Mit der vierten Generation der Super-CCD-Technologie steigert Fujifilm die Auflösung der eigenen Digitalkameras und deren Dynamikumfang. So werden helle Motivbereiche wesentlich differenzierter abgebildet als bisher.
Digitalkameras mit Super-CCD-Chip liefern eine wesentlich höhere Auflösung als Geräte, die mit herkömmlichen CCD-Chips arbeiten. Ein Beispiel ist die Fujifilm Finepix F410: Deren 3-Megapixel-Super-CCD nimmt Fotos in Auflösungen von bis zu sechs Megapixel auf. Fujifilm hat bereits für die erste Generation der Super-CCD-Chips die Wahrnehmungsfähigkeiten des menschlichen Auges ausgenutzt. Dieses reagiert empfindlicher auf horizontale und vertikale Bildstrukturen als auf diagonale. Das spiegelt sich im Layout der Super-CCD-Chip-Elemente wider: Diese sind wabenförmig ausgebildet und sowohl gegenüber der vertikalen als auch der horizontalen Achse um 45 Grad gekippt. Der Vorteil: Aufgrund der diagonalen Anordnung lassen sich die Elemente dicht zusammenlegen, wodurch die vertikalen und horizontalen Abstände der Fotozellen verringert werden. Bei gleicher Pixelzahl erscheinen Bilder etwa um 1,6- bis 2,3fach optisch hochauflösender als Fotos, die von herkömmlichen CCD-Chips mit gleich hoher Pixelzahl aufgenommen wurden.
Im Super-CCD-Sensor fallen die Photodioden auf Grund der wabenförmigen Struktur größer aus als die üblicherweise verwendeten rechteckigen oder quadratischen Elemente. Dadurch erhöhen sich Empfindlichkeit sowie Dynamikumfang des Sensors. Dies ist beispielsweise an feiner und kontrastreicher Durchzeichnung heller Bildteile erkennbar.
