My Phone is my Castle

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19:00 - 18/06/2004 von Jimmy Schulz

Genau darum geht es: Da wo das Telefon (Notebook, PDA, Softphone etc) mit einem Netz verbunden ist, dort ist man unter einer Nummer erreichbar. Das ist übrigens einer der vielen netten Features, die VoIP so angenehm machen. Doch wie funktioniert solch Hexenwerk? Anders als mancher vermuten mag, ist hier ausnahmsweise nicht der amerikanische Geheimdienst im Spiel, die vielleicht per Satteliten-Überwachung und Gesichtserkennung eben schnell die Netze umschaltet. Nein, es sind wie vermutet die VSPs, die ähnlich dem erwähnten DynDNS Service funktionieren.

Man unterscheidet hier nach mehreren Kategorien:

VSPs, die nur einen Directory-Service anbieten VSPs, mit einem Gateway vom "normalen" Telefonnetz in das IP-Netz VSPs, die bidirektionale Gateways anbieten

Erstere bieten ihre Dienste meist gratis an. Der Haken an der Sache ist, dass man nur mit Leuten telefonieren kann, die ebenfalls ein IP-Telefon oder ein Softphone haben. Meist müssen diese auch noch denselben VSP benutzen. Zum Glück beginnen jedoch weltweit viele VSPs ihre Netze untereinander zusammenzuschalten, so dass es nur eine Frage der Zeit sein sollte, bis nahezu alle VSPs untereinander problemlos verbinden können.

Zu dieser Gattung zählen unter anderen:

Free World Dialup SIPphone InPhonex iptel Managed DNS (cache) IAXTel The Voice Peering Fabric Sipgate Free IP Call/Global Network (cache) VoIPTalk E164.org

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