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Ich habe mal den Supporter von 3Ware angetriggert wegen den 2TB WD-Platten, ob diese auch vom 9690SA-8i unterstützt werden und warum sie nicht in der Kompatibilitätsliste stehen.

 

Interessant ist, daß die Kompatibilitätsliste laut Überschrift für die 9.5.1.1 Firmware erstellt wurde, aber 9.5.2 aktuell ist.

 

---------------

 

Zur RAID-6 Optimierung:

 

Schau in das Handbuch! (immernoch der gleiche Link, wie zuvor) Das ist für 9650SE und 9690SA und es besagt für beide, daß sie für RAID-5 und RAID-6 optimiert sind.

 

Für RAID-6 brauchst Du aber bei 3Ware mindestens 5 Festplatten. Frag' mich bitte nicht warum, ist aber so.

 


----------------

 

EDIT: Update
Durch die Umstellung ist die eMail von dem Supporter wohl gerade nicht erreichbar. Habe eine Fehlermeldung vom Mailserver erhalten.

Nachricht zitiert 2 mal
Nachricht bearbeitet von derGhostrider am 11.08.2009 um 22:04:00
Antworten derGhostrider
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Unit schrieb :

Die 14 Tage sind leider lange um, aber wenn Verwendung für meine Platten besteht, besteht vielleicht auch Hoffnung das ich sie Tauschen kann.

E-Bay 1,5TBs von privat (nicht von gewerblich) liegen so bei 80 - 90 EUR. Abzgl. e-bay Gebühr u. der Tatsache, dass Du mit 8 Platten den Markt auf e-Bay verwässerst, bleiben wohl maximal EUR 70,- (u. 'nen Haufen Arbeit) pro Platte, wenn man über e-Bay abwickelt.

Den Preis musst kennen sowie die Preise für Deine Wunschplatte, dann kannst schauen ob Du Dir mit dem Händler einig wirst. Manchmal geht sowas ja.

Antworten 7oby

7oby schrieb :

E-Bay 1,5TBs von privat (nicht von gewerblich) liegen so bei 80 - 90 EUR. Abzgl. e-bay Gebühr u. der Tatsache, dass Du mit 8 Platten den Markt auf e-Bay verwässerst, bleiben wohl maximal EUR 70,- (u. 'nen Haufen Arbeit) pro Platte, wenn man über e-Bay abwickelt.

Den Preis musst kennen sowie die Preise für Deine Wunschplatte, dann kannst schauen ob Du Dir mit dem Händler einig wirst. Manchmal geht sowas ja.



Bevor ich die in Ebay rein setze gucke ich erstmal was sich machen lässt. Oder gehe das Risiko ein und bleibe bei den Platten. Der Verlust wäre mir einfach zu groß. Das kann ich aber wohl erst morgen Abend klären. Naja ich melde mich sobald ich was weis.

Antworten Unit

derGhostrider schrieb :

Ich habe mal den Supporter von 3Ware angetriggert wegen den 2TB WD-Platten, ob diese auch vom 9690SA-8i unterstützt werden und warum sie nicht in der Kompatibilitätsliste stehen.




Dann wäre das mit der Kompatiblietät natürlich wirklich interesannt. Besonders wenn beide die RAID 6 Optimierung haben.

Antworten Unit

Vorweg eine allgemeine Anmerkung: Ich kaufe gerne Platten mit dem besten P/L (Preis pro GB). Dadurch konsolidiere ich mehrere alte Platten auf wenige neue, die dann auch wieder frische Garantie haben. Der Speicherbedarf erhört sich ständig, so dass sich an der Gesamtzahl der Platten nicht viel tut. Dadurch, dass ich mich bemühe bestes P/L zu kaufen ging der Wechsel teilweise ohne finanziellen Aufwand, da auf e-Bay bei kleineren Kapazitäten der Preis pro GB wieder steigt.

Beide 3ware Controller verwenden übrigens Controllerseitig den SFF-8087 Connector aus dem man jeweils 4 einzelne SATA Konnektoren über eine Kabelpeitsche bekommt. Vergleich' die Nummer mal mit dem Adaptec.

Beide Produkte verwenden für RAID-6 die Bezeichnung "Red Hot RAID 6" S. 10:
http://www.3ware.com/products/pdf/ [...] 08_web.pdf
Haben also vergleichbare RAID-6 Performance.

Zwar gibt's hier bei den Übertragungsraten wohl Vorteile für den 9650SE
http://www.treadlayers.com/PC_Hard [...] SA_4.shtml
Aber in einem KB Artikel von 3ware wo's um I/O Performance geht
http://www.3ware.com/KB/article.aspx?id=15228
da sind die beiden gleich:

9650SE-16ML (9.4.2 code set) 70.8 - 884.8 IO/s bei 2k Random Read u. 1 - 256 Queue Tiefe
9690SA-8I (9.5.0.1 code set) 72.9 - 883.4 IO/s -"-

Nimmt sich nichts, auch nicht bei der Streamingrate 50MB/s - 450MB/s.

Also : EUR 100,- für günstigeren 9690SA einstecken u. später in SSD + Win7 investieren.

derGhostrider schrieb :

Für RAID-6 brauchst Du aber bei 3Ware mindestens 5 Festplatten. Frag' mich bitte nicht warum, ist aber so.

Da hat er Recht. Steht so im Handbuch PDF S. 20:
http://www.3ware.com/support/UserD [...] -9.5.2.pdf

Also scheiden auch sämtliche 4x 2TB Überlegungen aus.

Unit schrieb :

Bevor ich die in Ebay rein setze gucke ich erstmal was sich machen lässt. Oder gehe das Risiko ein und bleibe bei den Platten. Der Verlust wäre mir einfach zu groß. Das kann ich aber wohl erst morgen Abend klären. Naja ich melde mich sobald ich was weis.

Bei RAID6 ist dann die Zuverlässigkeit u. RAID Eignung einer 1,5TB Seagate nicht mehr ganz so wichtig. Selbst wenn da was kaputt geht, machst weniger Verlust als wenn Du jetzt teuer auf RAID Platten umrüstest.

K.O. Kriterium wäre halt nur, wenn die 8 Platten nicht liefen. Aber wenn schon 6 beim Ghostrider dran laufen, sollte das kein Thema sein.

Antworten 7oby

Zitat :

Beide 3ware Controller verwenden übrigens Controllerseitig den SFF-8087 Connector aus dem man jeweils 4 einzelne SATA Konnektoren über eine Kabelpeitsche bekommt. Vergleich' die Nummer mal mit dem Adaptec.



Die Bezeichnung ist bei dem Adaptec 3805 genau gleich. Also kann ich wenigstens die weiter verwenden. Und ich fände es auch am einfachsten wenn ich wenigsten bei den Platten bleiben könnte. Hab da schon ne Weile drüber nachgedacht und ein Plattentausch wäre wirklich nochmal "Aufwand". Solange es mit meinen läuft bin ich glaube ich erstmal zufrieden.

Wenn ich jetzt noch den Controller getauscht bekomme und das ganze vielleicht noch in dieser Woche dann wäre das total super. Würde gerne noch das RAID füttern solange ich Urlaub habe.

Zitat :

K.O. Kriterium wäre halt nur, wenn die 8 Platten nicht liefen. Aber wenn schon 6 beim Ghostrider dran laufen, sollte das kein Thema sein.



So sehe ich das auch und bin einfach guter Dinge das jetzt alles klappt und ich es dank eurer Hilfe bald noch viel besser habe als ich es hinbekommen wollte.

Antworten Unit

@Unit:

Zitat :

So sehe ich das auch und bin einfach guter Dinge das jetzt alles klappt und ich es dank eurer Hilfe bald noch viel besser habe als ich es hinbekommen wollte.


Dafür sollte das Forum doch da sein: Zusätzliche Ideen. Jeder streut etwas mit ein, Du kannst Dir das heraussuchen, was Dir am Ende am meisten Hilft und somit eine ideale Lösung finden.

Und wie es 7Oby sagte (und ich mir halt auch selbst bei der Anschaffung dachte): Selbst wenn die 1,5TB-Platten nicht sooo zuverlässig sein sollten auf lange Zeit: Dafür habe ich schließlich das RAID-6. Bis zu zwei von den Platten können gleichzeitig ausfallen. Die Platten haben immerhin auch 750000h MTBF und 5 Jahre Garantie von Seagate. Innerhalb dieser Zeit tausche ich die dann recht schmerzfrei aus (ganz normaler RMA-Prozess), nach 5 Jahren sind selbst diese Platten so alt, daß ich ihnen vermutlich keine Träne mehr nachweinen werde.
Rebuilds habe ich getestet, Festplatten, die gerade im Rebuild waren, wieder rausgerissen und Benchmarks sowie einen besonderen Test von 3Ware auf den Platten laufen lassen. TAGELANG.
Das ist ein fieser Test, der Bergeweise Threads startet und ständig Daten mit einem bestimmten Bitmuster schreibt und dann gleich ausliest und das Muster mit dem Soll vergleicht. Das ist ein extremer Streßtest für den Controller und die Platten, der eigentlich nur innerhalb von 3Ware verwendet wird, wenn sie z.B. Festplatten auf Kompatibilität mit ihrem Controller testen.

Effekt: Damals, als die Platten noch die alte fehlerhafte Firmware hatten, gab es dort Probleme.
Mit der neuen Firmware auf den Platten gibt es keine Probleme mehr. Der Test läuft Tagelang ohne jegliche Fehler.

Das ist nun eine Info, die Dir sonst vermutlich niemand geben kann, da es das Tool nicht öffentlich gibt. Da ich meinen Kontakt von 3Ware nun nicht reinreiten will, werde ich es allerdings auch nicht rausrücken. Sieh' es einfach als besondere Info an. ;)
So schlecht die Platten mit der alten Firmware auch waren: Seagate hat sich bei der Korrektur dann wohl schon Mühe gegeben, daß keine weiteren Beschwerden mehr auftreten. Vielleicht sogar mehr, als es bei anderen Produktreihen im Desktopsegment der Fall wäre - wer weiß... Zumindest habe ich seit Monaten keinerlei Probleme.

Antworten derGhostrider

Zitat :

Das ist nun eine Info, die Dir sonst vermutlich niemand geben kann, da es das Tool nicht öffentlich gibt.



Das ist auf jeden Fall gut zu wissen. Welche Firmware hast du jetzt eigentlich drauf? Ich habe meine mal alle getestet und dann nach geguckt ob ein Update erforderlich ist. Ich meine ich habe auf allen Platten cc1h und hoffe das das wirklich die aktuelle ist. Mir wurde jedenfalls gemeldet das kein Firmwareupdate erforderlich ist.

Antworten Unit

derGhostrider schrieb :

Die Platten haben immerhin auch 750000h MTBF

Diese Zahlen klingen immer so gewaltig.

 

Gibt 'nen Paper dazu:
What does an MTTF of 1,000,000 hours mean to you?

 

Dort wurden mehr als 70.000 Laufwerke untersucht. Observation 3 : "and observed MTTF can be as large as a factor of 6." Weichen also durchaus Faktor 6 von den Herstellerangaben ab (kann aber auch nach Observation 2 hoch bis zu 30 gehen).

 

In der bekannteren Google Studie (klick) wird mit AFR (Annual Failure Rate) gerechnet. Diese korrelliert zu MTTF. In der Google Studie liegt AFR zwischen 1,7 - 8,6% wobei die Hersteller (hier 0,34% S. 24: Seagate 1,5 TB klick) angeben.

 

Erstgenannten Studie bezieht sich vor allem auf reinrassige Serverplatten. Letztere auf Consumerplatten (damit arbeitet Google nach eigenen Angaben). Aus welchen Gründen auch immer: In der Praxis ist die MTTF um etwa Faktor 10 geringer.

 

Rechnet man das mal durch:

 

750.000h MTTF : Faktor 10 : 6 Platten : 2400h/Jahr (Angabe von Seagate) = 5,2 Jahre

 

. Obwohl die MTTF Angabe zunächst unglaublich hoch klingt : Man ist durchaus im Bereich des Möglichen (5,2 Jahre).
. Seagate selbst schränkt die Nutzung auch ein bei den MTTF Angaben ("The AFR and MTBF will be degraded if used in an enterprise application"), was wieder alle Türen offen lässt.
. Nach der Garantie besser die Platte wechseln. Nach beiden Studien steigen die Ausfallraten dann signifikant an.

 

Das ganze kann man mit seinen eigenen Erfahrungen durchmultiplizieren u. dann weiß man, dass sich ein bißchen Investition in Datensicherheit schon lohnt.


Nachricht bearbeitet von 7oby am 12.08.2009 um 02:57:09
Antworten 7oby

Zitat :

Nach der Garantie besser die Platte wechseln. Nach beiden Studien steigen die Ausfallraten dann signifikant an.



Auf den Platten sind ja 5 Jahre Garantie. Das war ja mit ein Grund warum ich die genommen habe. Und 5 Jahre sind ja wie ich schon sagte auch so ein Zeitraum in dem es vorkommen kann das ich eh nen komplett neuen Rechner baue. Damit würde ich mich ja dann auch an deinen Rat halten.

Antworten Unit

Quatsch' mal mit Deinem Händler, dass er Dir jetzt Angebote + Lieferzeiten für die zwei 3ware Controller nennt. Und wie ihr das jetzt mit der Adaptec macht u. dann möge er sich anschicken Dir den 3ware möglichst schnell zukommen zu lassen (vor dem WE).

Wenn das mit dem Händler nicht klappt u. ohnehin nur ein anonymer Onlinehändler ist zu dem Du keine persönliche Beziehung aufrecht erhalten musst, dann einfach mit 14-tägigem Rückgaberecht zurück. Da bist Du zu nichts verpflichtet. Man sollte aber auch so weit mitdenken, dass es durchaus sein kann, dass man in diesem Fall bei einem Onlinehändler auf einer schwarzen Liste landet. Ich kenne da Beispiele. Man kann dann bei dem Händler nicht mehr bestellen. Ist mir persönlich nicht passiert, aber ich auch nicht völlig auf den Kopf gefallen u. die größten Fettnäpfchen, die lasse ich meist aus.

Antworten 7oby

7oby schrieb :

Quatsch' mal mit Deinem Händler, dass er Dir jetzt Angebote + Lieferzeiten für die zwei 3ware Controller nennt. Und wie ihr das jetzt mit der Adaptec macht u. dann möge er sich anschicken Dir den 3ware möglichst schnell zukommen zu lassen (vor dem WE).

Wenn das mit dem Händler nicht klappt u. ohnehin nur ein anonymer Onlinehändler ist zu dem Du keine persönliche Beziehung aufrecht erhalten musst, dann einfach mit 14-tägigem Rückgaberecht zurück.




Also ich kenne den Händler sehr gut, auch Privat und im Normalfall bekomme ich meine Sachen auch sehr schnell. Ich denke schon das ich den Controller getauscht bekomme, obwohl die 14 Tage wie schon gesagt lange um sind. Ich hoffe nur das der 3Ware Controller gerade verfügbar ist. Wenn ja ist der normalerweise sehr schnell da. Als ich die Sachen für das RAID bestellt habe waren diese nicht verfügbar und dann ist das Wochenende da zwichen gekommen. So hat sich das leider alles was hingezogen und den Rest kennt ihr ja.

Wie gesagt, ich quatsch mal mit dem und schreibe dann was dabei raus gekommen ist.

Antworten Unit

Oh, das Forum hat gepennt und mich diesmal nicht über neue Beiträge informiert.

Firmware auf den Platten: CC1H und SD1B. CC1H ist auf den neueren, die anderen mußte ich selbst flashen.
CC1H ist OK.

Und Controllerseitig habe ich nun die aktuelle 9.5.2er Firmware laufen.


@7Oby:
Schon klar mit dem MTBF-Werten etc... Damit wollte ich nur zum Ausdruck bringen, daß andere Hersteller trotz 5 Jahren Gewährleistung geringere MTBF-Zahlen angeben, von z.B. 500000h.
Es ist auch nicht sonderlich verwunderlich, daß Google auf höhere Werte für die AFR kommt: AFR ist bei 24h Benutzung von Festplatten, bei denen der Hersteller grob mit 7h rechnet, automatisch um ein vielfaches höher.
IBM hat damals bei den DTLAs als erster Hersteller öffentlich kund getan, daß die Festplatten auch nur für 6 Betriebsstunden pro Tag ausgelegt wären. Ein Witz, selbst im Heim- und Officebetrieb.
Andere Hersteller sind aber auch nicht wirklich besser. Die Werte schwanken grob zwischen 6h und 8h täglicher Verwendung. Das kann man einfach selbst nachrechnen. Seagate geht immerhin, also so war es zumindest mal, bei den Desktopplatten von rund 8h pro Tag aus. Das geht ja schon.
So oder so ist das für uns enduser im Heimbetrieb recht irrelevant. Geht eine Platte innerhalb der 5 Jahre kaputt, würde ich immer den RMA-Anlauf starten. Wäre mir neu, daß Seagate dann die Betriebsstunden ausliest und darauf hin den Austausch verweigert.

Antworten derGhostrider

Hi nochmal. Nicht das ihr meint ich hätte euch vergessen. Hatten in letzter Zeit leider einigen privaten Trouble und bin leider nicht dazu gekommen mich weiter meinem RAID zu widmen. Hab jetzt nochmal mit meinem Händler gesprochen und den 3Ware 9690SA-8I bestellt. Meinen Adaptec Controller verkauft er für mich und die eventuell entstehende Differenz bezahle ich halt nochmal drauf.

Danach sollte es ja dann endlich mal nicht nur Strom verbrauchen, sondern auch nutzbar sein, damit ich es endlich mit Daten füttern kann.

Bleibt nur noch die SSD. Ich neige ja prinzipiell sehr zu der Intel X25-M Postville. Weis jemand ob es die mitlerweile mit TRIM gibt und woran ich erkenne obs eine mit oder ohne TRIM ist? Oder liegt das ganze eh nur an der Firmware?

Ich melde mich wieder wenn ich was neues weis bzw der 3Ware RAID Controller da ist.

Antworten Unit

Auf TRIM für die X25-M Postville warten alle. Soll per Firmware für die Postville (G2) kommen. Spätestens zum Verkaufsstart von Win7 - vielleicht auch früher. Für die "alte" X25-M (G1) wird es überhaupt kein TRIM geben.

Da die 1711er Firmware für die Supertalent zwar TRIM für Win7 bringt aber ggf. auch Datenverlust u. inzwischen zurückgezogen wurde, gibt's im Moment noch nirgends effektiv (automatisches) TRIM.

Kommt aber für beide. Neuester Artikel zu dem Thema:
http://www.anandtech.com/storage/showdoc.aspx?i=3631
ist lang, aber letzte Seite von 27 lesen genügt.

Der 3ware/Adaptec Deal klingt okay. Wenn Du den Adaptec noch hast, dann kannst ihn auch selbst über e-Bay verhökern. So hängst nicht davon ab was der Händler da rausholt. Gibt ja solche u. solche.

Antworten 7oby

7oby schrieb :



Der 3ware/Adaptec Deal klingt okay. Wenn Du den Adaptec noch hast, dann kannst ihn auch selbst über e-Bay verhökern. So hängst nicht davon ab was der Händler da rausholt. Gibt ja solche u. solche.



Danke für die TRIM Info.

Das mit dem Händer geht schon ok. Der packt mir da nix drauf und wird die auch besser verkauft bekommen als ich auf Ebay.

Antworten Unit

Halte uns weiter auf dem Laufenden, was sich so ergibt.

Inzwischen war ja auch genügend über die LSI 9260 zu lesen. *g* Nach der Übernahme von 3Ware haben sich die Produktbezeichnungen "überraschend" bei LSI geändert. ;) Der Controller scheint ja auch recht flott unterwegs zu sein.
Siehe: http://www.lsi.com/storage_home/pr [...] index.html

Wäre vielleicht die modernere (SAS2.0 und auch ausdrücklich für SSDs geeignet) und flottere Wahl.

Der sollte auch das können, was Du machen möchtest. Siehe:
http://www.lsi.com/DistributionSys [...] _SW_UG.pdf
Seite 8-15 (im PDF-Reader ist das Seite 270). Hier heißt dann jedes Volume "Virtual Drive". Auf Seite 8-17 (S. 272) steht es dann explizit:

Zitat :

After the configuration is completed, a dialog box notifies you that the
virtual drives were created successfully. If more drive capacity exists,
the dialog box asks whether you want to create more virtual drives.
If no more drive capacity exists, you are prompted to close the
configuration session.
16. Select Yes or No to indicate whether you want to create additional
virtual drives.
If you select Yes, the system takes you to the Create Virtual Drive
screen, as shown in Figure 8.3. If you select No, the utility asks
whether you want to close the wizard.


Also: Wenn nach der erstellung eines "Virtual Drives" noch Platz übrig ist, dann wirst Du gefragt, ob Du noch eines einrichten willst.
Sprich: RAID-6, erstes Virtual Drive: 300GB -> Abfrage: "Noch eins?" -> Yes -> Virtual Drive einrichten mit der restlichen Kapazität.

Falls die Bestellung noch nicht raus ist, würde ich über diesen Controller nachdenken. Der ist vermutlich schneller unterwegs.

Antworten derGhostrider

derGhostrider schrieb :


Inzwischen war ja auch genügend über die LSI 9260 zu lesen. *g* Nach der Übernahme von 3Ware haben sich die Produktbezeichnungen "überraschend" bei LSI geändert. ;) Der Controller scheint ja auch recht flott unterwegs zu sein.
Wäre vielleicht die modernere (SAS2.0 und auch ausdrücklich für SSDs geeignet) und flottere Wahl.




Die Bestellung ist schon raus und ich mache jetzt auch glaube ich keine Experimente mehr. Bei dem den du auch hast weis ich wenigstens das ein RAID6 mit sechs meiner Platten möglich ist. Dann sollte es auch mit acht gehen. Das weis ich ja da dann wieder nicht.

Zitat :

Also: Wenn nach der erstellung eines "Virtual Drives" noch Platz übrig ist, dann wirst Du gefragt, ob Du noch eines einrichten willst.
Sprich: RAID-6, erstes Virtual Drive: 300GB -> Abfrage: "Noch eins?" -> Yes -> Virtual Drive einrichten mit der restlichen Kapazität.



Mittlerweile habt ihr mich ja auch überzeugt das RAID nur als Storage zu benutzen und gar nicht so sehr auf die Geschwindigkeit zu achten und statt dessen das System auf eine schnelle SSD zu installieren. Ein schnelles Build und Rebuild wäre natürlich immer gut. Aber ich denke mal das es so schnell wie du es beschrieben hast ausreichend ist.

Bis das Ding da ist kann ich mir ja schon mal Gedanken über die Konfiguration machen.

Und ich muss noch mein Netzteil tauschen weil ich mit meinem nicht richtig Booten kann. Der braucht immer mehrere Anläufe und geht schon aus bevor er im BIOS ist. Da nutzt dann auch kein Staggered Spin-Up was da der Controller ja erst nach dem BIOS initialisiert wird und das ja schon nicht richtig starten kann weil zu viel Strom gebraucht wird. Also suche ich was hübsches mit nem super Wirkungsgrad und mehr als 550 Watt und am liebsten auch mit Abnehmbaren Kabelsträngen.

Ich halte euch auf jeden Fall weiter auf dem Laufenden.

Antworten Unit

Hi, es gibt nochmal ne Neuigkeit auch wenn diese nur indirekt was mit dem RAID zu tun hat. Ich habe ein Antec TruePower New 650 Watt Netzteil zum testen bekommen und das ist ausreichend stark damit mein System ohne Probleme booten kann, was ja vorher nicht möglich war.

Ich melde mich wieder wenn der Controller da ist.

Antworten Unit

Kaum zu glauben aber wahr. Der Controller ist da. (Und ich wollte gar nicht reimen)

Hab ihn gleich eingebaut, installiert und ein RAID 6 erstellt. Der Controller ist beim Booten des PCs wesentlich schneller als der Adaptec Controller. (Initialisierung des RAID BIOS) Das Initialisieren des RAIDs selbst läuft jetzt ebenfalls wesentlich schneller und nicht mehr mit nur einem Prozent pro Stunde. Ich habe vor ein paar Minuten angefangen und bin schon bei 8% . Was mir noch auffällt ist das die Festplatten viel ruhiger laufen. Mit dem Adaptec Controller haben sie beim Initialisieren immer "gerattert" klang ganz komisch. Wie tausende kleine abgehackte Zugriffe. Also nicht etwa wie das Geräusch beim Laden.

Gibt's jetzt vielleicht noch irgendwelche Einstellungstipps die ich vielleicht beachten sollte?
Was für Schedule Tasks würdet ihr mir empfehlen? Und Gibt es z.Z. was neues zur Intel SSD mit TRIM b.z.w. eine andere Empfehlung für eine Systemplatte?

Antworten Unit

der automatische Verify sollte regelmäßig laufen, damit Deine Datenintegrität gewahrt bleibt.
RapidRAIDRecovery solltest Du auf FULL stellen (kenne die genaue Bezeichnung gerade nicht auswändig. Also: die Maximale Einstellung !). Es lohnt sich. Mein Rekord beim RAID-6 Rebuild war so ungefähr 2min. ;) Aber da war das RAID auch noch SEHR leer.

Antworten derGhostrider

derGhostrider schrieb :

der automatische Verify sollte regelmäßig laufen, damit Deine Datenintegrität gewahrt bleibt.




Also ich kann folgende Schedule Tasks laufen lassen:

- Rebuild/Migrate Task
- Verify Task
- Selfe-Test Task

aber wofür sind die im einzelnen gut? Die Hilfedatei geht nicht wirklich darauf ein.

Zitat :

RapidRAIDRecovery solltest Du auf FULL stellen



RapidRAIDRecovery kann ich auf:

- All
- Rebuild
- Disable

stellen. Das wars

Dafür kann ich Rebuild/Migrate und Verify in Stufen von 1 bis 5 zwichen Fast I/O und Fast Rebuild/Migrate bzw Fast Verify einstellen.

Antworten Unit

Vorab: Im Handbuch steht das bestimmt alles genauer und ausführlicher. Meine Erklärungen sind nur als "grobe Idee" zu verstehen und haben kein Anspruch auf absolute Richtigkeit oder Vollständigkeit.


Rebuild/Migrate Task:
"Normalerweise" (so sehe ich es zumindest) ist es ratsam einen Rebuild nach einem Festplattendefekt sofort auszuführen, sobald eine neue Festplatte verfügbar ist.
Falls Du nun aber eine Anwendung haben solltest, bei der die IO-Leistung derartig wichtig ist, daß lieber der Zustand "Degraded" beibehalten wird, als daß noch zusätzliche IO-Last durch den Rebuild-Prozess entsteht, dann ist es sinnvoll über diese zugewiesenen Slots die Rebuildzeiten so zu legen, daß sie an unkritischen Zeitpunkten liegen.
In einem Unternehmen wäre dann vielleicht zwischen 1Uhr und 6Uhr Nachts und Sonntags (oder so ähnlich).

Gleiches gilt für RAID-Level-Migration: Du hast ein RAID-1 aus 2 PLatten, steckst 6 weitere hinzu und willst dann ein RAID-6 über 8 Platten betreiben. (Möglich ist das ja...) Aber: Das ganze soll zu den oben genannten Zeiten ablaufen...


Verify-Task:
Dieser Task liest ALLES und vergleicht jeden Block mit den dazugehörigen Parity-Daten. Somit wird sichergestellt, daß die Daten auf allen Platten kosistent bleiben. Treten mal einzelne Bitfehler auf, so können diese durch die Parity-Daten korrigiert werden.
Ohne Verify kann es im laufe der Zeit passieren, daß hier und da mal ein Bit umkippt, das aber weder die Platteninterne Korrektur, nur der Controller bemerkt, da niemals auf die entsprechenden Daten zugegriffen wurde.
Ist so bei mir wohl irgendwann innerhalb der letzten 8 Jahre mit sehr alten Daten passiert: Einige meiner ältesten Dateien sind daher nicht oder nur noch teilweise lesbar.
Durch das lesen werden bei fehlschlagenden Leseversuchen natürlich auch die Platteninternen Korrekturmaßnahmen getriggert, die Bad-Blocks markieren.

Das verursacht also eine hohe IO-Last, bei 1,5TB Festplatten dauert es geschlagene 5h, aber zum Wohle der Daten ist es das wert.
Wie häufig es nun aber wirklich sinnvoll ist, das ist schwierig abzuschätzen. Täglich halte ich es für übertrieben. Wöchentlich ist meine Einstellung - vielleicht reicht auch einmal im Monat. *schulternzuck* Deine Daten, Deine Wahl. Im Unternehmen könnte man soetwas wiederum schön nachts nach oder vor der Sicherung laufen lassen.
Selftest: Dauert nur Bruchteile von Sekunden. Muß soetwas wie ein kurzer Smart-Selftest oder ähnliches sein, eventuell auch ein Äquivalent für den Controller. Das Handbuch kann Dir da bestimmt weiterhelfen.

----

RapidRAIDRecovery:
Nungut, dann eben "All". Ob nun "All" oder "Full"... ;) Wie gesagt, war aus dem Gedächtnis. Nimm All, das ist das umfassenste. Leistungseinbußen habe ich keine messen können, dafür rennt ein Rebuild super schnell.

Die Stufen:
Die geben an, was die höhere Priorität haben soll: Soll lieber schnell ein Rebuild durchgeführt werden oder ist es Dir wichtiger auf dem "defekten" RAID noch besonders schnell arbeiten zu können?
Mir ist die Wiederherstellung des "Normalzustandes" wichtiger, damit möglichst schnell wieder die maximale Redundanz hergestellt ist. Aber ich benutze mein RAID auch nur alleine oder gar privat, da habe ich für meine Einstellungen natürlich Verständnis.
In einem Unternehmen kann es durchaus Sinnvoll sein die laufende Arbeit (I/O) zu bevorzugen und dafür den Rebuild gemächlicher ablaufen zu lassen.

Antworten derGhostrider

7oby schrieb :

Auf TRIM für die X25-M Postville warten alle. Soll per Firmware für die Postville (G2) kommen. Spätestens zum Verkaufsstart von Win7 - vielleicht auch früher. Für die "alte" X25-M (G1) wird es überhaupt kein TRIM geben.



Also die X25-M Postville gibts ja mitlerweile, das Firmwareupdate für TRIM auch und wie ich gelesen habe hat Intel es auch schon wieder aus dem Verkehr gezogen weil wohl einige Windows 7 Systeme damit zerschossen wurden.

http://www.stereopoly.de/intels-po [...] rformance/

Antworten Unit

Ja das ist richtig Intel hat die TRIM Firmware für die X25-M (G2) wieder vorm Server genommen. Update 2:
http://www.heise.de/newsticker/mel [...] 42820.html

Ein hervorragender Thread um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren - wenn auch sehr zeitaufwändig zu lesen:
http://www.hardwareluxx.de/communi [...] p?t=656415

Als die Firmware nun erschien habe ich dort niemanden gesehen, der sich seine X25-M zerflasht hätte. Es ist nicht die erste X25-M Firmware, die Intel wieder zurückzieht. Wenn sie's nun wieder getan haben: Ärgerlich, aber hauptsache es kommt dann irgendwann. Sicher gibt's auch noch irgendwelche Quellen, die die kurzzeitig verfügbare Firmware verfügbar haben. Aber man kann auch warten.

bg,
7oby

Antworten 7oby

Jetzt war ich gerade froh das mein RAID endlich läuft und habe schon fast ein TB Daten darauf gespeichert, schon stehe ich vor dem nächsten Problem.

 

Ich habe eine Warnung erhalten die mir zeigt das eine Festplatte aus dem RAID "DEGRADED" ist.

 

In den "Unit Information" stand bei "Status" "Rebuilding" die Prozentzahl blieb aber bei 0% stehen. In der detaillierten Ansicht wird angezeigt das "Subunit 3" Degraded ist. Als erstes habe ich alle Stom und Daten -Anschlüsse der Festplatten darauf überprüft ob sie richtig eingesteckt sind. Mit dem Ergebnis das alle Stecker korrekt eingesteckt waren und von da an "Subunit 4" ebenfalls als "Degraded" angezeigt wurde.

 

Unter dem Punkt "Drive Information" wurden allerdings alle Festplatten (Subunits) als OK angezeigt. Also habe ich das Datenkabel von Subunit 3 und 4 (über die Seriennummer Identifiziert) gezogen um zu sehen ob sich der Status ändert. Nach einer Aktualisierung wurden sie unter "Unit Information" immer noch als "Degraded" angezeigt und unter "Drive Information" komischerweise immer noch als "OK" obwohl sie gar nicht mehr angeschlossen waren.

 

Als nächstes habe ich beide Festplatten wieder angeschlossen und bei "Subunit 3" unter dem Punkt "Unit Maintenance" auf "Remove Drive" geklickt, wodurch das RAID6 den Status zu "Degraded" und "INITIALIZING" wechselte, Initializing stand gleich bei 13% und war aktiv und Subunit 4 wurde plötzlich wieder als OK angezeigt.

 

Die betroffene Festplatte (Subunit 3) habe ich direkt an das Mainboard angeschlossen und mit "Seatools" überprüft. Mit dem ergebniss das sie beide Schnelltests bestand. Danach klemmte ich sie wieder an den RAID Controller und benutze unter "Unit Maintenance" den Punkt "Rebuild Unit", wählte Subunit 3 aus (stand logischerweise als einzige zur verfügung), diese wurde dann dem RAID hinzugefügt, war sofort wieder "Degraded". Das RAID wechselte den Status zu "Rebuilding 0%" und aktiv sowie "Initializing 0%" und pause. Beim Rebuild tat sich allerdings auch nach längerem warten nichts.

 

Also habe ich Subunit 3 wieder entfernt (über Remove Drive) und lies das Initialisieren durchlaufen bis 47% (was ca. zwei Stunden dauerte) und ging mit dem festen Glauben daran das das Initialisieren bei der Geschwindigkeit am nächsten Morgen fertig sei, schlafen.

 

Am nächsten morgen (nach acht Stunden) stand das Initialisieren bei 57%. Ich dachte erst das der Rechner in den Standby gegeangen sei und so das Initialisieren aufgehalten hätte, aber dann sah ich das jetzt Subunit 5 auf "Degraded" steht und Subunit 3 auf OK.

 

Leider musste ich zur Arbeit und habe den Rechner herunter gefahren. Jetzt stellte ich bei genauerer Betrachtung fest das zu Anfang Subunit 0 zum "VPort 0", Subunit 1 zu VPort 1 und so weiter gehörte. Jetzt aber haben Subunit 3 und Subunit 5 die VPorts getauscht. Subunit3 hat jetzt den Status OK und den VPort 5 und damit auch die Festplatte die an diesen Angeschlossen ist. Subunit 5 hat jetzt aber den VPort 3 und damit ist immer noch die gleiche Festplatte "Degraded" die es von Anfang an war. Das bestätigte auch eine Kontrolle der Seriennummer.

 

Das mit den getauschten Vports ist mir gerade beim schreiben erst aufgefallen und zeigt wohl, das die Platte an Vport 3 die ganze Zeit einen Fehler zu haben scheint. Was mich sehr stutzig gemacht hat ist die Tatsache das Subunit 4 Degraded war und auf ein mal wieder OK ist. Deswegen dachte ich erst an einen spontan auftretenden Fehler oder einen Wackelkontakt / ein nicht richtig eingestecktes Kabel (was ja vielleicht bei der 4 der Fall war?!) aber jetzt scheint die Wurzel allen Übels ja die Platte an VPort 3 zu sein?!

 

Lohnt es sich diese nochmal ans Mainboard an zu schließen und mit Seatools auch die Langzeittests durchlaufen zu lassen? Oder soll ich sie einfach einschicken? Wozu hab ich schließlich 5 Jahre Garantie? Oder besteht die Möglichkeit das der Fehler doch wo anders zu suchen ist. Und sollte ich mir für solche Fälle vielleicht gleich noch ne Ersatzplatte in den Schrank legen? Einen HotSpare kann ich auch Platzgründen kaum verwirklichen und habe auch nur Anschlusskabel für acht Platten, obwohl man ja irgendwie noch viel mehr Platten an den Controller anschließen können muss. Vielleicht mit anderen Kabeln. Einen HotSpare halte ich allerdings für übertrieben da das System ja nicht im Dauerbetrieb läuft und ich ja fast die ganze Zeit dabei bin wenn es an ist und so auch sofort sehe wenn was nicht klappt. Das ganze kommt mir ein wenig suspekt vor.


Nachricht bearbeitet von Unit am 18.11.2009 um 18:07:28
Antworten Unit

Mach den ausführlichen Oberflächentest am Board. Wenn der etwas findet, dann hast Du eine gute Handhabe zum Einschicken, die kein Raum für Diskussionen offen lässt.

Ansonsten rennst Du nämlich, falls Du keine spezielle RAID-Version der Platten verwendest (Sorry, habe inzwischen vergessen, welche Platten Du hast... auch die 1,5TB Seagates, oder? Die sind ja nunmal nicht für solche RAIDs gedacht...) eventuell direkt in die Auseinandersetzung: "Das sind aber nur Desktopfestplatten".


Getauschte VPorts: Kein Wunder. Die eine war schon degraded, da kam dann eine wieder angesteckte Platte hinzu: Rebuild der ersten ausgefallenen fängt an...
Das mit den anderen Platten und Anschlüssen ist allerdings sehr hässlich.

Wenn alles OK ist, dann sollte keine Festplatte Probleme machen.
Nun mußt Du natürlich genau kontrollieren, was da wie passiert. Eventuell mal die Kabel durchtauschen (dem Controller ist es egal welche Platte wo angeschlossen ist) um sicherzustellen, daß nicht das Kabel schuld ist. Also das jetzige, eventuell problematische, Kabel markieren und dann von der betroffenen 3. Platte an eine derjenigen stecken, die keine Probleme machen: z.B. die erste.

Wenn einmal das System verlässlich läuft, ist bei zukünftigen Defekten eigentlich immer davon auszugehen, daß der Fehler an der Platte zu suchen ist. Dann sollte man auch keine Rebuild-Klimmzüge mit einer bereits einmal ausgefallenen Platte machen, sondern diese nach Möglichkeit ersetzen.

Die Schnelltests kannst Du fast vollständig knicken. Sofern die Platte noch an einem Stück ist, ist es nur selten der Fall, daß dort etwas gefunden wird. Selbst die ausführlichen Oberflächentests finden manchmal nichts, obwohl eine Platte regelmäßig und sogar reproduzierbar ausfällt.

Da für die 1,5TB Seagate angegeben ist, daß sie für "Desktop RAID" geeignet ist: Darauf verweisen, daß Du sie in Deinem DESKTOP betrieben hast.
Hier wäre es kontraproduktiv von einem (hochqualitativen) Server zu sprechen, da die Platte dann automatisch nicht im Rahmen ihrer Spezifikationen betrieben worden wäre und somit die Herstellergarantie gleich wegfällt.

BTW: Es ist zwar Deine Wahl, aber je nach Alter der Platte würde ich Gewährleistung bevorzugen. Vor allem innerhalb der ersten 6 Monate. Dann bekommst Du eine nagelneue Festplatte und nicht nur eine reparierte vom Hersteller.

Antworten derGhostrider

derGhostrider schrieb :

Mach den ausführlichen Oberflächentest am Board.



Schon dabei. Mache gerade den "Langen Festplatten Selbsttest" mal gucken wie lange der braucht.

Zitat :

Eventuell mal die Kabel durchtauschen (dem Controller ist es egal welche Platte wo angeschlossen ist) um sicherzustellen, daß nicht das Kabel schuld ist. Also das jetzige, eventuell problematische, Kabel markieren und dann von der betroffenen 3. Platte an eine derjenigen stecken, die keine Probleme machen: z.B. die erste.



Verflichst noch, gut das du das sagst. Das wollte ich noch gemacht haben. Naja dann mache ich das gleich nach dem "Langen Festplatten Selbsttest" es sei denn der gibt unerwarteter Weise zu das die Platte einen Defekt hat.

Zitat :

Da für die 1,5TB Seagate angegeben ist, daß sie für "Desktop RAID" geeignet ist: Darauf verweisen, daß Du sie in Deinem DESKTOP betrieben hast.
Hier wäre es kontraproduktiv von einem (hochqualitativen) Server zu sprechen, da die Platte dann automatisch nicht im Rahmen ihrer Spezifikationen betrieben worden wäre und somit die Herstellergarantie gleich wegfällt.



Nanu? Wenn ich ne Western Digital eingeschickt habe, war der Grund immer "Kapott". Da hat keiner nach gefragt was die Platte hatte.

Zitat :

BTW: Es ist zwar Deine Wahl, aber je nach Alter der Platte würde ich Gewährleistung bevorzugen. Vor allem innerhalb der ersten 6 Monate. Dann bekommst Du eine nagelneue Festplatte und nicht nur eine reparierte vom Hersteller.



Die Platten sind gerade ein paar Monate alt (Rechnung ist von 22.07.2009)

Ähm Gewährleistung? Wie macht man das denn? Ich kenne nur: Seriennummer eingeben, Garantie Prüfen, Garantie ist ok, RMA anfordern, RMA auf's Paket mit der Festplatte und ab damit zum Hersteller, ein wenig warten und eine neue Platte bekommen (die sind überholt? Sahen bei WD immer Funkel Nagel Neu aus.)

Antworten Unit

Gewährleistung = Gesetzliche Rechte des Kunden bei Mangelhafter Ware.
Siehe BGB! Insbesondere §437, Abs1, 1. Alternative:

Zitat :

§ 437
Rechte des Käufers bei Mängeln

Ist die Sache mangelhaft, kann der Käufer, wenn die Voraussetzungen der folgenden Vorschriften vorliegen und soweit nicht ein anderes bestimmt ist,
1. nach § 439 Nacherfüllung verlangen,

Quelle: http://dejure.org/gesetze/BGB/437.html

Und dann eben §439:

Zitat :

§ 439
Nacherfüllung

(1) Der Käufer kann als Nacherfüllung nach seiner Wahl die Beseitigung des Mangels oder die Lieferung einer mangelfreien Sache verlangen.

Quelle: http://dejure.org/gesetze/BGB/439.html

Was ein Mangel ist, genauer: Sachmangel, steht in BGB §434. Besonders Abs.1 ist hier anzuwenden:

Zitat :

(1) Die Sache ist frei von Sachmängeln, wenn sie bei Gefahrübergang die vereinbarte Beschaffenheit hat. Soweit die Beschaffenheit nicht vereinbart ist, ist die Sache frei von Sachmängeln,
1. wenn sie sich für die nach dem Vertrag vorausgesetzte Verwendung eignet, sonst
2. wenn sie sich für die gewöhnliche Verwendung eignet und eine Beschaffenheit aufweist, die bei Sachen der gleichen Art üblich ist und die der Käufer nach der Art der Sache erwarten kann.

Zu der Beschaffenheit nach Satz 2 Nr. 2 gehören auch Eigenschaften, die der Käufer nach den öffentlichen Äußerungen des Verkäufers, des Herstellers (§ 4 Abs. 1 und 2 des Produkthaftungsgesetzes) oder seines Gehilfen insbesondere in der Werbung oder bei der Kennzeichnung über bestimmte Eigenschaften der Sache erwarten kann, es sei denn, dass der Verkäufer die Äußerung nicht kannte und auch nicht kennen musste, dass sie im Zeitpunkt des Vertragsschlusses in gleichwertiger Weise berichtigt war oder dass sie die Kaufentscheidung nicht beeinflussen konnte.

Quelle: http://dejure.org/gesetze/BGB/434.html

Erklärung: Eine "reparierte", "überholte" (Refurbished) oder sonst wie nicht-neue Festplatte ist somit nicht mangelfrei. Von einer neuen Platte kann man eben erwarten, daß sie NEU ist und nicht, daß bereits etwas repariert werden mußte.

RMA beim Hersteller: Du bekommst das, was der Hersteller zur Verfügung hat. Da regelmäßig Platten zurückgehen, werden diese auch in großem Stil repariert, teilweise defekte Teile ausgetauscht und dann die reparierten Platten getestet wieder ausgeliefert.


Zu den WDs: Da steht dann aber irgendwo "Refurbished" auf dem Etikett. Hatte ich auch, als ich eine fast 5-jahre alte WD800JB umgetauscht habe. Hatte natürlich etwas gehofft, daß ich eine neuere bekommen würde, aber das war dann wohl zu optimistisch. Bekam eine zurück, die zwar nagelneu aussah, aber ein etwas anderes Etikett auf der Oberseite trug, bei dem irgendwo, nicht sehr auffällig, refurbished drauf stand.

Ein Online-Laden wollte mir mal eine solche Platte als austausch für eine DOA Platte andrehen. Unter Verwendung der oben stehenden Paragraphen habe ich das dann ganz schnell geklärt und einen sofortigen Austausch auf deren Kosten erwirkt.

Achja: Der Händler hat alle Kosten (Porto, etc) zu tragen.

Innerhalb der ersten 6 Monate bist Du automatisch im Recht. Da gibt es auch keinerlei Diskussionen.
Gerne versuchen Händler dann etwas zu sagen wie: "Die Festplatte schicken wir zum Hersteller ein, das dauert so-und-so lange..."

Richtige Antwort: "Es ist mir egal, was Sie damit machen, ich bekomme eine neue Festplatte nach BGB §439, Abs.1

Antworten derGhostrider

Oha, danke für die Mühe. Aber bedeutet das das ich die Gewährleistung nicht bei Seagate direkt geltend machen kann? Deren Internetseite bietet jedenfalls auf den ersten Blick nur die möglichkeit mit der Garantie an.

Ich scheine bei WD übrigens mehr Glück zu haben. Ich habe ne 200GB weg geschickt und eine 250GB wieder bekommen und auf der konnte ich auch bisher keinen Hinweis darauf finden das es keine neue war. :-)

Naja mal gucken was der Lange Selbsttest sagt und was passiert wenn ich mal das Kabel tausche.

Ist es denn Sinnvoll sich noch eine identische Platte auf "Lager" zu legen falls mal sowas passiert wie jetzt?

Antworten Unit

Gewährleisten muß nur der Händler, bei dem Du etwas kaufst und zwar zwei Jahre lang, wobei innerhalb der ersten 6 Monate die Beweislast nicht beim Kunden liegt, daß der Fehler bereits beim Kauf bestand.

Gewährleistung hat nichts mit dem Hersteller zu tun, sondern ist einfach nur die Rechtsnorm, die der Gesetzgeber hier in Deutschland zum Schutz der Kunden geschaffen hat.

Eine Garantie ist etwas ganz anderes, meistens ausgesprochen vom Hersteller. Wie von Seagate: 5 Jahre.
Bei einer Garantie muß man vor allem darauf achten, was überhaupt garantiert wird!
"5 Jahre Garantie" bedeutet GAR NICHTS. Es muß genau festgelegt sein, was garantiert wird. So könnte z.B. ein Festplattenhersteller auch 5 Jahre Garantie gegen Durchrostung anbieten - Aluminium rostet nunmal nicht.
Bei einer Garantie ist also entscheidend, was überhaupt garantiert wird.
Im Gegensatz dazu sind bei der Gewährleistung die Bedingungen unumstößlich im Gesetz verankert. Diese Rechte der Gewährleistung dürfen auch durch keine "AGBs" oder ähnliches eingeschränkt werden.

Und als kurze Antwort: Nein, gewährleisten muß Seagate natürlich nicht, da Seagate nicht der Händler ist, der Dir die Festplatte verkauft hat.
Man muß halt immer abwägen, was für einen günstiger ist. In der Regel hat man Vorteile, wenn man die Gewährleistung vom Händler in Anspruch nimmt, wobei man dort gelegentlich auf Händler stößt, die versuchen das Recht zu ihren Gunsten zu beugen.

Identische Platte auf Lager: Als privatperson: Nein. Das lohnt bereits aus finanzieller Sicht nicht.
Vor dem tatsächlichen Einsatz einfach alles gründlich testen und dann bei Defekt zügig austauschen. Eventuell gibt es dann nämlich schon schnellere/bessere Platten. Beim RAID-6 hast Du ja auch genau für den Fall die doppelte Redundanz, kannst also recht beruhigt eine Platte einschicken und tauschen.

Antworten derGhostrider

Die betroffene Festplatte hat auch den langen Selbsttest bestanden, lässt sich aber absolut nicht wieder ins RAID bringen. Also habe ich das Datenkabel einer funktionierenden Platte die auch noch nie ausgefallen ist, abgezogen und damit die betroffene Festplatte angeschlossen. Aber auch an dem Kabel an dem die andere Platte vorher funktionierte bleibt der Status der betroffenen Platte "degraded"

Zur Gegenprobe habe ich die vorher Funktionierende Platte mit dem Datenkabel angeschlossen an dem vorher die "degraded" Platte hing. Doch die vorher funktionierende Platte hatte nun an diesem Datenkabel auch den Status "degraded" Wobei ich ja erwartet hatte das die Gesunde Platte an diesem Kabel funktionieren würde.

Also habe ich die vorher "gesunde" Platte wieder an ihr ursprüngliches Datenkabel angeschlossen. Jetzt bleibt sie allerdings auch dort "degraded" und lässt sich ebenfalls nicht mehr in das RAID einbinden. Und das obwohl ich sie nur mal mit einem anderen Kabel angeschlossen und dann wieder mit ihrem eigenen Kabel angeschlossen habe.

Hier hätte ich damit gerechnet das die Platte automatisch in's RAID aufgenommen wird.

Jetzt habe ich wieder zwei degraded Platten, glaube noch weniger daran das eine der Platten einen Defekt hat, da ja das blose Tauschen der Kabel schon dafür sorgt das ich eine Platte nicht mehr in das RAID bekomme.

Mache ich dabei irgendwas falsch? Leider kann ich jetzt keine weiteren Tests mit Kabeltausch mehr machen da ich sonst Gefahr laufe alle Daten auf dem RAID zu verlieren. Oder ich müsste nochmal so viel wie geht in mühsamer Kleinarbeit auf Externe Platten auslagern und das RAID löschen und neu erstellen. Und ich wette das es dann wieder mit allen Platten funktionieren würde. Das ist so aber nicht wirklich im Sinne des Erfinders oder? Eine Platte ist einfach so, ohne erkennbaren Grund raus geflogen, eine zweite einfach so hinter her, die zweite dann ohne mein direktes Zutun wieder ins RAID und die erste Lässt sich nicht mehr hinzufügen. Eine weitere testweise ausgestöpselte Platte findet ebenfalls nicht mehr ins RAID. Irgendwas läuft doch da schief oder?

Antworten Unit

Nimm das Herstellertool und lass einen "Zero Fill" durchlaufen. (also mal wieder 5h lang....)
Danach solltest Du die Platte wieder ins RAID einbringen können.

Scheint so, als wenn das Kabel dann hinüber wäre und die Platte irgendwie mit Datenmüll beschrieben würde, der dann immernoch als "Platte eines RAIDs" erkannt wird.

Wäre nett, wenn auch mal wieder andere ein paar Beiträge beisteuern würden...

Antworten derGhostrider

derGhostrider schrieb :

Nimm das Herstellertool und lass einen "Zero Fill" durchlaufen. (also mal wieder 5h lang....)
Danach solltest Du die Platte wieder ins RAID einbringen können.

Scheint so, als wenn das Kabel dann hinüber wäre und die Platte irgendwie mit Datenmüll beschrieben würde, der dann immernoch als "Platte eines RAIDs" erkannt wird.

Wäre nett, wenn auch mal wieder andere ein paar Beiträge beisteuern würden...



Also das mit dem mit Nullen beschreiben lassen hatte ich auch schon gemacht, weil der Controller mir zwei RAIDs angezeigt hat wenn ich die eine Platte angeschlossen habe. Aber das beste kommt jetzt ... Alle Subunits sind auf ok und ich habe nichts gemacht. Das RAID initialisiert gerade und ich denke mal das es danach normal weiter läuft. Weis der Geier was das war. Irgendwo wird da wohl der Wurm drinn sein.

Auf jeden Fall nochmal danke für die Hilfe. Ich finde wir drei haben das ganz gut gemacht auch ohne mehr Beteiligung. Ich finds eigentlich gut so.

Antworten Unit

Manchmal braucht der Controller auch einfach eine oder zwei Minuten (oder so), bevor er eine Platte wirklich erkennt, zuordnet und einen Rebuild startet.

Hatte ich auch mal bei meinen Tests. Da stand im Browser noch überall: Degraded und dann sprang bei der nächsten Aktualisierung die Anzeige um auf x% Rebuilding.

Dennoch: Behalte das im Auge! Wenn nochmal an dem Kabel die Platte wegspringt: Unbedingt nochmal die Platte mit der eines anderen Ports austauschen und dann so lange benutzen, bis wieder eine Platte raushüpft. Ist es der gleiche Port, dann liegt es vermutlich am Kabel.

Wobei: ich hatte etwas ähnliches und mußte dann eine meiner Backplanes tauschen. Seither läuft alles.

Antworten derGhostrider

RAID hat sich gerade einfach so aufgelöst. Hat ohne erkennbaren Grund drei Platten raus geschmissen und behauptet jetzt Inoperabel zu sein. Obwohl natürlich alle Platten angeschlossen und ok sind und unter Garantie auch noch alle Daten beinhalten die drauf sein müssen. Der Controller hat aus den Platten zwei RAID6 gemacht. Wie schon einmal. Hab das falsche RAID gelöscht, kann aber die frei gewordenen Platten diesmal nicht wieder in das RAID einfügen. Das macht er wahrscheinlich nicht weil er ja denkt das eh mehr als drei Platten hin sind und das RAID nicht mehr zu retten ist. Dabei könnte es ganz normal laufen wenn er einfach die Platten wieder fressen würde. Vielleicht kommt es ja nochmal zu einer spontanen Selbstheilung und er checkt das alles ok ist. Andernfalls habe ich eine menge Zeit und Geld in den Sand gesetzt :-(

Antworten Unit

Das klingt alles sehr merkwürdig... Irgendwo ist der Wurm drin und so aus der Ferne kann ich nun auch nichts hilfreiches dazu beisteuern.

Antworten derGhostrider

derGhostrider schrieb :

Das klingt alles sehr merkwürdig... Irgendwo ist der Wurm drin und so aus der Ferne kann ich nun auch nichts hilfreiches dazu beisteuern.



Kannst du denn sagen ob meine Daten darauf jetzt definitiv weg sind oder ob die Möglichkeit besteht das der Controller die Platten inrgend wann wieder findet und in das RAID einbindet? Ich gehe ja schon seit dem letzten Mal davon aus das die Platten oder die Kabel nicht wirklich einen Defekt haben und das auch die Daten noch vorhanden sind. Ich glaube die Platten wollen nur irgendwie im RAID nicht funktionieren oder aber haben immer noch so einen Fehler wie mit der alten Firmware (drauf ist und war die neue CC1H bei der Seagate auch von einem Firmwareupdate ab rät)das sie einfach "einfrieren" und der Controller glaubt sie seien kaputt oder gar nicht vorhanden.

Kannst du vielleicht sagen was passieren würde wenn ich bei einem Funktionierenden RAID 6 mit diesem Controller mehr als 2 Platten abziehen und wieder anstecken würde? Idealerweise sollte der Controller doch erkennen das die Platten wieder da sind und das die Daten darauf noch zum RAID gehören und kein Rebuild nötig ist.

Ich habe das RAID mittlerweile so weit das eine Platte "degraded" ist und zwei andere als "Available Drives" angezeigt werden. Ich kann diese beiden allerdings nicht wieder ins RAID6 einbinden. Ich habe ein wenig Angst das der Controller gar nicht erst guckt ob auf den Platten nicht noch die richtigen Daten drauf sind, sondern das er gleich sagt das mehr als 2 Platten weg sind und das RAID deswegen irreparabel ist.

Jetzt hoffe ich das ich ihn mit Umstecken oder Kabeltausch irgendwie nochmal dazu bekomme noch eine weiter Platte wieder zu erkennen. Ich denke das ich dann auch die zwei anderen wieder rein bekomme. Und dann muss ich vielleicht Platte für Platte gegen andere Tauschen. Hast du denn gar nicht solche Probleme mit deinem RAID? Du hast doch fast die gleichen Voraussetzungen.

Antworten Unit

Nunja, ich weiß nun natürlich auch nicht, was bereits alles passiert ist. Du sagtest ja selbst, daß Du irgendein RAID-Array gelöscht hättest.
Zuvor hätte es so sein sollen, daß der Controller dann erkennt: "Da sind die Platten wieder, die in das bestehende RAID gehören." Ein Verify wäre dann durchgelaufen, der kontrolliert, ob die Datenintgrität noch vorhanden ist, fertig.

So ist zumindest der mir bekannte "Normalfall" bei einem 3Ware Controller.

Aber ob der die Platte jetzt nochmal erkennt, das kann ich Dir auch nicht sagen.

Ich würde das RAID plätten, neu aufsetzen, Backup zurückspielen und von diesem sauberen Stand nochmal anfangen. Etwas anderes macht da keinen wirklichen Sinn.

Antworten derGhostrider

derGhostrider schrieb :

Du sagtest ja selbst, daß Du irgendein RAID-Array gelöscht hättest.



Hab ich beim letzten Mal das er solche Zicken hatte auch gemacht. Da hat er eine Platte, jedes Mal wenn ich sie angeschlossen habe, einem anderen RAID 6 zugeordnet. Das habe ich dann gelöscht und ohne erfolg alles mögliche probiert um es wieder ans laufen zu bekommen und nichts hat funktioniert. Und auf ein mal war es ohne erkennbaren Grund und ohne das ich noch was gemacht habe wieder voll funktionsfähig. Aber damals waren nur zwei Platten weg. Das konnte er ja noch weis Gott wie reparieren, dafür ist es ja da. Auch wenn es so aussah als würde es nicht klappen. Aber jetzt sind ohne erkennbaren Grund 3 Platten weg.

Leider habe ich dem RAID langsam vertraut und angefangen Daten darauf zu kopieren die ich noch nicht zusätzlich gesichert hatte (Filme von meiner DV Cam) und die kann ich wahrscheinlich höchstens noch teilweise mit einer Datenrettung vom Chip der Karte retten da ich diesen schon Formatiert habe und angefangen habe neue Videos auf zu nehmen. Ich habe also noch die Hoffnung das es sich nochmal fängt. Dann hole ich diese Daten runter. Den Rest habe ich nochmal.

Habe gerade gesehen das es neue Firmware für den Controller gibt. Die lies sich gerade allerdings auch nicht aufspielen. Aber ich probiere das jetzt nochmal. Vielleicht hilft das ja den "Wurm" zu töten der da wohl wirklich drin stecken muss.

Antworten Unit

derGhostrider schrieb :

Welche Firmware hast Du denn im Moment?



Hatte 9.5.1 , Update hat geklappt, hab jetzt 9.5.2

Antworten Unit

Ja gut, dann war das Update auch "fällig" - die neuere Version ist schon sehr lange verfügbar. Allerdings gab es bei mir auch keine nennenswerten Probleme mit der alten.

Antworten derGhostrider

derGhostrider schrieb :

Ja gut, dann war das Update auch "fällig" - die neuere Version ist schon sehr lange verfügbar. Allerdings gab es bei mir auch keine nennenswerten Probleme mit der alten.



Gibt es nicht noch ein "Konsolentool" mit dem man den Controller steuern kann? Vielleicht gibt's da ne Möglichkeit die zwei funktionierenden Platten wieder in das RAID ein zu binden. Ich google das mal.

Antworten Unit

Es gibt das CLI (Command Line Interface). Mit dem habe ich aber noch nie etwas gemacht.

Antworten derGhostrider

derGhostrider schrieb :

Es gibt das CLI (Command Line Interface). Mit dem habe ich aber noch nie etwas gemacht.

 


Ich werde hier noch ganz verrückt. Hab mich eben damit abgefunden das ich die Daten die ich nur auf das RAID Kopiert hatte, verloren habe und das RAID nochmal neu machen muss, jetzt habe ich das RAID gelöscht, alle Platten mit Nullen überschrieben (im Schnelldurchlauf also nicht komplett) und wollte ein neues RAID6 machen. Und was bekomme ich? Ein RAID6 mit vier 2.00 TB und einem 189.84 GB Laufwerken (Volumen) die dann auch so im Gerätemanager angezeigt werden. Statt das er einfach wieder ein Laufwerk mit ca. 8 TB macht, wie es vorher war. Muss wohl an der neuen Firmware liegen. Das ist jedenfalls meine Theorie.

 

Jetzt muss ich auch noch gucken wie ich den wieder dazu bekomme ein Volumen / Laufwerk mit 8 TB zu machen statt diese komische Stückelung. Ging doch auch vorher mit mehr als 2 TB. Oder ist es sogar besser bzw egal? Ich konnte die Laufwerke unter Windows zu einem 8TB Laufwerk verbinden. Aber frisst das jetzt nicht immer CPU Leistung damit die Laufwerke zusammen sind? Oder wie funktioniert das?


Nachricht bearbeitet von Unit am 27.11.2009 um 14:52:49
Antworten Unit

Nenenen... Du kannst das "auto carving" deaktivieren.

Management -> Controller Settings
und dann unter "Other Controller Settings"
Auto Rebuild: Enabled (klar)
Auto-Carving: Disabled
Die Einstellung für "CarveSize (GB)" ist dann irrelevant. Du wirst aber nun "Auto-Carving" vermutlich auf "Enabled" stehen haben.

Antworten derGhostrider

derGhostrider schrieb :

Nenenen... Du kannst das "auto carving" deaktivieren.

Management -> Controller Settings
und dann unter "Other Controller Settings"
Auto Rebuild: Enabled (klar)
Auto-Carving: Disabled
Die Einstellung für "CarveSize (GB)" ist dann irrelevant. Du wirst aber nun "Auto-Carving" vermutlich auf "Enabled" stehen haben.




Genau das war es. Danke sehr. Das hätte ich wohl nicht mehr gefunden, so durcheinander wie ich deswegen war.

Hab jetzt ein großes RAID mit einem Volumen. Gestern hat Windows nur 2048GB davon erkannt und zwar trotz GPT. Dachte schon ich stehe vor dem nächsten Rätzel. Aber nachdem ich heute den Rechner hochgefahren habe, wurde das RAID mit den vollen 8,18TB erkannt.

Laufwerk ist formatiert und läuft als eine große Partition, genau so wie es sein soll. Allerdings werde ich vorerst keine Daten drauf tun die ich nicht doppelt habe. Irgendwo ist ja noch der Wurm drin. Gestern haben die Platten auch mal "komische Geräusche" gemacht als wären sie abrupt aus und wieder an gegangen. Konnte bei so vielen leider nicht genau sagen welche und das RAID meldet auch keine Fehler. Werde das mal im Auge behalten.

Hat jemand irgendwelche Vorschläge wie ich weiter vor gehen soll? RAID initialisiert noch, ist in Windows Formatiert und enthält noch keine Daten.

Antworten Unit

Du hast eine PN. Versuch doch mal einen Belastungstest des RAIDs durchzuführen, der die Platten maximal beansprucht. So kannst Du am ehesten herausfinden, ob alles so funktioniert, wie es sollte.

Antworten derGhostrider
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