Pentium 4 vs. Celeron: David gegen Goliath

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19:00 - 24/10/2002 von Patrick Schmid

Von rechts nach links: Pentium 4 2.26, Celeron 2.0, Celeron 1.8. Ohne die Beschriftung auf der Oberseite sind die verschiedenen CPUs unmöglich auseinander zu halten.

Unsere Testergebnisse sprechen eine sehr deutliche Sprache. Trotz des Umstiegs auf den Northwood-Kern und satten 2 GHz bleibt der Celeron in den meisten Benchmarks teils deutlich hinter Pentium-4-Modellen zurück. Die Unterschiede liegen auf der Hand: 128 statt 512 kB L2-Cache und 400 statt 533 MHz FSB-Takt beschneiden die Pentium-4-Architektur so sehr, dass die Leistungsabgabe des 2-GHz-Prozessors nur als ausreichend bezeichnet werden kann.

Athlon XP vs. Celeron: Gleiche Bedingungen, erstaunliches Ergebnis

In den nächsten Monaten werden Intels neue Chipsätze 845PE, 845GE und 845GV den Markt überschwemmen und auch die Unterstützung von DDR333 ermöglichen. Im Low-Cost-Bereich spielen niedrige Kosten jedoch die erste Geige, daher haben wir für die Tests auf DDR266 (CL2) zurückgegriffen.

Gleiches haben wir dem AMD-Testsystem angetan. Zwar würden die meisten Heimanwender ihr System wohl mit DDR333 ausstatten, dies würde jedoch das Bild auf dem Markt für Komplettsysteme nicht wiederspiegeln. DDR266 ist nach wie vor der Standard.

Wieder kann sich der Celeron nicht behaupten; in fast allen Disziplinen rennt der Athlon XP trotz erheblich geringerem Takt förmlich davon. Gerade der fließkommaintensive SPECviewperf ist eine Paradedisziplin des Athlon.

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