Overclocking ist weiterhin Teil unserer Testreihe an neuen Karten und Treibern. Echte Fans gehen bei ihrer Hardware an die Grenzen, deshalb fühlen wir uns verpflichtet, für Sie auch die Overclocking-Fähigkeiten der Hardware zu testen. Obwohl NVIDIA in der Treibersteuerung keine eigene Registerkarte für Overclocking hinzugefügt hat, kann man es über Coolbits (erhältlich im Internet) oder durch manuelle Bearbeitung der Registrierung freischalten. Wir möchten noch einmal betonen, dass bei Overclocking die Garantie erlischt und die Lebensdauer der Hardware sinken kann (Sie werden es wahrscheinlich trotzdem tun, aber wir müssen natürlich darauf hinweisen). Für unsere Tests haben wir den mit unseren Referenzkarten mitgelieferten standardmäßigen Aluminiumkühler verwendet.

Wir haben es geschafft, den Kern der einzelnen Karte auf 621 MHz und den Speicher bis auf 1,81 GHz zu bringen (zur Erinnerung: Standard sind 550 MHz für den Kern und 1,7 GHz für den Speicher). Die Werte, die wir mit den Standardeinstellungen von 3DMark 2005 erreichten, ergaben eine Gesamtpunktzahl von 9.538, aber mit Overclocking konnten wir die Punktzahl auf 10.939 steigern, was eine Verbesserung um beinahe 15 % bedeutet.

Die SLI-Werte lagen etwas niedriger. Es war kein so starkes Overclocking möglich wie bei der einzelnen Karte. Die Initialisierung funktionierte zwar bei diesen Taktraten, aber dann stürzte das System ab. Der Kern ging bis auf 610 MHz, der Speicher auf 1,78 GHz. Dadurch ergab sich in 3DMark 2005 eine Punktzahl von 13.316. Verglichen mit der ursprünglichen Punktzahl von 13.044 hatten wir durch das Overclocking also nur etwa 2 % gewonnen. Natürlich ist es nicht sehr sinnvoll, die SLI-Konfiguration noch zu übertakten, aber wer nur eine Karte hat, kann hier mit wenig Aufwand viel erreichen. Der Prozentsatz für Speicher und Kern zusammen lag bei ca. 9,7 %, aber dies führte zu einer um 15 % höheren Punktzahl.
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