Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Bildschirme (PC-Monitore)
Alle Bildschirme (PC-Monitore) Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

Glasklar: 19" CRT-Monitore

18:00 - 06/12/2002 von Joachim Vogl

Auch wenn klassische Röhrenmonitore langsam Marktanteile verlieren, haben die CRT-Monitore (Cathode Ray Tube) in Deutschland immer noch einen Marktanteil von 65 Prozent. Das ergibt eine Studie der GFK Handelsforschung. In vielen Bereichen, beispielsweise bei der Grafik- und Bildbearbeitung (DTP), bei Multimedia-Anwendungen oder bei CAD/CAM-Applikationen sind herkömmliche CRT-Monitore notwendig. Unabhängig davon spricht der günstige Preis für diese Technologie.

Hochwertige 19-Zöller, die eine Auflösung von 1280 x 1024 Pixel bei flimmerfreien 85 Hz darstellen, sind bereits ab 260 Euro zu haben. Die Preisspanne reicht bis zu 800 Euro. Soviel kosten bereits TFT-Displays mit etwa gleich großer Sichtfläche. Im Test beweisen die CRT-Geräte ihre Qualitäten: Keiner der 20 getesteten Monitore ist schlecht, bei allen 19-Zöllern ist die Bildqualität mindestens befriedigend, und sieben Geräte liefern gute bis sehr gute Resultate. Der Eye-Q 628 führt in punkto Qualität zusammen mit dem Formac Pronitron 19900 das Testfeld an. Mit 69,9 Gesamtpunkten ist der Hyundai Imagequest Q910 auf dem letzten Platz zu finden, dieses Modell erreicht lediglich ein "Befriedigend". Sowohl beim Qualitätstest mit dem Microvision SS210 als auch bei der Beurteilung der Testbilder, die Elsa Screenchecker und Nokias Monitor Test V1.0a anzeigen, erreicht der Hyundai-Monitor nur mittelmäßige Ergebnisse.

Alleine auf dem deutschen Markt sind derzeit über 75 verschiedene Modelle von 19" CRT-Monitoren erhältlich. Die Vorauswahl des Testlabors beschränkt sich daher auf 20 hochwertige Modelle mit einer horizontalen Bildwiederholfrequenz von über 100 kHz. Bei solchen Geräten sind - insbesondere bei hohen Auflösungen wie 1600 x 1200 Pixel - augenfreundliche Bildwiederholfrequenzen möglich. Billigprodukte können da nicht mithalten und führen unter Umständen zu Kopfschmerzen. Viele CRT-Monitore arbeiten mit einer planen Bildröhre (flat panel). Die Vorteile dieser Geräte liegen in der verzerrungsfreien Darstellung und der geringen Reflexion. Dennoch gibt es Unterschiede: Nach subjektiven Eindrücken spiegelt der Peacock P19110-1 Ergoflat mehr als alle anderen CRTs mit planer Bildröhre.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass es kaum Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen gibt. Die Art der Bildmaske kann jedoch ein Auswahlkriterium darstellen. So teilt sich das Testfeld in elf Streifenmasken, acht Lochmasken und eine Schlitzmaske. Die Schlitzmaske kommt beim seit September 2002 erhältlichen Flatron F900P von LG Electronics zum Einsatz, die Lochmasken bei den brandneuen P950 von ADI, dem Imagequest Q910 von Hyundai, dem TR19110 von Miro, dem P19110-1 und dem P19110-1 Ergoflat von Peacock sowie dem V7 N110S von Videoseven. Die übrigen Modelle setzen auf eine Streifenmaske.

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen