Hallo liebe Community, nachdem mir gestern meine Club 3D 8800 GTS 512mb abgeraucht ist, will ich mir heute eine neue Grafikkarte kaufen.
Da ich noch in der Garantiezeit liege bekomme ich vom Händler (8800GTS nicht mehr im Sortiment) eine Gutschrift von 95% des Kaufpreises.
Nach einigen Recherchen ist meine Entscheidung ist auf die Club 3D GTX275 gefallen, aber dazu gibt es noch einige Fragen.
1. Kennt jemand die Maße der Club 3D 8800 GTS 512MB und der GTX275 812MB? In meinem Gehäuse ist es nämlich schon ziemlich eng, will da nichts riskieren.
Ok wie ich gerade gesehen hab benötigt die Karte 2x 6 Pin Stromanschlüsse. Das hat mein Netzteil natürlich nicht - Daher bitte ich direkt um eine Kaufberatung für ein Netzteil. Qualität > Preis bitte
Die GTS250 ist, je nach Modell und Hersteller 24-26 cm lang, die GTX275 immer 26 cm.
Die alte GTS 512 war knapp 23 cm lang. Du benötigst also noch mindestens 3 cm mehr an Länge.
Nachricht bearbeitet von FormatC am 01.09.2009 um 11:29:55
Super, die 3cm kann ich noch rausholen indem ich den RAM umbaue und in die rechten Slots verschiebe.
Wie siehts mit der Netzteil Leistung aus? Auch wenn ich mir wohl ein neues kaufen werde interessiert es mich doch ob das gute Stück die Grafikkarte packen würde, zumal ich sonst nicht viel verbaut habe - 1 Laufwerk, 1 Platte, 4 Lüfter (1 Front / 1 Seite / 2 Hinten).
Wenn es ihm unmöglich ist das Teil zu tauschen oder zu reparieren, dann hat er den gesamten Preis zu erstatten oder für einen gleichwertigen oder höherwertigen Ersatz zu sorgen.
Nunja, ist nun so eine Sache für sich... 95% sind natürlich schon OK. Da darf man sich fragen, ob es den Aufwand lohnt, aber rein rechtlich halte ich die fehlenden 5% für hochgradig zweifelhaft innerhalb der Gewährleistung.
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Zu den Netzteilen:
Je nach CPU könnte auch das Corsair problemlos funktionieren.
Nehmen wir mal an, daß eine 130W CPU verbaut wäre:
130W CPU
219W Grafikkarte (maximal. Quelle NVidia: http://www.nvidia.de/object/produc [...] 5_de.html) 15W pro Laufwerk und Festplatte MAXIMAL (also bei Dir 30W)
35W für's Mainboard mit RAMs.
Das ergibt leicht aufgerundet gesamt: 415W.
Würde nun alles von der 12V Schiene bedient, würde es nicht reichen. Wird aber nicht.
Es wird, bei maximaler Auslastung aller Komponenten, etwas knapp.
Wenn Du keine CPU mit 130W TDP hast, dann sinkt die Belastung auf der 12V Schiene deutich. Bei einem dual-Core wären es z.B. häufig nur rund 65W. Dann ginge das Corsair auf jeden Fall.
Bei einer 130W CPU würde ich auch ehr das FSP Netzteil nehmen, wobei Du die Lasten dann halbwegs sinnvoll auf die 12V-Leitungen verteilen solltest, sonst bringt Dir das alles nichts.
@derGhostrider:
Ich widerspreche Dir ungern, aber das kleine Corsair bring gerade mal schlappe 33A auf 12 Volt. Die Angabe 20A/20A betrifft nur die jeweilige Maximalbelastung der einzelnen 12-Stränge (die ja eigentlich nur einer sind, da lediglich virtuelle Strangteilung vorliegt). Das Netzteil bringt 396 Watt auf 12 Uhr. Wenn es anläuft, dann ist es wirklich Glückssache. Ich habe so ein Teil bereits an einer GTX260 verrecken sehen und würde es nicht praktizieren wollen.
Es kommt nicht nur auf die Maximal-/Dauerbelastung an, sondern um das Einschaltverhalten. Kann gehen, muss aber nicht.
Nachricht bearbeitet von FormatC am 01.09.2009 um 15:15:50
33A auf 12V sind aber eben 396W. Corsair ist nun auch nicht gerade ein schlechter Netzteilhersteller.
Wenn der gesamte Rechner, wie ich schon schrieb: Abhängig von der CPU, sogar weniger verbraucht, dann sind auf der 12V Leitung auch bei weitem keine 390W, sondern vielleicht 300W oder von mir aus sogar 350W - im Worst Case.
Eigentlich sollte das dann reichen.
Aber wie auch schon gesagt: Das andere Netzteil ist zu bevorzugen. Was ich nicht schrieb, aber Du zuvor: Schon allein wegen der vorhandenen 2x 6-pin Stecker ist es zu bevorzugen, da die Grafikkarte diese benötigt.
Und zu den 12V-Rails: Sind das wirklich nur virtuelle? Das wäre aber enttäuschend. Bei meinem 2U FSP Netzteil sind es echte getrennte Rails.
Aufmachen, reingucken. Corsair ist bewusst in der unteren Mittelklasse aufgestellt. Für den Preis gibts keine getrennten Stränge. Noch nicht mal eine Überstromschutzschaltung, nur einen einfachen Überlastschutz auf die Gesamtleistung. Das Teil ist nicht schlecht und die Spannungen sind relativ stabil, auch unter Last. Ich habe auch schon welche verbaut, wenn es nichts kosten durfte. Vom P/L gesehen ist das wirklich solide Leistung für wenig Geld.
Corsair ist für Seasonic sowas wie ASRock für Asus - man kann niedrigpreisgere Ware ohne Imageverlust verkaufen
Und wie viel combined-power auf 12Volt hat das FSP ??
------------------------------Pup Wenn es mal hackt oder flackert, gibt es hier Extrem geile Treiber : www.tweakforce.com Ob ATI oder Nvidia - Egal Falls jemand noch System Shock II in Deutsch hat und es los werden möcht
Antworten dochurt
Corsair ist für Seasonic sowas wie ASRock für Asus - man kann niedrigpreisgere Ware ohne Imageverlust verkaufen
Vorsicht! Corsair ist nicht Seasonics billigmarke!
IBM hat früher seine Notebooks (unter anderem) bei Lenovo fertigen lassen und es waren mit Abstand die besten am Markt. Besser als die hauseigenen von Lenovo.
Auch Corsair lässt nach seinen Vorgaben bei Seasonic fertigen. Die technischen Daten und die langen Garantiezeiten des Herstellers weisen recht deutlich darauf hin, daß da keine B-Ware vertickt wird.
Habe den Testbericht gelesen. Mich stört bei solchen Tests immer, daß die Spannungen nicht mit einem Oszi auf Spitzen überprüft wurden.
Kein Mensch behauptet, dass es B-Ware ist. Nur ist es etwas "abgespeckt" um die Preise zu treffen. Ich finde übrigens die ganze Rail-Werbung absolut irreführend. Und auch die verbauten 85° Elkos lassen nichts dauerhaft Gutes vermuten. Wenigstens ist der große eine 105° Variante.
Ich arbeite selbst ab und an Netzteile um und tausche dabei u.a. auch Kondensatoren und Lüfter. Unterm Strich kommt man dann mit einem preiswerteren Modell + Ersatzteile sogar billiger. Wobei ein Noctua leider seine 20€ kostet. Nur die Elkos sind Pfennigkram.
Beim Prozessor handelt es sich um einen Duo Core E8400 - anderweitig verbaut ist nur eine Platte und ein Laufwerk.
Ich würde es wirklich bevorzugen das Corsair zu behalten, zumal auch mein Chef (Systemintegrator) meinte das es locker reicht da das System nicht viele Komponenten betreibt. Ich muss zugeben ich kenn mich mit der Elektrik nicht wirklich aus, möchte es aber auch nicht riskieren die neue Grafikkarte mit einem zu schwachen Netzteil zu betreiben und ständig Abstürze etc. zu bekommen.
Morgen früh trudelt die Grafikkarte hier ein dann werd ich mal schreiben wie es ausgegangen ist, mir bangt es ja jetzt schon davor das Netzteil zu tauschen weil so wie ich mich kenne dabei irgendwas schief geht.
Okay teste die Karte mit dem Corsair, Bau sie ein und installier die Treiber.
Wenn das alles soweit geklappt hat, lässt Du mal Furmark laufen um die
Stabilität zu testen - Wenn es abkackt weißt Du zu mindestens warum
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Fumark ist was? Ich nehme an eine Art Benchmark Programm? Damit teste ich die Karte auf 100% Last und wenns abschmiert weiß ich Netzteil zu schwach. Soweit korrekt?
edit: Sollte der Furmark Test erfolgreich verlaufen weiß ich dann das das Netzteil reicht und ich auch in Zukunft keine Probleme haben werde oder ist das immer wieder aufs Neue ein Glücksspiel?
Nachricht bearbeitet von shukaya am 01.09.2009 um 19:29:07
Furmark ist ein 3D-Benchmark/Belastungstest, der die Karte extrem aufheizt.
Kleines, aber feindes Detail: Im Extremfall kann Dein Rechner mit Furmark tagelang laufen, aber wenn Du dann ein Spiel Spielst, bei dem auch noch die Festplatte anspringt und von CD nachgelesen wird, geht der Rechner trotzdem plötzlich aus. Grund: Furmark interessiert sich nicht, was der Rechner noch macht.
Daher ist der Test auch NUR für die Grafikkarte aussagekräftig. Du müsstest schon parallel die Festplatte rattern lassen (z.B. Defrag) und noch das optische Laufwerk beanspruchen (Virenscanner sind für optische Laufwerke recht anspruchsvoll, wenn auch meistens sinnfrei)
Lange Rede, fast kein Sinn:
Wenn Du ein FSP "rumliegen" hast, welches die passenden Anschlüsse bietet und von der Leistung her besser passt, dann kannst Du Dir das alles sparen und gleich das andere Netzteil nehmen.
Bei CB wurde die GTX275 unter Volllast mit einem übertakteten Q9770 (4GHz) gemessen und da waren es noch keine 330Watt - Und bei ihm ist es (nur) ein
E8400, der wahrscheinlich noch nicht einmal übertaktet ist - oder ?
Ich wäre immer noch der Meinung das es funktionieren würde, wobei der morgige Tag Gewissheit bringen könnte
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Antworten dochurt
Ja, es sollte reichen. Aber dann fehlt immernoch ein 6-pin Stromanschluß und wenn ich die Wahl hätte, dann würde ich auch das Netzteil nehmen, bei dem ich keine Adapter benutzen muß.
Der Prozessor ist nicht überlastet richtig. Ich werds morgen einfach mal mit Furmark, Virenscanner und Defrag probieren.
Was kann schlimmstenfalls passieren wenn das Netzteil nicht reicht? Nehme an der PC geht einfach aus aber es sind keine Schäden zu befürchten richtig?
Problem mit dem Netzteil ist, es wäre das erste welches ich selbst einbaue - die Anschlüsse sind ja relativ narrensicher gehalten so das man kaum was falsch machen kann und ich habe auch einen Plan vom Mainboard auf dem steht wo was hinkommt.
Wenn das Netzteil richtig übel abraucht, dann kann es auch im schlimmsten Fall alles zerstören, was angeschlossen ist.
Da helfen dann auch die ganzen schönen Schutzschaltungen nicht mehr unbedingt.
Normalerweise schaltet der Rechner dann aber einfach ab. *KLACK* -> Aus. Da passiert dann gar nichts. Weder dem Rechner (alles außer dem Netzteil), noch dem Netzteil selbst.
So die Grafikkarte ist eben angekommen. Ausser das sie doch ein wenig zu groß ist und ich für den Test den Käfig für die Festplatten ausbauen musste läuft sie soweit.
Furmark Stabilitätstest lief ca. 30min durch bei einer maximal Temperatur von 91°C. Ansonsten gabs bisher keine Probleme, System startet zuverlässig und zickt bisher in keinster Weise rum.
Alles mit dem alten Corsair Netzteil und Adapter für den zweiten 6 Pin Anschluss.
Hier nochmal ein Screenshot des Benchmark. Ist das so in Ordnung oder gibts da gravierende Diskrepanzen zu dem was das System eigentlich leisten sollte?
Nachricht bearbeitet von shukaya am 02.09.2009 um 12:26:43
Huh... 91°C? Klingt viel - allerdings kenne ich diese Grafikkarte auch nicht persönlich und weiß daher auch nicht, ob das so normal ist oder nicht.
Dein Rechner ist aber anständig belüftet (z.B. 120mm Auslasslüfter an der Rückseite zusätzlich zum Netzteil) oder? Verändert sich die Temperatur deutlich, wenn Du die Seitenwand offen lässt?
---- Edit: Ich nehm's zurück. Auch meine 8800GTS erreicht 91°C bei dem Test.
Mich wundert es, daß meine Punkte "SCORE" deutlich höher sind als Deine. Setz mal bitte die Zeit wieder auf 60000ms. Vielleicht liegt es dadran. Auch durch andere Einstellungen in den Treibern kann ich meine Punkte nicht wesentlich verändern. Average +-1 fps zwischen "normal" zu "high performance". Die "SCORE"-Werte schwanken um +-30 oder soetwas. Es kann ja nicht sein, daß Du mit höheren FPS-Werten bei gleicher Auflösung weniger Punkte erreichst.
Nachricht bearbeitet von derGhostrider am 02.09.2009 um 14:14:52
Ohne nun auf den letzten Nachkommastellen herumzureiten: Der Leistungssprung gegenüber meiner Karte scheint doch ungefähr im normalen Rahmen zu liegen.
Wenn Du den Thread in 2 Wochen nochmal anschubst, dann sollte ich ein neues System mit neuen Grakas haben, könnte ich vielleicht nochmal einen Vergleichswert posten. Dann allerdings mit Quadros, die wiederum nicht ganz passend sind - aber zumindest auf dem GT200 beruhen.
Vorab-Info:
Die Quadro FX 4800er ist, von den reinen Taktraten her betrachtet, vergleichbar mit einer "alten" GTX 260er, also 192 Shader. Der Speicher ist mit 800MHz sogar etwas langsamer getaktet.
Davon werde ich dann zwei haben, die im SLI-Modus laufen können.
Als CPU wird ein Xeon X5550 (Vergleichbar mit einem i7-920, 2,66GHz) vorhanden sein auf einem Supermicro X8DAH+ mit 24GB RAM (DDR3-1333, ECC, REG).
Mit einer Grafikkarte sollte das System etwas langsamer sein als Deines, mit beiden im SLI etwas schneller. Vermute ich zumindest mal.