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Ergonomisch gut

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18:00 - 06/12/2002 von Joachim Vogl

Gut gelöst: das OSD des Formac Pronitron 19900. Über fünf sinnvoll angelegte Knöpfe lassen sich grundlegende Monitoreinstellungen vornehmen.

Die Leistungsaufnahme entscheidet über die Wirtschaftlichkeit eines Monitors. Obwohl der Stromverbrauch bei CRT-Monitoren etwa um das Dreifache höher ist als bei TFT-Displays, erreichen die 19" Monitore im Vergleich zu älteren CRT-Modellen im laufenden Betrieb gute Messergebnisse von etwas über 100 Watt. Zwei Geräte bleiben sogar unter der 100-Watt-Grenze. Dies gilt für den Philips Brilliance 109P 40 (92,3 Watt) und den Imagequest Q910 von Hyundai (99,3 Watt). Die höchste Leistungsaufnahme im Test verzeichnet der Eizo Flexscan T765-D mit über 118 Watt.

Im Standby-Modus liegen fast alle Testgeräte zwischen akzeptablen zwei und fünf Watt, wobei fünf Watt die obere Grenze der aktuellen Ergonomie-Richtlinie TCO 99 darstellt. Genau da fällt der ansonsten gute PR 960F von CTX mit 6,1 Watt Leistungsaufnahme negativ auf. Auch bei einem erneuten Test des PR 960F überschreitet dieser deutlich die Fünf-Watt-Grenze und entspricht damit nicht der TCO-99-Norm. Der Philips-Monitor und das Modell von LG Electronics erreichen hingegen einen Spitzenwert von nur 0,8 Watt. Bei längerer Abwesenheit vom Arbeitsplatz empfiehlt es sich grundsätzlich, Röhrenmonitore in den Standby-Modus zu versetzen. Dadurch reduziert sich nicht nur der Stromverbrauch auf ein Minimum, sondern auch die Lebensdauer wird erhöht.

Bei allen Testgeräten dient ein OSD (Onscreen-Display) zur optimalen Einstellung des Bildes. Besonders gut ist die Handhabung des OSD beim Formac Pronitron 19900 gelöst. Über fünf sinnvoll angelegte Knöpfe lassen sich grundlegende Einstellungen wie Helligkeit, Kontrast, Bildgröße, Konvergenz, Sprache und Farbe vornehmen.

Weniger gut sind OSDs, die auf Wippschaltern basieren, so zum Beispiel bei Eizos Flexscan T765-D, Sonys CPD-G420, Belineas 10 60 80, Iiyamas Vision Master 454 und bei Microvitechs Officestar AM19FB. Oftmals stellt sich die Justierung als schwierig heraus: Da kein eindeutiges Klick bei der Bedienung zu hören ist, muss der Anwender ständig über die Bildschirmdarstellung nachkontrollieren, ob die gewünschten Einstellungen angenommen wurden oder nicht. Hinzu kommt außerdem eine höhere Defektanfälligkeit als bei herkömmlichen Druckknöpfen.

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