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Unsere vergangenen Tests haben es gezeigt: Viele Hersteller kombinieren nach gut Dünken einen mehr oder weniger massiven Kühlkörper mit einem möglichst kostengünstigen Lüfter. Als Beigabe gibt es manchmal eine Art "Thermal Pad", das den Wärmeübergang zwischen Prozessor und Kühlkörper verbessern soll. Wärmeleitpaste liegt nur den wenigsten Modellen bei.
Bei den von uns getesteten wirkungsvollen Kühlern spaltet sich das Portfolio prinzipiell in zwei Lager: Es gibt wenige innovative Lösungen, die vom einfachen Konzept - Kühlkörper mit Lüfter obendrauf - abweichen. Dazu zählt beispielsweise der Silverado von Noise Control. Ein wesentlich simpleres Konzept verfolgt beispielsweise der Swiftech-Kühler: Nach klassischem Muster wurde ein riesiger Kühlkörper mit Kupferplatte und Aluminiumstreben mit einem großen Gehäuselüfter kombiniert. Ganz nach dem Motto: Mit vollen Hosen ist gut stinken. Derartige Kühler erzielen ihre hervorragende Kühlleistung allein durch ihre Größe und Masse der verwendeten Materialien. Von Innovation jedenfalls keine Spur. Die neueste Masche kommt jedoch aus Taiwan: Von Hause aus schlechte Kühler werden durch optische Maßnahmen aufgepeppt und zum Blickfänger. Der Käufer findet zweifarbige - meist blau oder kupferfarben - Kühlkörper vor. Nicht selten kostet ein solches Exemplar 50 bis 100 Mark und wird mit vor Kraft strotzenden Slogans wie "Power for extreme overclocking..." angepriesen. In der Herstellung kosten die meisten Kühler dieser Preisklasse nicht mehr als 5 Dollar. Das große Geschäft machen dabei Hersteller, Distributor und Händler gemeinsam.
