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Fujitsu Japan zeigt Heimroboter

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17:19 - 8. Oktober 2002 von Stephan Lex

Nach "Hoap" kommt "Maron-1": Der pfiffige Elektro-Butler von Fujitsu Laboratories soll Büros und Wohnungen bewachen, pflegebedürftige Personen kontrollieren und die Steuerung von Haushaltselektronik übernehmen. Der Prototyp ist mit Telefon, Kamera, Sensoren, Zeitschaltuhr und Fernsteuerung ausgestattet.

Maron-1 rollt über flache Böden und ist damit günstiger zu produzieren als "Hoap", der auf zwei Beinen geht und ebenfalls von Fujitsu Automation vertrieben wird. Maron-1 soll im alltäglichen Leben helfen. Der fünf Kilogramm schwere Miniroboter (32 x 36 x 32 cm) hat zwei rotierbare und gekoppelte Kameras, einen rotierbaren Arm sowie Bewegungs- und Infrarot-Sensoren. Mit diesen Eigenschaften kann er bereits Haushalts- und Unterhaltungselektronik steuern, selbstständig Hindernissen ausweichen und laut Fujitsu sogar auch Türschwellen überwinden.

Das Gerät mit WinCE 3.0 verfügt über je einen USB-, seriellen und PC-Card-Slot. Im PC-Card-Slot des Prototypen steckt eine Kommunikationskarte für die Steuerung per Mobiltelefon.

Die Aufgaben des Roboters können entweder live mit dem Handy oder per vorheriger Programmierung gesteuert werden. Das Gerät lässt sich über ein 4-Inch-LCD, ein Touchpad, fünf Menü- und zwei Funktionstasten steuern. So kann der elektronische Helfer zu bestimmten Zeitintervallen Fotos schießen, Routen abgehen, als Wecker klingeln oder Geräte einschalten.

Fujitsu erläutert, dass aus dem Prototypen vielleicht in einem Jahr ein Produkt werden könnte; der Preis soll um die 1650 Euro (200 000 Yen) liegen. Vermutlich wird das putzige Helferlein anfangs nur in Japan angeboten.

Quelle: Tom's Hardware

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