Board Revision: 1.0
BIOS Version: M02 (August 27, 2003)
Das K8VNXP ist zwar ein völlig anderes Board als das K8NNXP, bietet jedoch im Grunde die gleichen Features sowie ähnliche Vor- und Nachteile. Zu den Nachteilen gehört abermals das Fehlen der Unterstützung von Cool & Quiet und die mangelnde Konsequenz bei der Implementierung der Lüfterregelung namens CPU Smart, die sich nicht auf die Lüfter der Northbridge und des DPS-Moduls auswirkt.
Zu den Vorteilen gehört selbstverständlich der 1394b-Anschluß, also Firewire mit bis zu 800 MBit/s, der zusätzliche Massenspeichercontroller von GigaRAID (UltraATA/133 RAID) sowie die beiden Netzwerkcontroller (Gigabit und 100 MBit/s). Auf einen zusätzlichen Serial-ATA-Controller kann Gigabyte beim K8VNXP verzichten, da die VIA-Southbridge VT8237 zwei Ports zur Verfügung stellt - der nForce3 150 bietet das leider nicht.
Auch der Lieferumfang entspricht dem des K8NNXP, inklusive Gigabyte-Utilities und Symantec Anti Virus. Besser dagegen ist die Wahl des DPS-Slots, da dieser nicht den Luftdurchfluß durch das über dem Motherboard liegende Netzteil behindert.
Durch den recht hohen Basistakt von 202,5 MHz erzielt das Gigabyte-Board in den meisten Benchmarks sehr gute Ergebnisse, die bei spezifikationskonformem Takt nicht viel schlechter ausfallen.

UltraATA/133 RAID und gleich zwei Mal Firewire: Der linke Baustein bietet zwei Ports nach IEEE1394a, der rechte, größere einen Anschluß für 800 MBit/s (IEEE1394b).

Beim K8VNXP muß Gigabyte keinen separaten SATA-Controller integrieren, denn die Southbridge VT8237 des VIA K8T800 besitzt bereits zwei Ports.

Der K8T800 wird aktiv gekühlt. Leider kann die Lüfterdrehzahl nicht gesteuert werden.

Gigabyte verwendet Dreiphasen-Spannungswandler. Der blaue Steckplatz nimmt das DPS-Modul auf, welches die gleichen Spannungswandler noch einmal zur Parallelschaltung bereithält.


Das DPS-Modul mit zusätzlichen Spannungswandlern erhöht die Qualität der Versorgungsspannung für den Prozessor.




