Die neuesten Produkte von GIGABYTE hier im Überblick
Das möchte ich euch einfach mal nicht vorenthalten, was mir eben der FedEx-Bote gebracht hat.
Zwei Kartons, recht unspektakulär und neutral:
Im Inneren, auf Schaumstoff gebettet und in Tüten aus Polsterfolie, sieht es so aus:
Hier sind sie "ausgepackt" in Antistatikhüllen:

Unterseite des Kühlers (die Seriennummern habe ich mit absicht von den Bildern entfernt):
Oberseite:
Auch ein schöner Rücken kann entzücken (SLI-Anschluß ist abgedeckt):
Die Anschlüsse sind doch mit das Wichtigste! 2x DisplayPort, 1x DVI-I dual-link (auch tatsächlich vollständig belegt) und ein 4-pin DIN, der mich persönlich nicht weiter interessiert:
Strom braucht diese Karte natürlich auch, kommt dabei mit einem 6-pin Stromanschluß aus.
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Edit: Ich lege dann schonmal Aufnehmer aus, damit es nicht zu rutschig wird. ![]()
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Update: Die Downloads haben innerhalb von wenigen Tagen über 1,2GB(!) Transfervolumen verursacht. Daher habe ich die Größe aller Bilder angepasst (Bilder geschrumpft).
Wer die großen Bilder sehen möchte, der muß den Pfad des jeweiligen Bildes anpassen. Aus
.../Quadro/[Datei.jpg]
wird
.../Quadro/big/[Datei.jpg]
So, wen es wirklich interessiert, der wird es wohl schaffen.
Fühlt sich wie Ostern, Weihnachten und Geburtstag zusammen an, oder? xD
War bei meiner GTX 260 auch so
Das wird wohl noch besser: Heute kommt noch das Mainboard, die CPU und RAMs.
Es verwundert mich schon, daß die Grakas die anderen teile überholt haben. Man stelle sich vor: Ein Paket aus den USA ist schneller als eines aus Deutschland. *augenroll* Danke, POST.
Zwei nette Teile. Ist wie Gruppensex mit Zwillingsschwestern: einfach nur geil.
DHL ist ein Schneckenbetrieb. Ich habe aufs letzte Paket 4(!) Werktage warten müssen. Da wäre ein Pferd schneller gewesen.
Vor allem: Was für heiße Bräute! Es gibt ja auch hässliche Zwillinge *schauder*, aber das ist schon wie Zwillinge, die Fotomodell sein könnten.
Nur noch zu Toppen durch die FX5800er, aber das ist dann schon etwas zu pervers. 4GB pro Grafikkarte. *schmeißwegvorlachen* Mein erster eigener PC hatte 2MB RAM und die Grafikkarte 512kB (Trident). Das war damals schon recht gut.
AAARGH! Du schmutziger Hardwarecheater! Die beiden Schwestern brauchst du doch garnicht, schick sie zu mir!
BTW:
Wusstet ihr, daß die Zollbestimmungen für Computerteile eigentlich besagen, daß man kein Zoll zahlen muß?
Noes. Ich wusste nur das man bis zu einer bestimmten Geldgrenze keine Zollgebühren zahlen muss.
Falls es mal jemanden interessieren sollte:
Es gibt vom Zoll ein Auskunfts-Tool. Da kann man Suchbegriffe eingeben. Darunter auch "Grafikkarte":
http://auskunft.ezt-online.de/ezto [...] ge.do#ziel
(Einfach im Eingabefeld das % ersetzen und Grafikkarte eintragen).
Suchergebnis:
Warenbeschreibung: Grafikkarte, Fundstelle: 8471 80.
Auf letzteres geklickt gibt eine wilde Liste, der Treffer ist durch Fettschrift hervorgehoben:
| Zitat : FS[01] 8471 8000 00 0 andere Einheiten von automatischen Datenverarbeitungsmaschinen |
Der Link "Übersicht (Maßnahmen)" verrät dann:
Drittlandszoll: frei
(Auf dieser Seite nachzuschlagen, falls der Link funktioniert: http://auskunft.ezt-online.de/ezto [...] zeige#ziel Ansonsten der Beschreibung oben folgen)
Sollte bereits der erste Link nicht hinhauen: www.zoll.de und im rechten Menü "EZT-online (Zolltarif)" anklicken.
Und nun streichel ich noch etwas meine neuen Freundinnen. *lach*
Danke für die Info, gut zu wissen.
schon die Weihnachtsgeschenke für Freunde und Familie ???
Wir sind doch auch Freunde, gell...
Basieren die FX4800 nicht auf der GTX260 Karte? @Wink mit dem Zaunpfahl
Würde mich ja mal schwer interessieren ob sich die Karten dem Nibitor widersetzen wenn du verstehst was ich meine
@avaka
Hrm... Ich hab da nen interessanten Screenshot gefunden... Ein Tutorial leider nicht ![]()
http://forum.pclab.pl/t509584.html
Edit: Du hast ne PN.
@avaka: Sobald ich die Kiste am laufen habe, kann ich es mal versuchen. Jetzt fehlen leider noch Netzteil und CPU-Kühler, sonst ist alles vorhanden.
Doppelpost mit Absicht: Hülfe!
Hat jemand eine 81mm SLI-Brücke übrig? Bei den Grakas lag keine bei und bei dem Mainboard ebenfalls nicht.
Sonst muß ich bei iBäh eine ersteigern und die schwabbeligen gefallen mir nicht so gut, die mit einer steifen Platine sind unverschämt teuer.
Da musst du wohl eine schwabbelige kaufen... Ich hab sogar noch eine, ich mess mal nach, ich würde sie dir sogar schenken ![]()
Edit: Scheiße wars, sie ist nur 71mm lang....
Moin
Ich habe auch nur die 71mm lange ...
Was macht man jetzt eigentlich mit zwei FX4800ern? ^^
| Zitat :
|
Du nimmst sie aber nicht mit ins Bett, oder?
@DHAmoKK:
Das Zauberwort heißt: "SLI Multi-OS". Ziel des ganzen ist die Hardwarevirtualisierung der Grafikkarte(n), was eben nur und ausschließlich mit den neuesten Quadros von NVidia geht. Also: FX 3800, 4800 und 5800.
Edit: Und nein, ich nehme sie nicht mit ins Bett... glaube ich...
Edit2: Warum kann ich auf meiner Domain nix hochladen? *grmpf*
Weil man auf eine Domain nichts hochlädt?^^
Was hat dich der Spass mit den Schwestern gekostet?
Moin
Hmm... OK, ich glaube, ich kann es mir einigermaßen vorstellen. Ist das eine Studie von dir oder wird das gar ein Produktivsystem?
was willst du damit denn betreiben ? Brauchst du die Karten beruflich ?
Habe bisher die Erfahrung gemacht, dass man Virtualisierung weniger für Grafikanwendungen braucht und mehr für wenig grafikaufwendige Netzwerkadministration, Server etc.
Versteh nicht wieso ich meine Grafikanwendungen auf verschiedenen Betriebsystemen betreiben soll
@HotPizza:
Schade, aber danke für's Messen.
Hätte halt schon gern eine 81mm (oder eben länger und biegsam), damit ich auch die beiden echten 16x PCIe 2.0 Slots benutzen kann. Ansonsten müsste eine der beiden Grakas auf einen 16x PCIe 2.0 Slot, der nur 8 lanes hat. OK, den Unterschied wird man nichtmal merken, aber es geht hier ums Prinzip! ![]()
Außerdem blockiert die zweite Grafikkarte dann auch nur einen PCIe-Slot mit 4 Lanes anstelle eines echten 8x Slots. Also noch ein Grund den echten 16er zu nehmen.
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@DHAmokk:
Das wird ein Produktivsystem. Gemischt zum Arbeiten (Softwareentwicklung meiner SMTT-Software) und auch private Nutzung. Ich werde also reichlich dekadent auf einem dual Xeon mit 24GB RAM und Quadros die primitivsten Games zocken, wenn mir langweilig ist. Das kommt zwar nur noch selten am WE vor, wenn überhaupt, aber nunja.
Ansonsten werden "einige" VMs darauf rumrödeln. Grob geschätzt bis zu 6 gleichzeitig.
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@Zeromaster:
Sagen wir mal einfach: Ich bin sehr (SEHR) günstig drangekommen, ansonsten hätte ich mir die garantiert nie angeschafft. Allerdings stand ich eh vor dem Problem, daß ich das, was ich hätte machen wollen, ohne die Quadros nicht möglich gewesen wäre. Vor einiger Zeit wollte ich schon eine FX 580er kaufen, damit ich zumindest 10bit Farbtiefe ausnutzen kann, was ich sowohl für meine Arbeit als auch für meine Software benötige (10bit Farbsupport wird von mir reinprogrammiert). Demnächst kommt auch irgendwann ein passender Monitor, der das kann (LP2480zx).
Da die Hardwarevirtualisierung nun aber leider nur mit den aktuellen Quadros geht, ist die Anschaffung plötzlich (ungewollt) nach ganz oben in der Prioritätenliste gerutscht und durch einen glücklichen Zufall dann auch schnell zur Realität geworden.
Wer sich eine Quadro zum Spiele spielen holt, der hat den Schuß nicht gehört. Die FX 4800 ist vermutlich, je nach Spiel, langsamer als eine gewöhnliche GTX260er (mehr RAM, dafür etwas langsamer). Wer dann dafür das zehnfache zahlt, ist selbst schuld. Zum zocken ist also jede 260er oder sogar 275er besser geeignet. Spätestens eine 285er mit 2GB ist über jeden zweifel erhaben und kostet - im direkten Vergleich zumindest - nur ein Bruchteil.
Wie gesagt, es ging um Features, die es im Desktop nicht gibt.
Auf jeden Fall bin ich gespannt, ob 64x MSAA in Spielen, zumindest älteren Titeln, brauchbare Leistung bringt. *FG* Also zumindest in der ersten Zeit, grob geschätzt zwei Wochen, werde ich das gesamte System zu tode quälen. Prime95, Memtest86 und Memtest86+, Furmark, Spiele, Benchmarks, Burn-In-Tests, etc.. Die ganze Palette, damit ich sicherstellen kann, daß das System sauber und stabil läuft.
Danach wird es dann einmal geputzt und ordentlich aufgesetzt und produktiv genutzt.
Erinnert mich an ... (Naja, OT)
| Spoiler : einen meiner damaligen Vorgesetzten, der einen nagelneuen 19" Server bei sich im Büro stehen hatte zum Testen: Siemens Primergy RX300. Auf jeden Fall damals in der Top-Ausstattung mit 6x 15k SCSI U320 und zwei CPUs. Ich komme in das Büro und sehe auf einem 15" TFT ein SPIEL laufen: "LEGO Racer". Es war schon amüsant den schweine teuren Server zu sehen und dann, daß darauf dieses Kinderspielchen lief. Naja, später hatte ich die Aufgabe dann übernommen - ohne Lego-Racer, da die anderen nicht dahinterkamen, was nicht stimmte. Der RAID-Controller war der letzte Rotz. Adaptec 2100S. *würg* U160 auf 32bit PCI. Lächerlich - von vorne bis hinten. Eine Leistung im RAID, die UNTER der Geschwindigkeit einer einzelnen Festplatte lag. Auch lesend! |
Unten noch ein paar Bilder vom System. Das Board ist riesig und passte nur so eben. Die Bilder sind teilweise auch recht groß. Wie immer zum Anklicken.
Das Gehäuse ist ein zwangsweise umgebauter Chieftec Big-Tower, der zu klein für dieses Board war. Das ist nämlich nicht nur eATX, sondern noch größer. Fast 4cm ist das Board breiter als ein eATX-Mainboard.
Erstmal das Board komplett im Gehäuse. Aus zwei unterschiedlichen Winkeln, damit man beide Ränder sehen kann. Sonst wird immer einer verdeckt.

An der oberen Kante ist wirklich KEIN Platz mehr. Wäre das Board nur 1/4 Millimeter größer, hätte es nicht gepasst. Und ich hätte nochmals mit der Flex ran gemußt.
Wer das Gehäuse im Originalzustand nicht kennt: Es fehlt eine sehr massive Mittelstrebe. Auf dem Bild ist ein nicht gerade kleines Dual-CPU Tyan Tiger S2466N zu erahnen (mit nur einer CPU) und eben die massive Strebe, die auf den oberen Bildern komplett fehlt. So kann man die gewaltige Größe besser abschätzen.
Das SATA-Kabel für die System-Platte habe ich vorsorglich unter dem Mainboard hergelegt, damit es nicht im Weg ist.
Es gibt auch noch ein paar andere Veränderungen. Ich bin kein Gehäuse-Modder und habe auch noch nie wirklich mit Metall gearbeitet. Das waren hier alles nur Veränderungen, die unbedingt nötig waren, damit das Board überhaupt reinpasst. Da aber das alte Gehäuse damals nur für 80mm Lüfter gedacht war (CPUs hatten zu der Zeit eine TDP von 50W maximal!), mußte ich etwas weiter optimieren. Erstmal die Lufteinlassfläche in der Front:
Und auch die Halteplatte für das Netzteil. Im Original ist auch eine eingebaut: Netzteil unten, darüber ein 92mm Lüfter. Irgendwie fand ich das schlecht und wollte es schon immer umdrehen, was jedoch dank der Netzteilbefestigungslöcher nicht klappt, da dann der Lüfter nach oben zeigen würde. Also: Selbst ist der Mann. Ein Dremel + Fräser + geometrische Konstruktion ergibt dann das Folgende:
Ich habe noch wesentlich mehr am Gehäuse rumgeflext, damit nun auch vorne ein 120mm Lüfter eingebaut werden kann. Das muß nun aber nicht alles gezeigt werden. Die engmaschigen Lüftergitter (Viel Metall, wenig Loch) habe ich grundlegend umgearbeitet (viel Loch, wenig Metall) um den Luftstrom zu optimieren. Hinten sind nun 2x 80mm und 1x 120mm + 135mm vom Enermax Revolution Netzteil für den Abtransport der Abwärme, vorne können bisher 1x 120mm und 1x 80mm eingebaut werden, zudem ist noch eine große Aussparung übrig, durch die zusätzliche Luft einströmen kann.
Geplant ist erstmal nur 2x 80mm hinten (Noiseblocker S1) + 1x 120mm (Noiseblocker SX1) hinten und der 120mm (ebenfalls NB SX1) in der Front, damit der doppelte 5520er Chipsatz, der recht tief sitzt, gut gekühlt wird und die beiden Quadros noch etwas zusätzliche Frischluft bekommen.
Die Festplatte wandert nach oben in einen 5,25" Schacht.
Wenn alles nichts hilft, dann werde ich die Lüfter nochmal ersetzen / überarbeiten. Aus den 80mm kann ich mit weitere Arbeit bestimmt 92mm machen. Aber es sollte auch so dicke reichen.
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Update: Auch hier gilt die Anmerkung aus dem ersten Beitrag: Die Downloads der Bilder haben innerhalb von wenigen Tagen über 1,2GB(!) Transfervolumen verursacht. Daher habe ich die Größe aller Bilder angepasst (Bilder geschrumpft).
Wer die großen Bilder sehen möchte, der muß den Pfad des jeweiligen Bildes anpassen. Aus
.../supermicro/[Datei.jpg]
wird
.../supermicro/big/[Datei.jpg]
So, wen es wirklich interessiert, der wird es wohl schaffen.
Moin
Cool, ja.
Wenn ich mal im Lotto gewinne, bastel ich mir so ein Ding als Houseserver für alle technischen Funktionen, die das Haus mal haben würde
| soeren87 schrieb : was willst du damit denn betreiben ? Brauchst du die Karten beruflich ?
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Hi erstmal!
Ich entwickel diese Softare. Nun könnte ich sagen: "Ich teste nix und lass es die Kunden ausbaden, wenn es nicht geht. Pech gehabt!"
So bin ich aber einfach nicht, da ich meine Arbeit möglichst gut machen möchte. Also muß ich die Software auf allen Plattformen testen können, für die sie gedacht ist. Da diese Softare recht extrem auf Leistung optimiert ist und auch die Hardwarebeschleunigung der Grafikkarten verwendet, erreiche ich auf einem gut getrimmten Windows XP zur Zeit bis zu ~6000fps. (Ja, das ist kein Tippfehler)
Auf Vista und Win7 sind 1800fps bis 3000fps normal, was ich aber noch steigern möchte durch den Umstieg auf DX10 müsste ich da noch etwas erreichen können.
Also: Warum nun Virtualisierung?
Ich könnte mir nun einen Rechner hinstellen, der eine Platte hat, auf der im "Multiboot" 6 Betriebssysteme installiert sind: Windows XP 32bit, 64bit, Vista 32bit, 64bit, Win7 32bit, 64bit.
Jedes mal, nachdem ich die Software dann in meiner Entwicklungsumgebung verändert habe, könnte ich die Veränderung testen wollen: "Ist es nun schneller? Geht es überhaupt noch?"
Grund: Auf meiner Entwicklungsumgebung habe ich jeden Sch*** installiert. Da sind alle erdenklichen DLLs bereits vorhanden. Dort sind auch die DirectX SDKs und einige andere Erweiterungen, die ein normaler User nicht hat. Würde ich dort testen, was bereits passiert ist, dann kann eben sein, daß ein User sagt: "Da kommt so eine merkwürdige Fehlermeldung!" (Zum Glück war das noch ein Bekannter, der für mich getestet hat.)
Also: Ab auf den Multi-Boot-Test-Rechner. Aber was ist nun, wenn ich das Programm drauf hatte? Ist die Deinstallation wirklich sauber? (Bisher sieht es so aus, aber garantieren möchte ich dafür nicht, da ich den Installer nicht programmiert habe.) Was ist, wenn beim nächten Test eine DLL von der vorversion mitgebracht wurde, nun aber fehlt?
Kurzum: Ich brauche nach möglichkeit jedes mal ein sauberes Testsystem. Zumindest "bei Bedarf". Bei dem Multi-boot ginge das schonmal fast überhaupt nicht.
6 Platten in einen Rechner und Images!
Ja super. Am besten noch alles in den Rechner, auf dem ich auch entwickel:
Änderung programmieren, reboot zur Testumgebung. Testen: Geht nicht. Ach, blöder Fehler. Reboot-> Entwicklungsumgebung. Fehler beheben, Reboot Testumgebung: Merkwürdig, der gleiche Fehler - ach, Vergessen zu säubern, reboot, Image draufbügeln, reboot-> Testumgebung (neu) Testen: Geht.
YEAH! Und das dann für x Betriebssysteme? Nein danke.
Allein 6 Images wiederherzustellen ist ja nervig und kostet irre viel Zeit. Schon das x-mal booten wäre nervenaufreibend: Jedes mal im BIOS die Bootreihenfolge ändern oder zumindest in einem Bootmanager im richtigen Moment die richtige Taste... und dann ab und an Images zurückspielen, etc, etc.
Dagegen ist eine VM, die das kann, ein Wunderwerk: Die ist offen und läuft im Hintergrund so vor sich hin. zumindest auf dem System merkt man davon nix. Bei bedarf das neue Tool installieren: Geht nicht. EIN KLICK und die Änderungen sind vergessen! Die VM bootet dann im Hintergrund neu, während ich weiterarbeite und ebentuell auf der nächsten VM bereits teste.
Bisher sind VMs für 3D wirklich recht unbrauchbar, aber das soll eben mit Parallels Workstation 4.0 Extreme anders sein, da es eine Grafikkarte vollständig vom Host abziehen und der VM zuweisen kann. Dort kann man dann auch einen eigenen Treiber FÜR DIESE GRAFIKKARTE (nicht für eine emulierte Karte) installieren.
WENN das so funktioniert, wie es funktionieren sollte, und das ist ein sehr großes Wenn, dann ist es die Lösung für alle meine Probleme.
Dann kann ich in Zukunft auch Monitortests aus einer eigenen VM heraus durchführen, da ich eben DDC-CI nutzen kann und somit sogar aus einer VM heraus hardwarekalibrationen möglich wären, usw.
Das Wenn ist noch recht groß, aber in absehbarer Zeit werde ich das testen können.
Boah, das Board ist ja mal krank O.o
Schönes Projekt.
Moin
Wenn ich mir die Bilder so anschaue ... hoffe ich doch stark, du hast ganz unten rechts (bei den SATA-Anschlüssen) keinen Kurzen produziert
Mich würd' interessieren wie das VT-d der Grafikkarte klappt, wenn's soweit ist, aber dazu machst sicher noch einen extra Thread.
@DHAmokk: Da hast Du gut aufgepasst, aber das ist bereits von mir behoben. Wie das passieren konnte, ist mir nicht so ganz klar. Das zu bohrende Loch habe ich mit einem Körner durch das befestigungsloch im Mainboard markiert. Also schön gerade von oben. So wie die anderen 5 nicht passenden Befestigungslöcher auch. (Ja, 6 von 10 passten nicht!) Das neue ist direkt neben einem Befestigungsloch in der Trägerplatte vom Mainboard. Wieso ausgerechnet diese Ecke dermaßen daneben ist, weiß ich nicht.
Aber es gibt keinen Grund zur Sorge, da ich dafür gesorgt habe, daß nichts passieren kann. Es sind auch genügend andere Verschraubungspunkte in der Nähe (andere Seite vom IDE-Port, auf der anderen Seite der SATA-Anschlüsse), da ist eine fehlende Verschraubung nicht so schlimm. Noch ein Loch kann ich dort aber auch nicht bohren. Das gibt das Metall nicht her. So dient ein, nun isolierter, Abstandshalter eben nur als Abstandshalter. 9 weitere halten das Board.
Apropos: Wenn Du genau hinschaust, dann siehst Du, daß an der hinteren Querstrebe Metall aufliegt. Oben links kannst Du neben dem Board glänzendes Metall sehen: Ich habe eine 1,5mm Alu-Platte zurechtgeschnitten, gebogen und angeschraubt (siehe drei Schrauben in dem Querträger über den Board), damit ich dort die obere Kante des Mainboards anschrauben kann, die eben weit über die alte Grundplatte für Mainboards hinausragt.
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@HotPizza: Was ist denn daran krank? Sind es die 18 RAM-Sockel, die Größe oder die PCIe-Steckplätze?
Mir gefällt's auf jeden Fall.
Ich bin ja Detail-Fetischist: Die Halteklammern der RAM-Sockel springen auf, wenn man sie über einen gewissen Punkt geöffnet hat und es ist kein einziger billig-Elko verlötet.
Das größte Problem, nach dem Gehäuseumbau, war es ein passendes Netzteil zu finden. 2x 8-pin EPS12v sind Pflicht für dieses Mainboard.
Darum bekomme ich noch dieses übertriebene 850W Netzteil von Enermax. 650W würden vollkommen ausreichen.
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@7Oby: Keine Sorge, Dir hätte ich darüber, sowohl bei Erfolg als auch Misserfolg, berichtet. Wie gesagt: Es wird sich zeigen, ob es klappt oder nicht. Ich hoffe es natürlich, da sich ansonsten ein großer Teil der Begründung dieses Systems in Luft auflösen würde. Wäre ärgerlich, wenn es noch ein Jahr (oder so) dauern würde, bis andere Virtualisierungslösungen soetwas hinbekommen. Dann steht natürlich auch noch ein Benchmarkparcours an.
Naja bei dem Klopper an System ist es wahrscheinlich nicht umbedingt von Nachteil dem Netzteil etwas mehr Hubraum zu verpassen als es von der Theorie her sein müsste. Im übrigen 850 Watt sind doch garnicht soviel. Da musst du schon fast aufpassen wenn du die Grakas im SLi mit Furmark in 640x480 stresst (erzeugt die größte Last) und dann über die CPUs nochmal Coredamage drüberbügelst.
Bei mir ists überhaupt kein Thema somit ein 620Watt Coolermaster Realpower zur Aufgabe zu zwingen (irgendwann zwischen 550 und 650 Watt Last) und die Krücke an der ich sitzen muss ist ja nun doch ein, zwei Quantensprünge von deiner Workstation entfernt.
Du hast dir also die Quadros angeschafft weils damit möglich ist die Grafikpower in die VM durchzuschleifen? Interessant, würde das auch mit der Windows7-XP-VM funktionieren angenommen man hätte ne Quadro unterm Schreibtisch? Sind dafür zwingend 2 Quadros notwendig?
Was können deine Grafikprogramme denn? Wofür sind die gedacht?
Sorry, sowas finde ich prinzipiell sehr spannend auch wenn ich von Programmieren nix verstehe. Da braucht man doch bestimmt viel Mathe für. Integral, Affine Abbildung, Matrizen allgemein und so oder nicht?
Gratulation @derGhostrider, mein ehrlicher und aufrichtiger Neid ist Dir schon mal sicher
Da ich mein Budget stets basisdemokratisch abesegnen lassen muss, schiele ich natürlich neidisch auf so einen neoliberalen Klopper. Ich suche immer noch nach Argumenten, warum ich demnächst die nächste Grafikgeneration haben möchte, denn Crysis ist leider keine glaubwürdige Kompromissvorlage. Ich glaube, ich muss in meinem Leben mal was ändern...
@FormatC:
Ne, glaube mir: Familie ist wichtiger als irgendein PC-Gehampel. Auch wenn Dir dann solche Irren wie ich begegnen, die Familienlosigkeit (hoffentlich liest das hier keiner meiner Angehörigen *fg*) durch PC-Hardware überkompensieren, ist das wohl kein Grund in irgendeiner Form neidisch zu sein.
Du mußt immer bedenken: Es ist bei mir gleich dreifach begründet: 1. der alte PC muß ersetzt werden, da zu langsam, 2. Für die Arbeit benötigt, 3. Garantiert auch zu einem Teil "Hobby". Da ich zur Zeit kein Motorrad habe, ist sozusagen etwas Luft für mehr Hardware. Während andere in den Urlaub fliegen, bestücke ich mein privates 19" Rack mit Hardware. *lach* Verrückt und nicht nachahmenswert.
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avaka:
| Zitat : Du hast dir also die Quadros angeschafft weils damit möglich ist die Grafikpower in die VM durchzuschleifen? |
So ist der Plan. Wie Du an den vorherigen Kommentaren sehen kannst, ist es nicht sicher, daß es wirklich so klappt wie geplant. Bisher ist es bei den verfügbaren Virtualisierungen eben leider noch nicht möglich.
Die VMs simulieren irgendeine low-end Grafikkarte. Einen S3-Chip, der mehr oder weniger DirectX 8 und 9 Fähigkeiten vorgibt. Alles nur in Software umgesetzt und mit grauenhafter Leistungsfähigkeit, wenn es überhaupt funktioniert.
Die neuen Ansätze sollen es erlauben, daß nativer Zugriff auf die Grafikkarte aus der VM heraus möglich ist. Du siehst also im Guest-OS im Gerätemanager die zugewiesene Grafikkarte und kannst direkt einen Treiber draufbügeln und dann auch 95% bis 100% der Leistung abrufen. - so zumindest die Werbung für diese Funktionen -
Ich wäre mehr als zufrieden, wenn der direkte Zugriff möglich ist. Die Geschwindigkeit ist Hupe. Also 50% wäre für mich bereits viel mehr als wirklich nötig, 80% oder mehr fände ich total super. Dann würde ich in Zukunft wohl sogar meine Spiele in VMs installieren.
| Zitat : Interessant, würde das auch mit der Windows7-XP-VM funktionieren angenommen man hätte ne Quadro unterm Schreibtisch? Sind dafür zwingend 2 Quadros notwendig? |
Die mir vorliegende Informationen behaupten, daß die Windows 7 XP-VM auch für Spiele geeignet sein sollte. Also für XP-spiele, sprich: DirectX 9. Ob das nun wirklich der Fall ist, wird man testen müssen.
WENN das der Fall ist, was ich überhaupt nicht abschätzen kann, dann müsste auch HyperV von Server 2008 R2 dazu in der Lage sein.
Was sich dann für Fragen stellen ist natürlich auch klar:
1. Ist das nur eine Emulation der Grafikkarte mit vielleicht 1/100stel der Grafikleistung? Wenn Programme "Laufen" bedeutet es noch lange nicht auch, daß sie "schnell und brauchbar" sind.
2. Kann diese VM dann (auch) Hardwarevirtualisierung, wenn die restlichen Bedingungen erfüllt sind?
3. Kann sie das etwa auch mit Desktop-Karten?
4. Nur DirectX 9 unter WinXP 32bit oder, in der vollständigen HyperV-Variante vom Server, vielleicht auch beliebig (Vista 64bit mit DX10)?
etc.
Im Desktop wird es jawohl auf WinXP beschränkt sein. Ich brauche aber eben auf jeden Fall die neueren Windows-Varianten und auch DirectX 10. Das ist das nächste Entwicklungsziel.
| Zitat : Sind dafür zwingend 2 Quadros notwendig? |
Gute Frage! Bei Parallels ist in der Demo bei Zeitindex 1min 04s zu erkennen, daß in der Systemsteuerung und bei der Grafikkartenauswahl eine 9800GTX (?) und eine Quadro FX 4xxx im Rechner stecken.
Siehe: http://www.parallels.com/de/products/extreme/
(klick oben auf den Monitor "Play Demo" )
Bei denen reicht offensichtlich eine Quadro. Allerdings ist auch zwingend eine der neuen Quadros nötig: FX 3800, FX 4800 oder FX 5800. Alle anderen können nicht dieses "SLI Multi OS", was sich auch immer dahinter verbergen mag.
| Zitat : Was können deine Grafikprogramme denn? Wofür sind die gedacht?
|
Von unten nach oben beantwortet:
Wenn die kleine pisselige Anwendung komplex wäre, dann hättest Du vermutlich recht. Die Anwendung ist aber überwiegend denkbar simpel programmiert und kann fast gar nichts. Es ist eine primitive Anwendung zur möglichst präzisen Bestimmung des Input Lags bei Monitoren. Die größten Besonderheiten liegen nur in der Art, wie es gemacht wird.
Das ist kein Spiel, das ist keine "komplizierte" Darstellung wie der haarige Donut im Furmark.
Am wichtigsten ist die Anwendung so schlank wie möglich zu halten und so effizient wie möglich zu programmieren, damit eine Aktualisierung des Bildschirminhaltes im Bildausgabe-Puffer der Grafikkarte deutlich weniger als 1ms dauert.
Das Tool ist im Rahmen eines Testberichtes entstanden:
http://www.prad.de/new/monitore/sp [...] utlag.html
Dabei brauchte ich z.B. auch noch die Möglichkeit den Monitor mit vorgegebenen Frequenzen "flimmern" zu lassen. Nunja. Außerdem hat es inzwischen noch ein paar auswähbare Gradienten, deren Stufenzahl man auswählen kann, was noch für 10bit Farbtiefe für High-End Monitore erweitert werden soll, etc, etc.
Bei den Gradienten arbeite ich immernoch 3D und lasse denkbar umständlich 1Pixel breite Vektoren zeichnen.
Geschwindigkeit ist da einfach vollkommen hupe.
Während die Anzeige für den Input Lag üblicherweise mit 2000 bis 3000 fps rennt, verbrät die Berechnung für die Gradienten dermaßen viel Leistung, daß nur 17 bis 20 fps übrig bleiben.
Kurzum: Es ist eine reine Test-Software, die eben nur für diesen einen Zweck optimiert wurde. Besonderheiten liegen eben in der Effizienz und Präzision. Zu Anfang hatte ich einen meiner Bekannten (immerhin Diplom Informatiker und beruflich auch mit dem Programmieren beschäftigt) begeben, mir mal "auf die schnelle" etwas vergleichbares zusammen zu stricken. Das Programm war viel zu träge und zu ungenau. Darauf hin (wenn Du willst, daß es gut wird, dann mach es selbst) habe ich mir C# und DirectX-Programmierung beigebracht und losgelegt.
Beispiele, was alles bei solch einer primitiven Software schiefgehen kann, sind im oben verlinkten Testbericht zu finden.
Hi,
nur aus Neugierde: Was fuer 55xx Xeons hast du da drauf?
Viele Gruesse,
Jan
X5550, SLBF5. Siehe auch: http://processorfinder.Intel.com/d [...] Spec=SLBF5
Begründung:
Das ist der kleinste Xeon, der DDR3-1333 unterstützt. Die X-Reihe hat 95W TDP, kann aber im größten Temperaturbereich agieren und sich am weitesten im Turbo-Modus übertakten. Selbst bei vier genutzten Kernen um 2 Stufen, bei zwei Kernen oder einem Kern um 3 Stufen (also auf bis zu 3066MHz).
Die X5500er verbrauchen zudem im Idle nur so wenig wie die E5500er mit 80W TDP.
Kann man in den endlos langen Datenblättern von Intel nachlesen:
http://www.Intel.com/Assets/PDF/datasheet/321321.pdf
Seite 93 für die Temperaturkurven,
Seite 135 unten in Table 7-3 (was eine Suchereich um das das nun wiederzufinden) ist dann angegeben, daß im C1E, C3 und C6 die 95W Xeons der X-Reihe den gleichen Verbrauch aufweisen wie die 80W Varianten der E-Reihe, teilweise sogar darunter liegen können.
Hi,
| Zitat :
|
Sehr gute Entscheidung! Zumal die kleineren 55xx Xeons auch nicht den 3322-Turbo-Mode haben, sondern wie die Desktop-i7 nur den ueblichen 2111 (oder 2211.. zumindest ist das bei einem E5530 auf Arbeit der Fall).
Wenn die Dinger nur nicht so irre teuer waeren...
Im Idle nehmen die sich alle vermutlich nicht viel... der groesste Einflussfaktor duerfte der Turbo-Mode sein, weil sie da ja auch noch die Spannung angeben.
Auf jeden Fall ist so ein Dual-Xeon was richtig nettes.
Hast du mal gemessen, wieviel dein System als ganzes im Idle an Strom zieht? Spannend waere auch, wieviel Unterschied dabei eine der Grafikkarten macht, sprich, wieviel Idleverbrauch es bei nur eine Quadro gibt.
Viele Gruesse,
Jan
Haben den letzten Beitrag nochmal editiert, um ein paar Quellen hinzuzufügen, während Du mir bereits geantwortet hast.
Ja, der Preis dieser CPUs ist schon fies. :-( Daher kommt die zweite CPU (bereits beim Händler zurückgelegt) auch erst als Nachzügler in das System. So wirklich nötig sind die zusätzlichen 4 Kerne für mich nicht, aber ohne zweite CPU ist das System nicht komplett. ![]()
Stromverbrauch wird gemessen, sobald das Netzteil und die CPU-Kühler eintreffen. Die Post hat es gegen Ende der Woche ja nicht mehr geschafft. *seufz*
Ansonsten würde ich nun nicht gerade an einem alten AthlonXP (Naja, AthlonMP, aber ist nur einer auf dem alten dual-CPU Board) diesen Beitrag schreiben.
Hi,
dann druecke ich dir die Daumen fuer eine schnelle Lieferung...
Fuer die Vorfreude... wir haben auf Arbeit zwei Dual E5530 und einen Dual X5570 mit jeweils 48 GB RAM. Letzterer (2.93 GHz, Turbo 3322, also 3,33 GHz mit bis zu 2 Kernen und 3,2 mit 3 oder 4) schafft es z.B. unter Gentoo Linux, ein komplettes OpenOffice in 25 Minuten (parallelisiert) durchzukompilieren. Skaliert nicht ganz toll (ein i7 940 braucht 37 Minuten), aber gegenueber meinem K8 X2 4400+ zu Hause sind das Welten, denn der braucht mit seinen zwei Kernen und 2.2 GHz an die 2 1/2 Stunden dafuer.
Ein Dual-Nehalem ist wirklich was feines.
Wie zufrieden bist du ansonsten mit dem Supermicro-Board? Ich ueberlege nach ueber 13 Jahren Asus naemlich, als naechstes zu Supermicro zu wechseln - eine Nummer kleiner als du (C7X58 oder X58SAX), aber auch mit Xeon (35xx).
Viele Gruesse,
Jan
Nun, nach zwei mal Tyan (Tiger MPX S2466N, Thunder K8W S2885) bin ich, durch den Reinfall beim S2885, zu einem Supermicro H8DCi gekommen, auf welchen nun schon lange zeit meine beiden Opterons laufen.
Bisher bin ich mit dem H8DCi ausgesprochen zufrieden. Es ist den Tyan Boards meiner Ansicht nach deutlich überlegen.
Diesmal wollte ich es dann gleich richtig machen, ganz abgesehen davon, daß mir die Alternative (S7025 von Tyan) nicht so gut gefallen hat.
Das neue Board sieht wirklich super aus. Die Qualität der Herstellung ist also so, wie man es für einen Server erwarten können sollte.
Genaueres kann ich Dir natürlich erst dann sagen, wenn das System läuft. Es wäre wohl wertloses Fanboy-Gelaber, wenn ich das Board nun himmelhoch bejubeln würde, wo ich es doch noch nichteinmal eingeschaltet habe.
Also: Daumendrücken und hoffen, daß alles funktioniert. Wirklich gespannt bin ich auf die Lüftersteuerung. Beim H8DCi, wo 3-pin Lüfter noch normal waren, funktioniert das nicht nur gut, sondern hervorragend.
Beim X8DAH+ steht eigentlich, daß nur 4-pin Lüfter geregelt würden. Insgeheim hoffe ich, daß auch 3-pin geregelt werden. Wenn nicht, werde ich eben manuell eingreifen (habe noch Potentiometer von den Lüftern übrig) oder später die bereits vorhandenen Lüfter austauschen.
Wobei die Noiseblocker Lüfter nun nicht gerade die lautesten sind. Da dürfte auch 100% keine Probleme verursachen. Eine Regelung wäre aber trotzdem nett.
Zu Deiner Wahl: Das X8SAX stand auch bei mir ganz weit oben auf der Liste, ist dann aber irgendwann in einem Anflug von Größenwahn zu Gunsten der noch größeren Boards rausgeflogen, da ich mir dachte: "Ach, so groß ist der Preisunterschied auch nicht..." Außerdem kam ich dann auf die Idee mit der Virtualisierung und im Zuge dessen waren mir "ein paar Kerne mehr" ganz recht.
Auch wenn es vielleicht nicht ideal ist, so versuche ich mir alle paar Jahre einen Rechner zusammenzustellen, der über dem aktuell üblichen Stand liegt, damit ich dann über Jahre "Ruhe" habe und höchstens Kleinigkeiten ersetze oder hinzufüge.
Der Opteron wurde Ende 2003 angeschafft. Das Board wurde nur ausgetauscht, da das Board von Tyan großer Schrott war (fehlerhafter Chipsatz, etc). Die CPUs habe ich ausgetauscht, da ich bei eBay per zufall 68W TDP Opterons für ca 15 Euro bekommen habe, die 600MHz mehr Takt haben, PowerNow! unterstützen und sogar ein neueres SSE unterstützen, als es die ursprünglichen konnten. (Die ersten CPUs waren Opteron 246. 89W TDP, 130nm, kein PowerNow!, etc) Ansonsten hat sich nicht allzuviel verändert in den Jahren. 4GB waren 2003 noch sehr viel, und auch 2 CPUs waren nur einigen wenigen Vorbehalten, wodurch "Wozu brauchst Du DAS denn?" eine nicht seltene Frage war. Am besten mit dem Zusatz: "Eine CPU reicht doch auch."
Heute wird man schon fast schief angeguckt, wenn man "nur" einen dual-Core hat. Mein Rechner von damals ist auch heute noch nicht wirklich schlecht, aber die CPUs können keine Virtualisierung und der Speicher wird des öfteren Knapp, weswegen ich mich schon mehrfach einschränken mußte.
Jetzt kaufe ich wieder groß ein. "Etwas weniger" würde auch reichen: Sprich X8SAX, 12GB RAM, eine QuadCore-CPU. Aber das wäre bei meiner Verwendung recht kurzzeitig gedacht und ich müsste spätestens in 1,5 bis 2 Jahren aufrüsten. So hoffe ich wieder 3 bis 4 Jahre zu überbrücken und vielleicht in zwei Jahren mal 6- oder 8- Kern CPUs nachzukaufen. Für RAM habe ich auf dem Board mehr als genug Platz (Maximal 144GB), das wird also auch nicht wirklich knapp werden.
Hi,
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Mache ich ebenfalls so. Alle 4-5 Jahre hochwertige Komponenten am oberen Ende und dann Ruhe haben fuer eine ganze Weile. So ist das aktuelle System nun auch 4 Jahre alt und hat ausser einem RAM-Upgrade (2->4 GB) und einem neuen Satz Platz keine Updates bekommen - leider sind die Opteron 185 zu teuer, um sinnvoll als Upgrade gekauft zu werden. Stabilitaet ist sehr wichtig, gespielt wird auf dem Geraet nicht (dafuer haben wir noch eine Spielmoehre... ein von 1,8 auf 2,9 uebertakteter Celeron 430 auf Billigstboard mit einer 8600GT - reicht.).
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Ich ringe gedanklich eher mit der Frage, ob es nicht auch das C7X58 tut, denn die beiden PCI-X brauche ich nicht wirklich. Sie kosten zwar nicht mehr, treiben aber den Idle-Verbrauch hoch. DAS ist auch der Hauptgrund, warum ich momentan kein Dual-CPU-System moechte, denn das duerfte sich im Idle sicher mit 20-60 Watt niederschlagen.
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Das ist auch das einzige, was mich an den 35xx-Xeons stoert. Die koennen zwar ECC, aber eben kein Registered. Dann koennte man naemlich ein nettes UP-Board bauen, das mit ECC+REG auf 72 GB kommen koennte.
Auf jeden Fall bin ich gespannt auf den Idle-Verbrauch deines Boards mit nur einer CPU und im Vergleich mit zwei davon, denn vielleicht werde ich ja auch groessenwahnsinnig :-)
Viele Gruesse,
Jan
Auf den Vergleich wirst Du eine Weile warten müssen, da ich die zweite CPU wohl erst in ca zwei Monaten einbaue. Dann weiß ich auch schon, ob ich RAM nochmals verdoppel oder 12GB von der ersten CPU auf die zweite CPU verschiebe.
Viel RAM hat noch nie geschadet.
Dann würde ich mal sagen: Montag, Dienstag... spätestens Mittwoch sollte ich Dir erste Ergebnisse nennen können, was den Stromverbrauch des Rechners betrifft. Also Idle und Last mit einer Grafikkarte und einer CPU bzw beiden Grakas und einer CPU.
Hi,
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Ja.... es ist auch schwer, zu Hause mit 4 GB leben zu muessen, wenn man auf Arbeit 12 GB hat :-)
Was die Messungen angeht... ist klar, dass du die zweite CPU erst spaeter dazu kaufst.
Auf deine Ergebnisse mit der Lueftersteuerung bin ich auch gespannt, denn das Manual des X8SAX koennte man so verstehen, dass es perfekt nur mit PWM-Lueftern regelt, aber man kann wohl auch 3polig einstellen. Fragt sich halt nur, was dann passiert. Abgeraten wird wohl vom Mischbetrieb. Andererseits sind PWM-Luefter ja auch nicht so irre teuer, um das auszutauschen. Von daher duerfte das - wenn ich das mit dem X8SAX oder dem C7X58 wirklich mache - auch bei mir interessant sein.
Viele Gruesse,
Jan
Hi,
eins verstehe ich noch nicht bei deiner Config:
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Du hast doch 24 GB und willst die u.U. auf zwei Sockel aufteilen... sind also sicher 6x4, was auch vernuenftig ist, weil 3x8 zu teuer ist und 12x2 auf einem Sockel nicht geht (weil "nur" neun Slots).
Der Xeon X5550 schaltet doch aber wie jeder andere Nehalem auch auf DDR3 1066 runter, wenn er pro Kanal mehr als ein Modul hat. Steht so auch im Handbuch deines Boards auf Seite 2-8 (30 im PDF).
Oder planst du das alles fuer den Fall mit zwei Xeons, die dann jeweils nur ein Modul pro Kanal haben und dann auch DDR3 1333 koennen?
Viele Gruesse,
Jan
Letzteres. Außerdem gibt es z.B. SUN-Server, die auch bei sechs RAM-Modulen DDR3-1333 unterstützen. So kann ich nun mit einer CPU nachschauen, ob sechs Module mit DDR3-1333 betrieben werden können. Manchmal sind offizielle Spezifikationen eine Sache, aber die tatsächliche Unterstützung eine andere.
Zudem ist der Preisunterschied ja nur minimal. Besser DDR3-1333 kaufen und auf 1066 laufen lassen, als gar keine Chance zu haben 1333 laufen lassen zu können.
Doppelposting:
Gibt es Benchmarkwünsche? Habe 3DMark 2001, 2003, 2005, 2006, PCMark 2005, PCMark Vantage, FurMark, Comanche 4.
Aquamark will nicht. Auch nicht mit Adminrechten und auch nicht im Kompatibilitätsmodus.
Hi,
Gratulation zum funktionierenden System!
Wie macht sich das Supermicro im Einsatz so?
Konntest du schon erste Verbrauchsmessungen machen?
Viele Gruesse,
Jan
Verbrauchsmessungen: Nö. Das Messgerät ist nun in der anderen Wohung. Chaos pur: Es wurden leider nur "fast" die richtigen Kühler geliefert. NH-U12DX anstelle von: NH-U12DX 1366. Mit anderen Worten: Der CPU-Kühler ist nun gerade recht abenteuerlich befestigt und kühlt daher auch nicht ganz so gut, wie er kühlen sollte.
Zurück zur Frage der Verbrauchsmessungen: Da ich noch eine Ecke aus dem Gehäuse flexen mußte, damit der Kühler nicht mit den Laufwerkskafügen kollidiert, mußte ich den Rechner zum Werkzeug transportieren. Wie es sich gehört habe ich dabei einiges vergessen - vor allem einen Stapel an CDs, die ich vorher extra für die Installation des Recherns in die andere Wohnung gebracht hatte. Dort liegen die nun auch gut - natürlich ohne Rechner. ![]()
Zum Glück hatte ich hier noch eine "nur für Testzwecke" mit vLite-angepasste Vista x64 rumfliegen, die ich nun aufgebügelt habe. *wuargh* Bin ich froh, wenn ich wieder Server 2008 benutzen darf.
Es sind eben die Kleinigkeiten... *G*
Zum Board: Bisher alles sehr unspektakulär und damit auch beruhigend gut:
Es ist mir NICHT bekannt, daß ich Treiber auf die Vista-DVD gepackt hätte, aber die Installation auf die Velociraptor klappte ohne Treiber-CD, obwohl ich die Platte im AHCI-Modus betreibe.
Der Speicher (also die vollen 24GB - 6x 4GB) laufen, leider wie erwartet, mit DDR3-1066, wenn sie komplett an einer CPU angebunden sind. Der reichlich alte 3Dmark2001 meinte sogar, daß "keine 128MB" gefunden wurden, einige Programme zeigen nur noch "0" an, in der Windows-sidebar habe ich so einen CPU-ÜBerwachungs-dingsbums installiert, bei dem die führende 2 der Speichermenge in das "B" (von MB) der vorhergehenden Anzeige hineinragt...
Bisher läuft aber einfach alles. Ganz ohne Probleme. *auf Holz klopf*
Direkt beim ersten Bootvorgang bin ich sofort ins BIOS und dort ist mir irgendwie aufgefallen, daß es etwas träge reagiert hat. Aber solange nur das BIOS träge ist, stört das herzlich wenig.
Benchmarkergebnisse soweit:
3D Mark 2006. Eine Grafikkarte, eine CPU:
3DMark Score 15232 3DMarks
SM 2.0 Score 6341
SM 3.0 Score 6284
CPU Score 5088
-----------
3D Mark 2003. Eine Grafikkarte, eine CPU:
42072 3DMarks
702.9
368.2
286.7
253.7
CPU
2596
216.2
58.3
Feature
7524.6
30687.2
129.7
568.1
193.6
-----------
3D Mark 2001. Eine Grafikkarte, eine CPU:
41680 3DMarks
523.0
111.8
670.5
391.5
584.0
290.6
401.3
9313.6
32128.8
374.4
157.2
330.6
590.1
441.8
379.4
1671.1
204.2
-----------
Commanche 4:
1600x1200, kein Sound, 2x AA
110.46 fps
21,997,xxx (ca 22Mio)
-----------
FurMark, 60000ms, 1920x1200
MSAA 32x: 3 bis 5 fps. Das genaue Ergebnis (recht niedrig dreistellig) habe ich nun nicht aufgeschrieben.
FurMark 60000ms, 1920x1080 (diese Auflösung habe ich wegen einem anderen Thread und der Vergleichbarkeit mit diesem gewählt).
MSAA: 0x (Standardeinstellung)
2681 o3Marks Max GPU Temp: 67°C (Die FX 4800 bleibt super kühl!)
FPS min=39, max = 61, avg = 45
3Dmark 2005 kann ich zur Zeit nicht laufen lassen, da der zu CPU-intensiv ist. Wie gesagt: Der Kühler ist sehr abenteuerlich montiert, wodurch die CPU unter Vollast schnell zu warm wird.
Fett, einfach nur Fett das Teil...heul **Schnüff**
Moin
Ja, Server-BIOSe sind häufiger recht träge ^^ Das habe ich auf meiner Arbeit auch schon öfter erfahren. Aber das tut der Performance des Gesamtsystems keinen Abbruch. Wäre ja auch noch schöner ^^
Jetzt wo die Kiste läuft würde ich mich sehr darüber freuen ob du mal abchecken kannst ob der Nibitor das Quadrobios auslesen kann. Da passiert ja nichts, entweder das Programm findet es und kanns speichern oder es sagt überhaupt nichts.
Warum testest du denn nur mit einer Karte?
Funktioniert der nHancer mit den Quadros? Damit kannst du auch unter Furmark SLi erzwingen, das zwingt nicht nur die Kühlung der Masterkarte an den Boden sondern bringt auch hinsichtlich der Ergebnisse etwas.
Interessant. Heute habe ich hier bereits einen Beitrag geschrieben, der nun komplett fehlt... Da muß ich das Fenster geschlossen haben, bevor ich auf Absenden geklickt habe, oder so. *am Kopf kratz*
@impaled:
Da gbit's doch nix zu heulen. *Taschentuch reich*
@DHAmoKK:
Bei meinen anderen drei dual-CPU Mainboards (2x Tyan, 1x Supermicro) ist das BIOS flotter. Nunja, solange es nur das BIOS ist... und eine "andere" BIOS-Version habe ich ja auch noch zum Testen.
@avaka:
Eine Fehlermeldung nach dem Klick auf Tools, Read BIOS, Select Device:
"Cant connect to Service Manager"
Im folgenden Fenster "Select Nvidia graphic devices:" ist nichts aufgeführt.
Bisher teste ich nur mit einer Grafikkarte, da ich erstmal sicherstellen wollte, daß das System an und für sich läuft. So klebt auf der Front auch noch immer der "AMD Athlon" Aufkleber, obwohl der "Xeon Inside" schon bereit liegt. (Wurde mit der CPU geliefert).
Die richtigen Halteklammern sind bereits zu mir auf dem Weg. Spätestens dann werde ich die zweite Grafikkarte einbauen, vermutlich aber schon vorher.
Ich bin ja jetzt schon froh, daß alles so reibungslos funktionierte: Einschalten - geht. So wie es sein soll.
Zum SLI: Bei den Quadros kann ich auch bestimmen, wie SLI angewandt werden soll: Abwechselnde Frames auf den Karten verteilt, jedes Frame gesplittet und die "Hälftes" jedes Bildes dann auf die Karten verteilt, oder auch nur ideale Kantenglättung: MSAA 64x. Das lege ich irgendwo im Treiber fest. Glaube also nicht, daß ich zusätzlich noch spezielle Tools brauchen würde.
Hi,
| Zitat :
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Kann das sein, dass die serielle Konsole an ist? Damit kann man das BIOS ja auch seriell erreichen - ich kann mir vorstellen, dass das insgesamt die Ausgabe sehr bremst, weil vermutlich alles parallel an die VGA-Konsole und die serielle Konsole geht und sich dabei an letztere anpasst. Da schon das kleinere X8SAX diese Option hat, wird sie hier auch vorhanden sein.
Viele Gruesse,
Jan
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