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AV-Streaming via WLAN (11b), also die Übermittlung von Digitalfotos, Audio und Video, beherrscht indes das Dream-Stream-Device (DSD) von K&P Engineering, das ab November 2003 - also zum Jahresendgeschäft - über Retailer auf den Markt kommen soll. "Produkttechnisch handelt es sich um eine neue Spezies. Wir bezeichnen es als Content-End-Punkt. Der PC (XP, Linux) oder auch Mac wird zum digitalen IP-Fernsehsender, die WLAN-Karte zum Kabelersatz und der DSD zum kleinen (unsichtbaren) Gadget, um bestehende und neue Fernseher und Audiosysteme konvergent mit dem neuen Multimedia-Ansatz kompatibel funktional zu erweitern", beschreibt der DSD-Schöpfer, Dipl.-Ing. (TU) Heinz Kreft sein Werk. Das DSD wird per SCART am heimischen Fernsehapparat angeschlossen und kommuniziert mit dem Netzwerk über WLAN-IEEE802.11b - das hat laut Kreft einfach eine bessere Reichweite als IEEE802.11g. Per On-Screen-Display und Infrarot-Fernbendienung kann der Anwender dann Content drahtlos vom PC abrufen und auf dem Fernsehschirm darstellen respektive ausgeben. Wegen der begrenzten Bandbreite der WLAN Strecke kommt es dabei darauf an, die Daten vor der Übertragung unter Erhaltung der Qualität stark zu komprimieren. Bei den unterstützen Formaten ist das DSD weitaus weniger wählerisch als Konkurrenzprodukte und unterstützt die Videoformate gemäß MPEG-1, -2 und -4 DivX (3, 4,5) und XviD, Audio in den Formaten WAV, WMA, MPEG1 Layer2, MP3 (CBR/VBR), AAC, iTune (Apple) und Ogg Vorbis und an Bildformaten kommt es mit JPEG, GIF, BMP und PNG zurecht.
Um durch den immer noch relativ engen Funkkanal Rich-Media-Content zwängen zu können, ist Rechner-seitig eine schnelle und saubere Kompression unerlässlich - ein gefundenes Fressen für CPU-Technologien wie Hyperthreading.

