorüberlasstung), reicht es auch einen kleinen Entwicklungsserver (wie Apache + MySql) zu betreiben... wirklich nur für mich lokal zum entwickeln und Zeug ausprobieren...

Muss man sich im Detail anschauen. Hab' ich keine pauschale Antwort. Was ich Dir aber sagen kann: Den Browser, der ohnehin für die Admin-GUI auf dem NAS läuft, den kann man nicht verwenden. Das hat mehrere Gründe. Es ist eigentlich NIE Apache (zu schwergewichtig) u. logging ist deaktiviert, damit das RAM nicht überquillt (bzw. die Platten auch im Spindown bleiben).

Soweit so gut. Apache kann man installieren - bei vielen (= wie gesagt, musst im Detail nachschauen). Auf meinem NAS lief der Apache bloß nicht so wie er sollte. Ich hatte dann die Wahl zwischen selber kompilieren u. einer älteren Version von Apache installieren. Richtig erquickend ist keine Variante davon. Last but not least: Je nach NAS muss man mit dem RAM halt haushalten.

Aber bist jetzt ja eh schon auf dem Atom Zug.

wolkenjaeger schrieb :

Das Intel D945GCLF2 - ist das richtig, dass dieses "nur" SATA (anstatt SATA II) unterstützt?

Die Frage wurde ja schon beantwortet. Noch ein anderer Aspekt: Das Ding nutzt die Desktop ICH7 Southbridge u. kann KEIN AHCI (die ICH7-M beispielsweise kann AHCI). Das spielt in der Praxis keine größere Rolle. Auch nicht für Linux. Bloß Hotplug geht damit nicht.

Hier auch ein aktueller Atom Board Test:
http://www.anandtech.com/mb/showdoc.aspx?i=3630
hinten auch unter Linux.

Antworten 7oby

Guten Morgen, wieder ein neuer Aspekt / Faktor, den ich heute Morgen gelernt habe: HD Spindown :-) Ist wahrscheinlich wirklich ne gute Sache, wenn die HD nicht immer läuft... muss ich mir mal überlegen. Aber zurück zur Frage, kann ich auch was gescheites basteln und dabei einen Core2 verwenden anstatt den ATOM, weil dann hätte ich ein bisschen Rechenpower zurück - aber dafür wahrscheinlich ein bisschen lauter und stromfressender, korrekt?

Antworten wolkenjaeger
Beste Antwort

wolkenjaeger schrieb :

kann ich auch was gescheites basteln und dabei einen Core2 verwenden anstatt den ATOM

Hatten wir doch schon verlinkt:
Effizienz: Core 2 schlägt Atom

Also, ja klar - kannst machen. Gib' halt Geld für'n sinnvolles Netzteil aus. Hab' da keine konkrete Empfehlung, aber ein solches, welches wenig Strom verbraucht. Irgendetwas zwischen 150 - 250 Watt.

Antworten 7oby

Hi,

Zitat :


wieder ein neuer Aspekt / Faktor, den ich heute Morgen gelernt habe: HD Spindown :-) Ist wahrscheinlich wirklich ne gute Sache, wenn die HD nicht immer läuft... muss ich mir mal überlegen.



Bekommst du mit hdparm auf jedem Board hin, dazu sinnvollerweise laptopmode, dann greift Linux seltener auf die Platten zu (muss man auf dem Server aber abwaegen wegen Datensicherheit).

Viele Gruesse,

Jan

Antworten JanR

Lieber Jan, lieber 7oby...

Ich habe die gelinkten Artikel beinahe alle gelesen und bin zu folgendem Schlüssen gekommen (und weiteren Fragen).

- HDs hab ich bereits, die werden je nach bedarf aktualisiert (2x SATA 2x IDE). In Zukunft werden die IDE mit SATA ersetzt.

- 2 Möglichkeiten:
NAS: Synology / QNAP / ? oder Selbstbau-System. Ich würde gerne das Selbstbausystem angehen, da kann ich auch Apache etc installieren.

Das Selbstbausystem:
***** Prozessor
Ich tendiere zu folgenden Prozessoren - aber, wenn das Motherboard meinen alten P4 2.54 Prozessor noch unterstützt, dann kann der Prozessorkauf noch waren (denn das wäre nur fürs transcoding wichtig):
- Intel Core 2 Duo E8400 oder Core 2 Quad Q8300 (200.- CHF)

***** Motherboard:
Der Crux der ganzen Sache: Es soll Linux tauglich sein und mindestens 1xIDE Anschluss für die alten Festplatten haben + S-ATA und wenn möglich Hardware Raid. Nicht ganz einfach hier die "richtige" Mischung zu finden, ichh hoffe auf ein paar erleuchtende Tipps:

- MSI P45D3 Platinum
- Asus P5E-VM HDMI
- Asus P5Q-EM
- Intel DG45ID
-> die P5 Serie scheint Probleme mit dem HDMI sound zu machen.
-> Die Frage ist auch, brauch ich on-board graphics oder ist eine pci grafikkarte "besser"

***** Netzwerkkarte
Falls das Motherboard keine gescheite Netzwerkkarte hat:
- Intel PWLA8391GTBLK Pro 1000GT Gigabit Adapter PCI (44.- CHF)

***** Speicher
Je nach Motherboard sollen 2GB drauf (mehr brauchts wirklich nicht...ev. sogar nur 1GB)
- Beispielsweise Corsair ValueSelect, 1x2GB SO-DIMM, DDR3-1066 (60.-CH)

***** Gehäuse:
Braucht platz für mindestens 4 3.5" Festplatten und soll auch noch leise sein
-> bin noch auf der Suche
- Thermaltake Matrix?

***** Netzteil:
Ich muss ehrlich sein, ich hab keine Ahnung wieviel Watt das diesem bei Maximalauslastung brauchen wird.... gibts irgendwo eine gescheite zusammenstellung der Wattzahlen? Ich schätze jedenfalls, dass mein System so um die 200Watt brauch, wenn es voll ausgelastet ist. Lustigerweise gibt es ja nicht mal Netzteile, welche tiefer als 300Watt gehen, oder lieg ich da falsch?

- Silverstone SST-ST40EF v 1.1 Element Series - 400 Watt (http://www.anandtech.com/casecoolingpsus/showdoc.aspx?i=3487&p=38)

Antworten wolkenjaeger

Hi,

bei den genannten Boards wuerde ich Intel und Asus auf jeden Fall gegenueber MSI vorziehen. Vielleicht nach Tests suchen, die den Stromverbrauch beruecksichtigen. Bei 24/7 spielen ein paar Watt schon eine wesentliche Rolle. Ansonsten eben ein Board mit moeglichst wenig, das du nicht brauchst.

Zitat :


-> Die Frage ist auch, brauch ich on-board graphics oder ist eine pci grafikkarte "besser"



Da soll doch kein Bildschirm ran. Ich wuerde ein Board OHNE Onboardgrafik nehmen und zum Installieren irgendeine Grafikkarte reinstecken, die man ohnehin rumzuliegen hat. Sobald das Grundsystem laeuft, raus mit dem Ding. Ich betreibe in der Familie drei P3-basierte Linux-Router, die alle komplett ohne Grafikkarte laufen. Braucht man nicht und kann man (mit Ausnahme meines eigenen Routers, der ein umgebautes Blade-Board ist) bei Bedarf ja locker wieder reinstecken. Spart auf jeden Fall ein paar Watt... setzt aber voraus, dass das Board "Halt on no errors" oder so kann.

Speicher: Singlechannel ist zwar langsamer, aber spart natuerlich auch wieder Strom. Ich wuerde aber trotzdem 2 GB reinstecken, ist zukunftssicherer.

Zitat :


- Silverstone SST-ST40EF v 1.1 Element Series - 400 Watt



Genau das (oder das V1.0 Modell) steckt seit Sommer 2007 in meinem Hauptrechner. Laeuft superleise und ohne jedes Problem. Gegenueber dem von 2005 stammenden bequiet, das davor drinsteckte, hat es den Idleverbrauch von 142 auf 115 Watt gesenkt - das ist ein echtes 80+-Geraet. Auf Arbeit habe ich das 500W-Modell in meiner i7-Workstation und das auch nur, weil das 400er zu kurze Kabel fuer das Gehaeuse hat. Fuer deinen Zweck wuerden auch 200 Watt reichen, nur findet man da kaum was anstaendiges. Kannst ja mal auf www.80plus.org suchen, ob du etwas zertifiziertes findest.

Zitat :


-> die P5 Serie scheint Probleme mit dem HDMI sound zu machen.



Brauchst du das? Du willst doch nur streamen, oder?

Viele Gruesse,

Jan


Nachricht bearbeitet von JanR am 13.09.2009 um 22:55:45
Antworten JanR

wolkenjaeger schrieb :

- Asus P5E-VM HDMI
- Asus P5Q-EM
- Intel DG45ID
-> die P5 Serie scheint Probleme mit dem HDMI sound zu machen.

Unter Windows gibt's (gab's?) Probleme mit bestimmten HDMI Receivern:
http://software.Intel.com/en-us/bl [...] receivers/
unter Linux gab's 'nen Treiber nur als Patch:
http://www.phoronix.com/scan.php?p [...] &px=NjgzNg
Weiß nicht, ob der inzwischen Mainline gegangen ist.

wolkenjaeger schrieb :

Ich schätze jedenfalls, dass mein System so um die 200Watt brauch, wenn es voll ausgelastet ist. Lustigerweise gibt es ja nicht mal Netzteile, welche tiefer als 300Watt gehen, oder lieg ich da falsch?

Du schriebst doch "Ich habe die gelinkten Artikel beinahe alle gelesen", dann hättest Du dieses 220 Watt Netzteil doch sehen müssen:
http://www.tomshardware.com/de/Int [...] 203-5.html
und auf der Folgeseite auch welchen Unterschied es macht:
http://www.tomshardware.com/de/Int [...] 203-6.html

Hier gibt's Netzteile in allen Größen:
http://www.mini-tft.de/xtc-neu/ind [...] e.html&XTC
Ist aber nur ein Anhaltspunkt. Kaufen muss man das dort nicht.

Eine konkrte Empfehlung hab' ich auch nicht. Das ist so dynamisch - da müsste ich mich selbst auch erst wieder einlesen.

Antworten 7oby

So, ich bin soweit. Ich präsentiere heute Abend meine Einkaufsliste (sozusagen ein Draft)

MB: Intel DQ45CB - scheint gut zu funktionieren (kompatibilitär gewärleistet gemäss Intel:
http://www.Intel.com/support/mothe [...] 030188.htm
Grund für die Onboard Grafikkarte ist, dass ich am Server sowieso einen Montor dran habe bzw. Onboard abschalten kann (no power consumtion). Auch das SW-RAID ist noch nett.
Case: Antec Mini P180 - in diversen Tests sehr gut abgeschnitten. Das Design ist auch das, welches mir am meisten entspricht.
PSU: Silverstone Element 400W v1.1 - Diese PSU reicht sicher und bei 50% Last, erreicht das Ding immernoch über 80% Effizienz - der Lüfter sollte dan auch schön leise bleiben und hab immernoch power, falls ich ein paar HDs reinbastle.
CPU: Intel Core 2 Duo E8400 - wie bereits erwähnt werde ich den Prozessor in einem zweiten Schritt kaufen, da ich noch meinen P4 2.54 nutzen kann.
RAM: Kingston ValueRAM 2GB, DDR2-800MHz, CL5

Na, was meint ihr? Ist nicht ein "purer" Server. Ein gutes und passendes Board zu finden, war nicht einfach. Eigentlich wollte ich noch einen IDE (ATA-133) Anschluss, aber das gibts fast nicht mehr, darum kauf ich noch neue Platten.

Ich hab eure Links meist so gut wie möglich gelesen, manchmal halt überflogen, weil ich oft auch noch gegoogelt habe. Aber ich hab durch euch zwei schon seeehr viel gelernt. Danke. Kann ich zwei "best answer" machen, oder nur eine?

Nachricht zitiert 1 mal
Nachricht bearbeitet von wolkenjaeger am 14.09.2009 um 23:01:49
Antworten wolkenjaeger

Hi,

ein sehr schoenes Board mit einer sehr schoenen Onboard-Netzwerkkarte. Gefaellt mir :-)

Zitat :


Diese PSU reicht sicher und bei 50% Last, erreicht das Ding immernoch über 80% Effizienz - der Lüfter sollte dan auch schön leise bleiben und hab immernoch power, falls ich ein paar HDs reinbastle.



Locker. Mein Silverstone dieser Baureihe ist bei Vollast (das sind dann 180 Watt primaerseitig, also noch unter 50%) wunderbar leise. Idle ist bei mir (Asus A8N-Premium mit Sockel 939 Athlon X2 4400+ mit 3 Platten, maximalem RAM-Ausbau und zwei sparsamen Grafikkarten) bei 100 Watt primaerseitig, also unter 25% Last.

Dein Board mit deiner CPU wird deutlich sparsamer sein, ich fuerchte eher, dass du im idle nicht an die 20% Last des Netzteils herankommst, ab denen die 80% Wirkungsgrad gelten. Mit einer Platte wirst du primaerseitig unter 60 Watt liegen, aber leider gibt es kaum vernuenftige kleinere Netzteile. Und: Das Silverstone ist unterhalb von 20% auch so uebel nicht. Ich hab es damals mit einem alten P3-Board gegen eine Kollektion anderer Netzteile verschiedensten Alters getestet - da hat es bei primaerseitig <50 Watt mit am besten abgeschnitten. Besser war nur ein altes Fujitsu-Siemens Netzteil mit 145 Watt - klar, das hatte da ja auch schon ueber 33% Last.

Ist IMO alles eine gute Wahl.

Viele Gruesse,

Jan

Antworten JanR

wolkenjaeger schrieb :

MB: Intel DQ45CB - scheint gut zu funktionieren (kompatibilitär gewärleistet gemäss Intel:
http://www.Intel.com/support/mothe [...] 030188.htm

Bei den Distributionen musst schauen. Auch wenn's nur ein Server ist. Nimm entweder Ubuntu 8.10 oder 9.10, aber nicht 9.04 aus diesem Grund:
http://www.heise.de/open/Die-Woche [...] kel/137113
Bei einer anderen Distribution schau', dass der Intel X Treiber mindestens 2.8.x UXA ist. Ohne X ist die Distribution jedoch egal.

wolkenjaeger schrieb :

PSU: Silverstone Element 400W v1.1 - Diese PSU reicht sicher und bei 50% Last, erreicht das Ding immernoch über 80% Effizienz - der Lüfter sollte dan auch schön leise bleiben und hab immernoch power, falls ich ein paar HDs reinbastle.

Ja, passt
http://www.anandtech.com/casecooli [...] =3487&p=39

Antworten 7oby

Der PSU wird ausgetauscht, weil ich 2 Wochen warten müsste. Aber der hier passt eigentlich auch tipptop:
Be Quiet! Pure Power L7-300W

Antworten wolkenjaeger
Tom's Hardware > Foren > PC im Eigenbau: Zusammenstellung und Konfiguration > Media Center HTPC > [Gelöst] Ubuntu - Home Server (Medien-/Backup)
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