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[Gelöst] Phenom II DDR3-Spannung

Forum Motherboards, Chipsätze & Speicher : AMD-Plattform - [Gelöst] Phenom II DDR3-Spannung

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Beste Antwort von 7oby.

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Hallo zusammen,

ich habe mal eien grundsätzliche Frage zum "Zusammenspiel" von Phenom II-CPUs und DDR3-RAM. Auf diesen CPUs ist ja der Speichercontroller bereits integriert. Die AMD-Spezifikation liegt für DDR3-RAMs bei max. 1,58V (siehe AMD).
In der QVL-Liste meines Mainboard-Herstellers sind aber auch RAMs enthalten, die teilweise bis zu 1,9V benötigen.
Daher meine Frage: Kann man diese RAM-Speicher problemlos laufen lassen oder wird dabei gar die CPU beschädigt etc.
Ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen.

MfG,
masterpc

masterpc schrieb :

Ich finde hier sollte einige Hersteller nachbessern und die RAMs sorgfältiger auswählen, bevor sie sie auf diese Liste setzen.

Selbst Markenhersteller geben sich zu wenig Mühe mit den QVLs. 8GB oder bei den neueren Systemen auch getestete 12GB, 16GB Konfigurationen sind in den QVLs meist vergeblich zu finden. Und gerade dort wird's wichtig. 4GB laufen schon "irgendwie", aber bei 8-16GB wird die Luft dünner u. dennoch wirbt jeder Hersteller in der Produktspek mit bis zu 16GB kompatibel. Mich würde es beruhigen, wenn sie das auch mal getestet hätten bevor der Marketingfuzzi aus dem Chipsatz/CPU Datenblatt abschreibt.

Ansonsten entspricht die Auswahl an Rams, die in QVLs getestet werden, nicht unbedingt der Endkunden Verfügbarkeit am Markt. Manche QVLs enthalten nur Rams, die man ohnehin nicht bekommt. Sie sind damit weitestgehend wertlos.

Ein 1.7V/1,8V RAM enthält eigentlich auch zusätzliche JEDEC 1,5V Timings. Aber welche das verrät nicht jeder RAM-Hersteller. Oftmals laufen sie daher auf dem Board mit der Einstellung Auto (dann gibt's halt langsamere JEDEC Timinigs, die auch mit 1,5V noch stabil laufen). Bei 8GB sieht's dann meist anders.

--

Egal ob Du jetzt RAM brauchst oder schon hast. RAM Hersteller wissen das inzwischen auch. Die DDR3 Riegel für Intel insbesondere solcher für den P45 Chipsatz können ja auch recht ordentliche Spannungen. Für AMD bieten sie eben teilweise gesonderte AMD Editions. Siehe z.B. hier unten:
http://www.ocztechnology.com/products/ddr3/gold_series

Man muss halt wissen was man kauft als jemand, der sein eigenes System zusammenschraubt, weil die Mainboardhersteller nur bedingt hilfreich sind. Was in den Handbüchern zum RAM Kompatibilität u. Bestückung steht ist meist ungenügend.

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lies dir mal den thread ([Gelöst] Abstürze asus m4a78, amd ph2 955, 4gb corsair ddr3 xms3) durch...
hatte auch das Problem :-(


Antworten infinity187

Hi infinity187,
danke für den Tipp ;) . Naja, dann kann man sich auf die QVL-Listen wohl auch nicht mehr zu 100% verlassen. Hätte mir aber sowieso keinen DDR3-RAM gekauft, der ab 1,9V läuft.

Antworten masterpc

Beim Phenom II ist der RAM Controller auf der CPU-Die, die in 45nm gefertigt ist. Die verträgt nicht unendlich viel Spannung. Zwar hab' ich keine konkreten Zahlen, was zuverlässig mit dem Phenom II geht, aber beim Core i7, der ebenfalls den RAM Controller in 45nm on DIE trägt, war's am Anfang so, dass einige Overclocker diese zerstört haben - durch zu hohe Spannungen.

Ich würde so niedrige Spannungen kaufen wie möglich. Das sind auch die höherwertigen Rams anstatt schlechtes RAM durch höhere Spannungen hochzuprügeln.

Dieses RAM:
http://geizhals.at/deutschland/a314057.html
http://geizhals.at/deutschland/a338245.html
arbeitet ganz konform mit 1,5 V:
http://www.valueram.com/datasheets [...] 7K2_4G.pdf
http://www.valueram.com/datasheets [...] 9K2_4G.pdf

Das würde ich kaufen.

Antworten 7oby

Danke für die Tipps, aber ich suche gar keine neuen RAMs. Mich hat nur interessiert, ob zu hohe Spannungen wie eben 1,9V die CPU beschädigen können.

Antworten masterpc

ja können sie wenn es zuviel wird aber die kiddie wissen das nicht und jagen so die cpu´s über den jordan was die wirtschaft wieder ankurbelt und mehr umstaz schafft^^

------------------------------ Das ist für die Nachwelt die User8 nicht kennen
http://www.tomshardware.com/de/for [...] ligwerbung
Platz2
http://www.haustechnikdialog.de/Fo [...] 886&page=1
Antworten ladykiller

hmm....interessanter Aspekt :D . Hab mir schon so was gedacht. Aber leide findet man immer wieder dersrtige Speicher in den QVL-Listen verschiedenster Mainboard-Hersteller aufgelistet. Ich finde hier sollte einige Hersteller nachbessern und die RAMs sorgfältiger auswählen, bevor sie sie auf diese Liste setzen.

Antworten masterpc

sie gehen ja auf dem board. Muss man dabei schreiben das die CPU das nicht lange mitmacht?? Nein weil die hat ja Intel gebaut, nicht der mainboard hersteller^^
Naja die testen das was sich gut verkauft und diese verspoilerten kiddie rams sehen ja doll aus, um vor den kumpeln anzugeben nee.


Nachricht bearbeitet von ladykiller am 08.09.2009 um 13:10:27
------------------------------ Das ist für die Nachwelt die User8 nicht kennen
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Platz2
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Antworten ladykiller
Beste Antwort

masterpc schrieb :

Ich finde hier sollte einige Hersteller nachbessern und die RAMs sorgfältiger auswählen, bevor sie sie auf diese Liste setzen.

Selbst Markenhersteller geben sich zu wenig Mühe mit den QVLs. 8GB oder bei den neueren Systemen auch getestete 12GB, 16GB Konfigurationen sind in den QVLs meist vergeblich zu finden. Und gerade dort wird's wichtig. 4GB laufen schon "irgendwie", aber bei 8-16GB wird die Luft dünner u. dennoch wirbt jeder Hersteller in der Produktspek mit bis zu 16GB kompatibel. Mich würde es beruhigen, wenn sie das auch mal getestet hätten bevor der Marketingfuzzi aus dem Chipsatz/CPU Datenblatt abschreibt.

Ansonsten entspricht die Auswahl an Rams, die in QVLs getestet werden, nicht unbedingt der Endkunden Verfügbarkeit am Markt. Manche QVLs enthalten nur Rams, die man ohnehin nicht bekommt. Sie sind damit weitestgehend wertlos.

Ein 1.7V/1,8V RAM enthält eigentlich auch zusätzliche JEDEC 1,5V Timings. Aber welche das verrät nicht jeder RAM-Hersteller. Oftmals laufen sie daher auf dem Board mit der Einstellung Auto (dann gibt's halt langsamere JEDEC Timinigs, die auch mit 1,5V noch stabil laufen). Bei 8GB sieht's dann meist anders.

--

Egal ob Du jetzt RAM brauchst oder schon hast. RAM Hersteller wissen das inzwischen auch. Die DDR3 Riegel für Intel insbesondere solcher für den P45 Chipsatz können ja auch recht ordentliche Spannungen. Für AMD bieten sie eben teilweise gesonderte AMD Editions. Siehe z.B. hier unten:
http://www.ocztechnology.com/products/ddr3/gold_series

Man muss halt wissen was man kauft als jemand, der sein eigenes System zusammenschraubt, weil die Mainboardhersteller nur bedingt hilfreich sind. Was in den Handbüchern zum RAM Kompatibilität u. Bestückung steht ist meist ungenügend.

Antworten 7oby

Ich frage mich allmählich nur, für was es die QVL-Listen überhaupt gibt. Die scheinen ja nur bei den Mainboardherstellern zu finden zu sein, dass sie welche haben, auch wen sie keinen Sinn haben, sozusagen fürs Image. Der Verbraucher schint ja davon wenig zu profitieren und vielleicht schadet er sich sogar selbst damit, wenn er den dort gelisteteten RAM kauft und damit seine CPU zerstört.
Wäre es dann nicht sinnvoller, wenn die Prozessorenhersteller wie AMD und Intel ab sofort diese Listen veröffentlichen würden, da ja bei deren neuen CPUs die Speichercontroller bereits verbaut sind? Die CPU-Hersteller müssten doch eigentlich am Besten wissen, was ihre CPUs und chipsätze vertragen, oder?

Antworten masterpc

masterpc schrieb :

Wäre es dann nicht sinnvoller, wenn die Prozessorenhersteller wie AMD und Intel ab sofort diese Listen veröffentlichen würden, da ja bei deren neuen CPUs die Speichercontroller bereits verbaut sind?

Das geht leider nicht, weil die Länge der Leitungen vom CPU Sockel bis RAM Sockel und die Verlegung (Form) einen entscheidenen Einfluss haben (-> kapazitive Last).


Nachricht bearbeitet von 7oby am 08.09.2009 um 13:38:16
Antworten 7oby
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